Leserunde zu "Die erstaunliche Familie Telemachus" von Daryl Gregory

Ein höchst unterhaltsamer Familienroman, ein wilder Ritt!

»Hochkomisch, zu Herzen gehend, voller Wärme und Empathie.« - Cynthia D’Aprix Sweeney, Autorin von Das Nest

»Ein Roman über die kleine, unscheinbare Linie, die Begabung von Fluch trennt. Akte X trifft auf die Sopranos« - Robin Sloan, Autor von Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra​

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Timing der Leserunde

  1. Bewerben 18.12.2017 - 07.01.2018
  2. Lesen 22.01.2018 - 18.02.2018
  3. Rezensieren 19.02.2018 - 04.03.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Die erstaunliche Familie Telemachus
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  • Geschichte
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  • Fantasie

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Daryl Gregory (Autor)

Die erstaunliche Familie Telemachus

Tobias Schnettler (Übersetzer)

Auf den ersten Blick ist Matty Telemachus ein typischer vierzehnjähriger Junge mit den typischen Problemen eines vierzehnjährigen Jungen. Aber Matty ist alles andere als normal und seine Familie ist es schon gar nicht. Als Matty entdeckt, dass er über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, macht er sich auf die Suche nach dem lange gehegten Familiengeheimnis: Sind seine Verwandten wirklich Medien, beherrschen sie Telepathie, Telekinese und vielleicht noch andere Kräfte?

Ein umwerfender Roman über eine ganz besondere Familie und die unsichtbaren Kräfte, die uns alle zusammenhalten.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 21.02.2018

Ein Buch, das in keine Schublade passt und dabei wunderbar unterhält

3 0

„Matty brauchte einen Tag, um ein Krimineller zu werden, drei Wochen, um ein Psi-Superspion zu werden, und einen kurzen Spaziergang zur Tankstelle, um das Astralreisen für immer aufzugeben.“ (S. 264)

„Neue ...

„Matty brauchte einen Tag, um ein Krimineller zu werden, drei Wochen, um ein Psi-Superspion zu werden, und einen kurzen Spaziergang zur Tankstelle, um das Astralreisen für immer aufzugeben.“ (S. 264)

„Neue Liebe kommt und haut dir auf den Hintern, fordert deine Aufmerksamkeit ein, bringt deinen Puls zum Rasen. Alte Liebe liegt auf der Lauer. Sie ist am Abend da, wenn du die Augen zumachst. Sie schlüpft neben dir ins Bett, streicht mit Geisterfingern über dein Haar, flüstert deinen geheimen Namen. Alte Liebe ist immer da." (S. 524)

Meine Meinung:

Von Zeit zu Zeit gibt es Bücher, die sich in kein gängiges Genre einsortieren lassen. Die sind ein bisschen Krimi, ein bisschen Familien-Saga, ein bisschen Drama, ein bisschen Humor oder auch ein bisschen Fiction. Genau so ein Buch ist „Die erstaunliche Familie Telemachus“ – es hat ein bisschen von allem! Wer Hochspannung sucht, sucht hier vergeblich. Auch wer ein hochtrabendes Familiendrama mit überbordenden Gefühlen erwartet oder einen klassischen „Humor“-Roman mit Gag-Feuerwerk wird vielleicht enttäuscht sein. Wer aber „einfach“ gute Unterhaltung und einen Haufen extrem schräger, aber doch sehr liebenswerter Charaktere sucht, der ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten.

Einem Episodenfilm gleich lernen wir als Leser die einzelnen Mitglieder der erstaunlichen Familie Telemachus kennen, angefangen vom etwas übergewichtigen Filius Matty, der aus pubertären Nöten heraus plötzlich seine Fähigkeit zu körperlosen Astralreisen entdeckt, über seine Mutter Irene, die sich mit einem unterbezahlten Supermarktjob über Wasser und mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Familie zusammen hält, den verschuldeten und verhinderten Tausendsassa Onkel Frankie, den verschrobenen und verschwiegenen Onkel Buddy („das mächtigste Medium der Welt“) oder last but not least Familienoberhaupt Teddy, einen leidenschaftlichen Trickser und Lebemann, der über den frühen Tod seiner Frau Maureen nie wirklich ganz hinweg gekommen ist. Hier ist jede(r) Einzelne wirklich etwas ganz besonderes mit speziellen Fähigkeiten und Talenten und mit ganz eigenen Problemen und Sorgen. In stetem Wechsel erzählt Daryl Gregory seine Geschichte über diese außergewöhnliche Familie aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder. Ähnlich wie Matty schwebt man auch als Leser über dieser Familie und beobachtet die einzelnen Mitglieder in ihrem Bemühen, ihr Leben irgendwie auf die Reihe zu bekommen und in gerade Bahnen zu lenken.

