Cover-Bild Mein Sommer auf dem Mond

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.03.2018
  • ISBN: 9783570311981
Adriana Popescu

Mein Sommer auf dem Mond

Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2020

Tolles Buch, dass einen nachdenklich macht

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Das Cover ist schlicht und stimmt schon durch die ruhige, helle Farben auf die Geschichte bzw den Ort des Geschehens ein.

Das Thema hat mich zunächst zweifeln lassen, ob das Buch was für mich ist. Denn ...

Das Cover ist schlicht und stimmt schon durch die ruhige, helle Farben auf die Geschichte bzw den Ort des Geschehens ein.

Das Thema hat mich zunächst zweifeln lassen, ob das Buch was für mich ist. Denn wenn solche Themen behandelt werden, ist es oft nur ein schmaler Grat zwischen "unrealistisch" und "zu real/triggernd". Das, muss ich sagen, wurde hier super gelöst.
Ich konnte mich in alle Charaktere hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefühlt, wobei mir manchmal die Charaktere etwas unsympathisch wurden.
Dennoch hatte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ins Herz geschlossen und auch fertig gelesen.

Nur zu empfehlen für schöne Lesestunden, die sowohl glücklich als auch traurig, fassungslos und nachdenklich machen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2020

Humorvoll und traurig zugleich

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Für "Mein Sommer auf dem Mond" habe ich mich entschieden, weil mir "Goldene Zeiten um Gepäck" schon so unglaublich gut gefiel. Da das Buch inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, wollte ...

Für "Mein Sommer auf dem Mond" habe ich mich entschieden, weil mir "Goldene Zeiten um Gepäck" schon so unglaublich gut gefiel. Da das Buch inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, wollte ich nun auch mal ein Jugendbuch der Autorin lesen. ⁣

Klappentext:⁣

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...⁣

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...⁣

Eigene Meinung:⁣

Fakt ist, die liebe Adriana Popescu kann schreiben. Ob im Erwachsenen- oder auch im Jugendbuchbereich. Ganz egal! Sie bringt dem Leser die Protagonisten, von der ersten Seite an nah. Das ist für mich auch die absolute Stärke der Autorin. Sofort habe ich mit den Vieren gelacht, gelitten und geweint. Und, auch wenn dieses Buch eine schwere Thematik hat, schafft sie mit ihrem tollen Humor, gekonnt den Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. Das empfinde ich als sehr positiv, denn so hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Geschichte würde einen runter ziehen. ⁣

Sehr süß fand ich anfänglich noch dass Sie Kultfilme, wie z.B. zu Harry Potter & Co mit eingebaut hat. Doch nicht zu allen Filmen hatte ich einen Bezug. So habe ich z.B. nie Star Wars geschaut. Schande über mein Haupt, aber deswegen konnte ich nicht alle Vergleiche nachvollziehen, was ich als minimalen Kritikpunkt sehe.⁣

Trotzdessen war dieser Ausflug zum Mond, vor allem, wegen der guten Balance, ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für Fritzi, Bastian, Tim & Sarah. ⁣
Absolute Leseempfehlung!⁣


Fazit: ⁣

Eine wunderschöne, tiefgründige Jugendstory, mit dem Schwerpunkt "psychische Störung" - Eine Krankheit, die äußerlich nicht zu sehen ist und deshalb manchmal schwer zu heilen ist. Selbstvertrauen, Freundschaft, Liebe und Hoffnung spielen dabei eine große Rolle. ⁣

Note 4,7 ~ ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Sommerlicher Jugendroman

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Das Buch habe ich gelesen, weil ich schon immer mal was von Adriana Popescu lesen wollte, bislang aber nicht dazu kam.

Schreibstil
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Er ist sehr flüssig, ...

Das Buch habe ich gelesen, weil ich schon immer mal was von Adriana Popescu lesen wollte, bislang aber nicht dazu kam.

Schreibstil
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Er ist sehr flüssig, locker und leicht, wodurch er gut zu lesen ist und einen angenehmen Lesefluss erzeugt. Zusätzlich ist er ziemlich beschreibend und das auf eine sehr gute Art und Weise. Alles lässt sich ziemlich gut nachvollziehen.

Charaktere
Die Charaktere waren gut gestaltet. Jeder Charakter war besonders auf eine ganz individuelle Art und Weise. Sie waren rundum schlüssig gestaltet und wirklich gute und passende Protagonisten. Die Dynamik unter ihnen hat mir auch sehr gut gefallen. Sie sind mir definitiv im Kopf geblieben.

Handlung
Die Handlung war sehr angenehm ruhig, was ich ja sehr gerne mag. Es kam zwar Spannung auf, ich hatte aber nicht das Gefühl, dass es überdramatisiert wurde.

Fazit
Ein schönes, sommerliches Buch, dass sehr bewegt und zum Nachdenken anregt, trotzdem aber eine wunderbare Leichtigkeit besitzt. Ich habe es sehr genossen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2020

Konnte mit den Charakteren nicht connecte

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Ich glaube leider, dass Adriana Popescu’s Geschichten und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden, aber da ich weiß dass viele Leser anderer Meinung sind, werde ich mit meiner Meinung über „Mein ...

Ich glaube leider, dass Adriana Popescu’s Geschichten und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden, aber da ich weiß dass viele Leser anderer Meinung sind, werde ich mit meiner Meinung über „Mein Sommer auf dem Mond“ wohl ziemlich alleine da stehen. Wenn ein Autor psychische Erkankungen als sein Buchthema wählt, werde ich immer sehr hellhörig, da dort meist sehr tiefgründige und herzzereißende Geschichten entstehen. Ich möchte die Autorin dafür loben, dass sie sich an ein eine solche Thmeatik herangetraut und versucht hat anderen Jugendlichen damit zu helfen und die Augen zu öffnen, aber meiner Meinung nach hapert es leider an der Umsetzung.

Für mich blieben die psychischen Erkrankungen jedoch viel zu oberflächlich und dienten bloß als Plotelement am Rande dazu, um die vier Hauptcharaktere Frizti, Basti, Tim und Sarah zusammenzuführen. Sonst bin ich ein absoluter Fan davon, wenn Geschichten aus mehreren Perspektiven erzählt werden, aber hier hätte ich mir eindeutig eine Erzählerstimme gewünscht. Leider hat das so gewählte Storyelement es aber auch nicht geschafft mir die Figuren näherzubringen. Das einzige was sie ausgemacht haben, war ihre nerdige Art und die Weise wie die vier über Harry Potter, Star Wars und Co. geredet haben. Ich bin auch ein totaler Buch- und Filmfanatiker und liebe solche Anspielungen eigentlich, irgendwann wollte ich einfach das es aufhört, da es gefühlt jede zweite Seite thematisiert wurde.

Was dagegen meiner Meinung nach viel zu wenig in dem Roman vorkam, war meine gewünschte Tiefe. Die vier befanden sich zwar den ganzen Sommer über in meinem Therapiezentrum, allerdings hatte ich eher ein Klassenfahrtgefühl ohne Pflichten und Tagesplanung. Es gab keine Sitzungen mit Therapeuten, die Charaktere haben sich überhaupt nicht mit ihren Problemen auseinander gesetzt und zwischendrin hat es deswegen so gewirkt, dass plötzlich alle „geheilt“ worden wären. Es gibt eine einzige Szene, wo vor allen Leuten über die Probleme der jeweiligen Figuren gesprochen wird. Und kein Therapeut würde seine Schweigepflicht für andere Menschen entbinden, die ein komplett anderes Krankheitsschema haben.

Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass Adriana Popescu auch mehr ins Detail bei den einzelnen Erkrankungen geht. Ein Charakter muss sich z.B. mit Panikattacken durchkämpfen, allerdings wird nie gezeigt, wie sich diese Person währenddessen fühlt. Es hätte im ganzen Buch viel mehr mit dem Prinzip „Show, don’t tell“ gearbeitet werden müssen, dann hätte mir die gesamte Geschichte wahrscheinlich auch wesentlich besser gefallen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2019

voller Spannung, Wahrheit und Gefühle 🖤

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Klappentext: Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin ...

Klappentext: Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

Schreibstil: Adriana beweist in diesem Buch, warum sie eine bekannte deutsche Autorin ist. Dem Buch mangelt es nicht an Sarkasmus, Melancholie aber auch ganz großen Gefühlen. Es hat mich einfach mitgerissen und gehört zu meinen absoluten Highlights!

Storyline: Die Charaktere, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart, ich liebe sie alle. Jeden einzelnen mit seinen Narben und Macken, denn darum geht es in dem Buch schließlich. Ihre Entwicklung gibt Kraft und hat mich sehr berührt. Man lacht, man weint, manchmal auch beides gleichzeitig!

Hintergrund: Jeder der vier hütet ein „Geheimnis“, sie haben alle viel durchgemacht und zeigen, dass es ganz verschiedene Arten von Mental Health Problemen gibt, sie alle aber ernst genommen werden müssen. It’s ok not to be ok!