Wunsch-Leserunde zu "Die letzte erste Nacht" von Bianca Iosivoni

DER Geheimtipp für alle LYX-Leserinnen!

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni von Geschichten fasziniert. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören - und wir auch nicht!

Wir freuen uns sehr über die Teilnahme von Bianca Iosivoni an der Leserunde, der ihr am 10. Mai eure Fragen stellen könnt!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Die letzte erste Nacht" und sichert euch die Chance auf eines von 40 kostenlosen Leseexemplaren!

Bei "Die letzte erste Nacht" handelt es sich um den 3. Band der "Firsts"-Reihe. Die Bände sind - aufgrund wechselnder Protagonisten - unabhängig voneinander lesbar, allerdings tauchen die Protagonisten der anderen Bände sowie ihre Geschichten in diesem Buch ebenfalls auf.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 19.03.2018 - 08.04.2018
  2. Lesen 23.04.2018 - 20.05.2018
  3. Rezensieren 21.05.2018 - 03.06.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Die letzte erste Nacht
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(38)
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  • Figuren
  • Gefühl
  • Dramaturgie
  • Erzählstil
Mit Autoren-Begleitung

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Bianca Iosivoni (Autor)

Die letzte erste Nacht

Eine einzige Nacht kann dein ganzes Leben verändern.

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen - das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen.

"Frech, humorvoll, sexy!" Mona Kasten über Der letzte erste Blick

Die Firsts-Reihe:

1. Der letzte erste Blick

2. Der letzte erste Kuss

3. Die letzte erste Nacht

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 21.05.2018

Die letzte erste Nacht

3 0

Inhalt:

Eine einzige Nacht kann dein Leben verändern.

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen - das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze ...

Inhalt:

Eine einzige Nacht kann dein Leben verändern.

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen - das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, die Anziehungskraft, die seit dem ersten Tag am College zwischen ihnen herrscht, noch länger zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall zulassen, erneut bei Tate schwach zu werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Denn während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen.

Meine Meinung:

Dies ist der dritte Teil der "Firsts"-Reihe. Die einzelnen Teile sind aber einzeln und unabhängig voneinander lesbar, da immer ein anderes Pärchen im Mittelpunkt steht.

Ach, ich liebe diese Reihe und auch der dritte Teil konnte mich vollkommen packen und berühren. Eine Geschichte, die trotz ihrer Ernsthaftigkeit vor Charme, Esprit und Witz gesprüht hat, sexy und knisternd.

Der Schreibstil ist gewohnt gefühlsgeladen, unheimlich angenehm, sehr leicht und locker, frisch und amüsant, packend und mitreißend. Er hat mich regelrecht an die Couch gefesselt. Spritzige Dialoge und freche Szenen, dazwischen aber auch viele ernste und tiefgründige Szenen, haben mich mit einem Dauergrinsen im Gesicht und mit vor Spannung weit aufgerissenen Augen durch die Seiten fliegen lassen. Lesevergnügen pur! Ein absoluter Genuss.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Tate und Trevor erzählt. Dadurch erhält man einen sehr guten und tiefen Einblick in beide Protagonisten, kann sich in beide gleichermaßen hineinsetzen, ihre Gedanken und Gefühle verstehen und Handlungsweisen nachvollziehen. Ich konnte mich in beide sehr gut einfühlen, mit ihnen fiebern, hoffen, bangen, fluchen und lieben. Ich habe richtig mit den beiden gefühlt und gelebt, hatte das Gefühl, beide zu kennen und mittendrin dabei zu sein. Es hat mir unheimlich viel Spaß bereitet, die beiden ein Stück weit zu begleiten.

Die Handlung war von Beginn an interessant und von einer unterschwelligen und fast greifbaren Spannung durchzogen. Dieser Teil ist anders, ernster und schockierender als die Geschichten zuvor. Das Rätsel um Tates Bruder und seinen Tod schwingt immer mit, wirft Fragen und ähnelt einem Krimi. Trevors Wissen über dei Umstände waren schnell klar, allerdings habe ich nicht damit gerechnet, wie tief er darin verstrickt war. Schon von Beginn an - eigentlich schon im Teil zuvor - war das Knistern zwischen Tate und Trevor zu spüren, die Funken sind geflogen. Amüsante Szenen, fetzige Dialoge, nachdenkliche Passagen wechseln sich ab. Bis die Story einen ganz anderen Weg einschlägt. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und zeigte neben den unterhaltsamen Passagen auch viele ernste und tiefgründige Züge. Hochs und Tiefs wechseln sich ab, unvorhersehbare Ereignisse und Erlebnisse lenken die Geschichte immer wieder in eine andere Richtung und zeigen andere Facetten.

