Leserunde zu "Die perfekte Strafe" von Helen Fields

Ein Serienkiller versetzt Edinburgh in Angst und Schrecken
Cover-Bild Die perfekte Strafe
Produktdarstellung
(30)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Helen Fields (Autor)

Die perfekte Strafe

Thriller

Frauke Meier (Übersetzer)

Geduldig pirscht er sich an die Opfer an, erschleicht ihr Vertrauen. Nur um dann ihren qualvollen Tod zu orchestrieren und sich an der Trauer der Hinterbliebenen zu weiden.

Die Leiche einer jungen Frau wird an der Flanke vom Arthur’s Seat, Edinburghs Hausberg, gefunden. Schnell stellt sich ihr Tod als Giftmord heraus. Dann stirbt die Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation - auch sie wurde vergiftet. War derselbe Täter am Werk? DI Callanach und DCI Turner begeben sich auf die Jagd. Eine Jagd, die keinen Fehltritt duldet und eine schwere Entscheidung fordert: Sind sie bereit, für die Ergreifung des Mörders die eigenen Regeln zu brechen?

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 02.10.2019 - 22.10.2019
  2. Lesen 06.11.2019 - 26.11.2019
  3. Rezensieren 27.11.2019 - 10.12.2019

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Die perfekte Strafe" und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Bei unserer Spannungs-Mittwoch-Leserunde startet jeden Mittwoch eine neue Bewerbungsphase für einen Titel aus dem Krimi- oder Thrillerbereich - für alle, die Nervenkitzel lieben und immer auf der Suche nach fesselndem Lesestoff sind!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 03.12.2019

War es wirklich Selbstmord?

1

Luc wird zu einem vermeintlichen Unfall am Arthur’s Seat gerufen. Nach und nach entwickelt sich heraus, das die junge Frau unter Drogen stand. War es ein Unfall oder steckt da mehr dahinter?
Ava, selber ...

Luc wird zu einem vermeintlichen Unfall am Arthur’s Seat gerufen. Nach und nach entwickelt sich heraus, das die junge Frau unter Drogen stand. War es ein Unfall oder steckt da mehr dahinter?
Ava, selber muss ihre neue Stellung behaupten und erfährt bald von dem Selbstmord ihres ehemaligen Chefs und Ziehvaters bei der Polizei. Sie glaubt nicht daran und beginnt im Verborgenen zu ermitteln.

Dies ist ein weiterer Fall um das Ermittlerduo Ava und Luc.
Ich selber kenne die Vorgänger nicht und kann für mich sagen, man kann die Reihe an sich unabhängig voneinander lesen, da es sich um eine abgeschlossene Ermittlung handelt. Jedoch um die Charaktere besser verstehen zu können und ihre Entwicklung mit zu erleben, wäre es sicherlich gut alle Bücher zu kennen.

Es gibt 2 Haupthandlungstränge, die abwechselnd aus der Sicht des Teams bzw. Täters erzählt werden.
Die beiden Handlungsstränge waren an sich interessant, jedoch waren die Vergiftungsfälle für mich spannender und da hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr erhofft.

Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin hat eine Art den Leser regelrecht zu fesseln.

Den Täter hat die Autorin sehr gut dargestellt. Man konnte sich ihm gut vorstellen, was seine Beweggründe sind, warum er dies tut und wie geschickt er sich in andere hinein versetzen kann. Es hat mir eine Gänsehaut bereitet.

Ava und Luc waren sehr mit ihrem Privatleben beschäftigt, das am Anfang sehr langatmig war. Die ganze Ermittlungsarbeit viel dadurch in den Hintergrund und kam erst zum Schluss richtig in Fahrt.

An sich ein spannender Thriller mit viel Action, wie ich es mag. Jedoch an der ein oder anderen Stelle wäre weniger mehr gewesen bzw. mehr besser gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 03.12.2019

Nicht das Töten steht im Vordergrund

0

„Die perfekte Strafe“ ist Band drei der Reihe mit den Ermittlern Ava Turner und Luc Callanach. Der Fall ist in sich abgeschlossen und könnte ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden. Allerdings wird ...

„Die perfekte Strafe“ ist Band drei der Reihe mit den Ermittlern Ava Turner und Luc Callanach. Der Fall ist in sich abgeschlossen und könnte ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden. Allerdings wird man aufgrund der Vielzahl der Personen und deren privaten Verwicklungen vielleicht auf diesem Sektor Verständnisschwierigkeiten haben.

