Cover-Bild Wie ein Schatten im Sommer
(11)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.09.2021
  • ISBN: 9783570314395
Adriana Popescu

Wie ein Schatten im Sommer

Ein Sommer auf dem Land, die erste große Liebe und ein schrecklicher Verdacht

Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss an eine nette Clique bekommt, sondern die Pizza auch noch von dem wirklich netten Konstantin gebracht wird, bekommt das Landleben schon mal 5 Sternchen. Bald kann Vio sich gar nicht mehr vorstellen, je etwas anderes gemacht zu haben, als durch leuchtende Maisfelder zu radeln und am sonnenwarmen See zu liegen – den Jungen ihrer Träume neben sich. Wäre da nur nicht die Clique seines großen Bruders Robin mit ihren fremdenfeindlichen Sprüchen, die dann doch einen Schatten ins Sommerlicht werfen. Aber zum Glück hat Konstantin mit denen nichts zu schaffen – oder etwa doch?

Ein fein gezeichneter Roman über Zivilcourage, Loyalität und nicht zuletzt – die Liebe!

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2021

Dörfliche Idylle?

0

Vio ist mit ihren Eltern gerade nach Walddorf gezogen, einem Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. Dörfliche Idylle inmitten von Wäldern und Badeseen: „Eine Eisdiele, ... ein Döner-Laden, drei Kneipen, ...

Vio ist mit ihren Eltern gerade nach Walddorf gezogen, einem Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. Dörfliche Idylle inmitten von Wäldern und Badeseen: „Eine Eisdiele, ... ein Döner-Laden, drei Kneipen, ein Tennisverein und zwei Italiener, wobei nur einer von denen liefert.“ (S. 5) – Pizza Panda. Konstantin, der Fahrer, kommt auf einer Vespa, hat zwei Panda-Plüschohren am Helm und das tollste Lächeln, das Vio seit langem gesehen hat. „Mit jedem Schritt, den ich näher komme, wird sein Lächeln schöner und mein Herz etwas aufgeregter.“ (S. 130)

Vios Eltern, die schon in München ein Restaurant hatten, übernehmen die Gaststätte des Tennisvereins. Sie wollen einen unbeschwerten Neuanfang, doch die Schatten der Vergangenheit holen sie bald wieder ein. „Es ist ungerecht, dass ausgerechnet die Menschen, die man am liebsten aus der Erinnerung verbannen will, immer über eine Wildcard für die eigene Aufmerksamkeit verfügen werden.“ (S. 290)

Konstantin und Vio verlieben sich, doch sie erschrickt, als ausgerechnet sein Bruder Robin und dessen Freunde fremdenfeindliche Parolen grölen und es nicht nur beim Grölen bleibt. Und dann scheint Konstantin seinem Vorbild Robin nachzueifern ...

Adriana Popescu hat mich wieder geflasht und von der ersten Sekunde an in Vios und Konstantins Kosmos gezogen. Ich erlebe die zarten Anfänge ihrer Liebe, das Kribbeln im Bauch, den verheißungsvollen Sommer inmitten der Natur und neuer Freunde. Ich freue mich für Vio, die endlich angekommen zu sein scheint und deren Plan, nach einem Jahr wieder zu gehen, immer unwahrscheinlicher wird, denn Konstantin ist hier tief verwurzelt. Außerdem ist da noch Mone, die Vio als einzige völlig unvoreingenommen und ohne Bedingungen oder Vorurteile begegnet und ihre beste Freundin wird. Doch dann schlägt die Stimmung um und Vio wird mit ihren alten Ängsten konfrontiert.
Adriana Popescu zeigt, wie schnell und nahezu unbemerkt jemand in die rechte Szene abrutschen kann, wie beeinflussbar wir, wie fließend die Übergänge zwischen kritischen Äußerungen und Fremdenhass sind. „Das alles war von Anfang an eine beschissene Idee. Alles daran. Das wusste ich schon vorher, alles in mir wusste es. Aber ich Vollidiot habe selbstverständlich mitgemacht, weil es leichter ist, mitzulaufen, als stehen zu bleiben und seinen eigenen Weg einzuschlagen.“ (S. 436)

