Cover-Bild Darlington
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11,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 16.11.2022
  • ISBN: 9783423220255
Jeanine Krock

Darlington

Eine zauberhafte Saison | Wunderbare Regency Romance für alle Fans von »Bridgerton«

Myladies, Mylords: Hier kommen die Darlington-Schwestern!

London, 1811. Tamira Darlington-Devi und ihre Geschwister sind in Indien als Kinder einer englischen Lady und eines indischen Adligen aufgewachsen. Es ist die erste Saison für Tamira, doch die eigenwillige junge Frau ist überhaupt nicht erpicht darauf, einen Ehemann zu finden. Sie setzt alles daran, ein verschwundenes Erbstück der Darlingtons aufzuspüren, wenn es sein muss auch mit verbotenen Mitteln. Während einer Nachmittagsgesellschaft erwischt Julian Weston, der Duke of Asherton, Tamira bei einem Einbruch und ist sofort fasziniert von ihr. Fortan kommt es zu sonderbaren Begegnungen zwischen Tamira und dem Duke – entspringen die prickelnden Momente, die beide wahrnehmen, nur ihrer Fantasie? Ein magischer Sommer beginnt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2023

Nicht ganz meine Erwartungen

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Ein Buch welches mich neugierig gemacht hat und mich sehr an eine gewisse Serie erinnert. Viele werden wahrscheinlich wissen welche Serie ich meine. Auch der Inhalt erinnert sehr daran und ist doch anders. ...

Ein Buch welches mich neugierig gemacht hat und mich sehr an eine gewisse Serie erinnert. Viele werden wahrscheinlich wissen welche Serie ich meine. Auch der Inhalt erinnert sehr daran und ist doch anders. Das Genre Regency ist mir nicht so bekannt und ich war neugierig, wollte es Kennenlernen. Auch der Klappentext hat einiges dazu beigetragen. Aber kommen wir Mal zum Anfang. Man lernt 5 Schwestern kennen, die aus Indien flüchten mussten und nun bei ihren Onkel und Tante leben. Auch ihre Patin Lady Cairnforth spielt von nun an eine große Rolle in ihrem Leben. Einer der Schwestern muss eine gute Partie finden um die Familie zu retten. Tamira, die älteste, denkt nicht mal ans heiraten. Als aber die wertvolle Spieluhr aufeinmal verschwindet und Tamira diese unbedingt wieder haben will, kommt es ganz anders. Bei einem Einbruchsversuch erwischt sie genau der Duke of Asherton dabei.

Im Laufe der Story lernt man so viele verschiedene Charakter kennen. Im Mittelpunkt die 5 Schwestern und der Duke. Die Schwestern sind alle so unterschiedlich, da ich manchmal durcheinander gekommen bin. Tamira ist eine Träumerin. Hält gleichzeitig nichts von Männern und will gewiss nicht hörig werden. Carolina ist die hübsche und auch manchmal recht Eitel. Dann gibt es noch die Zwillinge, die Neugierig sind, neues erleben möchten und auch offen sind. Anila, die jüngste der Geschwister, ist so gestrickt wie Tamira. Sie lebt ebenfalls in ihren Traumwelten.
Der Duke ist ein symphatischer Charakter gewesen. Er ist offen, warmherzig, hilfsbereit und denkt auch viel an andere. Seine eigene Gefühle ist er sich manchmal nicht richtig bewusst und es kommt hin und wieder zu einem hin und her. Dennoch kommt es zu prickelnde und knisternde Szenen.

Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Hat man sich aber dran gewöhnt, war dieser flüssig zu lesen. Das Buch spielt im Jahre 1811 und ist dementsprechend auch von der Erzählung so gehalten. Das was mich so etwas irritiert hat waren die Träume von Tamira und Anila. Diese wurden tatsächlich, meiner Meinung nach, ins Buch gepresst damit eine gewisse Seitenanzahl entsteht. Aber ich finde es einfach Fehl am Platz, da es nicht zu der Hauptstory gehört. Die Spannung bleibt auch aus und gerade die Szenen haben mich am Lesefluss gestört. Ich bin ins stocken geraten und das Buch hat sich deswegen auch hingezogen. Für so ein Buch passt es einfach nicht. Die Kulisse allerdings wurde wunderbar bildhaft beschrieben. Das Ende lief auch ziemlich schnell ab, hätte auch gerne umfangreicher sein können. Achja da war ja noch was. Mit einer Sache hat es angefangen, die dann aber ziemlich schnell in Vergessenheit geraten ist. Dadurch da Tamira vom Duke erwischt wurde, war der Augenmerk nur noch auf die zwei gerichtet, aber der wahre Grund für ihre Einbruchsversuche war wie vom Erdboden verschluckt. Klar, es war trotzdem eine interessante Story, aber definitiv noch Ausbaufähig.

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Veröffentlicht am 03.12.2022

Die Darlingtonschwestern erobern London - Tamira und der Duke

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Willkommen bei den Darlington-Schwestern und in einem Roman, der eine Mischung aus Regency und Fantasy ist, ungewöhnlich und auch etwas gewöhnungsbedürftig. Die 5 Schwestern Tamira, Carolina, die Zwillinge ...

Willkommen bei den Darlington-Schwestern und in einem Roman, der eine Mischung aus Regency und Fantasy ist, ungewöhnlich und auch etwas gewöhnungsbedürftig. Die 5 Schwestern Tamira, Carolina, die Zwillinge Georgiana, Henrietta und die Jüngste Anila müssen nach dem traurigen Verlust ihrer Eltern aus Indien flüchten und sind nun gezwungen, unter der Obhut von Onkel und Tante und der Patin Lady Cairnforth eine gute Partie zu machen, um die Familie zu retten. Da die Älteste Tamira aber gar nicht ans Heiraten denkt, viel zu sehr ist sie abgeschreckt von der Aussicht, einem Mann hörig sein zu müssen, lastet die Verantwortung auf der hübschen Carolina. Doch die Suche nach einer wertvollen Spieluhr, die ihnen entwendet wurde dreht das Blatt, denn Tamiras getarnte Einbruchsversuche misslingen, ausgerechnet der Duke of Asherton, Julian Weston, erwischt sie dabei.
Fasziniert vom Cover und der Inhaltsbeschreibung wollte ich gerne wissen, was es mit der mysteriösen Suche auf sich hat und wie die Darlington Schwestern ihre indische Herkunft mit dem Leben in London verbinden. Da gab es so einige Szenen, die einen zum Schmunzeln gebracht haben. Der Duke ist ein offener, sympathischer, hilfsbereiter junger Mann, der plötzlich mit einer großen Verantwortung konfrontiert wird, dabei aber immer auch an andere denkt. Allerdings fällt es ihm schwer, seine Gefühle auszudrücken, weswegen es zu etlichen Missverständnissen kommt. Die Mädchen dagegen könnten unterschiedlicher nicht sein, die Zwillinge sehr wissbegierig, mutig, offenherzig und nehmen kein Blatt vor den Mund, während Tamira und auch Anila oft in ihren Traumwelten leben, die immer wieder durch die Begegnung mit einem Tiger und Vogel in ihrer Fantasie in gewissen brenzligen Situationen Hinweise oder Warnungen erhalten.
Irgendwie passte genau das nicht so wirklich in einen Regency, denn auch wenn man lebhaft träumt, so wirkt es doch etwas merkwürdig, wenn manche Szenen plötzlich stattgefunden haben, obwohl sich die Beteiligten nicht daran erinnern können, die Folgen aber sichtbar. Von der Idee mag es interessant gewesen sein, die Umsetzung war für mich nicht durchgehend nachvollziehbar. Ich hab des Öfteren auf mehr Spannung gehofft, gerade bei der Länge des Buches, aber leider blieb sie eher flach.
Im Vergleich zu anderen Regency-Romanen ist mir stellenweise das Thema der sexuellen Entwicklung und Vorstellungen etwas zu freizügig und ausgeprägt zu dieser Zeit gewesen. Es mag zwar eine Zeit des Umschwungs und Neuentwicklung der Frauen begonnen haben, aber in dieser Art und Weise und ausführlich passte es nicht so ganz da rein.
Insgesamt hab ich leider etwas mehr erwartet, der Schluss war zur gesamten Geschichte ziemlich schnell abgewickelt und auch die Suche nach der Spieluhr hätte ich mir wesentlich spannender vorgestellt, doch das war auf einmal kein Thema mehr. Stellenweise hatte ich auch das Gefühl, als wenn die Charaktere sehr sprunghaft waren, mal penibel auf Anstand bedacht, dann auf einmal wieder völlig egal. Schade, da wäre noch wesentlich mehr Potential gewesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2023

