Cover-Bild Morgen irgendwo am Meer

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 08.04.2019
  • ISBN: 9783570312728
Adriana Popescu

Morgen irgendwo am Meer

Ein goldener Mercedes, Wind in den Haaren und das Meer vor Augen - vier Jugendliche auf dem Weg nach Lissabon ...

Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2019

Unglaublich schönes und emotionales Buch.

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Hinter diesem Buch steckt viel mehr als eine lockerleichte Feelgood-Geschichte, in der es nur um Spaß und einen Roadtrip nach Lissabon geht.
Gleich mehrere Lebens- und Liebesgeschichten voller Emotionen ...

Hinter diesem Buch steckt viel mehr als eine lockerleichte Feelgood-Geschichte, in der es nur um Spaß und einen Roadtrip nach Lissabon geht.
Gleich mehrere Lebens- und Liebesgeschichten voller Emotionen werden hier wunderschön ehrlich und ergreifend geschildert. Jeder der vier Protagonisten hat sein/ihr eigenes Päckchen zu tragen und im Laufe der Geschichte erfährt man über jeden der vier immer mehr. Ich habe mit Nele, Romy, Julian und Konrad geweint, gelacht, gelitten und sie unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet, die nicht immer einfach war, aber umso spannender durch die bewegenden und auch erschütternden Schicksale die hier erzählt werden.

Romy, die grade Abi gemacht hat, möchte die Welt entdecken, ein Abenteuer erleben und einen aufregenden Sommer mit ihren Freund Julian verbringen. Der wiederum unglaublich verliebt in seine Freundin ist und ihr den Wunsch nach einem "Sommer ihres Lebens" nur zu gerne erfüllen möchte, vor allem aber will er einfach nur weg von zu Hause.
Doch leider steht nicht nur er auf die sensible und sehr Reife Romy, sonder auch Konrad ist bis über beide Ohren verknallt in sie und möchte sie nun endlich für sich gewinnen.
Konrad mochte ich zu Beginn sogar gar nicht, ich finde es nicht richtig, jemandem das Mädchen auf biegen und brechen ausspannen zu wollen. Er ist auch insgesamt ein sehr düsterer Charakter, der es einen schwer macht, den Zugang zu ihm zu finden. Aber mit den Seiten gewinnt mal ihn auch lieber.
Am coolsten fand ich die Hobbyfotografin Nele. Sie ist spritzig, aufgeweckt und sehr selbstbewusst.
Doch hinter jeder dieser Fassaden, versteckt sich so viel mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist.
Wir lernen alle sehr gut kennen, da die Erzählersicht immer wieder wechselt und jede/r mal an die Reihe kommt. Sehr gut finde ich, dass über jedem Wechsel der Name der betreffenden Person steht, so kommt es nicht zu Verwechselungen und machte es mir leicht, mich auffiel neue Szene einzustellen. Denn diese vier sind so unterschiedlich wie man nur sein kann und es ist gut, wenn man sich vor jeden neuen Abschnitt kurz auf die fesselnden und emotionale Geschichte besinnt.
Am Anfang sind alle noch recht verschlossen, behalten ihre Geheimnisse für sich, öffnen sich aber mit der Zeit und nach und nach erschließen sich einem die Lebensgeschichten.
Es ist ein bisschen verrückt wie es schließlich zu diesem Roadtrip kommt und ein paar Mal musste ich über die Ereignisse schmunzeln. Aber viel öfter hat mich Adriana P. zu tränen gerührt. Also, haltet die Taschentücher bereit, Leute. Hier bleibt kein Auge trocken.

Obwohl das Buch kein Fantasyroman ist, was ich ja bevorzug lese, hat mich "Morgen irgendwo am Meer" gefesselt. Man könnte sagen, dass am Ende jeden Kapitels ein kleiner Cliffhanger ist, der einen grade zu zwingt weiter zu lesen. Es interessiert einen unglaublich, wie es mit der Geschichte der einzelnen Charakter weiter geht und auch was genau in der Vergangenheit passiert ist und sie zu dieser Person gemacht hat.
Es ist schwierig genau zu erzählen, was so spannend ist, denn dann würde ich Spoilern. Deswegen möchte ich es hiermit belassen und nicht mehr zum Inhalt sagen. Es wäre zu schade, vorweg zugreifen und euch den Spaß am Lesen zu nehmen.

