Irgendwann im April habe ich ein Video gesehen, in dem jemand sagte "Happy Place ist ein Buch über Trauer." Und ich habe es ignoriert und dachte die Person übertreibt und ist etwas dramatisch. Aber nein. ...
Irgendwann im April habe ich ein Video gesehen, in dem jemand sagte "Happy Place ist ein Buch über Trauer." Und ich habe es ignoriert und dachte die Person übertreibt und ist etwas dramatisch. Aber nein. Die Person hat nicht übertrieben. Happy Place ist keine Romcom, sondern tatsächlich ein Buch über Trauer.
Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen. Trauer um eine Freundschaft. Trauer um das Leben, das man aufgegeben hat. Trauer um die Vergangenheit. Trauer um Veränderung. Trauer um Liebe.
Das Buch erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Harriet und Wyn. Wir springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sehen wie sich die zwei kennen- und liebenlernen bis hin zu ihrer Trennung und dem letzten gemeinsamen Urlaub mit ihren Freunden in Maine.
Obwohl es viele süße, witzige und romantische Momente gibt, zieht sich ein durchweg trauriger Unterton durchs Buch, bis hin zum letzten Kapitel. Ich habe mich schon bei ca. der Hälfte damit angefunden, dass dieses Buch kein Happy End mehr haben wird und was auch vollkommenen Ordnung wäre. Emily Henry hat es allerdings geschafft, das alles so wunderbar zu verpacken, das man einfach nicht aufhören konnte zu lesen.
Im Buch geht es allerdings nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Harriet und Wyn, sondern auch um die Liebe und Freundschaft der ganzen Freundesgruppe, die ein wichtiger Teil von Harriets Geschichte ist.
Habe ich geweint ? Vielleicht. Vielleicht auch ein bisschen mehr als gedacht.
Rundum ein, mal wieder, gelungenes Buch von Emily Henry.
Ich bin mit einer gewissen Erwartung an dieses Buch gegangen und kann zum Glück sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
In diesem Buch geht es nicht nur um Liebe, sondern auch teilweise um Selbstfindung, ...
Ich bin mit einer gewissen Erwartung an dieses Buch gegangen und kann zum Glück sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
In diesem Buch geht es nicht nur um Liebe, sondern auch teilweise um Selbstfindung, aber vor allem auch um Trauer.
Mir hat die Beziehung von Noelle und Theo (hot af) unfassbar gut gefallen. Das ständige Gemecker und Necken hat gut zu ihren Charakteren gepasst und war teilweise lustig.
Die Sexszenen waren welche, die ich zu den besseren Übersetzten zählen würde. Nichts daran, habe ich als “cringe” empfunden, obwohl das doch öfter mal mein Gedanke ist, während ich Sexszenen auf deutsch lese.
Ich kann nicht mal sauer auf einen 3rd-Act-Break-Up sein, denn diesen gab es meiner Meinung nach nicht wirklich.
Natürlich gab es einen Streit, und den konnte man auch von Meilen aus riechen, aber selbst den Verlauf von besagten Streit würde ich sogar als “gut” bewerten. Es wurde durchweg geredet, ohne dass jemand das Gespräch plötzlich abbrach oder dass beide aneinander vorbei reden, bis eben das Gespräch auf natürliche Weise zu Ende ging.
Absolutes Highlight des Buches war natürlich Paul! Also wer Paul nicht mochte, der hat das Buch einfach falsch gelesen.
Ich glaube, meine zwei Hauptkritikpunkte wären einmal Noelles Mutter. Diese fand ich unfassbar unsympathisch.
Und zum anderen das Thema TikTok. Im Rahmen des Buches hat es natürlich mehr als Sinn gemacht, aber ich tue mich persönlich einfach schwer damit, sowas aktuelles/modernes/sehr zeitgenössisches in Büchern zu lesen.
3.75
Die Vampire x Gladiator Thematik war nicht ganz meins (obwohl der deutsche Verlag es mit The Vampire Diaries vermarktet, was wiederum ganz gut passt). Ähnliches kann ich zum Wettkampf und den Prüfungen ...
3.75
Die Vampire x Gladiator Thematik war nicht ganz meins (obwohl der deutsche Verlag es mit The Vampire Diaries vermarktet, was wiederum ganz gut passt). Ähnliches kann ich zum Wettkampf und den Prüfungen sagen, die aber zum Glück nur die erste Hälfte des Buches in Anspruch genommen haben.