Die Charaktere waren sehr lebendig, sehr verschieden und facettenreich gezeichnet. Vor allem auch die Nebenfiguren sind sehr vielseitig und bringen viel Farbe und Abwechslung in die Handlung. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen, eine tolle Clique.

Tate ist eine Protagonistin, die es einem nicht ganz leicht macht mit ihrem nach außen hin kühlen Verhalten - aber im Inneren ist sie ganz anders, warmherzig und besorgt. Sie schleppt viel Ballast mit sich, macht sich Vorwürfe und hat nur ein Ziel: den Tod ihres Bruders aufzuklären - koste es, was es wolle. Zwischendurch hätte ich sie gerne mal kräftig geschüttelt, als sie einfach, trotz Trevors Warnung und Bitte, in die Höhle des Löwen marschiert ist.

Trevor hat sich vollkommen seinem Studium verschrieben, liebt seine Familie abgöttlich und hat eine große Aufgabe: Tate beschützen. Denn er weiß was mit ihrem Bruder geschehen ist.

Die Geschichte hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und nicht mehr losgelassen. Sie hat mir eine fesselnde und emotionale Lesezeit beschert, mich sehr gut unterhalten und vollkommen mitgerissen. Ich bin begeistert! Phänomenal, großartig, fantastisch!

Fazit:

Eine unglaubliche aufwühlende Story,, große Emotionen und eine Geschichte, die sich von den bisherigen mit ihrem enormen Spannungsgehalt unterschiedet. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.06.2018

Tate und Trevor

2 0

Inhalt:

Spätestens nach der gemeinsamen Nacht fühlt Tate sich zu Trevor hingezogen. Und auch ihm scheint es so zu gehen. Aber Trevor versucht zunächst die Distanz zwischen ihnen zu waren. Denn er hat ...

Inhalt:

Spätestens nach der gemeinsamen Nacht fühlt Tate sich zu Trevor hingezogen. Und auch ihm scheint es so zu gehen. Aber Trevor versucht zunächst die Distanz zwischen ihnen zu waren. Denn er hat ein dunkles Geheimnis, das mit dem Tod von Tates Bruder zu tun hat...

Meine Meinung
"Die letzte erste Nacht" ist bisweilen der dritte Teil der Reihe rund um eine Gruppe College-Studenten in West Virginia. Die Charaktere sind allesamt authentisch, eigenwillig und sehr sympathisch. In jedem Teil der Reihe geht es um zwei andere Mitglieder der Clique, aus deren Sicht das Buch erzählt wird. Dieses Mal geht es um Tate, die genau weiß was sie will, sehr direkt ist und vorallem eine starke, junge Frau, und Trevor, der Tate beschützt wie seine eigene Schwester aber gleichzeitig ein dunkles Geheimnis hütet... Die beiden sind dem Leser bereits aus den vorherigen Bänden bekannt, dennoch lernt man sie erst jetzt so richtig kennen und auch lieben.

Die Autorin Bianca Iosivoni hat einen sehr angenehm zu lesenenden Schreibstil. Dies zeigt sich sowohl in traurigen als auch in lustigen, in gefühlvollen und emotionalen als auch konfliktgeladenen Szenen. Nicht zuletzt dadurch kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen...

Der Plot ist spannend und fesselnd. Natürlich ist das Ende zu einem gewissen Grad vorherzusehen, dennoch hält die Geschichte die eine oder andere Überraschung und spannende Wendung bereit. Gleichzeitig bleibt es realistisch und authentisch. Eine Geschichte, die im tatsächlichen Leben so passieren könnte, mit Charakteren, die man sich gut und gerne als Kommilitone vorstellen könnte

Fazit:
Genauso spannend, gefühlvoll und unterhaltsam wie die vorherigen zwei Teile der Reihe. Ich liebe die sympathischen Charaktere und freue mich jedes Mal wieder auf ein Wiedersehen mit ihnen!

