Cover-Bild Bergkristall
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Urachhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 11.2020
  • ISBN: 9783825151942
  • Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Adalbert Stifter

Bergkristall

Maren Briswalter (Illustrator)

Die Geschwister Konrad und Sanna aus dem Bergdorf Gschaid besuchen an Heiligabend
ihre Großeltern im benachbarten Millsdorf. Auf dem Heimweg verirren sie sich in dem
ewigen Eis der Berge und übernachten in einer Felsenhöhle. Doch auch am nächsten
Morgen können sie den Weg talwärts nicht finden. Zum Glück sind schon Suchtrupps aus
beiden Dörfern unterwegs …

Als die Kinder wohlbehalten wieder zu Hause sind, wird ein ganz besonderes Weihnachtsfest gefeiert, denn die Bewohner der beiden Bergdörfer sind sich durch die gemeinsame Suche nähergekommen. Und die kleine Sanna erzählt: »Mutter, ich habe heute nachts, als wir auf dem Berge saßen, den heiligen Christ gesehen.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

Ein Klassiker, für Kinder zugänglich gemacht

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"Der Bergkristall" nach einer Erzählung von Adalbert Stifter, einfühlsam und liebevoll illustriert von Maren Briswalter, erschienen im @verlagurachhaus
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Die Geschwister Konrad und Sanna leben mit ihren ...

"Der Bergkristall" nach einer Erzählung von Adalbert Stifter, einfühlsam und liebevoll illustriert von Maren Briswalter, erschienen im @verlagurachhaus
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Die Geschwister Konrad und Sanna leben mit ihren Eltern in dem kleinen Bergdorf Gscheid.
Die Großeltern der Kinder aber wohnen in Milsdorf, ebenfalls ein kleines Bergdorf in einiger Entfernung, der weg dorthin ist recht weit und beschwerlich.
Als die Kinder älter geworden sind, dürfen sie den Weg allein gehen.
Am heiligen Abend besuchen die Kinder ihre Großeltern und die Großmutter schickt sie schon früh auf den Rückweg, damit die Kinder nicht von Dunkelheit und Schneefällen überrascht werden. Sie gibt kleine Geschenke für die Eltern mit und auch Verpflegung für den Heimweg.
Als die Kinder jedoch am Waldrand ankommen beginnt es zu schneien, immer mehr und immer dickere Flocken fallen, die letztendlich die Wege bedecken und alles unter einer dicken Schneeschicht verstecken.
Die Kinder gehen weiter, versuchen Geräusche aus den Dörfern im Tal zu hören, bleiben immer mal wieder stehen um die Umgebung nach bekannten Stellen abzusuchen, müssen über Eisfelder steigen und schließlich, als die dunkle Nacht hereinbricht Unterschlupf in einer Höhle suchen, denn die beiden haben längst jegliche Orientierung verloren.
Konrad kümmert sich rührend um die kleinere Sanna, die ihrerseits entzückend tapfer ist.
Die teilen die Verpflegung der Großmutter und halten sich gegenseitig wach.
Als das erste Morgenlicht über die Berge zieht, machen die Beiden sich wieder auf den Weg. Bald schon hören sie entfernte Rufe und erkennen schon bald: es sind Leute aus Gschaid, die Kinder sind gerettet ♥️
Mutter und Vater schließen die Kinder erleichtert in ihre Arme und nachdem sie sich erholt haben, wird Weihnachten gefeiert.
Die Suche nach den Kindern, an der sowohl die Gschaider als auch die Milsdorfer beteiligt waren, hat die Bewohner der Dörfer emotional miteinander verbunden und einen tiefen Frieden hergestellt, weit über diesen heiligen Abend hinaus.

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