Stellenweise hat man beim Lesen mitunter das Gefühl, dass die Geschichte so vor sich hin mäandert, ohne wirklich eine bestimmte Richtung zu verfolgen oder auf ein Ziel hinzustreben. Doch dies täuscht durchaus, denn es gibt jemanden, der im Hintergrund (fast) alles Strippen zieht und die Geschichte auf ein großes Ereignis, den geheimnisumwittertes „Zap-Day“ hin navigiert. Langweilig wurde es mir beim Lesen daher nie – im Gegenteil!

Eine der besonderen Stärken dieses Buches ist für mich neben den illustren Charakteren aber auch der unglaublich unterhaltsame, lockere und manchmal schon ein bisschen kodderige Schreibstil des Autors („Der Morgenhimmel glühte pfirsichfarben, doch die Sonne versteckte sich hinter dem Hotel und wartete darauf, dass die Luft rein war.“ - S. 355). Dazu gesellt sich noch eine gehörige Portion „90´s Feeling“, von AOL-CD´s bis hin zu Spielhallen.

Am Ende der rund 550 Seiten bleibt eine wohlige Wärme im Bauch zurück und das Gefühl, selbst ein Mitglied der erstaunlichen Familie Telemachus geworden zu sein. Ein Buch zum Gernhaben!

FAZIT:
Schräg, schräger, Telemachus! Ein Buch, das allen Genres trotzt und sich langsam aber stetig in das Herz des Lesers stiehlt.

Veröffentlicht am 19.02.2018

Erstaunliche Fähigkeiten, Mafiapaten und der ZAP-Day

3 0

„Zum ersten Mal verließ Matty Telemachus seinen Körper im Sommer 1995, als er vierzehn Jahre alt war. Vielleicht ist es zutreffender zu sagen, dass sein Körper ihn hinauswarf, sein Bewusstsein auf einem ...

„Zum ersten Mal verließ Matty Telemachus seinen Körper im Sommer 1995, als er vierzehn Jahre alt war. Vielleicht ist es zutreffender zu sagen, dass sein Körper ihn hinauswarf, sein Bewusstsein auf einem Geysir aus Lust und Scham in die Luft katapultierte.“

Teddy Telemachus ist das Oberhaupt einer erstaunlichen Familie. Die erstaunliche Familie Telemachus trat eins auf, um den Menschen ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vorzuführen. Nach einem Fernsehauftritt, der im Fiasko endete, war ihre Karriere beendet und alle Familienmitglieder schlagen sich mehr schlecht als recht im Leben. Als Teddy sich mit Graciella anfreundet, der Schwiegertochter des Mafiapaten Nick Pusateri, eskaliert alles und der von seinem Sohn Buddy vorhergesehene ZAP-Day kommt näher.

Die Familie ist einfach großartig. Teddy, der sich durchs Leben flunkert und betrügt, seine Tochter Irene, die jede Lüge sofort erkennt und deshalb niemandem vertraut, sein Sohn Frankie, der das Spielergen seines Vaters geerbt hat und sich und seine eigene Familie ständig in Schwierigkeiten bringt, und sein Sohn Buddy, der die Zukunft vorhersehen kann und sich auf das Ende vorbereitet. Dazu kommt noch Irenes Sohn Matty, der seine Fähigkeit mit Eintritt der Pubertät erlangt und von seinem Onkel Frankie für einen nicht ganz legalen Coup in Anspruch genommen wird. Die Familie ist chaotisch, aber total liebenswert, und brachte mich ständig zum Lächeln, weil wieder mal etwas total Verrücktes passiert ist. Es ist spannend, die Familie zum von Buddy vorhergesehenen ZAP-Day zu begleiten, weil man unbedingt wissen will, was an diesem Tag passieren wird, auf den sich Buddy akribisch vorbereitet.

Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten, weil ich jedes Familienmitglied einfach großartig finde. Alle schleppen eine Menge Ballast mit sich herum, aber jeder ist für den anderen da und unterstützt jede noch so verrückte Idee. Teddy und seine Kinder und Enkelkinder mit ihren Fähigkeiten sind liebenswert und verrückt.