Oder zu der Existenz von mythologischen Wesen, die vielleicht im Kontext der Gladiatoren Sinn gemacht haben, aber nicht mit den Vampiren.
Die zweite Hälfte hat mir da deutlich besser gefallen, genauso wie die wer-bringt-all-diese-Menschen-Mystery Handlung.
Rorrik fand ich super und er und Arvelle haben eine tolle Dynamik miteinander. Hätte davon gerne mehr gesehen, aber wahrscheinlich, und hoffentlich, dann im zweiten Teil.
Ich wusste schon vor dem Lesen, dass es einen Love-Triangle gibt und ich kann nicht leugnen, dass ich, bevor ich überhaupt ins Buch gestartet bin, genervt war. Aber, zu aller & meiner Überraschung, war das hier nicht so nervend oder gar schrecklich, wie ich es mir ausgemalt habe.
Obwohl Bran derjenige ist, der die ganze Handlung ins Rollen bringt, kann ich rückblickend nicht sagen, dass er auf irgendeiner Weise wichtig, relevant oder gar nötig gewesen wäre. Genauso wie die Begründung & Erklärung wer er eigentlich ist. Seine Rolle im Geschehen hätte jemand anderes übernehmen können und es hätte sich wenig bis gar nichts an der Handlung oder dem Ausgang des Buches geändert.
Leon, der Vater von Arvelles bester Freundin und eine Vaterfigur für Arvelle, war auch irgendwie irrelevant und hat mich mehr genervt als er sollte.
Ende hat mir das Buch besser gefallen als erwartet und ich freue mich auf die Fortsetzung!
3.75
Ich glaube das letzte Mal, dass ich irgendwas mit Wölfen gelesen habe, war so um meine Twilight-Zeit rum, also vor …hust... 15+ Jahren?
Daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwarten wird und ...
3.75
Ich glaube das letzte Mal, dass ich irgendwas mit Wölfen gelesen habe, war so um meine Twilight-Zeit rum, also vor …hust... 15+ Jahren?
Daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwarten wird und meine Erwartungen wurden gleichermaßen erfüllt und nicht erfüllt.
Die Wölfe und Rudelthemaik haben mir super gefallen, auch wenn ich vieles, was die Bindungs- und Rudelprüfungen angeht, eher fragwürdig fand.
Unterm Strich war mir hier aber einiges zu wenig. Zu wenig von Stark, der ziemlich offensichtlich von Anfang an eine zentrale Rolle spielt, zu wenig Erkunden und Nachforschen von Meryn bzgl. dem Schloss und dessen Mysterien und mein Hauptkritikpunkt: zu wenig von der Beziehung zwischen Meryn und Anassa, ihrem Schattenwolf.
Meryn als Hauptcharakter hat mir, anfangs jedenfalls, sehr gefallen. Wohnend im ärmlichen Teil der Stadt, entscheidet sie sich, den Wehrdienst anzutreten. Nach Bestehen der ersten Prüfung, findet sie sich im Wohnquartier der Wildgebundenen (Menschen, die eine Verbindung mit Schattenwölfen eingehen) wieder. Was hier oft sehr gut verdeutlicht wurde, ist der Kulturschock zwischen arm und reich, den Meryn mehrfach erlebt und zu dem sie verständlicherweise mit vollster Irritation reagiert.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gefallen hat, ist Meryns erste Erfahrungen in Sachen Freundschaften schließen. Etwas, was sie bis jetzt aus Gründen nicht erleben konnte.
Ich muss aber auch sagen, dass Meryn sich im Verlauf des Buches zu der Art Protagonistin entwickelt hat, mit der die meisten Bücher oftmals starten. Leichtgläubig, zieht falsche Rückschlüsse, handelt impulsiv und unüberlegt.
Ihre Beziehung zu Killian hat vielleicht ganz süß angefangen, ist dann immer mehr zu etwas geworden, was eigentlich nur Sextreffen waren und das hat mir absolut nichts gegeben. Im gleichen Atemzug würde ich auch noch sagen, dass, obwohl diese Reihe eine Romantasy ist, der Romance Anteil in diesem ersten Buch eher schwach ist.