Rezension: "Eine zauberhafte Saison" von Jeanine Krock

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Autor/in: Jeanine Krock
Titel: Eine zauberhafte Saison
Reihe/Band: Darlington, Band 1
Genre: Regency Romance
Erschienen: November 2022
ISBN: 978-3-423-22025-5

Transparenz
Diese Rezension ...

Autor/in: Jeanine Krock
Titel: Eine zauberhafte Saison
Reihe/Band: Darlington, Band 1
Genre: Regency Romance
Erschienen: November 2022
ISBN: 978-3-423-22025-5

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise von der Autorin und dem Verlag zur Teilnahme an einer Leserunde auf LovelyBooks zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
Willkommen in der bezaubernden Welt der Darlingtons!
London, 1811: Für die Zukunft der Darlington-Schwestern ist die kommende Ballsaison entscheidend. Nach ihrer Flucht aus Indien muss eine von ihnen eine gute Partie machen, um die Familie zu retten. Die freiheitsliebende Tamira aber sucht nicht Liebe und Eheglück, sondern eine verschwundene und wertvolle Spieluhr.
Als Julian Weston, Duke of Asherton, sie bei einem Einbruchsversuch erwischt, ist der charismatische Herzog sofort fasziniert von ihr. Ein magischer Sommer beginnt …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Das Cover zum ersten Band der „Darlington“-Reihe hat mich von Anfang an geradezu verzaubert. Es ist insgesamt in hellen Farben gehalten und im unteren Dritten ist der Buch- sowie Reihentitel in einer Art ‚Visitenkarten-Stil‘ platziert worden. Farblich bewegt sich der Titel in einem schimmernden Rosa-/Lilaton, der den Leser ein wenig anstrahlt. Am oberen Rand des Titel-Logos ist auch ein kleiner gezeichneter Tiger eingearbeitet, zu dessen Bedeutung man in der Geschichte mehr erfahren wird, was mir als kleine Besonderheit sehr gut gefallen hat. Im oberen Bereich kann man eine Frau in pinkfarbenem Kleid mit dunklen lockigen Haaren sehen, die ganz nah in den Armen eines Mannes mit hellblauem Hemd steht und zu ihm aufblickt. Sein Gesicht ist nicht zu erkennen, die Haltung erinnert allerdings leicht an eine Tanzposition. Ich empfand diese Darstellung als recht intensiv und zugleich romantisch und habe mich sehr aufs Lesen gefreut. Im Hintergrund kann man noch ein angedeutetes Herrenhaus, einen strahlend blauen Himmel mit kleinen Wölkchen und viele rosafarbene Blumen erkennen.
Der Titel „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ setzt sich einmal aus dem Familiennamen der Protagonistinnen der Geschichte zusammen, während der einzelne Buchtitel eine, von mir interpretiert, romantische Ballsaison verspricht. Gegebenenfalls könnte man das Wort ‚zauberhaft‘ auch in eine mystische oder gar mysteriöse Richtung interpretieren, allerdings dachte ich immer, dass das für eine Regency Romance eher nicht in Frage kommt. Von der Darstellung und dem dazugehörigen Titel konnte „Eine zauberhafte Saison“ in seiner Gestaltung bei mir definitiv schonmal einige Pluspunkte sammeln.

Charaktere
Tamira Darlington ist die älteste der fünf Darlington-Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Gerade sind sie aus Indien geflüchtet und versuchen nun in ein neues Leben in London zu starten. Die Eltern sind tot, der gemeinsame Bruder verschollen. Tamira ist eine mutige und offenherzige Person, die kein Blatt vor den Mund nimmt und alles für ihre Familie tun würde. Zugleich ist sie aber auch ein ziemlicher Sturkopf, denn sie möchte niemals heiraten, sondern lieber in einer kleinen Hütte vom Schreiben leben. Oftmals ist sie in ihrer eigenen kleinen Traumwelt versunken, während sie gleichzeitig auf der Suche nach einem gestohlenen Erbstück ist.
Julian Weston hätte eigentlich nie der Duke of Asherton werden sollen, denn eigentlich stand er in der Rangfolge um den Titel ganz am Ende. Doch nach einigen tragischen Ereignissen ist diese Verantwortung nun doch an ihn übergegangen, denn er ist der einzig noch verbliebene Erbe. Auch wenn er eigentlich gar nicht möchte, ist er nun auf Brautschau, um eine passende Frau für sich und sein Anwesen zu finden. Er hat eine sehr offene, sympathische und hilfsbereite Persönlichkeit, aber im Vergleich dazu fällt es im unglaublich schwer Gefühle auszudrücken.

Schreibstil und Handlung
Für mich war „Eine zauberhafte Saison“ das erste Buch aus der Feder von Jeanine Krock. Mit ihrem Schreibstil bin ich auf sehr unterschiedliche Art und Weise zurecht gekommen. Auf der einen Seite ließen sich ihre Sätze angenehm und flüssig lesen, auf der anderen Seite waren mir ihre gewählten Kapitelabschnitte aber meist viel zu lang und stellenweise einschläfernd vom Inhalt her. Besonders den Einstieg empfand ich als ziemlich überhäuft. Gepaart mit den äußerst detaillierten Szenenbeschreibungen hatte ich irgendwie schnell die Lust an der Geschichte verloren und musste das Buch auch erstmal wieder zur Seite legen, da die Luft eigentlich nach etwa 50 bis 70 Seiten raus gewesen ist. Es waren mir einfach zu viele Personen, noch mehr Informationen zu all diesen und das hat bei mir für kein sonderlich entspanntes Lesegefühl gesorgt. Auch dass die Geschichte aus mindestens drei verschiedenen Perspektiven geschrieben worden ist, hat es für mich nicht unbedingt besser gemacht, denn oftmals konnte man nur sehr schwer erkennen, wer denn gerade die erzählende Person gewesen ist. Hinzu kamen noch eine Traum-Szenen, die teilweise so stark mit der Realität verwoben gewesen sind, dass man sie kaum als solche hat identifizieren können, was im Endeffekt für noch einiges mehr an Verwirrung gesorgt hat.
Inhaltlich war ich erstmal sehr überrascht, dass es sich bei der Geschichte nicht um eine reine Regency Romance gehandelt hat, sondern dass auch einige Fantasy-Elemente ihren Anteil an der Geschichte hatten. Dies ist durch den Klappentext leider nicht direkt deutlich geworden und für meinen Geschmack gehören Fantasy und eine Regency Romance irgendwie auch nicht zusammen. Im Verlauf der Handlung wurde auch schnell deutlich, dass nicht nur zu Anfang so viele Themen und Personen aufgegriffen worden sind, sondern dass sich das in der weiteren Geschichte auch immer so weiter abbildete. Es war einfach zu viel – und nur die wenigsten Themenbereiche wurden halbwegs angemessen ausgeführt. Besonders ernstere Themen wurden zwar angesprochen, dann aber extrem geschönt und nicht weiter beachtet, was mich doch etwas frustriert hat. Da oftmals auch immer wieder dieselben Tagesabläufe geschildert worden sind, war die Spannung der Geschichte auch nur sehr begrenzt vorhanden. Wenn ich mir die Beziehung zwischen den Protagonisten Tamira und Julian so ansehe, dann empfand ich die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander durchaus realistisch. Trotzdem stand für diese Zeit das Thema Sex irgendwie etwas zu sehr im Vordergrund. Eine persönliche Weiterentwicklung der Charaktere hat zwar deutlich stattgefunden, aber diese wurde mehr dahingeklatscht, als das man wirklich einen vernünftigen Prozess dabei hätte ausmachen können. Ein wenig hat mich die Geschichte an die zweite Staffel der Netflix-Serie „Bridgerton“ erinnert – selbstverständlich ohne die Fantasy-Elemente –, aber als mehr als einen schlechten Abklatsch kann man diese Geschichte leider nicht werten. Im Großen und Ganzen habe ich mich in „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ leider sehr verloren gefühlt, da ich, auch aufgrund der Werbeslogans, die alle den Vergleich zu „Bridgerton“ ziehen, etwas gänzlich anderes erwartet hatte. Auch wenn es mich am Ende sehr gefreut hat, dass Tamira und Julian zusammengefunden haben, hat mich die Geschichte insgesamt doch sehr enttäuscht – vor allem im Hinblick auf die vielen Seiten langwieriger Beschreibungen und den fehlenden Fokus auf einzelne Themen.

Fazit
Die Grundidee der Geschichte hatte einiges an Potential, dass meiner Meinung nach aber leider absolut nicht ausgeschöpft worden ist. Mir waren es zu viele verschiedene Themen, kein direkter Fokus auf einen Handlungspart und das Erzählte spielte alles in viel zu kurzer Zeit. Äußerst schade, denn ich hatte mir etwas anderes erhofft!

Bewertung: 2  von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 01.01.2023

Was soll der Tiger?

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Inhalt

Tamira Darlington-Devi ist nach dem Tod ihrer Eltern mit ihren Schwestern zu Verwandten nach London gezogen, wo ihre jüngere Schwester in der anstehenden Saison debütiert. Tamira hat kein Interesse ...

Inhalt

Tamira Darlington-Devi ist nach dem Tod ihrer Eltern mit ihren Schwestern zu Verwandten nach London gezogen, wo ihre jüngere Schwester in der anstehenden Saison debütiert. Tamira hat kein Interesse daran, einen Ehemann zu finden. Stattdessen macht sie sich auf die Suche nach einem alten Familienerbstück, dass vor einiger Zeit aus dem elterlichen Anwesen in Indien gestohlen wurde. Dabei begegnet sie Julian Weston, dem Duke of Asherton, dessen Misstrauen (und andere Gefühle) sie geweckt hat.



Meinung

Was sich für mich im Klappentext wie eine Art Mischung aus Cosy Crime und Regency Romance angehört hat, hat sich schnell als ziemlich ermüdender Roman entpuppt, der keinem der Genre wirklich gerecht wird.

Zum einen lag das an der wenig interessanten Handlung, die genauso uninteressante Figuren begleitet. Einige Szenen mischen sich zwischen die langatmige Erzählung, konnten mich allerdings nicht genug fesseln.

Hinzu kommt ein Hang ins Übernatürliche, der für mich einfach nicht zum Rest der Handlung passen wollte.

Als besonders romantisch habe ich die Geschichte auch nicht empfunden, sodass ich nach dem Beenden sagen muss, dass es da deutlich bessere Regency Romance-Bücher gibt.

Es ist wahrscheinlich schwierig, ein Buch in diesem Genre zu schreiben, dass nicht repetitiv wird und die gleiche Geschichte erzählt, wie all die Vorgänger, aber der Versuch, hier durch die indische Abstammung und das Abrutschen in die Mystik eine eigene Note einzubringen, ist für mich an der Umsetzung gescheitert.

Der Roman wollte zu viel und hat dann doch nichts richtig ausführlich beschrieben. Es gibt eine Liebesgeschichte, die aber überschattet wird von der Suche nach dem Erbstück, die wiederum überschattet wird von der Mystik des Tigers.


Fazit

Für mich war das Buch leider ein weiterer Regency Roman, der mich nicht überzeugen konnte. Zu viele Handlungsstränge, die alle nur halbherzig erzählt wurden und für mich einfach nicht stimmig zusammenpassen.

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