Cover-Bild Acht perfekte Morde
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 18.07.2022
  • ISBN: 9783734110207
Peter Swanson

Acht perfekte Morde

Thriller
Fred Kinzel (Übersetzer)

Eine Reihe ungelöster Todesfälle, alle unterschiedlich, doch eine Gemeinsamkeit: Sie alle erinnern an Morde aus der klassischen Kriminalliteratur.

Einst veröffentlichte Malcolm Kershaw, seines Zeichens Buchhändler und Krimi-Liebhaber, eine Liste der perfekten Morde der Literaturgeschichte auf dem Blog des Buchladens »Old Devils Bookstore«. Zehn Jahre später gehört Malcolm die Buchhandlung. Die Liste hat er längst vergessen und ist umso überraschter, als FBI-Agentin Gwen Mulvey bei ihm aufschlägt. Sie ist einer Mordserie auf der Spur, die auf unheimliche Weise an Malcolms Liste erinnert. Doch Agent Mulvey ist nicht die Einzige, die sich für den eigenbrötlerischen Buchhändler interessiert. In den Schatten lauert ein Killer, der jeden Zug von Malcolm beobachtet. Und er weiß um dessen Geheimnis aus der Vergangenheit …

Vielschichtig, unvorhersehbar, mitreißend – der »New York Times«-Bestseller von Peter Swanson ist Krimikost vom Feinsten!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2022

Tolle Plot-Idee, aber leider zu offensichtlich gestaltet

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Malcom Kershaw ist Krimi-Liebhaber und betreibt einen eigenen Buchladen mit dem Namen „Old Devils Booksstore“.
In seinem Blog beschäftigte er sich einst mit der Frage „Was ist der perfekte Mord?“ und veröffentlichte ...

Malcom Kershaw ist Krimi-Liebhaber und betreibt einen eigenen Buchladen mit dem Namen „Old Devils Booksstore“.
In seinem Blog beschäftigte er sich einst mit der Frage „Was ist der perfekte Mord?“ und veröffentlichte dort eine Liste. In der Liste stehen Buchtitel, welche aus seiner Sicht die acht perfekten Morde in der Literatur beschreiben.
10 Jahre später steht die FBI-Agentin Gwen Malvey in seinem Laden und vermutet einen Zusammenhang zwischen diversen Morden in England und seinem damals veröffentlichen Blogeintrag.
Kopiert jemand die Morde von der Liste und arbeitet sie nach und nach ab? Steckt vielleicht sogar Malcom dahinter?

Als ich den Klappentext gelesen habe, war meine Neugierde geweckt. Die Idee von Autors Peter Swanson hat mir gefallen und hörte sich vielversprechend an.
Die ersten Kapitel zogen sich zunächst, bis langsam etwas Spannung aufgebaut werden konnte.
Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von dem Protagonisten Malcom in der Ich-Perspektive geschildert und kamen dabei sehr bildhaft rüber. Seine Gedanken zu den verschiedenen Büchern nehmen einen großen Teil der Geschichte ein, wodurch der Leser einige Krimiklassiker kennenlernt.
Insgesamt kam er sympathisch rüber, wobei ich sein Engagement zur Aufklärung der Fälle etwas übertrieben fand.
Leider kam beim Lesen schon recht schnell ein Verdacht in mir hoch, welcher zu meiner Enttäuschung schon wenig später vom Autor bestätigt wurde. Ab diesem Zeitpunkt kam keine Spannung mehr in mir hoch und vieles immer offensichtlicher wurde.
Dennoch gibt es auch etwas Positives, denn der Schreibstil des Autors empfand ich als angenehm und die Länge der Kapitel haben mir ebenfalls gefallen.

FAZIT
Die Plot-Idee hat mich angesprochen, nur leider konnte mich der Autor mit seinem vorgehen nicht überzeugen.
Zu schnell hatte ich einen Verdacht und vieles ist mir zu offensichtlich gewesen.
Durch den angenehmen Schreibstil kann ich abschließend dem Buch dennoch 3 von 5 Sterne geben

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Veröffentlicht am 15.08.2022

gute Grundidee; aber unausgereifte Umsetzung

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Der Krimi-Buchhändler Malcolm Kershaw aus Boston hat vor einigen Jahren auf einem Blog eine Liste von Büchern veröffentlicht, die acht perfekte Morde beinhalten.
Und plötzlich sterben Menschen genau nach ...

Der Krimi-Buchhändler Malcolm Kershaw aus Boston hat vor einigen Jahren auf einem Blog eine Liste von Büchern veröffentlicht, die acht perfekte Morde beinhalten.
Und plötzlich sterben Menschen genau nach diesen Vorlagen.
Die FBI-Agentin Gwen Mulvey bittet Malcolm um Mithilfe, denn es ist seine Liste und er kennt die Bücher. Und sie ist sich sicher: der Mörder muss Malcolm kennen.
Doch Malcolm fischt im Trüben, der Kommentar zu seinem Blogeintrag bringt ihn auch nicht weiter, und der Täter ist ihm immer eine Spur voraus.


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist gefällig, aber man kann nur teilweise in die Geschichte abtauchen, die sich anfangs jedoch eher nicht wie ein Thriller, sondern mehr wie ein Krimi anfühlt, da sich kaum Spannung aufbaut. Der Buchhändler Malcolm Kershaw erzählt dem Leser seine Geschichte, verliert sich aber oft in vielen Details.
Die winterliche Atmosphäre kommt gut rüber, es ist alles gleich viel trüber, gedrückter und düsterer.
Leider kann ich nicht so genau auf meine Eindrücke eingehen, da sonst zu viel gespoilert würde. So, wie in diesem Buch zu viel über die angeführten 8 'perfekten Mord'-Bücher gespoilert wird. Wer vorhat, noch eins dieser Bücher zu lesen, sollte DIESES Buch also definitiv nicht lesen. Und diese Stories werden auch immer wieder wiederholt und zu Tode seziert. Besser wäre, man würde die angeführten Bücher zuvor alle lesen ;)

Leider gibt es auch einige Logiklücken, zB die allein (!) agierende FBI-Agentin, die Malcolm alles (!!) über die laufende Ermittlung erzählt. Man ist unsicher: braucht sie wirklich seine Hilfe, da die Morde nach seiner Liste der Bücher mit den aus seiner Sicht perfekten acht Morden getätigt wurden und er alle Inhalte kennt (bzw kennen sollte). Oder hat sie die Hoffnung, dass er sich verplappert?
Auch wurde lange Zeit kein möglicher Täter präsentiert, sodass man sich fragt: ist Malcolms Geschichte wahr oder ist sie wie einer der Romane seiner Liste aufgebaut: ist Mal ein unglaubwürdiger Erzähler? Warum werden die Morde genau nach dieser Liste getätigt? Der Psycho-Aspekt ist faszinierend, aber nicht eindeutig.
Interessant fand ich, wie sich die Handlungsstränge aus der Vergangenheit (der Unfalltod seiner Frau) und die aktuellen Geschehnisse verweben.
Mit dem Schluss war ich leider nicht zufrieden. Ich möchte, dass am Ende alles unmissverständlich aufgeklärt und aufgelöst wird. Deshalb und aufgrund der Logikfehler kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.


Fazit:
Eine interessante Grundidee, jemanden nach Kriminalromanen morden zu lassen. Leider jedoch manchmal zäh, einige Logiklücken, alle genannten Krimis wurden gespoilert, und die Auflösung hat mich verwirrt und fragend zurückgelassen. Mein Favorit aller handelnden Personen war der Buchhandlungskater Nero ;)

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Konstruiert!

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Malcom Kershaw betreibt seinen Buchladen «Old Devils Booksstore» mit viel Herzblut. Bücher und Literatur sind seine Passion, besonders Kriminalromane haben es ihm angetan. Eines Tages sucht ihn FBI Agentin ...

Malcom Kershaw betreibt seinen Buchladen «Old Devils Booksstore» mit viel Herzblut. Bücher und Literatur sind seine Passion, besonders Kriminalromane haben es ihm angetan. Eines Tages sucht ihn FBI Agentin Gwen Malvey auf.

In England wurden Menschen ermordet und die Verbrechen haben eines gemeinsam. Sie ahmen Verbrechen in Krimis nach, die auf einer Liste notiert sind. Diese Liste hat Malcom 10 Jahre zuvor auf seinem Blog eingestellt und darauf finden sich Buchtitel, die aus seiner Sicht die acht perfekten Morde in der Literatur beschreiben.






Was für ein aussergewöhnlicher und neuer Plot. Verbrechen, die den Ursprung in einem fiktiven Kriminalroman haben, werden vom Mörder kopiert. Die Liste dieser perfekten Morde hat der Literaturkenner und Buchliebhaber Malcom Kershaw erstellt. Lange fragt man sich, wie und ob der Buchhändler in die Verbrechen involviert ist.

Hat er nur die Idee geliefert oder steckt er tiefer in der Geschichte drin?

Literatur, Geschichten und die Arbeit der Schriftsteller sind die zentralen Themen, neben den Verbrechen natürlich. Das kommt ab und zu etwas trocken daher. Dies zum Beispiel, wenn ich an Gespräche über Autoren, die gefallen oder eben nicht, denke. Da kommt leider die kriminalistische Seite zu kurz.

Kershaw ist wohl die Figur, der Bücherfans mit Verständnis entgegentreten. Er hat nicht nur einen Hang zum Sammeln der Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln und kann sich oft nicht von Büchern trennen. Er hat auch ein grosses Wissen und erzählt gerne über seine Leidenschaft. Was oftmals, wie oben schon erwähnt, etwas trocken und langatmig geraten ist. Dazu kommt, dass der Buchhändler das ganze Buch über in Ich Perspektive erzählt, was einerseits ein grosses Verständnis für die Figur bedeutet und andererseits einseitig sein kann.

Witzig empfand ich die Schleichwerbung für den Penguin Verlag und Randomhouse, die eingeflochten wurde.

Als Fan von Peter Swanson schätzte ich bisher immer, wie er aus alltäglichen Szenen eine Geschichte mit viel Thrill macht. «Acht perfekte Morde» empfand ich als durch und durch konstruiert und über weite Teile des Buches habe ich den Thrill vermisst. Leider muss ich, im Gegensatz zu seinen anderen von mir gelesenen Büchern, dieses Mal auch einen Abstrich in Sache Langatmigkeit machen.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Idee zum Buch: sehr gut - Umsetzung: mangelhaft....

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Peter Swanson "Acht perfekte Morde" erschien (tb, 2022, 348 S.) im blanvalet-Verlag.

(Gute) Kriminalromane und (Psycho)thriller gehören zu meinen Lieblingsgenres. Doch weder Peter Swanson noch die "Acht ...

Peter Swanson "Acht perfekte Morde" erschien (tb, 2022, 348 S.) im blanvalet-Verlag.

(Gute) Kriminalromane und (Psycho)thriller gehören zu meinen Lieblingsgenres. Doch weder Peter Swanson noch die "Acht perfekten Morde" konnten mich hier überzeugen: Leider konnte ich beim Lesen dieses Romans, der weder von einem guten Kriminalroman sonderlich viel hat (Spannung fehlte mir komplett!) noch von einem "Thriller", den man hinter den angekündigten Buchdeckeln vermuten sollte, keine positive Resonanz empfinden:

Ich habe selten einen solch' langweiligen, etwas stupiden "Krimi" gelesen. Ich nehme an, dass die anderen Bücher von Peter Swanson (die ich nicht kenne) wohl besser sind als dieses hier:

Am besten fand ich die Buchidee; schade fand ich das Spoilern anderer Werke aus der Kriminalliteratur und an der (etwas wirren) Umsetzung dieser für mich grottenlangweiligen Ich-Erzählung eines Bostoner Buchhändlers fand ich die Umsetzung "alles andere als perfekt". Von mir weder Lese- noch Kaufempfehlung - es gibt wesentlich Besseres im Genre bzw. den Genres Krimi/Thrill. Daher nur 40° und 2 Sterne. Sorry, nix für mich!

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Acht perfekte Morde

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Tja wo fange ich jetzt am besten an? Also ein Thriller war das Buch auf keinen Fall, vielmehr ein entspannter Krimi. Jeglichen Nervenkitzel den ich mir von einem Thriller verspreche, sucht man in dem Roman ...

Tja wo fange ich jetzt am besten an? Also ein Thriller war das Buch auf keinen Fall, vielmehr ein entspannter Krimi. Jeglichen Nervenkitzel den ich mir von einem Thriller verspreche, sucht man in dem Roman leider vergeblich.

Das Erzähltempo ist sehr langsam gewählt und insgesamt geht es sehr viel um die Gespräche zwischen Malcolm und der FBI-Agentin über die Handlung der acht Bücher von der Liste. Das war anfangs noch ganz interessant, zieht die Geschichte aber doch enorm in die Länge und viel passiert so natürlich auch nicht.

Ich habe für die Länge des Buches relativ lange gebraucht es auszulesen, da ich mich an manchen Tagen nur schwer zum weiterlesen aufraffen konnte. Auch das Ende hat dann keine große Überraschung gebracht, sondern eher Erleichterung, es endlich geschafft zu haben.

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