Ein Buch über eine außergewöhnliche Familie, die trotz vieler Widrigkeiten zusammenhält. Toll!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Familiengeschichte, nicht leicht gemacht

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Zum Inhalt:
Von der schon früh verstorbenen (Groß-)Mutter haben die Telemachuskinder und –enkel übersinnliche Fähigkeiten geerbt – Telekinese, Sicht in die Zukunft und vieles mehr. Leider sind diese Fähigkeiten ...

Zum Inhalt:
Von der schon früh verstorbenen (Groß-)Mutter haben die Telemachuskinder und –enkel übersinnliche Fähigkeiten geerbt – Telekinese, Sicht in die Zukunft und vieles mehr. Leider sind diese Fähigkeiten vor allem für die direkte Nachfolge-Generation eher Fluch denn Segen, Enkel Matt kostet die Möglichkeit, außerhalb seines Körpers schweben zu können weidlich aus. Richtig kompliziert wird es, als sich nicht nur der Familienpatriarch Teddy, sondern auch sein Sohn Frankie mit einem Mafiaboss anlegen und damit die gesamte Familie in Gefahr bringen.

Mein Eindruck:
„Richtig kompliziert“ ist für mein Dafürhalten das, was die Story dieses Buches ausmacht. Beginnt es – wie vom Klappentext suggeriert – als Geschichte eines pubertierenden Teenagers, leicht gespickt mit Fantasy-Elementen, wird es dann zur Gaunerkomödie und schließlich zu einem handfesten Krimi, nur unterbrochen von einem Drama um gebrochene Herzen und frühe Waisenschaft. Nun könnte man – in der roten Ecke – diese Gemengelage wohlwollend als „spritzige Familiengeschichte in einem Genremix, der seinesgleichen sucht“ betiteln oder – in der blauen Ecke – nicht ganz so wohlwollend als „absolutes Stil-Durcheinander eines Autors, der sich nicht festlegen kann oder will“.
Ich verhalte mich einmal violett und versuche zu schildern, was mir persönlich gefallen hat, - oder eben auch nicht.
Sehr schön ist die Idee, jedes Kapitel aus Sicht einer Person zu beschreiben. So erhält der Leser Einblicke in die durchaus ambivalenten Gefühle, welche die Mitglieder der Familie für die Umstände hegen. Dadurch, dass diese Kapitel jedoch bis kurz vor Schluss eine gewisse Länge aufweisen, wirken sie manches Mal ein bisschen dröge und die Story kommt nicht wirklich in die Puschen. Der Autor hat ein großes Maß an Fantasie und weiß seine Figuren liebevoll in Szene zu setzen, aber genau dieses Maß an Fantasie vermittelt oft das Gefühl, dass er sich in seiner Mixtur verzettelt. Erst zum Schluss – mit schnellen Wechseln der Perspektiven, einem Zusammentreffen aller wichtigen Personen des Telemachus-Universums und dem folgenschweren Showdown kommt echte Stimmung in die Vorstadt-Bude.

Mein Fazit:
Es kommt (zu) langsam, dann aber gewaltig. Leider sehr spät.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Die erstaunliche Familie Telemachus - gleichzeitig erstaunlich normal und total abgedreht

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Dieses Buch ist so eine große, bunte Überraschungstüte, dass es mir etwas schwer fällt, die richtigen Worte dafür zu finden. Die Familie Telemachus, deren Mitglieder übersinnliche Fähigkeiten besitzen, ...

Dieses Buch ist so eine große, bunte Überraschungstüte, dass es mir etwas schwer fällt, die richtigen Worte dafür zu finden. Die Familie Telemachus, deren Mitglieder übersinnliche Fähigkeiten besitzen, war eins berühmt - bis sie bei einer Show als Bande von Betrügern entlarvt wurde. Einige Jahre später - der Traum von Ruhm und Erfolg im Showgeschäft ist jetzt längst ausgeträumt - leben die Kinder der ehemals erstaunlichen Familie Telemachus ihr eigenes Leben. Die Vergangenheit hat jedoch bei allen von ihnen deutliche Spuren hinterlassen.

In diesem Roman, der sowohl Krimi als auch Familiendrama, Komödie und Coming-of-Age Story ist, tauchen die LeserInnen in das Leben jedes Familienmitglieds ein. Es geht um den Familienpatriarch Teddy, seine Söhne Frankie und Buddy, und seine Tochter, die alleinerziehende Irene sowie ihren Sohn Matty - alle mit ihren exzentrischen Persönlichkeiten, ihren Fehlern, aber auch ihren sympathischen Seiten (wobei die einen davon mehr, die anderen weniger besitzen). Normalerweise bin ich kein Fan von zu vielen Perspektiven, die dann womöglich noch in verschiedenen Zeitebenen umherspringen. Doch Daryl Gregory ist hier etwas gelungen, von dem ich nicht dachte, dass es so elegant und mitreißend möglich gewesen wäre. Und schließlich schafft er es sogar, dass all die verschiedenen Puzzleteile, die nach und nach ins Spiel gebracht wurden, ein großes Bild ergeben.