Adriana Popescus Schreibstil ist. Einfach. Himmlisch. Sie schreibt so unglaublich berührend und arbeitet die Gefühle der vier so detailliert heraus, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Die Autorin versteht es, die Emotionen jedes einzelnen dem Leser durch Worte und Beschreibungen nahe zu bringen und so werden Romy, Julian, Nele und Konrad zu viel mehr als Wörter auf einem Blatt, sie werden zu lebendig, fühlen und denkenden Wesen, deren Welt einen noch begleitet, wenn man das Buch längst weg gelegt hat. Sie weiß genau wie sie mit Worten umgehen muss, um den Leser zu berühren.
Außerdem schreibt sie flüssig, verwendet unkomplizierte Wörter und Satzstellungen, weswegen das Buch sehr angenehm zu lesen ist.



Das Cover finde ich schön. Doch finde ich, dass es die tiefgreifenden Emotionen und die Bedeutung des Buches nicht so wirklich rüber bringt. Dennoch lässt es sich durchaus sehen und macht sich hübsch im Regal.

Mir ist der Roman unter die Haut gegangen!
Ich würde "Morgen irgendwo am Meer" nicht als leichte Lektüre für den Strandurlaub bezeichnen, obwohl es auch kein harter Tobak ist. Das Buch hat tiefe, ist sehr emotional und ergreifend und dennoch fröhlich und sonnig.

Ich kann dem Buch nichts anderes als 5 wohlverdiente Sterne zu geben.
Absolute Leseempfelung von mir!

XOXO eure Leini

Veröffentlicht am 12.05.2019

Großartig! Emotional, dramatisch und herzerwärmend.

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-> Marens Bücherwelt (Blog)
-> xxmissletterxx (Instagram)

"Morgen irgendwo am Meer" von Adriana Popescu erhält von mir 4,5 von 5 Herzen. Die rührselige, herzzerreißende und abenteuerliche Geschichte hat ...

-> Marens Bücherwelt (Blog)
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"Morgen irgendwo am Meer" von Adriana Popescu erhält von mir 4,5 von 5 Herzen. Die rührselige, herzzerreißende und abenteuerliche Geschichte hat mich durchweg begeistern und fesseln können. Jeder einzelne Jugendliche punktet mit "seiner" abwechslungsreichen und emotionalen Lebensgeschichte. Aspekte wie Authentizität und Lebenswirklichkeit spielen wieder eine große Rolle. Gänsehaut und Kloß im Hals: Mich hat das Jugendbuch emotional ergriffen und auf ganzer Linie überrascht. Eine absolute Leseempfehlung von mir!

Story ♥♥♥♥,♥/5
Charaktere ♥♥♥♥,♥/5
Gefühle ♥♥♥♥♥/5
Spannung ♥♥♥♥,♥/5
Schreibstil ♥♥♥♥♥/5
Ende ♥♥♥♥/5

"Morgen irgendwo am Meer" ist ein aufwühlender Jugendroman, in dem insgesamt vier bewegende, erschütternde und mitreißende Schicksale erzählt werden. Wir lernen zu Beginn des Romans die Jugendlichen Romy, Konrad, Nele und Julian kennen: Romy hat gerade ihr Abitur geschrieben und erwartet jetzt mit ihrem Freund Julian ein aufregendes Sommererlebnis, bevor sie beruflich durchstarten möchte. Julian ist über beide Ohren in seine große Liebe Romy verliebt und überlegt fiebrig, wie er mit ihr die Sommerferien verbringen kann - Hauptsache weg vom stressigen Elternhaus. Ein gefrusteter Konrad erhofft sich Annäherung zu Romy und schmiedetet einen Masterplan: Ein Roadtrip nach Lissabon. Der eifersüchtige Julian ist natürlich komplett gegen die Schnapsidee des Fremden, möchte aber seiner Freundin einen schönen Sommer bescheren. Kurz gesagt: Der Roadtrip findet nur statt, wenn Julian mitfahren darf. Um das Spritgeld zu minimieren, nehmen sie Nele mit - eine begeisterte Hobbyfotografin, die einen sehnlichsten Wunsch hat: Madrid! Und so machen sich alle Jugendliche auf die Reise, die sie und ich als Leserin nie vergessen werden. Jeder von ihnen wird an ihre Grenzen kommen, versucht der Vergangenheit zu entfliehen und im Verlauf des Romans erfährt der Leser den tatsächlichen Grund, warum sich jeder einzelne Protagonist auf den langen Weg gemacht hat...