Veröffentlicht am 22.05.2018

Besser, aber immer noch Luft nach Oben.

2 0

Diese Autorin ist in vielerlei Hinsicht an sich gewachsen. Dies ist das erste was ich anmerken möchte, nachdem ich, den für mich, zweiten Band von Bianca Iosivoni gelesen habe.


Doch von Anfang an:

Die ...

Diese Autorin ist in vielerlei Hinsicht an sich gewachsen. Dies ist das erste was ich anmerken möchte, nachdem ich, den für mich, zweiten Band von Bianca Iosivoni gelesen habe.


Doch von Anfang an:

Die Story.
Es gab genug Raum, damit die Charaktere sich in der Haupthandlung entwickeln konnten, das Erzähltempo ist angenehm.
Die Grundgeschichte aber, hatte für mich den Fokus falsch gelegt. Schon nach der Kurzbeschreibung des Buches war mir klar - wer etwas mit dem Tot ihres Bruders zu tun hatte. Schon hundert Seiten später, lag mein Geld auf dem Tatsächlichen Plottwist . Soweit so gut. Nur leider beschäftigt sich fast das ganze Buch mit Tats Suche nach der Wahrheit, die zugegeben eher eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger glücklichen Zufällen ist. Es war klar, dass es ein Happy End gibt, sodass mein Leseantrieb darin bestand heraus zu finden, wie du jemanden aufrichtig Lieben kannst, der so viel Leid in dein Leben gebracht hat. Leider wird das mit ein paar Seiten abgespeist. Hier liegt meiner Meinung nach aber die Goldgrube für wahre Emotionen und Spannung.

Die Charaktere.
Ich merkte das man versucht diverse Charaktere einzubringen. Gerade die Erwähnung von Homosexuellen empfinde ich schon mal als guter Anfang (auch wenn alle anderen Charaktere weiß und schlank sind... außer ein Latino- aber ein Anfang.) Hier sehe ich noch Steigerungspotential.
Zumindest bei den Persönlichkeiten ist eine breite Vielzahl vertreten. Es lässt mich manchmal ein wenig stutzen, das diese Charaktere Freunde sind, aber das nur am Rand. Viel wichtiger sind hier die Hauptcharaktere. Die wirken erstmal sehr speziell, handeln, nach Mustern, die zu den Charakteren passen, das war sehr gut... solange sie Singel waren.
Sobald ein Paar sich gefunden hat, werden sie irgendwie zu seiner streichelnden, weichgewaschenen grauen Masse.
Wobei immer wieder Charaktere durch einen eigenen Sprechstil auffallen, was mir dann wieder sehr gut gefallen hat.

Schreibstil.
Der ist solide. Man bekommt ein gutes Gefühl für Bewegungen, dass kann die Autorin.
Man lernt die Charaktere, zumindest zu Beginn, nicht durch übertriebene Selbstreflektion kennen, sondern durch Gespräche und Interaktionen. Das empfand ich als angenehm, vor allem, da es in der Vergangenheit einige geschwollene Monologe über die eigene Person gab.
Die zahlreichen inneren Monologe über das eigene Wesen und warum man so ist wie man nunmal ist, kommen erst später im Buch und haben den Erflog vom Anfang geschmälert. Es beraubt einem der Freude Charaktere selbst kennen zu lernen. Man bekommt ein vorgefertigtes Bild mit Begründung.
Es ist gut verständlich, oft sogar unterhaltsam, aber nicht wirklich fesselnd.

Technisches/ Handwerk.
Die Recherche hat mir hier ein bisschen den Magen umgekehrt.
Während man gemerkt hat, das wenigstens zum Thema Totenflecke ein paar Auskünfte herangezogen wurden, waren andere Themen er halbherzig nachgeschlagen worden.
Das Thema Drogen... Man hätte sich wenigstens die Mühe machen können, sich zu informieren was sie denn da einwirft. Selbst wenn der Charakter es nicht weiß, wäre es ratsam ein klares Schema von Symptomen abzuarbeiten. So war es für mich einfach nur unglaubwürdig. Noch schlimmer wurde es kombiniert mit dem Verhalten der Charaktere. Eine kurze Befragung von Google, hätte gezeigt, dass Erbrechen zu keiner Verbesserung der Symptome führt. Natürlich könnte es ein Symptom sein, aber es geht einem dadurch nicht besser. So wie die Situation beschrieben war, war der Wirkstoff schon im System, da kann man brechen wie man will. Und dann lassen diese angeblich Erwachsenen ihre Freundin alleine? Nachdem sie eingeschlafen ist? mit unbekannten Drogen?

