Leserunde zu "Der Präsident" von Sam Bourne

Provokativ und gleichzeitig so plausibel, dass es einem kalt den Rücken herunterläuft
Cover-Bild Der Präsident
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Sam Bourne (Autor)

Der Präsident

Thriller

Ruggero Leò (Übersetzer)

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...

Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...

Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 05.06.2017 - 25.06.2017
  2. Lesen 17.07.2017 - 13.08.2017
  3. Rezensieren 14.08.2017 - 27.08.2017

Bereits beendet

Hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika

Mit einer sympathischen Heldin, die vor dem ultimativen Dilemma steht: Verhindert sie das Attentat am Präsidenten und überlässt die Welt der Gnade eines Tyrannen oder lässt sie den Mord geschehen?

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 15.08.2017

Spannender Thriller indem sich Fakten mit Fiktion verwischen

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Der Präsident von Sam Bourne, erschienen im Bastei Lübbe Taschenbuch Verlag am 21. Juli 2017

Der Präsident der Vereinigten Staaten hat eine recht kurze Zündschnur und versucht nachdem der nordkoreanische ...

Der Präsident von Sam Bourne, erschienen im Bastei Lübbe Taschenbuch Verlag am 21. Juli 2017

Der Präsident der Vereinigten Staaten hat eine recht kurze Zündschnur und versucht nachdem der nordkoreanische Diktator ihn mitten in der Nacht mit einem Krieg aus Worten auf die Palme gebracht hat, mit einem Atomangriff auf Nordkorea und China zu antworten. Dies wird im letzten Augenblick abgewendet. Aufgeschreckt durch das impulsive Verhalten berät sich der Staatschef des Weißen Haus mit dem UN-Botschafter von China.

Maggie Costelle arbeitet im Weißen Haus und ist eine der Mitarbeiter, die schon bei der vorherigen Administration dort gearbeitet hat. Sie leidet sehr unter dem sexistischen McNamara und erträgt ihre Arbeit nur durch ihren Freund Richard, der ebenfalls nicht begeistert von der aktuellen Regierung ist. McNamara überträgt ihr die Aufgabe einen Selbstmord zu untersuchen.

Sam Bourne ist das Psoudonym unter dem der Guardian Journalist Jonathan Freedland seine Verschwörungstheorien Thriller veröffentlicht. So ist der neue Thriller von ihm auch genau das, was man erwartet.

Man kann sich denken, wer Modell fuer diesen spannenden Thriller gestanden hat, dabei werden einige Komponenten eingesetzt die stimmen, aber es werden auch genug Dinge eingestreut, die bisher nur Fiktion sind. Bourne nimmt uns mit auf die Reise in Ränkespiele, Verschwörungen und fiesen, hinterhältigen Machenschaften.
Maggie Costello ist eine Figur die Bourne schon in Das letzte Testament und Der Gewählte eingeführt hat. Auch hier untersucht sie geschickt und nicht ohne in Schwierigkeiten zu geraten eine Verschwörung die viel tiefer geht als sie ursprünglich angenommen hat.

Der Plot ist spannend und hat viele unerwartete Wendungen, die Personen werden gut beschrieben und ich denke, dass Bourne uns mit Absicht über das Dilemma nachdenken lässt, ob der Zweck immer die Mittel heiligt.

Dies ist mein erster Thriller des Autors gewesen, aber sicher nicht mein Letzter. Klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 14.08.2017

erschreckend realistisch

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Der US Präsident kann gerade noch davon abgehalten werden, den roten Knopf für einen atomaren Erstschlag gegen Nordkorea und China zu drücken. Nur ein Anschlag scheint Schlimmeres verhindern zu können, ...

Der US Präsident kann gerade noch davon abgehalten werden, den roten Knopf für einen atomaren Erstschlag gegen Nordkorea und China zu drücken. Nur ein Anschlag scheint Schlimmeres verhindern zu können, zu unberechenbar ist seine Handlungsweise. Als der Leibarzt des Präsidenten augenscheinlich Selbstmord begeht wird Maggie Costello damit beauftragt, den Tod des Arztes genauestens unter die Lupe zu nehmen. Und zwar von McNamara, dem Beraters des Präsidenten, der ihr zutiefst unsympathisch ist. Maggie, eine Anhängerin des vorigen Präsidenten sieht es als ihre Pflicht, die Stellung zu halten, obwohl viele mit Amtsantritt des neuen Präsidenten ihr Amt aufgegeben haben. Als sie sich mit dem Fall beschäftigt kommt sie einem unglaublichen Plan auf die Schliche und bringt sich selbst und das Leben ihrer Lieben in Gefahr.

Es ist erschreckend wie realistisch das Szenario von Sam Bourne wirkt, vor allem vor dem aktuellen politischen Geschehen. Er schreibt mitreißend, so dass ich von der ersten Minute an gefesselt diesen wahnwitzigen Plan verfolgt habe. Die Szenarien im Weißen Haus sind so authentisch beschrieben, ob der Autor hier auf Insiderwissen zurückgreifen konnte? Maggie war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist ehrlich, aufrecht und tut was sie für richtig hält. Sie lässt sich nicht beeinflussen und beweist Mut. Andere hätten an ihrer Stelle vielleicht längst aufgegeben, doch Maggie lässt nicht locker bei ihren Ermittlungen.