Puhh, es ist schwierig zu beschreiben, wie nah mir der Roman ans Herz gegangen ist, denn Adriana Popescu hat einen rührseligen Schreibstil und scheint ganz genau zu wissen, wie und wann sie Emotionen - ob Trauer, Scham, Angst, Wut, Liebe etc. - vermitteln muss. Zunächst lernen wir die vier Protagonisten kennen und versuchen Zusammenhänge zwischen den Beziehungen herausfinden. Die Autorin stellt uns aber ständig Stolpersteine in den Weg, denn jeder Charakter ist auf seine Weise zunächst verschlossen und hütet das ein oder andere brisante Geheimnis, das der Leser erst erschließen muss. Das Kennenlernen der Charaktere untereinander hat unglaublich viel Spaß gemacht. Jeder Charakter ist mit "seiner" Geschichte interessant und hebt sich stark von den anderen ab. Konrad ist der eher düstere und melancholische Typ, der provoziert und sehr verschlossen ist. Nele hingegen ist das komplette Gegenteil: Eine aufgeweckte, lebensfrohe und selbstbewusste Frau, die jeder nur ins Herz schließen muss. Ob der Schein etwa trügt? Romy wirkt einerseits sensibel und zerbrechlich, aber beeindruckt auch mit ihrer angenehmen erwachsenen Art: Sie möchte niemanden verletzten, aber manchmal gibt es einfach keinen Ausweg, der das verhindern kann. Zu guter Letzt fesselt Julian den Leser mit seiner Eifersucht, die ich absolut angebracht finde. Ich konnte seine Sorgen und Ängste um seine Liebe zu Romy durchweg nachvollziehen. Der Umgang mit Eifersucht ist immer schwierig und mit Schmerz verbunden.

Alles in allem hat jeder Protagonist seine Laster im noch jungen Leben zu tragen und jedes einzelne Laster hat meine Kehle enger schnüren lassen. Haltet die Taschentücher bereit! Ich selbst hatte nicht mit einer solchen rührenden, herzergreifenden und überaus authentischen Geschichte gerechnet. Herzschmerz ist vorprogrammiert! Ein Aspekt, den ich an Adrianas Romanen liebe und sehr schätze ist die "Lebenswirklichkeit". Mir wurden wieder wichtige Werte des Lebens aufgezeigt, die in unserem Alltag ganz schnell untergehen können: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Freiheit für das persönliche Wachstum, Unabhängigkeit, Vertrauen, Liebe und Familie. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Roman dem/r ein oder anderen Leser/in, der/die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befindet, die Augen öffnen und Mut mit auf dem weiteren Weg geben wird. "Morgen irgendwo am Meer" ist somit nicht nur ein erstklassiger unterhaltender Roman, sondern dazu auch noch ein lehrreicher, der lange im Gedächtnis bleibt.

Der Schreibstil von Adriana Popescu ist flüssig, unkompliziert und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird jeweils aus den Perspektiven der vier Protagonisten geschildert, die sich kapitelweise mit einer Überschrift der Namen abwechseln. Jede einzelne Perspektive ist abwechslungsreich, fesselt und ganz besonders emotional. Adriana legt sehr viel Wert auf die Gefühls- und Gedankenwelt der Jugendlichen und kann diese äußerst lebhaft und authentisch vermitteln. Außerdem macht jedes Kapitelende auf das nächste neugierig, sodass ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte! Um es kurz und zusammenfassend abzuschließen: Der Roman hat mir sehr zugesagt und ich kann es kaum erwarten, weitere Romane der Autorin zu lesen!

Veröffentlicht am 12.05.2019

Eine chaotische Truppe auf einem (Selbstfindung-) Trip nach Lissabon

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Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten ...

Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

Meine Meinung:

Von der Autorin habe ich bereits das Buch „Paris, du und ich“ gelesen, welches mir so so so gut gefallen hat, weshalb ich umso gespannter auf dieses hier war.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht wo und wie ich anfangen soll. Ich habe so viel zu sagen und doch fehlen mir die Worte. Kennt ihr das? Aber ich denke, am besten wäre es einfach mal mit dem Cover anzufangen.

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich hin und weg. Es ist in wunderschönen blau-türkis Tönen gehalten und natürlich ist auch das Meer zu sehen, da das Meer eine größere Rolle spielt, wie der Titel schon verrät. Auf dem großen Felsen sieht man nur die Umrisse der vier Protagonisten und nicht direkt ihre Gesichter, so dass einem noch der Raum für die eigene Vorstellung der Charaktere gelassen wird. Das ist auch eines der Gründe, wieso ich kein großer Fan von Menschen auf dem Cover bin, da man sonst so eingeschränkt wird. Die Gestaltung des Buches sprüht nur so vor Summervibes, so dass man gleich Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer bekommt.

Romy, Konrad, Julian und Nele. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe, die auf einem Summer-Roadtrip nach Lissabon sind. Die Gruppe hat sich eher zufällig zusammen gefunden, denn als Konrad Romy vorschlägt mit ihm nach Lissabon zu fahren, beschließt Julian, Romys Freund, kurzerhand mitzukommen, da sich dieser Konrad anscheinend in die Beziehung der beiden stellt und das lässt er auf keinen Fall durchgehen. Zu diesem chaotischen Trio stößt zuletzt noch die lebensfreudige Nele, die eine Mitfahrgelegenheit nach Madrid sucht und gerät dabei in eine ziemlich verzwickte Sache.

Hinter diesem Buch steckt weit mehr als ich gedacht habe, viel mehr. Das es sich bei diesem Roadtrip nicht nur um eine gewöhnliche sommerliche spaßige Reise handelt, wissen wir alle, oder? Wie der Klappentext schon verrät entpuppt sich dieser Trip als „die Suche nach sich selbst, […] der großen Liebe und wahren Freundschaft.“ Und hinter den Vieren verbirgt sich mehr als sie preisgeben wollen. Das Buch zeigt, dass nicht jeder ok ist, nur weil er es vor gibt, dass jemand, der immer so positiv erscheint sowohl versteht, wie es sich anfühlt keine heile Welt zu haben, dass man einen Schritt wagen muss um weiter zu gehen, dass man lernt loszulassen und nicht immer zurückblickt und noch so viel mehr. Als Leser kann man von diesen vier Charakteren sehr viel mitnehmen.

Jeder der vier Protagonisten hat seine Ecken und Kanten und hat dennoch dieses i-Tüpfelchen, was ihn besonders macht. Keiner von ihnen ist perfekt bzw. hat alles im Griff, aber das ist was sie so authentisch macht. So unterschiedlich sie auch scheinen mögen, haben sie doch was gemeinsam. Romy, Konrad, Julian und Nele, sie tragen alle ein Päckchen mit sich, müssen „gegen Windmühlen kämpfen“, selbst, wenn ihr Äußeres etwas anderes sagt.

Besonders Nele und Konrad konnten sich in mein Herz einschleichen. Die vor positiver Energie sprühenden Nele liebt das Fotografieren, doch dazu schleppt sie keine Spiegelreflexkamera mit sich herum, sondern ihre wertvolle Kodak, was einen ganz bestimmten Grund hat. Und der griesgrämige Konrad trotzt nicht immer so von mieser Laune, denn auch er besitzt ein großes Herz.

Der wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin lässt einen nur so über die Seiten fliegen und vermittelt ein unglaubliches Summer-Feeling, so dass ich selbst direkt Lust auf den Sommer bekommen habe, obwohl ich nicht so der Sommermensch bin. Außerdem ist der Schreibstil sehr gut an die Zielgruppe angepasst, denn es fallen auch Wörter wie „creepy“ oder „weird". Das Buch wird aus den Perspektiven der vier Protagonisten erzählt. Aus diesem Grund hat man immer einen guten Überblick über die Gefühlslage der einzelnen Personen. Ich war anfangs nur ein bisschen verwirrt, weil ich nie zwischen den Sichten der beiden Jungs unterscheiden konnte und deswegen immer zurück blättern musste um nachzuschauen wer es jetzt ist, aber das hat sich dann relativ schnell wieder gelegt. Natürlich fehlt es dem Buch auch nicht an einer Prise Humor. An einigen Stellen musste ich wirklich schmunzeln.

