Cover-Bild Mein Sommer auf dem Mond

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.03.2018
  • ISBN: 9783570311981
Adriana Popescu

Mein Sommer auf dem Mond

Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ängste, Depressionen und Freundschaft

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Fritzi leidet an Panikattacken, Bastian hat eine bipolare Störung, Sarah möchte nicht auffallen und Tim hat Aggressionsprobleme. Vier Jugendliche, die sich auf der Straße niemals wahrgenommen hatn, sind ...

Fritzi leidet an Panikattacken, Bastian hat eine bipolare Störung, Sarah möchte nicht auffallen und Tim hat Aggressionsprobleme. Vier Jugendliche, die sich auf der Straße niemals wahrgenommen hatn, sind alle im Therapiezentrum Sonnenhof, sie sind die Astronauten.
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Alle haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und öffnen sich nur langsam. Doch als sie es tun, finden sie neue Vertraute, Menschen, die sie verstehen, sie werden zu Freunden und kümmern sich umeinander. "Mein Sommer auf dem Mond" ist ein wunderschönes Buch, über den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen und andere Menschen in sein Leben zu lassen. Der Schreibstil ist wirklich toll und des öfteren fand ich die Zeilen sehr berührend, manchmal auch bedrückend und doch lässt das Buch auch hoffen. Es ist ein Buch über neue und alte Freundschaften, über Ängste, Depressionen und Unsicherheiten, aber auch über Familie, Liebe und Zusammengehörigkeit und dass man das Gute oft findet, wenn man es nicht erwartet.

Veröffentlicht am 20.09.2018

Mein Sommer auf dem Mond - Adriana Popescu

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Meine Meinung:

Ich wollte schon länger mal unbedingt ein Buch der Autorin lesen und dachte, dass 'Mein Sommer auf dem Mond' eine perfekte Urlaubslektüre für mich darstellt.

Und so hat es sich auch herausgestellt: ...

Meine Meinung:

Ich wollte schon länger mal unbedingt ein Buch der Autorin lesen und dachte, dass 'Mein Sommer auf dem Mond' eine perfekte Urlaubslektüre für mich darstellt.

Und so hat es sich auch herausgestellt: Es ist ein überwiegend locker, leichtes Buch, welches allerdings auch neben den schönen Themen der Freundschaft und der ersten Liebe auch schwierige Themen behandelt, nämlich physische Krankheiten. Denn wir befinden und mit den 4 Protagonisten in einem Therapiezentrum auf Rügen und verfolgen die Genesung der Vier. Und dabei gibt es natürlich Höhen und Tiefen.

Trotz dessen, dass in diesem Buch auch ernstere Themen, wie zum Beispiel Manie und Panikattacken eine große Rolle spielen, schafft es die Autorin durch ihren flüssigen Schreibstil und den Humor der Protagonisten, dass man nur so durch das Buch fliegt und es genießt zuzuschauen wie Fritzi und Co. auf dem Weg der Besserung sind und sich nach und nach immer mehr anfreunden und zwischendurch gemeinsam einige Hürden nehmen müssen.

Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben. Einmal aus Bastians und zudem aus Fritzis. Eigentlich bin ich ja kein Freund von Perspektivenwechseln, allerdings passt es perfekt in diese Geschichte, da Fritzi und Bastian nicht ohne Grund in diesem Therapiezentrum sind und man so ihre Gedanken und auch ihre Krankheit besser nachvollziehen kann. Ich muss sogar sagen, dass ich besonders Bastians Sicht oft wirklich toll herausgearbeitet fand. Bastian hat nämlich viele Begleiter in seinem Leben (ich gehe hier mal nicht genauer darauf ein, damit ich euch nicht spoiler) und die Autorin hat es tatsächlich geschafft, trotz des ernsten Hintergrundes, dass man manchmal schmunzeln musste. Womit ich jetzt auf keinen Fall sagen möchte, dass die Krankheiten zum Lachen sind, denn das sind sie ganz und gar nicht. Ich denke, dass Jugendlichen, die wirklich betroffen sind, mit diesem Buch ein bisschen geholfen werden kann, indem sie vielleicht dazu bewegt werden sich doch in Therapie zu begeben. In dieser Geschichte merkt man nämlich, dass durch die Freundschaften und die Therapiestunden viel Positives in den Köpfen der Protagonisten passiert ist.

Ich mochte die Vier sehr gerne und war am Ende wirklich ein bisschen traurig, dass das Buch geendet hat. Am Ende hätte ich gerne noch mehr von der Gruppe der Astronauten gelesen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass es doch eher etwas jüngere Leser anspricht und ich mich manchmal mit dem Geschehen nicht ganz identifizieren konnte. Keine Frage, das Buch ist süß und auch überaus wichtig, aber ich habe das Buch oft weglegen müssen, weil es mich nicht zu 100% gepackt hat (was wahrscheinlich an meinem Alter liegt) und ich deshalb mehrere Wochen für das Buch gebraucht habe.



Fazit:

Das Buch behandelt ein ernstes Thema, welches man nicht unterschätzen sollte. Die Autorin hat das Ganze allerdings super umgesetzt und ich fand die Geschichte wirklich niedlich. Trotzdem habe ich mich beim Lesen manchmal zu alt für das Buch gefühlt. Für jüngere Leser aber ein klasse Buch mit einer absoluten Leseempfehlung.

4 / 5 Glues

Veröffentlicht am 15.09.2018

Wow! Ergreifend, realistisch und gefühlvoll!

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„Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ... und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah ...

„Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ... und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe. Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört.

Mein erstes Buch von Adriana Popescu hat mich direkt tief beeindruckt. Hervorragend recherchiert, realistisch und authentisch erzählt sie die Geschichte von vier Jugendlichen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich mochte vor allem, dass nicht sofort klar war, warum die vier in psychiatrischer Behandlung waren und man als Leser mit rätseln durfte. Die Handlung konnte mich schnell fesseln und die Emotionen sind beim Lesen spürbar. Vor allem der Schreibstil hat es mir angetan. Ich mochte es, wie ergreifend, realistisch und doch gefühlvoll die Geschichte geschrieben war. Normalerweise bin ich kein Fan der wechselnden Sichtweisen, doch hier brachten die wechselnden Sichtweisen einen besonderen Einblick in die Charaktere und auch ihre Erkrankungen. Überhaupt waren sowohl die medizinischen, geographischen und technischen Details hervorragend recherchiert und ließen so die Handlung noch wirklicher werden. Das Cover und Titel finde ich einerseits sehr gelungen, weil sie definitiv zum Inhalt des Buches passen. Einzig die abgebildeten Personen finde ich nicht so ganz passen, denn erstens sahen die in meiner Vorstellung natürlich ganz anders aus und sind teils im Buch auch anders beschrieben. Trotz allem war es dennoch ein Blickfang in der Buchhandlung und bekommt einen würdigen Platz in meinem Bücherregal.

Zusammenfassend gesagt:
Ergreifende, realistische und doch gefühlvolle Geschichte mit authentischen Protagonisten, die Liebe und Freundschaft an einem ganz besonderen Ort finden. Sehr lesenswert!

Veröffentlicht am 31.08.2018

Mein Sommer auf dem Mond ist ein Buch, das von Anfang an eine sehr intensive Stimmung hatte

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Es gibt immer mal wieder Bücher, bei denen ich von Anfang an weiß, dass ich sie nicht lesen will. Mein Sommer auf dem Mond war eins dieser Bücher. Ich habe es überall, ständig, die ganze Zeit, auf Instagram ...


Es gibt immer mal wieder Bücher, bei denen ich von Anfang an weiß, dass ich sie nicht lesen will. Mein Sommer auf dem Mond war eins dieser Bücher. Ich habe es überall, ständig, die ganze Zeit, auf Instagram gesehen, weshalb ich irgendwie das Interesse verloren habe.