Die erstaunliche Familie Telemachus ist ein ungewöhnliches Buch, das sich nirgends so recht einordnen lässt. Es ist nostalgisch, es ist lustig, es ist spannend (es gibt deutlich mehr Action und Drama als man annimmt), es ist traurig, es ist berührend. Die Geschichte beleuchtet, wie wichtig die Familie ist, und auch Ehrlichkeit gegenüber denen, die man liebt. Sie zeigt, wie Gaben manchmal mehr Fluch als Segen sein können und beschreibt das Leben einer ungewöhnlichen Familie, das zugleich normal und erstaunlich abgedreht ist.

Am Anfang braucht die Geschichte ein wenig Zeit, um in die Gänge zu kommen. Man lernt nach und nach die einzelnen Figuren in ihrer jeweiligen Erzählperspektive kennen. Mir fiel es jedoch nicht schwer, trotzdem weiterzulesen. Schwer fiel es mir eher, das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch aus der Hand zu legen. Ich mochte die Figuren, die jede auf ihre Art und Weise liebenswert und interessant waren. Sie alle waren meiner Meinung nach rund und authentisch geschrieben. Alles in allem handelt es sich hier um ein lustiges und fantasievolles Buch, das sich selbst zum Glück nicht ganz so ernst nimmt. Eine (meistens) leichte und lustige Unterhaltung, die wohl eher nicht viel zum Nachdenken anregt, sondern einfach mit seiner Wundertüte an Ideen und den ungewöhnlichen Figuren Spaß macht.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Ein Genre-Mix, der es in sich hat

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1995, Teddy lebt mit seiner Tochter Irene, ihrem Sohn Matty und seinem zweiten Sohn Buddy unter einem Dach. Die Mutter ist schon verstorben und seine Kinder schlagen sich mehr schlecht als recht durchs ...

1995, Teddy lebt mit seiner Tochter Irene, ihrem Sohn Matty und seinem zweiten Sohn Buddy unter einem Dach. Die Mutter ist schon verstorben und seine Kinder schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Dabei kommt es immer wieder zu Problemen, bei denen Teddy helfen muss. Und doch hängt noch ein wenig Glamour an der Familie, was auch dem 14jährigen Matty nicht verborgen bleibt. Auch die Geheimnisse und Heimlichtuereien bleiben Matty nicht verborgen. Als er dann plötzlich seinen Körper verlässt, macht er sich auf die Suche nach Antworten und erfährt einige erstaunliche Dinge, die bis in die Gegenwart zu wirken scheinen …

Zugegeben, ich hatte mir unter dem Klappentext etwas anderes, lustigeres vorgestellt. Gefunden habe ich eine melancholische, fantastische Geschichte, die in keine Genre – Schublade so recht passen mag. Ein Drama, ein Krimi, Fantasy und Familiengeheimnisse sind wohl die Hauptgenres in dieser Geschichte, aber eben von allem etwas. Und doch macht wohl gerade dieser Mix die Faszination aus.

Erzählt wird die Geschichte immer aus wechselnden Perspektiven. Alle Mitglieder der Familie Telemachus kommen mal zu Wort, wechseln sich bei der Erzählung ab, geben Einblicke in die Vergangenheit der Familie, was sie zu dem wurden, was sie nun sind und wie es wohl weiter gehen wird.

Der Autor schafft es, jedem Familienmitglied einen eignen, ganz speziellen Charakter zuzuweisen, der ihn unverwechselbar macht, eben weil er so skurril ist. Gingen mir am Anfang die ganzen Wechsel noch ein wenig auf die Nerven, hatte ich mich schon bald daran gewöhnt und geriet in einen regelrechten Lesesog, der sich nicht zuletzt auf der schönen Sprache begründet.

Fazit:
Man muss sich einlassen können auf das Buch und seine Geschichte, denn ebenso skurril wie die Mitglieder der Familie Telemachus ist auch die Geschichte selbst und bietet damit eine spannende Unterhaltung, die oft zum Denken anregt und bei der man als Leser immer gefordert bleibt.