Was ich sehr schade fand, ist, dass man von Neles Geschichte weniger erfahren hat. Sie war eher der Charakter, der in die chaotische Beziehung zwischen Romy, Konrad und Julian geworfen wurde und dafür sorgen wollte, dass nicht alles aus dem Rudergerät. Nur am Ende wurde ihre Geschichte aufgegriffen, die nicht mal so geschickt und stückchenweise in die Handlung eingefädelt wurde, wie bei den anderen, sondern es kam nur ganz kurz und das war's dann auch. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einfach nur noch schnell irgendwie die Geschichte einbringen wollte. Ich war ein bisschen enttäuscht, vor allem auch weil sie mein Lieblingscharakter ist. Außerdem bleiben auch noch einige Fragen bezüglich der früheren Geschehnisse zwischen Romy und Konrad offen. Ich hätte mir da noch einige Antworten gewünscht.

Fazit:

Ich habe lange nicht mehr ein solch mitreißendes und berührendes Buch gelesen. Die Geschichte der vier, die jeweils auf der Suche nach etwas anderem sind, hat mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Ich muss sagen, dass das Buch auch zum Teil inspirierend war und ich einiges mitgenommen habe. Bis auf ein paar Kleinigkeiten konnte mich das Buch doch sehr überzeugen und ich würde es jederzeit weiter empfehlen! 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 07.05.2019

Wunderschöner Roadtrip mit viel seelischem Gepäck!

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Meine Meinung
Ich bin ein großer Fan von Adriana Popescu, weswegen ich auch bei ihrer Neuerscheinung nicht widerstehen konnte. Es erinnerte mich gleich ein wenig an „Ein Sommer und vier Tage“, was ich ...

Meine Meinung
Ich bin ein großer Fan von Adriana Popescu, weswegen ich auch bei ihrer Neuerscheinung nicht widerstehen konnte. Es erinnerte mich gleich ein wenig an „Ein Sommer und vier Tage“, was ich total geliebt habe.

Wir begleiten Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem Roadtrip quer durch Europa, das Ziel: Lissabon. Die vier könnten kaum unterschiedlicher sein, was dem Trip von Anfang an einen leicht verkorksten Beigeschmack gibt, mir waren sie auch alle unterschiedlich sympathisch.

Ich beginne mal mit Julian – er war mir gleich super sympathisch, da wir den gleichen Ausgangspunkt hatten. Nach dem Abi kein Ziel, irgendwie ein weiteres Jahr herum gebracht, aber selbst nicht wirklich zufrieden. Meine Sympathie ihm gegenüber schwand während des Lesens immer mal wieder und tauchte an nächster Stelle wieder auf. Ich weiß auch nach der letzten Seite nicht wirklich, was genau ich nun von ihm halten soll.

Romy scheint ihr Leben durchgeplant und durchgetaktet zu haben, doch sie versteckt – vor allem ihrem Freund Julian – ein großes Geheimnis hinter der perfekten Fassade. Zu Romy hatte ich von Anfang an keine großen Berührungspunkte. Sie wirkte nicht wie jemand, mit dem ich mich großartig gut verstehen könnte und war in meinen Augen ein wenig zu perfekt. Das legt sich zwar im Laufe des Buches, aber mein Lieblingscharakter wurde sie nicht.

Konrad war mir anfangs sehr suspekt, bei ihm wusste ich überhaupt nicht, was ich denken soll. Er war in meinen Augen einfach seltsam. Doch im Laufe der Handlung konnte auch er seinen wahren Charakter immer mehr zeigen, gerade seine Entwicklung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Zuletzt habe ich mich auch ein kleines bisschen in ihn verliebt.

Nele ist ein wahrer Sonnenschein. Sie konnte rein gar nichts betrüben, aber ich habe ein wenig das Gefühl, ihr Charakter war eine Art Bindungsglied zwischen den anderen dreien. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie mir sonderlich tiefgründig entgegen treten konnte, aber trotzdem hatte ich sie und ihre positive Ausstrahlung unglaublich gern.

Man merkt schon, dass ich deutlich mehr zu den Charakteren sagen, als ich normalerweise in meinen Rezensionen tue. Das liegt tatsächlich in erster Linie daran, dass in diesem Buch die Charaktere viel mehr im Vordergrund stehen, als die Handlung selbst. Zumindest ist es in meinen Augen so.