Ich habe mich sofort in die Figuren verliebt, die so real und überzeugend sind.
Vio wird von ihrer neuen Clique bewundert und beneidet, schließlich ist sie aus München. Dass ihre Realität dort alles andere als glamourös war, weiß hier niemand. „Wir alle bilden uns zu schnell eine Meinung über unser Gegenüber, basierend auf so albernen Dingen wie dem Haarschnitt, Make-up oder dem Fehlen davon, Klamotten oder eben den Geschichten, die wir von anderen hören.“ (S. 412)

Konstantin ist der nette Junge von nebenan, den alle mögen und der in allen Vereinen ist, weil er niemanden enttäuschen will. Er eifert seinem großen Bruder nach, der irgendwie immer besser war als er, und verpasst darüber, sich eine eigene Meinung zu bilden, seinen Platz im Leben und seine Stimme zu finden. „… der Junge, der niemanden verletzt, der nie etwas Falsches sagt. Und aus Angst davor, überhaupt etwas falsch zu machen, sagst du gar nichts und machst es einfach immer schlimmer.“ (S. 93)

Doch am meisten hat mich Mone fasziniert. Sie ist die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann, macht ihren Mund auf, wenn es nötig ist, und anderen stets klar, wenn sie eine Grenze übertreten. Ihre Zivilcourage hat mich beeindruckt.

„Wie ein Schatten im Sommer“ ist ein sehr eindringliches und wichtiges Buch über (Geschwister-)Liebe, Freundschaft und Zivilcourage. Es zeigt, wie Gruppendynamik funktioniert, was passieren kann, wenn die Jugend ohne Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz und Zukunftsvisionen aufwächst und darum die Schuld bei Unschuldigen sucht und den Ausländerhass schürt. Und trotzdem schafft Adriana Popescu es, am Ende wieder Hoffnung auf Veränderung und eine bessere Zukunft zu schüren. Denn: „Es gibt kein Verfallsdatum für Träume.“ (S. 271)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2021

Tolles Jugendbuch mit ernsten Themen

0

"𝖥𝖺𝗅𝗅𝗌 𝗂𝖼𝗁 𝗏𝖾𝗋𝗅𝗈𝗋𝖾𝗇 𝗀𝖾𝗁𝖾, 𝖿𝖾𝗎𝖾𝗋 𝗂𝖼𝗁 𝖾𝗂𝗇𝖿𝖺𝖼𝗁 𝖾𝗂𝗇 𝗉𝖺𝖺𝗋 𝖱𝖺𝗄𝖾𝗍𝖾𝗇 𝖿ü𝗋 𝖽𝗂𝖼𝗁 𝗂𝗇 𝖽𝖾𝗇 𝖧𝗂𝗆𝗆𝖾𝗅."


Darum geht's:

Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer ...

"𝖥𝖺𝗅𝗅𝗌 𝗂𝖼𝗁 𝗏𝖾𝗋𝗅𝗈𝗋𝖾𝗇 𝗀𝖾𝗁𝖾, 𝖿𝖾𝗎𝖾𝗋 𝗂𝖼𝗁 𝖾𝗂𝗇𝖿𝖺𝖼𝗁 𝖾𝗂𝗇 𝗉𝖺𝖺𝗋 𝖱𝖺𝗄𝖾𝗍𝖾𝗇 𝖿ü𝗋 𝖽𝗂𝖼𝗁 𝗂𝗇 𝖽𝖾𝗇 𝖧𝗂𝗆𝗆𝖾𝗅."


Darum geht's:

Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss an eine nette Clique bekommt, sondern die Pizza auch noch von dem wirklich netten Konstantin gebracht wird, bekommt das Landleben schon mal 5 Sternchen. Bald kann Vio sich gar nicht mehr vorstellen, je etwas anderes gemacht zu haben, als durch leuchtende Maisfelder zu radeln und am sonnenwarmen See zu liegen – den Jungen ihrer Träume neben sich. Wäre da nur nicht die Clique seines großen Bruders Robin mit ihren fremdenfeindlichen Sprüchen, die dann doch einen Schatten ins Sommerlicht werfen. Aber zum Glück hat Konstantin mit denen nichts zu schaffen – oder etwa doch?


Meine Meinung:

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders da auch viel auf die Gedanken der einzelnen Charaktere eingegangen wurde. Dies wurde auch noch einmal dadurch verstärkt, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist.