Meryns angespannte Beziehung zu Anassa ist für mich, in diesem ersten Band zumindest, von allen Beziehung die Wichtigste, die aber leider bis zum Schluss, und ich rede hier von bestimmt den letzten 50 Seiten, eher mäßig ausgearbeitet wurde.
Bis zu diesen letzten Seiten war Meryn & Anassas Beziehung das, was man als “kollegiales Miteinander" beschreiben könnte. Es gab kaum Schlüsselmomente zwischen den beiden. Das Training läuft mäßig, die Prüfungen werden mit Hängen und Würgen bestanden und dann geht jeder wieder getrennte Wege. Jedes Mal, wenn diese angespannte Beziehung angesprochen wurde, wurde das Argument des beiderseitigen fehlenden Vertrauens gebracht und das Gespräch wurde beendet. Da das Buch komplett aus Meryns Sicht geschrieben ist, ist Meryns nicht vorhandenes Vertrauen, als auch ihre Sturheit, Widerwillen, Genervtheit oder gar Abneigung bzgl. dieser Bindung sehr offensichtlich. Ob Anassa selbst Versuche unternommen hat, Meryn etwas entgegenzukommen, kann ich nicht beurteilen. Es schien eher, dass sie auf Meryn gewartet hat.
Ähnlich frustrierend ist Meryns Meinung zu Stark. Von Anfang an hat sie sich darauf versteift, dass Stark sie hasst und sie tot sehen will. Das höchste an positiven Gefühlen war ihre Aussage, dass er doch ganz gut aussieht und hübsche, lange Wimpern hat.
Genauso wie mit Anassa, hat es hier das ganze Buch gedauert, bis sie ihn anders wahrnimmt. Bis dahin hat man kaum etwas über Stark erfahren, außer dass er groß und “böse” ist.
Das Pacing in der zweiten Hälfte war etwas langsamer, genauso wie der etwas langatmige Inhalt an sich.
Haben mich die Wendungen zu Ende hin überrascht? Nicht wirklich. Das meiste ließ sich doch schon im Verlauf der Handlung erahnen.
Es gibt am Ende ein Bonuskapitel aus der Sicht von Stark. Unfassbar viel hat es mir am Ende nicht gegeben, jedoch denke ich, dass der erste Teil des Kapitels einen wirklich tollen Prolog abgegeben hätte.
Hätte das Buch etwas kürzer sein können? Sicherlich.
Werde ich die Reihe fortsetzen? Jap.
4.25
Fantastische Fortsetzung!
Ich wollte mehrere verschiedene POVs haben und die habe ich auch bekommen..Lieben Wir
In Children of Fallen Gods wird ein neuer Hauptcharakter, Aefe, eingeführt. Und mit ...
4.25
Fantastische Fortsetzung!
Ich wollte mehrere verschiedene POVs haben und die habe ich auch bekommen..Lieben Wir
In Children of Fallen Gods wird ein neuer Hauptcharakter, Aefe, eingeführt. Und mit diesem neuen Charakter kommt nicht nur ein neuer Handlungsstrang, sondern auch mehr Worldbuilding.
Ich hatte in den ersten paar Kapiteln einige Probleme in Aefes Kapitel reinzufinden, denn ich habe schlichtweg keine Verbindung zwischen Aefe und Tisaanah gesehen oder gar den Handlungen aus dem ersten Buch. Ich musste aber auch schnell feststellen, dass mit Aefes Handlung sogar etwas mehr gefallen hat, als Tisaanahs.
Daher ist mir mein Herz auch nochmal stärker gebrochen, als ihre Hintergrundgeschichte bekannt wurde.
Der Plottwist am Ende war fantastisch und überhaupt nicht das, was ich erwartet habe!
Was mir hier auch sehr gefallen hat, war der Einblick in Nuras Gedanken. Auch wenn ich gerne ein, oder sogar mehrere, Kapitel aus ihrer Sicht gelesen hätte, hat es am Ende so, wie es letztendlich im Buch ist, mehr Sinn gemacht.
Das Pacing war hier, verglichen mit Band eins, etwas langsamer, auch wenn ich nicht gerade sagen kann, dass die Handlung an sich langsam war oder sich nicht von der Stelle bewegt hat.
So in den letzten ca. 30%, und vor allem am Ende, ist dann doch so einiges passiert.
Ich bin gespannt, wie sich alles im letzten Band entwickelt und werde diese auch zeitnah beginnen.
Vielen Dank an Tor Bramble für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.