Ich habe zwar das Feeling für einen schönen Road Trip zwischendurch fühlen können, aber insgesamt spielen die Charaktere und deren Verbindung eine viel größere Rolle. Und die haben mich überraschen können!
Egal an welcher Stelle, egal, was ich vermutet habe, es ist immer etwas vollkommen anderes eingetreten. Ich konnte mir niemals sicher sein, was nun die Wahrheit sei und ich habe fleißig mitgerätselt, was sich hinter den Charakteren versteckt. Das ganze hat die Autorin wirklich sehr schön geschrieben, ich habe mich gefühlt, als säße ich mit den Protagonisten im alten Mercedes.

Fazit
Ein wunderschöner Roman, der zunächst wie eine schöne Road-Trip-Geschichte wirkt, aber noch viel mehr verbirgt. Die Charaktere haben mir super gut gefallen, der Schreibstil ist unglaublich angenehm, ich bin ein wenig traurig, dass das Buch schon vorbei ist.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Emotional, berührend, wunderschön! Ein großartiges Buch!

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Die Bücher von Adriana Popescu lese ich immer wahnsinnig gerne. Zuletzt konnte sie mich mit „Mein Sommer auf dem Mond“ hellauf begeistern. Das Buch ist einfach nur wow! Ich war nun sehr gespannt, ob mich ...

Die Bücher von Adriana Popescu lese ich immer wahnsinnig gerne. Zuletzt konnte sie mich mit „Mein Sommer auf dem Mond“ hellauf begeistern. Das Buch ist einfach nur wow! Ich war nun sehr gespannt, ob mich Adriana Popescus neues Buch wohl genauso flashen würde wie „Mein Sommer auf dem Mond“.


Das Abitur ist bestanden und die Sommerferien stehen an. Vier Jugendliche beschließen, zusammen in einem alten Mercedes einen Roadtrip nach Lissabon zu unternehmen. Romy, Konrad, Julian und Nele – die vier sind ziemlich verschieden und das Verhältnis zueinander ist nicht immer das Beste. Was sie aber alle gemeinsam haben: Sie alle haben ihre Päckchen zu tragen und haben Geheimnisse voreinander. Die vier werden auf ihrer Reise zu sich selbst finden, sie werden lernen, loszulassen und erfahren, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet.


„Mein Sommer auf dem Mond“ hatte ich oben als „wow“ bezeichnet. „Morgen irgendwo am Meer“ ist für mich dann wohl ein „wow hoch 2“. Ich bin so begeistert von dem Buch! Ich habe es inhaliert, anders kann man es nicht nennen. Einmal angefangen mit dem Lesen, konnte ich einfach nicht mehr damit aufhören. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin. Adriana Popescu hat einen so wundervollen Schreibstil, von dem könnte ich euch hier endlos etwas vorschwärmen. Ich bin ja eigentlich nicht so jemand, der sich beim Lesen Zitate notiert, aber bei den Büchern von Adriana Popescu halte ich mittlerweile immer Stift und Papier griffbereit, da ich in ihren Werken ständig über Sätze stolpere, die einfach so wunderschön geschrieben sind.


Mich hat die Geschichte, die wir hier zu lesen bekommen, auf eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Oder nein, falsch, hier muss es natürlich ein emotionaler Roadtrip der Gefühle heißen. ;)

Ich lese liebend gerne Roadtrip-Romane und habe mittlerweile schon so einige gelesen. „Morgen irgendwo am Meer“ zählt nun definitiv zu meinen Favoriten. In diesem Buch stecken so viele Emotionen und so viel Gefühl. Die Geschichte ist zutiefst berührend, sie ist sehr tiefgründig, stellenweise auch bedrückend, sie ist ernst, zugleich aber auch humorvoll, sie wühlt auf und lässt einen Wut, Trauer, Mitleid und Freunde empfinden. Ich steh ja total darauf, wenn mich ein Buch emotional so richtig mitnimmt. Mein Lesespaß war hier daher wirklich einfach nur perfekt!


Was mir an den Büchern von Adriana Popescu immer besonders gut gefällt: Ich finde mich in ihren Charakteren immer so wieder. Irgendwie ist immer mindestens ein Charakter dabei, mit dem ich so einige Gemeinsamkeiten habe. Ich kann daher immer so wunderbar in die Handlung eintauchen und fühle mich beim Durchschmökern immer so herrlich wohl und so verstanden.