Ähnlich bei dem Herzfehler. Hier bitte mal konkret werden. Wenn Tate schon Anatomiekurse besucht, dann könnte man sich ja wenigstens eine nicht operativ behandelbare, angeborene Herzkrankheit heraussuchen. Es wirkte ein bisschen faul. Als wäre der Autorin aufgefallen, dass es ein wenig grausam wäre. Aber so- volle Tragik bei nur halb so viel Schuld.

Positiv hervorheben möchte ich noch die Selbstbestimmte Sexualität der Charaktere.
Gerade die Frauen waren in diesem Buch gut dabei.

Fazit.
Eher einfach, aber bis jetzt das beste Buch, was ich von der Autorin gelesen habe.
Die Recherche ist mangelhaft, und die Lovestory eher eine Schnitzeljagd, als eine Geschichte über das tatsächliche kultivieren von Liebe gegen alle Umstände. Es gibt tiefe Einblicke in das Leben der Charaktere.

Veröffentlicht am 21.05.2018

Der bisher stärkste Teil der Reihe

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Der dritte Teil der "Firsts-Reihe" schließt zwar an den zweiten Teil an, behandelt jedoch die Geschichte eines neuen Paars, weshalb es auch möglich ist diesen ohne Vorkenntnisse zu den ersten beiden Teilen ...

Der dritte Teil der "Firsts-Reihe" schließt zwar an den zweiten Teil an, behandelt jedoch die Geschichte eines neuen Paars, weshalb es auch möglich ist diesen ohne Vorkenntnisse zu den ersten beiden Teilen zu lesen. Schon zu Beginn wird klar, dass das kein normaler New Adult - Roman ist, sondern noch viel mehr und leichte Krimi-Elemente enthält. Die Frage was mit Tates Bruder damals passiert ist, spielt nämlich eine zentrale Rolle in der Geschichte und bleibt während dem Verlauf im Fokus. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich es liebe, wenn in New Adult - Romanen auch andere Themen behandelt werden, die die Geschichte einzigartiger machen und es ein Geheimnis zu lüften gibt. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen ist der dritte Teil definitiv der reifste Teil. Das liegt nicht nur daran, dass durch den Tod von Tates älteren Bruder das Thema Trauer behandelt wird, sondern auch an weiteren Thematiken, die aufgegriffen werden wie zum Beispiel das Thema Drogen, von dem man viel zu selten liest.
Ein Unterschied zu vergleichbaren New Adult - Romanen stellt auch der Aufbau dar. "Die letzte erste Nacht" spielt direkt nach Tates und Trevors gemeinsamer Nacht, womit man schon von der ersten Seite an mitten in der Spannung steckt und die Funken zwischen den beiden zu spüren bekommt. Das erleichtert es dem Leser sich schnell in Tates und Trevors Welt zurechtzufinden und diese mit Spannung zu verfolgen.
Die Geschichte wird aus der Sicht Trevors und Tates erzählt und Bianca Iosivoni schafft es das Innenleben beider sehr gut darzustellen, vor allem Trevors. Man schließt beide ins Herz und selbst Trevor kann man nichts übel nehmen. Tate ist ganz anders als Elle und Emery und das kommt hier sehr gut zur Geltung. Den Verlust ihres Bruders konnte sie noch immer nicht verarbeiten und genau diese schwierigen Gefühle beschreibt die Autorin mit richtigem Einfühlungsvermögen, wodurch alles sehr realistisch wirkt.
Etwas, das mich sehr gefreut hat, ist, dass die weiteren Freunde der Clique in diesem Teil so viel Raum einnehmen. Im zweiten Teil der Reihe haben mir diese nämlich etwas gefehlt, weshalb ich es toll finde, dass hier der Zusammenhalt wieder so stark präsentiert wird, auch wenn dieser in diesem Teil durch Tates und Trevors Konflikt auf die Probe gestellt wird.
Die Geschichte wird während ihrem Verlauf immer spannender. Nicht nur im Bezug auf die Gefühle, die beide füreinander empfinden, sondern vor allem aufgrund von Tates Bruder. Sie kommt dem Geheimnis immer näher und näher und das macht es einem unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.
Gegen Ende sorgt Bianca Iosivoni wieder für große Emotionen und beschreibt alles so gefühlvoll, das man nicht anders kann als in der Geschichte verloren zu gehen und mit jeder Faser seines Herzens mitzufühlen. Das Ende hat die Autorin perfekt gewählt und leider kam es viel zu schnell, da man die Welt am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Dafür steigt dann auch die Freude auf den vierten Teil.
Meiner Meinung nach ist "Die letzte erste Nacht" der bisher stärkste Teil der Reihe, weil er sehr spannend und extrem emotional ist.