Aber als ich mit ein paar lieben Mädels in der Buchhandlung war und diese mir wärmstens Mein Sommer auf dem Mond empfohlen haben, bin ich eingeknickt und habe es mitgenommen. Am gleichen Abend habe ich mit dem Buch angefangen und die Nacht und den gesamten nächsten Tag mit lesen verbracht. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass mich dieses Buch so sehr in seinen Bann ziehen könnte.

Ich finde Jungendbücher mit einer gewissen Thematik, wie Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen, können sehr schnell zu überladen und unauthentisch rüberkommen. Adriana Popescu hat es aber geschafft mit sehr viel Feingefühl ein Meisterwerk zu schreiben, dass nur so vor Realität strotzt. Es war eine wunderschöne, emotionale Reise zusammen mit den Astronauten zum Mond und wieder zurück. Eine Reise voller Erkenntnisse über das Leben, die Zukunft und über Ängste. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten und habe so sehr mit ihnen gelitten.

Das Leben ist nun mal nicht immer leicht, und es kommen Probleme auf einem zu die nicht sofort zu lösen sind. Und manchmal kann man nicht mal wirklich selbst was dafür, dass alles aus dem Ruder läuft. Und genau das hat Adriana Popescu sehr gut gezeigt und aus einer so schweren Thematik eine humorvolle und ernste Story erschaffen. Die Charaktere wachsen einem so sehr ans Herz, sodass der Abschied mit vielen Tränen verbunden war.

Fazit
Mein Sommer auf dem Mond ist ein Buch, das von Anfang an eine sehr intensive Stimmung hatte. Es war eine Mischung aus vielen verschiedenen gefühlvollen Momenten, von traurigen, wütende bis hin zu humorvollen Szenen war alles enthalten. Jedoch war der wohl am wichtigsten Punkt die Freundschaft der Protagonisten und wie sehr Freunde einen aus einer schweren Zeit helfen können. Jeder Mensch ist stark aber mit Freunden und Familien, die hinter einem stehen, kann man jede Situation leichter meistern.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Therapie von Nahem

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Zunächst möchte ich sagen, dass ich mit solchen Büchern angefangen habe zu lesen. Ich habe früher alles verschlungen, was mit Krankheiten und besonders mit psychischen zutun hat. Und deshalb war ich total ...

Zunächst möchte ich sagen, dass ich mit solchen Büchern angefangen habe zu lesen. Ich habe früher alles verschlungen, was mit Krankheiten und besonders mit psychischen zutun hat. Und deshalb war ich total gespannt wie dieses Buch werden wird und ein Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn die Autorin hat die Thematik perfekt behandelt und es hat einen zum Lachen und auch zu Weinen gebracht. Die Charaktere waren an sich alle noch sehr jung und ich dachte, dass sie mir eventuell zu kindlich sein könnten, aber das war ein Glück nicht der Fall. Sie waren alle komplett unterschiedlich und hatten wenn nur kleine Gemeinsamkeiten, welche das ganze etwas interessanter gestaltet haben, da sie dann mit den anderen Charakteren klarkommen mussten und besonders bei solch einer Therapie, die sie alle gemacht haben ist es sowieso nochmal interessanter wie fremde Menschen klarkommen. Wo wir gerade beim Thema Therapie sind: Ich fand den Einblick in das Ganze klasse. Man hat einen super Eindruck von den einzelnen Aspekten einer Therapie bekommen und auch einige Abläufe. Es war super interessant und besonders war es das für mich, weil ich später selbst gerne in die psychologische Richtung gehen würde. Die ganze Story war meiner Meinung nach so angenehm, dass sich da auch nichts gezogen hat und es wurden immer wieder interessante Aspekte eingebracht, die das ganze super gestaltet haben.

Wie man also vielleicht schon gemerkt hat bin ich total begeistert von dem Buch und gebe dem ganzen auch 5/5 Sterne! Es war echt toll.