Auch in „Morgen irgendwo am Meer“ war das der Fall. Die vier Jugendlichen, mit denen zusammen wir uns auf eine aufregende Reise nach Lissabon begeben werden, wurden allesamt erstklassig von der Autorin ausgearbeitet. Sie wirken alle so authentisch und lebensecht. Romy, Julian, Konrad, Nele – alle haben sie ihre Päckchen zu tragen, alle haben sie so ihre Geheimnisse. Im Verlaufe des Buches erfahren wir immer mehr über die Jugendlichen, lernen ihre Geschichten näher kennen und verstehen ihr Handeln immer besser. Besonders schlimm fand ich Romys und Konrads Schicksalsschläge. Aber die Probleme von Julian und Nele möchte ich auf gar keinen Fall kleinreden, auch deren Gepäck, das schwer auf ihren Schultern lastet, löst in uns Lesern jede Menge Emotionen und Mitgefühl aus.


Ich habe alle vier ganz fest in mein Herz geschlossen. Bei Julian habe ich leider etwas gebraucht, ehe ich komplett mit ihm warmgeworden bin. Ich weiß auch nicht, irgendwie hatte er etwas an sich, was mich ein bisschen gestört hat. Zum Ende hin habe ich aber auch ihn noch sehr lieb gewonnen.


Mein absoluter Liebling war Nele. Sie ist ein ganz besonderer Mensch. Na ja, okay, die vier sind natürlich alle auf ihre Art besonders und einzigartig, aber Nele hat für mich einfach dieses gewisse Etwas. Ich weiß gerade gar nicht, wie ich das genauer beschreiben soll. Vermutlich habe ich mich in Nele einfach am besten wiederfinden können.


Da die Geschichte aus der Sicht von allen vier Jugendlichen im Wechsel erzählt wird, ist mir aber der Zugang zu allen prima gelungen. Diese wechselnden Erzählperspektiven fand ich hier hervorragend gewählt. Ich mag das generell richtig gerne, wenn Bücher aus mehreren Sichten erzählt werden. Das Lesen wird dadurch so schön abwechslungsreich.


Ich habe Romy, Nele, Konrad und Julian liebend gerne auf ihrem Selbstfindungstrip begleitet. Das Buch erzählt eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Vertrauen und dem Erwachsenwerden. Es geht um Verlust und Trauer, um das Ankommen und das Loslassen. Es werden psychische Krankheiten angesprochen und Familienprobleme. Man wird hier mit so einigen schweren Themen konfrontiert, aber durch die einfühlsame und gefühlvolle Weise, mit der die Autorin die Themen behandelt, wirkt die Story an keinster Stelle zu beklemmend. Ich musste des öfteren sogar sehr schmunzeln, denn neben dem Ernst kommt hier auch der Humor nicht zu kurz.


Was mir ebenfalls unheimlich gut gefallen hat, ist das Setting. Es verschlägt uns an viele verschiedene Orte. Lyon, Arles, Barcelona, Lissabon...alle Schauplätze werden großartig von Adriana Popescu beschrieben, sodass eine wunderbare und so schön sommerliche Atmosphäre entsteht. Ich hatte von allen Haltestationen tolle Bilder im Kopf und hatte irgendwie richtig das Gefühl, live bei diesem unvergesslichen Roadtrip dabei zu sein. Ich kann mich da eigentlich immer nur wiederholen: Adriana Popescu weiß mit Wörtern umzugehen, wie sie es alles schreibt und beschreibt ist einfach Wahnsinn. Ihre Geschichten sorgen stets für pures Kopfkino und eine angenehme Gänsehaut.


Fazit: Mich hat „Morgen irgendwo am Meer“ auf einen emotionalen Roadtrip der Gefühle mitgenommen. Ich konnte richtig in das Buch abtauchen und habe es quasi inhaliert. Mich hat die Geschichte der vier Jugendlichen zutiefst berührt. Sie hat mich mitfühlen, Wut, Trauer und Freude empfinden lassen, sie hat mich aufgewühlt und mir öfters ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Mein Lesespaß war hier einfach nur perfekt! Ich habe die vier Jugendlichen liebend gerne in ihrem alten Mercedes nach Lissabon begleitet und war am Ende richtig traurig, dass die Reise so schnell wieder vorbei war. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, Adriana Popescu ist hier etwas Großartiges gelungen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!