Die Story beginnt spannend um dann wieder etwas ruhiger zu werden, während man sich mit all den wichtigen Protagonisten vertraut machen kann. Man lernt unangenehme Personen kennen und einige, die nicht das sind, das sie vorgeben. Die Handlung ist zumeist aus Maggies Sicht geschildert, man verfolgt aber auch andere Sichtweisen, besonderes spannend fand ich hier die Vorbereitungen auf das Attentat. Zwischendurch werden einzelne Handlungsstränge eingewoben, die in verschiedenen Ländern der Welt spielen und auf den ersten Blick nichts mit der aktuellen Handlung zu tun haben. Erst nach und nach erschließt sich, was es damit auf sich hat. Ab der Hälfte steigt die Spannung dann rapide an, irgendwann war der Punkt erreicht wo ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Sam Bourne hat einen wirklich brisanten und actionreichen Thriller geschrieben, den ich mir nur zu gut verfilmt vorstellen könnte. Volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 14.08.2017

Realität oder Fiktion?

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Beim Buch "Der Präsident" von Sam Bourne handelt es sich um einen spannungsgeladenen Thriller, der auch in der realen Welt spielen könnte. Denn der Präsident der Vereinigten Staaten plant den 3. Weltkrieg-und ...

Beim Buch "Der Präsident" von Sam Bourne handelt es sich um einen spannungsgeladenen Thriller, der auch in der realen Welt spielen könnte. Denn der Präsident der Vereinigten Staaten plant den 3. Weltkrieg-und es ist nicht sicher, ob er gestoppt werden kann. An den Haaren herbeigezogen? Vollkommen realistisch? Das Buch bietet breiten Raum für Spekulationen und Vermutungen. Dies sorgt dafür, dass es einen beim Lesen dann doch ziemlich gruselt und man sich gar nicht mehr so sicher ist, was denn jetzt Realität und was Fiktion ist.

Das liegt teilweise auch am durchaus ansprechenden Cover, auf dem die Silhuette des Präsidenten zu sehen ist, die Trump doch sehr ähnelt...

Zur spannenden Handlung des Buchs gesellt sich ein flüssiger Schreibstil, der keine Langeweile aufkommen lässt und einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Die Charaktere sind gut beschrieben und auch sympathisch-man fiebert wirklich mit ihnen mit, denn in der Welt, in der sie leben und arbeiten ist nichts sicher und sie begeben sich tagtäglich in große Gefahr...

Veröffentlicht am 14.08.2017

Ein leider sehr aktueller Pageturner

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Panik im Weißen Haus: Der Präsident der Vereinigten Staaten hat den Befehl gegeben, Atombomben gen Nordkorea und China zu schicken. Manch einer seines Stabes macht sich Gedanken darüber, wir man ihn aufhalten ...

Panik im Weißen Haus: Der Präsident der Vereinigten Staaten hat den Befehl gegeben, Atombomben gen Nordkorea und China zu schicken. Manch einer seines Stabes macht sich Gedanken darüber, wir man ihn aufhalten kann, ohne weiteren Schaden zu verursachen …

Ich hatte vor dem Lesen Bedenken, ob der Roman hält, was ich mir von Leseprobe und Klappentext versprochen habe, aber ja, er tut es.

Zu keiner Zeit wird der Präsident mit Namen genannt, das ist auch nicht notwendig, denn selbst wenn man nicht bereits auf Grund des Covers Assoziationen zu einer realen Person hat, so erhält man sie mit Sicherheit durch die Romanhandlung. Das gibt dem Roman (leider) sehr viel Authentizität und als Leser hofft man, dass die geschilderte Handlung nie Realität werden wird.

Der Roman ist, nicht nur deswegen, sehr spannend und ein echter Pageturner. Die Charaktere gefallen mir gut, den Präsidenten und seine Konsorten hätte man vor einem Jahr noch für komplett überzeichnet gehalten, heute weiß man es leider besser. Seine Gegenspieler sind dafür Menschen mit vielen Facetten, ich finde es gelungen, dass der Autor es hier vermeidet, sie als nur gut zu zeichnen. Auch sehr gelungen ist, dass der Leser sich Gedanken machen wird, über Moral und darüber, was man zu tun bereit ist in extremen Situationen.

„Der Präsident“ ist ein ausgezeichneter Thriller, der gerade durch seine Aktualität wirkt, aber sicher auch noch in späteren Jahren spannend zu lesen sein wird (falls nicht vorher doch noch der „rote Knopf“ gedrückt wird). Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Thrillerfans.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Mischung aus Realität und Fiktion

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Im Rahmen einer Leserunde habe ich dieses Buch gelesen. Wie der Name schon sagt, handelt das Buch vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wird zwar im ganzen Buch nur der Präsident genannt, ...

Im Rahmen einer Leserunde habe ich dieses Buch gelesen. Wie der Name schon sagt, handelt das Buch vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wird zwar im ganzen Buch nur der Präsident genannt, aber alles deutet darauf hin, dass der aktuelle Präsident gemeint ist.
Am Anfang des Buches befiehlt er einen Angriff auf Nordkorea und versetzt damit seinen ganzen Stab in Aufregung. Was dann folgt ist eine turbulente Geschichte um eine Frau, die bereits für den vorherigen Präsidenten gearbeitet hat und nun den Selbstmord des Leibarztes des Präsidenten untersuchen soll.

Die Story ist in einem flüssigen Stil geschrieben, in dem man teilweise nicht mehr weiß, ob es sich um reale Abläufe im weißen Haus handelt oder um reine Fiktion. Bis zum Ende des Buches ist dessen Ausgang völlig offen.

Es hat viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich kann es weiterempfehlen.