Ich fand die Idee von Hellen Fields, dass für den Täter nicht der Tötungsakt an sich im Vordergrund steht sehr interessant. Mal eine ganz andere Motivation, die ich persönlich als noch schlimmer empfinde als bei „herkömmlichen“ Mordfällen.

Die Schreibweise ist wie bei der Autorin gewohnt sehr flüssig und spannend, damit liest sich das Buch zügig weg.

Mir war die Geschichte dieses Mal zu überfrachtet; es gab so viele Nebenschauplätze und die aus den vorherigen Bänden so gelungen dargestellte Ermittlungsarbeit blieb hier auf der Strecke. Für mich war dieses Buch bisher das schwächste aus der Reihe.
Trotzdem fühlte ich mich noch gut unterhalten und vergebe 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannender Thriller

0

DI Luc Callanach und DCI Ava Turner ermitteln in einem neuen mysteriösen Fall: eine junge Frau wird tot aufgefunden. Nach anfänglichen Zweifeln deutet alles auf Mord hin. Doch es bleibt nicht bei dem einen ...

DI Luc Callanach und DCI Ava Turner ermitteln in einem neuen mysteriösen Fall: eine junge Frau wird tot aufgefunden. Nach anfänglichen Zweifeln deutet alles auf Mord hin. Doch es bleibt nicht bei dem einen Todesfall. Ist hier ein Serienmörder am Werk? Die Polizei arbeitet im Wettlauf gegen die Zeit und gegen einen perfiden Verbrecher. In einem zweiten Handlungsstrang wird Avas ehemaliger Vorgesetzter und Freund tot in seinem Auto entdeckt. Die zuständigen Polizisten gehen von einem Selbstmord aus, doch warum sollte dieser integere Beamte sich das Leben nehmen? Ava kann es nicht fassen und ermittelt auch hier, vorerst inoffiziell.
Der Thriller „Die perfekte Strafe“ ist der dritte Band der Autorin Helen Fields um das Ermittlerduo Callanach und Turner. Ich kenne die ersten beiden Teile dieser Reihe nicht, konnte aber trotzdem recht gut in die Geschichte finden. Alles versteht man nicht auf Anhieb, das meiste erschließt sich jedoch beim Lesen des Buches. Der Thriller basiert auf zwei großen Handlungssträngen, denen die verschiedenen Verbrechen zu Grunde liegen, und auch auf die Privatleben der Ermittler wird noch genauer eigegangen. Und hier liegt mein erster Kritikpunkt: Für mein Empfinden ist die Geschichte etwas überfrachtet. Das stiftet ab und zu Verwirrung, allein schon wegen der Vielzahl der handelnden Personen. Schade, denn ansonsten ist das Buch gut geschrieben, durch den flüssigen Schreibstil liest man schnell durch die Geschichte. Der Täter ist schon relativ früh bekannt, deshalb gibt es in der Beziehung keine großen Überraschungen mehr, trotzdem ist das Buch spannend zu lesen.
Das düstere Cover mit einem Nachtfalter mit gebrochenem Flügel gefällt mir gut und es passt gut in die Reihe, einen direkten Bezug zu diesem Band sehe ich nicht. Auch der Titel „Die perfekte Strafe“ passt gut zu einem Thriller, speziell zu diesem Buch erschließt sich mir der Zusammenhang allerdings nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.11.2019

Ausgezeichneter Schreibstil trifft spannende Handlung

0

Zum Inhalt:

Nach dem Fund einer Frauenleiche gehen die Ermittler von Tod durch Unterkühlung aus. Weitere Hinweise und Erkenntnisse bringen die Nachforschungen in eine andere Richtung – Mord.
Nur wenige ...

Zum Inhalt:

Nach dem Fund einer Frauenleiche gehen die Ermittler von Tod durch Unterkühlung aus. Weitere Hinweise und Erkenntnisse bringen die Nachforschungen in eine andere Richtung – Mord.
Nur wenige Zeit später gibt es einen weiteren Todesfall, zu dem es bis zu diesem Zeitpunkt allerdings keine Verbindungen gibt.
Als hätten die Protagonisten nicht mit genügend ungeklärten Fällen zu kämpfen, folgt unvermittelt ein weiterer Schicksalsschlag. Allerdings trifft es diesmal einen aus ihren Reihen. Und nichts ist so wie es scheint.
Möge die Jagd beginnen.


Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist spannend und emotional. Der Leser wird direkt abgeholt und auch im späteren Verlauf nicht zurückgelassen.
Mit den Kapiteln wechselt auch die Perspektive. Dies erlaubt dem Leser die Handlungen und Gedanken aller Figuren nachzuvollziehen und zusätzliche Abwechslung zu bieten.
Immer mal wieder ein Cliffhanger an der richtigen Stelle und man wird an die Geschichte gebunden. Mir hat es sehr gut gefallen, die verschiedenen Charaktere auf diese Weise erkunden zu können und mitzurätseln wie sich die Fragmente verbinden lassen.
Auch wird nicht nur ein Handlungsstrang verfolgt, sondern direkt zwei Hauptstränge und einige kleinere Nebenstränge.
Es gibt tiefere Einblicke in die Psyche der Protagonisten, die einer Achterbahnfahrt gleichkommen.
Die Charaktere sind realistisch und sympathisch. Als Beispiel wird DI Callanach jedes Mal ein Stückchen lebendiger, nachdem er, überflutet mit Emotionen, auf seine Muttersprache zurückgreift.
Autorin Helen Fields demonstriert auch im dritten Teil dieser Reihe ihren vitalen Erzählstil, der ein Lesen ohne bildliche Darstellungen im Kopf unmöglich macht.
Schlafmangel, weil man das Buch nicht beiseite legen könnte, sind vorprogrammiert aber auch gern gesehen.
Wer in diese Geschichte einsteigen möchte, ohne die Vorgängerbände zu kennen, kann unbesorgt bleiben – das Buch ist in sich schlüssig und kann ohne jegliche Vorkenntnisse problemlos gelesen werden.
Obwohl die Autorin immer wieder ihr Können demonstriert, lässt die Handlung zu Beginn des letzten Drittel leider etwas ab. Es wirkt, als wären ihr die Seiten ausgegangen und sie hatte versucht, durch Kürzung die gewaltige Masse dieser Geschichte noch irgendwie unterzubringen. Dadurch leidet der Erzählstil und die emotionale Ebene etwas.
Zum Glück wendet sich das Blatt in den letzten Kapiteln wieder. Obgleich es auch hier an einer ausführlichen Formulierung mangelt sind die wichtigen Gesichtspunkte gedeckt.
Das Ende lässt auf einen zukünftigen vierten Teil schließen, auf den ich mich ehrlich freue.

Fazit:

Trotz der Kritik ein solides Buch, das ich weiterempfehle. Spannend, ergreifend und emotional mitnehmend. Platz nach oben, den die Autorin in ihrem nächsten Buch ausnutzen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.11.2019

Wer will schon von einem Mörder getröstet werden?

0

"Die perfekte Strafe" ist der dritte Thriller von Helen Fields, in dem Ava Turner und Luc Callanach einem Serienmörder auf der Spur sind, der seine Opfer mit unterschiedlichen Drogen tötet und sich am ...

"Die perfekte Strafe" ist der dritte Thriller von Helen Fields, in dem Ava Turner und Luc Callanach einem Serienmörder auf der Spur sind, der seine Opfer mit unterschiedlichen Drogen tötet und sich am Schmerz der wichtigsten Bezugspersonen der Toten danach weidet und ihre Trauer genießt.

Helen Fields Schreibstil ist sowohl in Bezug auf die Darstellung der Morde und deren Vorbereitung als auch der Charaktere sehr bildhaft und detailiert und sehr flüssig.
Zum Finale hin gewinnen Handlung und Spannung noch einmal so richtig an Intensität und hinterlassen den Leser mit einer gewissen Fassungslosigkeit.
Die Figur des Mörders ist sehr feinfühlig und intensiv gezeichnet und hinterläßt beim Leser einen zwiespältigen Beigeschmack.
Einesteils verurteilt man die Morde und die Hinterhältigkeit gegenüber den Angehörigen aufs Schärfste. Andererseits leidet man mit dieser zerstörten Seele geradezu mit.

Mein Fazit:
Der Thriller beginnt sehr spannend und aufregend, verliert sich dann jedoch für meinen Geschmack in zu vielen und etwas langatmigen Nebenschauplätzen und Beschreibungen der privaten Problemen und Zweifel der Hauptprotagonisten.
Das Finale entschädigt dann noch einmal durch ein rasantes Tempo, hohe Spannung und einen gekonnten Showdown.
Hervorzuheben sind für mich die Darstellung des Mörders und die Entwicklung, die DS Lively erfahren darf.
Insgesamt ein lesenswerter Thriller, der es nicht ganz schafft, an das Format des Vorgängers anzuknüpfen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil