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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2023

Kann Insomnie behandelt werden?

Das Schlaflabor
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Können wir Morde in einer parasomnischen Phase vollbringen? Dem geht der Roman auf die Spur. Zusätzlich versucht der Autor auch die Heilung von Insomnie zu beschreiben.
Dies sind schon zu viele Fachbegriffe? ...

Können wir Morde in einer parasomnischen Phase vollbringen? Dem geht der Roman auf die Spur. Zusätzlich versucht der Autor auch die Heilung von Insomnie zu beschreiben.
Dies sind schon zu viele Fachbegriffe? Nicht in diesem Roman.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es regt dazu an, mehr erfahren zu wollen. Wenn man sich den Klappentext danach ansieht und man ist diesem Buch von aussen schon verfallen. Nur vom Äusseren erhält man das Versprechen, dass sich Spannung und Mysterien darin verbergen.

Der Roman fängt auch mit sehr viel Spannung an und hält die Spannung auch lange relativ hoch. Gegen Schluss wird es jedoch kompliziert. Die Erklärung rund um die Auflösung benötigt sehr viel Aufmerksamkeit und Konzentration. Dies sorgt für eine stark abfallende Spannungskurve. Zudem ist das Ende auch eher enttäuschend aufgebaut. Ich hatte mir das Ganze ein wenig anders vorgestellt. Leider hinterliess dies einen faden Beigeschmack auf einen eigentlich guten Roman.

Der Erzählstil war eher detailliert. An sich nichts schlechtes, in diesem Fall jedoch sehr Konzentrationsraubend. Die vielen Fachausdrücke und die Erklärungen des Hirns bis ins kleinste Detail waren anstrengend. Auch wenn ich es sehr spannend fand, weil ich das Hirn auch ein extrem spannendes Thema finde, war es für einen Roman, den man in der Freizeit lesen will einfach zu viel.

Die Charaktere waren in Ordnung. Auch wenn es schwierig war, die Wendungen der Charaktere irgendwann nachzuvollziehen. Man wurde selbst verwirrt und macht sich seine eigenen Theorien, doch diese werden am Schluss über den Haufen geworfen. Wer von Anfang an darauf kommt, wie diese Story ausgehen wird, ist wirklich gut.

An sich fand ich den Roman trotz den Mängeln gut. Ich fand die Fachsimpelei nicht ganz so schlimm, auch wenn es teils anstrengend wurde. Ich denke, ich werde sicher auch noch etwas anderes von diesem Autor lesen, denn er setzt sich mit der Materie wirklich auseinander und will dem Leser auch etwas Wissen mitgeben.

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Veröffentlicht am 13.06.2023

Liebesgeschichte mit Umwegen

After passion
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"Beziehungen sind doch immer einfach" - wer solch eine Aussage trifft, hatte selbst noch nie eine Beziehung und hat den ersten Teil dieser Trilogie noch nicht gelesen. Obwohl eine normale Beziehung keineswegs ...

"Beziehungen sind doch immer einfach" - wer solch eine Aussage trifft, hatte selbst noch nie eine Beziehung und hat den ersten Teil dieser Trilogie noch nicht gelesen. Obwohl eine normale Beziehung keineswegs mit dem zu vergleichen ist, was zwischen Tessa und Hardin abläuft.

Es ist in diesem Fall an sich sehr leichte Kost. Es liest sich sehr flüssig und man hat Mühe das Buch aus der Hand zu legen, weil es doch auch sehr spannend ist. Die Kapitel selbst haben meist eine perfekte Länge (ab und zu ein wenig zu kurz, kommt jedoch nicht häufig vor). Die verwendete Sprache ist ebenfalls einfach verständlich und man fragt sich nicht immer, was gemeint ist. Auch der Spannungsbogen wird langsam angezogen und ein wenig später direkt gespannt. Auch Plot Twists sind einige eingebaut und dies so, dass man am Ende doch sehr verwirrt zurück bleibt. Am Ende blieb mir dann doch der Mund offen stehen, weil ich das Ende des ersten Bandes nicht so erwartet hatte.

Die Charaktere fand ich persönlich sehr gut beschrieben. Jeder Charakter entwickelt sich im Kopf zu gut und böse. Auch die Persönlichkeiten der Personen sind gut zu erkennen. Die verschiedenen Verhaltensmuster kann man an sich erkennen, auch wenn man sich dem entsprechend in einigen täuschen kann.

Allgemein fand ich den Roman super für zwischendurch. Doch war die Story nicht die erste in dieser Art, weshalb es von mir ein wenig Abzug gegeben hat.

Ich bin sehr von Anna Todd beeindruckt, wenn man bedenkt, dass sie auf Wattpad angefangen hat und ihren Roman dann veröffentlichen durfte (und daraus auch Filme wurden).

Für alle die sich ein Buch wünschen, welches leicht zu lesen und verständlich ist und zusätzlich auch Spannung hat, ist dies der perfekte Roman. Für alle die diese Hin und Hers in Büchern kennen und schon viele davon gelesen haben, würde ich diesen Roman nicht unbedingt empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Liebeserklärung an den Feminismus

Es kann nur eine geben
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Carolin Kebekus eröffnet in ihrem Buch viele Themen über Frauen die sich von dem Patriarchat untermauern lassen. Sie möchte, dass alle Frauen zu sich und ihrem Geschlecht stehen. Vor allem macht sie aber ...

Carolin Kebekus eröffnet in ihrem Buch viele Themen über Frauen die sich von dem Patriarchat untermauern lassen. Sie möchte, dass alle Frauen zu sich und ihrem Geschlecht stehen. Vor allem macht sie aber auf viele Probleme aufmerksam, welche Frauen einfach hinnehmen oder uns allgemein nicht bewusst sind.

Das Buch öffnet einem die Augen. Auch die humorvollen Passagen machen einem bewusst, wie sehr Frauen eigentlich nicht recht wertgeschätzt werden.
Ebenfalls geht Carolin viel auf das Thema ein, in dem es nur "eine geben kann". Nur die eine, die sich durchsetzen kann aus tausenden Frauen. Es ist wie bei GNTM. "Nur eine kann es werden", Heidi Klum sagt dies ja auch genug in der Sendung. Nicht nur dort ist das so, auch in der "echten" Welt kann es nur die eine sein.
Die Comedienne nimmt in dem Buch kein Blatt vor den Mund und sagt, wie es wirklich ist.
Jedoch zeigt sie auch auf, dass wir Frauen, wenn wir uns zusammentun würden, statt uns zu bekriegen, vieles erreichen könnten.
Sie nutzt einen einfachen und deutlichen Schreibstil und erklärt vieles.
Minuspunkt für mich: Häufig wird schnell abgeschweift und sie kommt stark vom eigentlichen Thema ab. Auch das Starten eines Themas und danach darauf verweisen, dass es in einem anderen Kapitel behandelt wird, war für mich ein wenig verwirrend.

Alles in allem fand ich das Buch jedoch sehr erfrischend und habe mir einige Sachen rausgeschrieben, welche ich mehr in mein Leben verinnerlichen will. Wir alle können die einzig wahre sein, wenn wir uns nur zusammentun würden. Auch ich will dorthin und werde versuchen dies zu erreichen.
Ich empfehle dieses Buch wirklich allen! Auch den Männern da draussen. Sie werden den Feminismus auch anders sehen, wenn sie das Buch von Carolin lesen.

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Veröffentlicht am 06.03.2022

Fortsetzung der Astray-Saga

Tiefer Zorn
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Nach »Tote Helden« der neue Roman aus der Reihe »Die Legenden von Astray«: Einst kämpften in Astray die legendären sieben Helden eine glorreiche Schlacht für das Gute. Doch inzwischen ist der Kontinent ...

Nach »Tote Helden« der neue Roman aus der Reihe »Die Legenden von Astray«: Einst kämpften in Astray die legendären sieben Helden eine glorreiche Schlacht für das Gute. Doch inzwischen ist der Kontinent von einem tiefen Abgrund durchzogen, der die Völker trennt. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen in dem zerrissenen Reich um die Macht. Die junge Diebin Bray und ihre Gefährten jedoch begehren auf. Sie wollen sich nicht damit zufriedengeben, dass Astray im Chaos versinkt. Nach dem Tod ihres Verbündeten Rayan setzen sie alles daran, die sieben Legenden von einst zu versammeln und den Kampf gegen den dunklen Gegner fortzuführen. Doch noch ahnt Bray nicht, was alles auf dem Spiel steht ...

Fangen wir beim Titel und dem Cover an. Ich finde das Cover sehr schön gestaltet, wie schon beim ersten Band der Reihe. Der Titel ist ebenfalls sehr gut auf den Inhalt abgestimmt finde ich. Geht direkt zum Wesentlichen.
In diesem Roman ist der Spannungsbogen ein wenig flacher als im Ersten Teil. Man wird noch tiefer in die Welt von Astray begleitet und man begleitet alle Charaktere durch die Höhen und Tiefen, die sie erleben. Die Beschreibungen der Orte sind sehr detailreich und erinnern zum Teil auch an unsere Welt. Vor allem wenn es um Geld und Machtgier geht.
Weiter wird man von vielen Charakteren aus dem Band begleitet. Es kommen auch mehrere neue spannende Charaktere dazu. Ich finde, dass in diesem Band die schon bekannten Figuren sich stark weiterentwickeln und man noch mehr Einblicke in ihre Leben kriegt. Ich kann mir vorstellen, dass in den nächsten Bänden noch einige Überraschungen auftauchen werden.
Bray ist für mich eine extrem tolle Figur. Ich bin ein grosser Fan von ihr. Sie vereint so viele wichtige Charaktereigenschaften, dass ich das Gefühl habe sie schon seit Ewigkeiten zu kennen und sie eine sehr gute Freundin von mir ist.

Leider ist auch der zweite Band ziemlich an Game of Thrones angelehnt. Dies ist für mich ein Minuspunkt.
Leider ist auch in diesem Band vieles ein bisschen schwammig, vor allem wenn von "dem Grauen" gesprochen wird. Leider weiss der Leser immer noch nicht genau, was damit gemeint ist.

Im Allgemeinen finde ich diesen zweiten Band der Astray Reihe eigentlich nicht schlecht. Bis auf die Anlehnung an Game of Thrones finde ich diese Welt doch sehr spannend. Ich freue mich, auf die nächsten Bänder der Reihe.

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Veröffentlicht am 19.02.2022

Mordgelüste im Aargau

Nebel im Aargau
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Mysteriöse Todesfälle am Jurasüdfuß

Eine Reihe mysteriöser Todesfälle hält das Schweizer Mittelland in Atem. Was zunächst nach Suiziden aussieht, entpuppt sich als perfide ausgeführte Mordserie. Als Andrinas ...

Mysteriöse Todesfälle am Jurasüdfuß

Eine Reihe mysteriöser Todesfälle hält das Schweizer Mittelland in Atem. Was zunächst nach Suiziden aussieht, entpuppt sich als perfide ausgeführte Mordserie. Als Andrinas Arbeitskollege Lukas in den Fokus der Ermittlungen gerät, beginnt Andrina, Fragen zu stellen, und bringt sich damit einmal mehr selbst in tödliche Gefahr.

Ein sehr schönes und schlichtes Cover, welches die Neugierde weckt.
Der Spannungsbogen braucht einen Moment, bis er langsam aber stetig steigt, bis er in einer unglaublichen Geschwindigkeit in einer Explosion endet. Jedoch ist der Ausgang eher vorhersehbar, was ein wenig enttäuschend ist.
Die Sprache ist sehr einfach und verständlich gewählt, was das Lesen sehr einfach macht. Somit kann man diesen Krimi in einer unglaublichen Geschwindigkeit verschlingen kann.
Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sie sich sehr gut vorstellen. Was mich jedoch ein wenig gestört hat war, dass man mit den Beziehungen nicht recht mitkam, wenn man die anderen Bände der Reihe mit Andrina nicht kennt/nicht gelesen hat. Es gibt schon Erklärungen, jedoch ist vieles ein wenig im Dunkeln. Das macht es schwierig als alleinstehendes Buch zu betrachten.
Ich fand es schön einige mir bekannte Orte in dem Roman wieder zu finden. Das macht den Charme dieser Romane von Schweizer Autoren aus.

Für Krimifans ist dieser Roman zu empfehlen, denn es geht in sich auch um Bücher und um recherchierte Morde.

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