Auch die Protagonisten waren gut ausgearbeitet. Vio weiß genau was sie will und steht für ihre Meinung und auch andere ein und das hat mich wirklich sehr fasziniert! Konstantin hingegen ist da schon etwas unsicherer unterwegs und auch wenn ich mich manchmal- genau wie Vio - ein wenig über sein Verhalten aufgeregt habe, gefällt mir die Veränderung, die er im Laufe der Geschichte durchlebt doch sehr gut.

Außerdem finde ich die Thematik sooo wichtig! Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber es geht unter anderem um Rassismus und Diskriminierung und meiner Meinung nach ist es auch wichtig, dass diese Aspekte angesprochen und sensibel thematisiert werden, genau wie es in diesem Buch der Fall war!

Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte noch eine zentrale Rolle einnehmen können und deshalb denke ich, dass das Buch auch eher für Jüngere geeignet ist.

Insgesamt ist "Wie ein Schatten im Sommer" ein gelungenes Jugendbuch, das auch gesellschaftlich schwierigere Konflikte souverän thematisiert und zum Nachdenken anregt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2021

Wichtige Thematik mit ganz viel Mehrwert

0

Adriana Popescus Schreibstil hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. In teilweise jugendliche Dialoge sind dennoch tiefgründige Gedanken eingearbeitet. Allgemein ...

Adriana Popescus Schreibstil hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. In teilweise jugendliche Dialoge sind dennoch tiefgründige Gedanken eingearbeitet. Allgemein hat Adriana diesem Buch, mit seiner Thematik so viel Tiefgründigkeit verliehen.
'Fremdenfeindlichkeit' - ein Thema, dass uns allen sicher schon mal untergekommen ist. Doch wie oft, habt ihr darüber in Büchern gelesen? Ich eindeutig viel zu selten. Ich muss leider sagen, dass ich aus einer Ecke Deutschlands komme, wo die Zahlen der AfD zu hoch sind und der Hass auf Ausländer zu präsent und laut ist. Ich habe meine Region so oft in diesem Buch und in dem kleinen Örtchen Walddorf wiedergefunden und das hat mich berührt, aber auch unglaublich traurig gemacht. "Wie ein Schatten im Sommer" vermittelt unheimlich wichtige Werte, gerade deshalb finde ich es toll, dass es ein Jugendbuch ist und so hoffentlich viele junge Menschen erreicht und berührt. Neben der Thematik rund um Zivilcourage, Fremdenhass und Loyalität, gab es noch die Liebesgeschichte von Vio und Konstantin. Auch die war ganz besonders. Und auch sie war sehr jugendlich, niedlich und bewegend. Gruppenzwang, Peer Group, Mitläufer, alles Dinge, die mich auch in meiner Jugend begleitet haben.
Adriana hat eine wirklich lesenswerte Geschichte erschaffen, die unbedingt gehört werden muss. Auch ihr Nachwort hat sich total gelohnt.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge der Geschichte, da durch ca. 470 Seiten manchmal ein wenig die Spannung verloren gegangen ist und gerade zum Anfang einige ähnliche Szenen vorkamen.
Thematik, Schreibstil und Mehrwert sind aber top!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2021

Wichtiges Buch über Zivilcourage und Loyalität

0

Inhalt:
Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss ...

Inhalt:
Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss an eine nette Clique bekommt, sondern die Pizza auch noch von dem wirklich netten Konstantin gebracht wird, bekommt das Landleben schon mal 5 Sternchen. Bald kann Vio sich gar nicht mehr vorstellen, je etwas anderes gemacht zu haben, als durch leuchtende Maisfelder zu radeln und am sonnenwarmen See zu liegen – den Jungen ihrer Träume neben sich. Wäre da nur nicht die Clique seines großen Bruders Robin mit ihren fremdenfeindlichen Sprüchen, die dann doch einen Schatten ins Sommerlicht werfen. Aber zum Glück hat Konstantin mit denen nichts zu schaffen – oder etwa doch?

Meine Gedanken:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr gefreut!
Vorab möchte ich auf etwas hinweisen: das Buch enthält keine Triggerwarnung, aber der Klappentext gibt Hinweise. Ich empfehle dringend, diesen vorher genau zu lesen!

