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Veröffentlicht am 21.04.2025

Schöner Wohlfühlroman mit einigen Auf und Abs

Marmeladensommer
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Gerade jetzt in der Frühlingszeit lese ich immer wieder sehr gerne Wohlfühlromane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und an andere Orte entführen. Deshalb war ich auf dieses Buch hier gleich ...

Gerade jetzt in der Frühlingszeit lese ich immer wieder sehr gerne Wohlfühlromane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und an andere Orte entführen. Deshalb war ich auf dieses Buch hier gleich gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten und habe die Geschichte in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Storyline spielt am Bodensee und dreht sich um Emmi, die mit einem alten Foto von einem Obsthof hierhergekommen ist, um ihren Vater zu finden. Sie nimmt ein Zimmer in einer kleinen Pension am See, die einem netten älteren Ehepaar gehört. Auch wenn deren Sohn Oliver, der im Ort eine Segelschule betreibt, anfangs wenig angetan ist von der wasserscheuen Großstädterin, hilft er Emmi bei ihrer Suche. Tatsächlich finden sie ihren Vater, dessen idyllischer Bio-Obsthof leider wirtschaftlich vor dem Aus steht. Emmi will unbedingt helfen und beginnt aus dem Obst nach ihren Rezepten Marmeladen zu kochen. Besonders dem smarten Hotelbesitzer Tim gefallen die Marmeladen – und die hübsche Marmeladenköchin. Und so steht Emmi nun nicht nur mit jeder Menge Obst in der kleinen Küche der Pension, sondern auch zwischen zwei Männern …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein wirklich schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Hauptfigur Emmi sowie auch Oliver waren mir gleich sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Aus Emmis Sicht wird die Geschichte meist erzählt, aber ab und an kommt auch Oliver „zu Wort“, was ich sehr gut fand, denn so konnte ich ihre jeweiligen Taten besser nachvollziehen. Mit Maren hatte ich dagegen meine Probleme, die sich erst am Ende etwas gelegt haben. Johann hat sich dagegen total in mein Herz geschlichen.

Ich habe Emmi und Oliver sehr gerne dabei zugesehen, wie sie sich nach und nach nähergekommen sind. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert und es gab auch einige Auf und Abs, bis zum Happy-End. Doch Tim hätte ich jetzt nicht unbedingt als weiteren Love Interest benötigt. Das war mir fast ein wenig zu viel Drama.

Das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Es war zwar nicht überraschend, aber versöhnlich und romantisch zugleich. So muss es sein! Ein Pluspunkt des Romans sind auch die leckeren Marmelade-Rezepte, die immer mal wieder eingestreut wurden. Diese werde ich auf jeden Fall nachprobieren.

Zusammenfassend wurde ich gut von dem Buch unterhalten und habe die Geschichte um Emmi & Oliver wirklich genossen. Von mir erhält der Roman auf jeden Fall gute 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Hearts & Falcons. Im Herzen wild und frei
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Ich lese sehr gerne Regency-Romane. Da ich auch bereits ein Buch der Autorin kenne und davon mehr als gut unterhalten wurde, war ich auch auf ihr neuestes Werk sehr gespannt. Und was soll ich sagen? Ich ...

Ich lese sehr gerne Regency-Romane. Da ich auch bereits ein Buch der Autorin kenne und davon mehr als gut unterhalten wurde, war ich auch auf ihr neuestes Werk sehr gespannt. Und was soll ich sagen? Ich wurde auch diesmal wirklich gut davon unterhalten und konnte das Buch auch gar nicht mehr zur Seite legen. Deshalb habe ich es innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Geschichte dreht sich um die freiheitsliebende Hedwig, die ihr selbstbestimmtes Leben als Falknerin im Wald liebt. Sie sorgt selbst für sich und ihre kleine Schwester. Seit einer Ewigkeit träumt sie davon, mit ihrem geliebten Habicht das anstehende Jagdturnier zu gewinnen und dem machtgierigen Adel zu zeigen, wozu eine Frau fähig ist. Doch dann kommt alles ganz anders: Der einflussreiche Adlige Konrad erpresst sie, ihn in der Falkenjagd zu unterrichten, damit er selbst das Turnier gewinnen kann. Gezwungener Maßen lässt Hedwig sich auf den Deal ein. Und dann kommt alles anders, als gedacht…

In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Außerdem ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten dahingeflogen sind. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hedwig und auch ab und zu von Konrad. Das fand ich gut, denn so konnte man sich mit deren Denken und Handeln besser identifizieren.

Hedwig hat es mir jedoch im Laufe der Geschichte sehr schwer gemacht. Sie ist kein unsympathischer, aber ein sehr sturer und schwieriger Mensch. Sie hat zwar ebenfalls eine positive Entwicklung hingelegt, aber ich konnte sie oft nicht wirklich verstehen. Konrad dagegen war mir anfangs eher unsympathisch, aber er hat sich nach und nach in mein Herz geschlichen. Mein Favorit war aber dagegen der Nebencharakter Graf Hohenberg.

Die Geschichte blieb die ganze Zeit über unterhaltsam. Vor allem die Infos zur Beizjagd haben mir sehr gut gefallen und hier habe ich auf jeden Fall noch einiges dazugelernt. Auch das Turnier war mitreißend und spannend. Hier habe ich richtig mitgefiebert. Die Liebesgeschichte zwischen Hedwig und Konrad war dagegen eine Achterbahnfahrt der Gefühle – zum Ende war es mir fast sogar ein wenig zu viel Hin und Her. Aber ich habe mein Happy-End erhalten und das ist alles, was zählt 😊 Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Starker Abschluss der Ärztinnen-Saga

Goldene Wege. Die Münchener Ärztinnen
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Da ich bereits die Vorgänger-Bücher der Reihe gelesen habe, war ich natürlich auch auf das große Finale sehr gespannt. Und auch dieses Mal wurde ich wieder gut unterhalten von den unterschiedlichen Freundinnen.

Die ...

Da ich bereits die Vorgänger-Bücher der Reihe gelesen habe, war ich natürlich auch auf das große Finale sehr gespannt. Und auch dieses Mal wurde ich wieder gut unterhalten von den unterschiedlichen Freundinnen.

Die Geschichte dreht sich um Lulu, Elsa und Fanny, die es mittlerweile an die Medizinische Fakultät geschafft haben. Doch sie werden dort keinesfalls mit offenen Armen empfangen. Vor allem die schlaue Fanny ist ihren männlichen Kommilitonen ein Dorn im Auge. Lulu versucht neben Vorlesungen und Sezierstunden, das dunkle Geheimnis ihrer in Melancholie verfallenen Freundin Änny zu ergründen. Und Elsa bekommt unerwarteten Besuch, der ihr Leben gehörig durcheinanderwirbelt. Trotz allem haben die jungen Frauen ihr Ziel fest vor Augen – aber können sie sich nach ihrem Studienabschluss tatsächlich Hoffnungen auf eine Anstellung als Ärztinnen im Spital machen?

In die Storyline habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt dabei wie gewohnt sehr gut zum Genre, ist bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Man merkt zudem auch, dass hier wirklich gut recherchiert wurde und man auch etwas dazu lernt.

Die einzelnen Figuren sind sehr sympathische, starke Frauen, die ihren Weg zu einer Zeit gehen, in der es Frauen nicht so einfach hatten. Vor allem nicht im medizinischen Bereich, da sie von den Männern nicht ernst genommen wurden. Die Geschichte wird zudem im Wechsel aus der Sicht von Fanny, Lulu und Elsa erzählt, was ich sehr gut finde, denn so kann man deren Leben besser folgen und ihre Gedanken besser nachvollziehen.

Ich konnte von Anfang bis zum Ende mit den Figuren mitfiebern. Einzig und alleine Fanny hat es mir teilweise schwer gemacht, da ich sie diesmal nicht so sympathisch fand wie in den anderen Bändern. Das starke Finale hat mir dabei am Besten gefallen. Mittendrin gab es die ein oder andere Länge, aber das war zu verzeihen, denn ansonsten war die Geschichte wieder mitreißend. Ich vergebe für das Finalbuch 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Mitreißende Dystopie

They Are Everywhere: Ein Near-Future-Thriller mit Sogfaktor!
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Ich lese sehr gerne Dystopien, die mich in eine Zukunft entführen und mich mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch gleich sehr gespannt, als ich den Klappentext dazu ...

Ich lese sehr gerne Dystopien, die mich in eine Zukunft entführen und mich mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch gleich sehr gespannt, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Und ich wurde auch wirklich gut davon unterhalten. Zeitweise konnte ich es nicht aus der Hand legen.

Die Geschichte spielt im Jahr 2055. Zu dieser Zeit sind Roboter, Androiden und virtuelle Welten aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die 16-jährige Hannah soll zum Ausgleich analoge Ferien auf einer Farm in Ohio verbringen. Doch dann gerät alles aus den Fugen: Die Maschinen wenden sich gegen Menschen – mit tödlichen Folgen. Für Hannah beginnt eine atemlose Flucht, auf der sie sich größten Gefahren und ihren Ängsten stellen muss. Begleitet wird sie vom geheimnisvollen Jarrett, der ihr immer wichtiger wird. Und mit ihm landet Hannah genau dort, wo der tödliche Technik-Virus geplant wurde …  

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt auch gut zur Zielgruppe. Es ist auch recht bildlich, so dass man sich inmitten des Geschehens fühlt.

Hannah und Jarrett sind interessante Charaktere, jedoch blieben sie mir anfangs etwas zu blass und vor allem Hannah war mit ihrem mangelnden Selbstbewusstsein teilweise auch etwas nervig. Aber das hat sich im Laufe der Geschichte absolut gewandelt und ich habe den Beiden gerne dabei zugesehen, wie sie sich nach und nach entwickelt haben und über sich hinausgewachsen sind.

Generell blieb die ganze Zeit die Spannungsschraube sehr weit oben. Langatmige Passagen gab es so gut wie nie. Das hat auch dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es in zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Ich wurde von der Storyline sehr gut unterhalten und vergebe ganz klar 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Historischer Roman über zwei starke Frauen

Unter der Sommerlinde von Gourdon
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Manon, die für ihren Beruf als Krankenschwester lebt. Nicht immer stößt sie mit ihrem Engagement bei den Vorgesetzten auf Zustimmung und muss sich mit ungerechtfertigten Demütigungen auseinandersetzen. Unweit des Anwesens ihrer Eltern trifft sie eines Abends auf Léandre, der dort eine Kräuterfarm bewirtschaftet. Umgeben vom würzigen Duft seiner Gewürzfelder erlebt sie ihre Heimat ganz neu und lässt den Traum von einer gemeinsamen Zukunft mit Léandre entstehen. Als Manon unerlaubt einen totkranken deutsch-jüdischen Jungen ins Krankenhaus schleust, kommt es zum Skandal, und Manon wird aus dem Dienst entlassen. Ihre hart erarbeitete Unabhängigkeit scheint in Stücke zu zerfallen. Doch dann bietet sich ihr eine Gelegenheit, die alles verändern könnte und Manon fragt sich, wie weit sie bereit ist, ihren Traum zu gehen …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Storyline wird abwechselnd aus der Sicht von Manon und ihrer Schwester Estelle erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das hat mich anfangs etwas überrascht, denn der Klappentext beschreibt eigentlich nur Manon – aber Estelle hat in dem Buch eigentlich den gleichen Stellenwert und legt in meinen Augen sogar die größere Verwandlung hin.

Manon ist eine starke Persönlichkeit, die weiß, was sie will und ihren Weg geht. Ihre Arbeit als Krankenschwester erfüllt sie, aber das Verhältnis zu ihrer Mutter und vor allem ihrer Schwester Estelle ist mehr als schwierig. Estelle ist anfangs gefangen in der Meinung ihrer Mutter, aber langsam bricht sie aus – und ich habe sie gerne dabei beobachtet. Anfangs fand ich sie nicht sympathisch, aber gegen Ende hat sich das Bild für mich komplett gedreht. Wobei ich mittendrin ihre Gedankengänge auch etwas verwirrend fand.

Bis die Beiden jedoch zu ihrem persönlichen Glück finden, ist es ein schwieriger Weg mit vielen Auf und Abs – vor allen in Gefühlsdingen. Ich wurde davon wirklich gut unterhalten und langweilig wurde es hier auf keinen Fall. Ich kann das Buch somit weiterempfehlen und vergebe gute 4,5 von 5 Sternen.

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