Fazit: Der bisher stärkste Teil der Reihe überzeugt durch aufbauende Spannung, große Emotionen und nachvollziehbare Charaktere.

Veröffentlicht am 04.06.2018

TNT besitzen emotionale Sprengkraft! – Das bisher spannendste und bewegendste Werk der Reihe.

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Langsam stand Trevor auf, machte jedoch keinen Schritt auf mich zu. „Das hier ist keine Liebesgeschichte, Tate. Wir sind nicht Elle und Luke oder Emery und Dylan. Das mit uns hat kein Happy End.“ Sekundenlang ...

Langsam stand Trevor auf, machte jedoch keinen Schritt auf mich zu. „Das hier ist keine Liebesgeschichte, Tate. Wir sind nicht Elle und Luke oder Emery und Dylan. Das mit uns hat kein Happy End.“ Sekundenlang konnte ich ihn nur anstarren, dann schnappte ich hörbar nach Luft. „Du Mistkerl! Habe ich dich je um ein verdammtes Happy End gebeten?“
[S. 105, eBook]

Inhalt:
Tate kann Trevor nicht ausstehen. Trevor kann Tate nicht an sich heran lassen. Doch als die Beiden eine gemeinsame Nacht teilen, können sie nicht leugnen, dass zwischen ihnen eine Anziehungskraft herrscht. Eine Anziehungskraft, die beide dazu bringt, diese Nacht wiederholen zu wollen. Dabei darf Tate Trevor nicht zu nah kommen, denn er verbirgt ein schreckliches Geheimnis, was das, was die Beiden haben, für immer zerstören könnte. Und während Tate verzweifelt versucht ihre Gefühle zu ignorieren und herauszufinden, warum ihr Bruder damals wirklich starb, kommt sie einer gefährlichen Wahrheit auf die Spur. Einer Wahrheit, die niemals ans Licht kommen sollte.

Meinung:
Jetzt ist es vorbei. Jetzt ist erneut eine wunderbare Geschichte aus der Feder von Bianca Iosivoni verschlungen. „Die letzte erste Nacht“ reiht sich wunderbar in die Firsts-Reihe ein, hält aber auch eine ganz eigene und besondere Atmosphäre für den Leser bereit. Denn Tate und Trevor sind sehr verschlossene und beinahe schon düstere Figuren, die Beide eine sehr schwere Last zu tragen haben. Dabei arbeitet die Autorin die beiden Seiten der Figuren auf sehr authentische Weise heraus und schafft es so bereits nach wenigen Seiten, dass man ganz in ihrer Welt versinkt, mit ihnen fühlt, mit ihnen liebt, mit ihnen leidet.

Besonders Tate, die in den bisherigen Werken der Autorin eher rau und schroff wirkte, wird hier von einer ganz anderen Seite präsentiert. Der Leser erfährt auf sehr einfühlsame Weise, warum Tate ist, wie sie ist und warum sie so verzweifelt versucht die Wahrheit um den Tod ihres Bruders herauszufinden. Tate wirkt im ganzen Buch sehr menschlich, auch wenn ihre Handlungen und Reaktionen teils sehr extrem und impulsiv sind, sind es doch gerade auch diese, welche sie so sympathisch machen. Tate hat ihren eigenen Kopf, ist stur, dickköpfig, kann aber auch sehr gefühlvoll und emotional sein. Nicht nur einmal habe ich mich in ihr wiedererkannt und identifiziert. Zu Beginn hatte ich noch die Befürchtung, dass ich nicht schnell mit ihr warm werden würde, doch bereits nach den ersten Kapiteln wurde diese Befürchtung widerlegt. Denn Tate ist eine sehr realistische und echte Protagonistin, mit der man sich nur zu gerne zwischen die Seiten stürzt.

Aber auch Trevor konnte mein Herz erobern, auch wenn er es zu Beginn nicht allzu leicht bei mir hatte wie Tate. Dies liegt hauptsächlich daran, dass seine Kapitel im Werk vergleichsweise mau gestreut sind. Nicht selten habe ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht lesen zu können, wie es ihm mit diversen Situationen wohl erging, leider lässt die Autorin die Leser jedoch nicht immer an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Aus diesem Grund herrschte zwischen Trevor und mir von Beginn an eine gewisse Distanz, die er erst im letzten Drittel der Geschichte vollkommen überwinden konnte. Dabei ist es nicht so, dass Trevor nicht ebenfalls authentisch oder sympathisch von Bianca dargestellt wird, ganz im Gegenteil: von der ersten Seite an erkennt man, dass er zu den Guten gehört. Trotzdem konnte der Funke zwischen ihm und mir zunächst nicht überspringen.

Betrachtet man die Beiden – auch TNT genannt – jedoch in Kombination, kann man nicht mehr nur von einem Funken sprechen, denn zwischen Tate und Trevor geht es nicht nur einmal sehr explosiv her, bis nahezu alles in Flammen steht. TNT sind wunderbar - wunderbar explosiv, wunderbar in Kombination. Die Momente und Situationen, die Bianca Iosivoni zwischen ihnen erschafft sind spannend, mitreißend und emotional und machen beim Lesen einfach Spaß. Eigentlich hangelt man sich in der Geschichte von TNT-Moment zu TNT-Moment, lacht, weint, bekommt Gänsehaut. Die Chemie zwischen Tate und Trevor ist – wie auch schon bei den anderen Paaren der Firsts-Reihe – nahezu perfekt und macht das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem.

Etwas Besonderes ist es auch, wie wohl man sich in dieser Buchwelt fühlt. Schon nach den ersten Seiten fühlt es sich an wie ´Nach Hause kommen´. Man scherzt zusammen mit Emery und Dylan, joggt mit Luke über den Campus und lässt sich von Elles Kaffeesucht anstecken. Bianca hat hier einen Freundeskreis kreiert, von dem man nur zu gerne ein Teil wird – und das ändert sich auch in „Die letzte erste Nacht“ nicht, sondern wird vielmehr noch verstärkt (eine meiner absoluten Lieblingsstellen in Bezug auf den Freundeskreis, war hier definitiv die Stromausfall-Szene.) Der lockere, leichte und oftmals auch sehr lustige Schreibstil der Autorin trägt zu dieser Wohlfühl-Atmosphäre maßgeblich bei und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

„Die letzte erste Nacht“ ist jedoch nicht ausschließlich ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch, sondern zeichnet sich, auch im direkten Vergleich zu seinen Vorgängern, durch eine gewisse Düsternis und Dramatik aus. Diese Düsternis und die damit verbundenen sehr spannenden Szenen, stellt Bianca Iosivoni auf sehr anschauliche Weise dar, womit sich dieser Band teilweise zum absoluten Page-Turner entwickelt, den man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Auch wenn das Buch, wie in diesem Genre häufig üblich, einen gewissen Schema folgt, tut dies dem Spannungsbogen keinen Abbruch.

Fazit:
„Die letzte erste Nacht“ ist der bisher wohl spannendste, bewegendste und dramatischste Teil der Firsts-Reihe und zeichnet sich – wie auch schon seine Vorgänger – durch authentische und echte Figuren, einen angenehmen Schreibstil und mitreißende Momente zwischen den Protagonisten aus. TNT machen dieses Werk jedoch letztlich so außergewöhnlich, denn diese Beiden besitzen definitiv emotionale Sprengkraft! Also aufgepasst: Der Inhalt dieses Buches ist höchst explosiv! Lesen auf eigene Gefahr!