"Was ist denn nur an einer kleinen Welt so verkehrt? Ich check es einfach nicht!" "Nichts, Konstantin. Gar nichts. Sie bleibt nur nicht so heil, wie du sie dir wünschst, wenn die anderen immer lauter werden und wir weiter leise bleiben." (S. 174)

Die Geschichte von Vio und Konstantin ist geprägt von Mut, Ehrlichkeit und Liebe. Gleichzeitig sind viele Dinge gemein und schonungslos ehrlich. Mal fühlt sich das Buch an, wie warme Sonnenstrahlen auf der Haut, dann wieder wie dunkle Gewitterwolken am Himmel. Der eigentlich unbeschwerte Sommer zweier Jugendlicher wird zu einem Kampf um Loyalität und Zivilcourage. Die äußerlich starke, aber innerlich doch sehr verletzte Vio trifft bei ihrem Umzug auf den rastlosen und unsicheren Konstantin, der nicht weiß, wo sein Platz in der Welt ist. Nicht jede Figur verhält sich richtig, was zu jedem Zeitpunkt deutlich gemacht wird. Es ist schön zu sehen, wie jede Figur für sich selbst aus ihren Fehlern lernt und sich entwickelt.
Dieses Buch ist wichtig, gerade für Jugendliche. Es sensibilisiert für gewisse Themen und zeigt, was manche Aussagen mit einem Menschen machen. Gerade die persönlichen Erlebnisse der Autorin verleihen dem Buch seine ganz eigene Atmosphäre. Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Ein Jugendroman, der zum Nachdenken anregt

0

Vio zieht mit ihren Eltern in ein kleines Dorf nach Süddeutschland, um einen Neuanfang zu starten. Sie bekommt sehr schnell Anschluss zu einer Clique und fühlt sich gleich zum sympathischen Konstantin ...

Vio zieht mit ihren Eltern in ein kleines Dorf nach Süddeutschland, um einen Neuanfang zu starten. Sie bekommt sehr schnell Anschluss zu einer Clique und fühlt sich gleich zum sympathischen Konstantin hingezogen. Eigentlich läuft alles richtig gut, denn Konstantin ist auch von Vio begeistert. Doch leider gibt es in dem Ort Jugendliche, die fremdenfeindliche Aktionen starten, welche die sommerliche Idylle trüben. Plötzlich fühlt sich die neue Heimat für Vio doch nicht mehr so wunderbar an.

Mit großer Vorfreude habe ich auf den neuen Jugendroman von Adriana Popescu gewartet. Auch dieses Mal wird in ihrem Buch ein wichtiges Thema behandelt. Es geht um Ausländerfeindlichkeit und darum, wie wichtig es ist Zivilcourage und Loyalität zu zeigen. Durch recht kurz gehaltene Kapitel und einem flüssigen Schreibstil, lässt sich der Roman recht zügig lesen. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wechselt zwischen Vio und Konstantin.

Die Hauptprotagonistin Vio hat mich gleich zu Beginn begeistern können. Ihre lockere, offene Art, gespickt mit Humor, hat mir sehr gefallen. Stellenweise stach sie mit ihrem Mut ihre Meinung zu vertreten sehr hervor. Aber auch Konstantin ist ein sehr sympathischer Junge, der mit Vios Humor gut umgehen kann, aber leider fehlte es ihm an Selbstbewusstsein. Zusätzlich empfand ich sein Verhalten aufgrund seines Charakters sehr konstruiert und nicht wirklich glaubwürdig. Besonders gut gefallen hat mir dagegen die Freundschaft zwischen Mone und Vio, die sehr authentisch wirkte.

Die Autorin hat mit diesem Roman vor Augen geführt, wie wichtig Zivilcourage ist. Die Ablehnung im Ort gegen das Flüchtlingsheim und gegen Ausländer hat gezeigt, wie schnell Menschen einfach mit dem Strom schwimmen oder auch weg sehen. Zusätzlich werden Vorurteile verbreitet und nicht einmal hinterfragt.

„Wie ein Schatten im Sommer“ ist ein Roman mit einer wichtigen Thematik, die sehr zum Nachdenken anregt. Auch wenn mich die Geschichte nicht so berühren konnte wie erhofft, hat mir dieser Jugendroman mit seiner wichtigen Message gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere