Leserunde zu "Up All Night" von April Dawson

Romantisch, charmant und unverschämt sexy!
Cover-Bild Up All Night
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April Dawson (Autor)

Up All Night

Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

Als Taylor Jensen an ein und demselben Tag nicht nur ihren Job an einen Kollegen verliert, sondern auch ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie von Männern erst einmal genug. Völlig verzweifelt läuft sie Daniel Grant in die Arme, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Einst waren sie beste Freunde, aber ein männlicher Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln ist das Letzte, was Tae jetzt gebrauchen kann. Doch Dan steht schon lange auf Männer, weshalb das heiße Prickeln zwischen ihnen nichts zu bedeuten hat - oder etwa doch?

"Eine Geschichte, die Mut macht und zeigt, dass jedes Ende ein neuer Anfang sein kann." LOVINBOOKSWORLD

Band 1 der romantisch-leichten UP-ALL-NIGHT-Reihe von Bestseller-Autorin April Dawson

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 11.03.2019 - 31.03.2019
  2. Lesen 15.04.2019 - 05.05.2019
  3. Rezensieren 06.05.2019 - 19.05.2019

Bereits beendet

Die neue junge Stimme des deutschsprachigen Liebesromans: April Dawson ist Gewinnerin des SKOUTZ Awards für ihre "Pick The Boss"-Reihe.

Wir freuen uns ganz besonders, dass Autorin April Dawson die Leserunde begleiten und eure Fragen beantworten wird!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde und sichert euch die Chance auf 1 von 40 kostenlosen Leseexemplaren!

"Up All Night" ist der erste Band der "Up All Night"-Reihe. Band 2 "Next to You" erscheint am 31.10.2019.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 19.05.2019

"Es ist wie Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht."

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Wie weit bist du bereit zu gehen, um deiner wahren Liebe zu helfen? Währst du bereit zu lügen und zu leiden, nur damit Sie glücklich ist? Und kannst du, die du belogen wurdest, eine solch weitschweifende ...

Wie weit bist du bereit zu gehen, um deiner wahren Liebe zu helfen? Währst du bereit zu lügen und zu leiden, nur damit Sie glücklich ist? Und kannst du, die du belogen wurdest, eine solch weitschweifende Lüge verzeihen, oder wirst du dein Vertrauen auf ewig verliere? Wieviel können unsere Herzen erdulden, ehe sie brechen?


Cover

Das Cover ist einfach nur „WOW“. Die Farben gehen wunderschön in einander über und auch die Lichtsprenkel und Strahlen passen sehr gut dazu. Die City am unteren Bildrand spiegelt ein leichtes Flair der Geschichte wieder, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Gesamtcover ist für mich stimmig und macht auf jeden Fall neugierig. Außerdem passt es irgendwie auch zum LXY-Verlag.?


Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Bis auf eine kleine Stelle im Buch, wird die Story von den beiden Protagonisten Taylor und Daniel erzählt. Und um nochmal zu dieser einen kleinen Stelle zu kommen, ich finde sie nicht schlimm. Der plötzliche Perspektivenwechsel hat mich zwar etwas irritiert, allerdings muss ein Buch bzw. die darin enthaltene Geschichte für mich nicht perfekt, sondern fühlbar sein. Und das ist Up all Night auf jeden Fall. Im Verlauf des Buches sind immer wieder SMS-Nachrichten zwischen den Protagonisten zu lesen, was ich sehr erfrischend finde. Das Buch ist aber größtenteils in der personalen Erzählperspektive geschrieben.


Figuren

Wie bereits erwähnt will ich ein Buch fühlen können. Dieser Punkt setzt natürlich auch nachvollziehbare Figuren voraus, welche ich bei Up all Night zwar fand, bloß nicht ganz so wie erwartet. Die Protagonistin Taylor hat mich hin und wieder ziemlich irritiert. Stellenweise war sie eher eine starke Person die sich zu verteidigen weis und gefühlt mit allem fertig wird, auch wenn das seine Zeit dauert. In anderen Momenten dagegen, war sie eher stur wie ein Esel und fast schon Naiv. Fragen wie: „Was ist den mit dir?!“ oder „Mensch, mach doch die Augen auf!“ sind mir bei Lesen öfter mal durch den Kopf geschwirrt. Diese Fragen hat unser Protagonist Daniel leider ebenso aufgeworfen (die Erste mehr als die Zweite), wenn auch aus anderen Gründen. Bei ihm war der Grund eher die „rosarote Brille“ und seine Angst vor den Konsequenzen seiner Handlung. Nichts desto trotz sind die beiden Hauptcharaktere interessant und passen ganz gut in ihre Geschichte. Dennoch konnten mich hier die Nebencharaktere deutlich mehr überzeugen. Grace, deren Charakter ich einfach nur lieben kann und die ein eigenes Buch verdient hätte. Miranda, für die Freundschaft nicht nur ein leeres Wort ist. Addison, die die Vergangenheit nie loslassen konnte und die doch so selbstbewusst ist, dass sie einfach auffallen musste. Und last but not least... Drake. Trotz seiner wenigen Auftritte ist ein klar, wen er und Addy aufeinandertreffen ist Action vorprogrammiert ;-D.


Handlung

In dem Buch „Up all Night“ von April Dawson, geht es um die junge Taylor die den wohl schlimmsten Tag ihres Lebens erlebt. Job weg, Auto geklaut, vom Freund betrogen (im eigenen Bett wohlgemerkt) und, als wäre das nicht schon schlimm genug läuft sie auch noch ihrem ehemals besten Freund in die Arme und heult ihm die Ohren voll…

Seit Kindertagen ist sie sein leuchtender Stern, sein Maßstab, an dem er alle anderen Frauen misst. Schon lange weis er, dass seine Gefühle für dieses Mädchen, diese Frau tiefer gehen. Doch für sie ist er nur ein Freund. Zwar hat sie ihn gefriendzoned, doch vergessen konnte er sie nie. Als er ihr nun ausgerechnet in der Millionen Metropole New York wieder begegnet und erfährt was ihr passiert ist, steht ein fest. Er wird ihr um jeden Preis helfen, auch wenn er dafür erneut seine Gefühle leugnen muss.. Zumal er das ja sowieso schon seit Jahren mache und – „Im Grunde ist das Ganze wie Fahrradfahren. Man verlernt es nie.“

Der Leser erlebt, wie weit ein Mensch bereit ist, für seine wahre Liebe zu gehen und das es sich durchaus lohnen kann zu kämpfen. Die Story der Geschichte hast mir sehr gut gefallen, lediglich die Protagonisten haben sie in gewisser Weise zerstört. Leider. Nichts destotrotz eine gelungene Story in einem gelungenem Buch.


Fazit

Up all Night ist anders als ich es erwartet habe. Nicht direkt positiv oder negativ, aber doch anders. Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass „Next to You“ das stärkere Buch der Reihe wird. Dennoch kann man, wenn man möchte eine schöne Lehre aus Up all Night ziehen: Manchmal braucht es die schlimmen Momente, damit sich etwas verändert und etwas Neues entstehen kann. Das Glück kommt nicht einfach vorbei und bittet um Einlass, manchmal rennt es einfach mit dem verdammten Rammbock durch die Tür und erwartet, dass du nimmst, was es dir hinwirft. Welche Katastrophen es dabei auslöst ist ihm schlussendlich egal, denn.. Im Spiel um die Liebe und das Glück, ist schließlich alles erlaubt, oder? ;-D

Obgleich Up all Night mich nicht komplett begeistern konnte, kann ich es dennoch weiterempfehlen. Es hat eine interessante Story die sich soweit gut lesen lässt, auch wenn sich dies durch die Protagonisten (für mich) teilweise etwas anders anfühlte. Doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, deshalb würde ich dir empfehlen einfach mal in die Leseprobe reinzulesen und dir eine eigene Meinung zu bilden. ?

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Veröffentlicht am 19.05.2019

Leider nicht ganz überzeugend

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Die Story ist wirklich vielversprechend. Taylor verliert am selben Tag ihren Job, ihr Auto wird geklaut und sie erwischt ihren Freund mit einer anderen im Bett. Wie kann eine Person so viel an einem Tag ...

Die Story ist wirklich vielversprechend. Taylor verliert am selben Tag ihren Job, ihr Auto wird geklaut und sie erwischt ihren Freund mit einer anderen im Bett. Wie kann eine Person so viel an einem Tag ertragen? Ich kann nachvollziehen, wie es Taylor in diesem Moment gehen muss. Es muss wirklich schrecklich sein. Und diese Gefühle hat April Dawson auch wirklich sehr gut dargestellt. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte mich direkt mit Taylor identifizieren. Doch dann trifft sie auf Dan, ihren besten Freund aus der Kindheit, mit dem sie schon einige Jahre nicht mehr gesprochen hat. Er bietet ihr an, sie bei sich in der WG aufzunehmen. Nach ihren vergangenen Tagen möchte sie aber nicht mit einem Kerl zusammenwohnen, bei dem sie nicht weiß, was Sache ist. Als Dan ihr dann sagt, dass er schwul ist und sie sich in dieser Richtung keine Gedanken machen musst, willigt sie ein und sieht zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont.

Was ich ziemlich schade finde: die Geschichte war von Anfang an sehr vorhersehbar. Klar, das ist in diesem Genre oftmals der Fall. Aber es gab zwischendurch für mich auch keine wirklichen Überraschungen oder Wendungen, die mich aus dem Konzept gebracht haben.

Trotzdem ist es schön zu sehen, wie Dan, der nur vorgibt, schwul zu sein, alles für Taylor auf sich nimmt. Er will sie beschützen vor allem, was die Welt ihr entgegen bringt. Und das hat Dawson wirklich toll beschrieben. Man merkt, wie sehr er sie liebt und dass er alles für sie tun würde. Das wird in jeder Zeile des Buches deutlich.

Was mir darüber hinaus gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel. Fast jedes Kapitel wurde abwechseln aus Dans oder Taylors Sicht beschrieben. Ich mag es, wenn man die Gefühle und Gedanken von beiden Protagonisten nachvollziehen kann. Das macht die Geschichte sehr lebendig und man kann ihr dadurch sehr gut folgen.

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Veröffentlicht am 18.05.2019

Ein Buch über Freundschaft, Mut, Liebe, Erkennen und Verzeihen

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Cover:
Mein erster Gedanke als ich das Cover gesehen haben: traumhaft schön! Es hat mich sofort bezaubert und diesen Wow Effekt ausgelöst. Die Farbkombination aus Blau-, Lila-, Rosatönen mit der Skyline ...

Cover:
Mein erster Gedanke als ich das Cover gesehen haben: traumhaft schön! Es hat mich sofort bezaubert und diesen Wow Effekt ausgelöst. Die Farbkombination aus Blau-, Lila-, Rosatönen mit der Skyline von New York und dem durchzogenen Licht/Sonnenstrahlen ist warm, leuchtend, strahlend und wunderschön. Der Titelschriftzug springt einem sofort ins Auge ohne dabei das Gesamtbild des Covers zu schmälern oder in den Hintergrund wandern zu lassen. Es ist einfach eine perfekte Harmonie.

Schreibstil:
Da ich schon „Still Broken“ von April Dawson gelesen hatte, war ich mit dem Schreibstil und der Autorin schon vertraut. Auch bei diesem Buch hat mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen. April Dawson schreibt flüssig, locker, gut zu lesen und man möchte sofort wissen wie es weiter geht. Vom ersten Satz an war ich in der Geschichte drin und begeistert. Das Buch ist aus der Sicht von Taylor und Daniel geschrieben. Ich finde es immer toll, wenn eine Geschichte aus beiden Sichtweisen geschrieben ist. So kann ich mich beim Lesen immer in beide Protagonisten hineinversetzten und muss nicht rätseln was der eine Protagonist denkt oder fühlt.

Inhalt:
„Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

Als Taylor Jensen an ein und demselben Tag nicht nur ihren Job an einen Kollegen verliert, sondern auch ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie von Männern erst einmal genug. Völlig verzweifelt läuft sie Daniel Grant in die Arme, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Einst waren sie beste Freunde, aber ein männlicher Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln ist das Letzte, was Tae jetzt gebrauchen kann. Doch Dan steht schon lange auf Männer, weshalb das heiße Prickeln zwischen ihnen nichts zu bedeuten hat - oder etwa doch?“

Charaktere:
Tae ist eine Protagonistin, die verschiedene Gefühle in mir ausgelöst hat beim Lesen. Auf der einen Seite konnte sie mich direkt für sich begeistern und einnehmen. Einfach weil sie eine starke, selbstbewusste Frau ist, die sich nicht kleinkriegen lässt und hat es trotz dem miesesten Tag aller Zeiten geschafft hat, nicht unterzugehen. Aber auf der anderen Seite gab es Stellen im Buch an denen ich Tae regelmäßig schütteln wollte und sie sehr naiv und „blind“ fand. Es war ein Auf und Ab mit uns beiden. Ich finde Tae hat ihre Stärken und auch ihre Schwächen. Sie ist eine Protagonistin, die auch einfach in manchen Situationen Fehler macht, einen aufregt, „blind“ oder ignorant erscheint. Aber Tae hat es geschafft mich zu überraschen und sich zu entwickeln. Sie hat aus den Fehlern gelernt und zeigt ihre Schwächen und ihre Stärken und das alles macht sie zu einer sehr greifbaren und authentischen Protagonistin.

Dan hat mir auf den ersten Satz gefallen. Er ist unglaublich sympathisch, nett, witzig, ein sehr toller bester Freund und Bruder. Bei ihm war es so, dass ich die meiste Zeit auf seiner Seite war und ihm zugehalten habe. Was aber einfach daran liegt, dass ich in den Momenten wo Tae ihre Fehler hatte, mir zu naiv vorkam und ich sie schütteln wollte, Dan der Charakter war, der für mich nachvollziehbar, verständlich war. Ich konnte mich das ganze Buch über tatsächlich am besten in Dan hineinversetzen. Was aber nicht heißt, dass Dan nicht auch seine Fehler hat. Er ist genauso wie Tae ein Charakter mit Stärken und Schwächen und macht Fehler. Auch er entwickelt sich und lernt aus seinen Fehlern zu lernen.

Zusammen sind Tae und Dan wirklich ein tolles Gespann. Die zwei haben eine unglaublich tolle Chemie als beste Freunde und jede Szene mit ihnen macht einfach Spass zu lesen. Wenn dann das Knistern, die Art ihres Zusammenseins anfängt sich im Verlauf des Buches zu verändern und es immer mehr Richtung Paar oder Liebe geht merkt man wie toller und besser diese Chemie zwischen beiden sich entwickelt. Es gibt auch Momente da wollte ich die beiden gemeinsam schütteln und konnte nicht fassen wie blind man sein kann für das Offensichtliche. Tae und Dan machen es einem nicht immer leicht und brauchen auch einige Zeit um zum Ziel zu kommen. Aber beide schaffen es dabei sich zu entwickeln, aus ihren Fehlern zu lernen, an sich zu wachsen und alles auszuräumen was mich an manchen Stellen störte oder aufregte.
Tae und Dan sind als beste Freunde fantastisch, aber als Paar können sie perfekt sein.

Nebencharaktere:
Addison und Grace sind Dan und dann auch Tae’s Mitbewohner. Addison (Addy) ist Dan’s Schwester und war früher in der Highschool auch mit Tae befreundet. Durch ein dummes Missverständnis hat Addy aber ein Problem mit Tae. Addy ist eine lebhafte junge Frau, die aufgrund ihres Gewichts mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen hat. Außerdem steckt sie in einer Beziehung, die von Anfang nicht passend für sie wirkt. Ansonsten ist Addy jemand, der einem direkt sagt was er denkt und nicht so tut als würde sie jemanden mögen, wenn es nicht so ist oder einem was vorspielt. Sie steht die ganze Zeit hinter Dan und ist eine tolle Schwester. Und als Tae und Addy sich einander wieder annähern als Freundinnen ist sie auch für Tae da.

Grace ist die andere Mitbewohnern und ihrer Familie gehört die tolle Wohnung in der die WG lebt. Sie ist Landschaftsarchitektin und einfach eine Frohnatur. Auch sie steht zu und hinter ihren Freunden und unterstützt diese.

Dann sind da noch Dan’s Kumpel. Jeder der drei ist wirklich amüsant auf seine Art und ich finde sie sehr unterschiedlich.

Da ich nicht Spoilern möchte werde ich jetzt nicht weiter auf die Freunde/ Mitbewohner eingehen.

Fazit:
Besonders das letzte Drittel und das Ende haben für mich dieses Buch nochmal so richtig rund gemacht und konnten mich mit allem alles was mich vorher gestört oder geärgert hat versöhnen. Am Ende des Buches habe ich Tae und Dan mit all ihren Macken, Fehlern, aber auch Stärken und guten Seiten angenommen und sie verstanden.
Insgesamt war für mich bei „Up All Night“ alles dabei. Eine tolle Freundschaft, die zu einer noch tolleren Liebesbeziehung wurde. Zwei Protagonisten, die wirklich fantastisch zusammenpassen und harmonieren. Tolle Nebencharaktere, die mich ebenso begeistern konnten wie die Protagonisten und die richtige Portion Drama.

An dieser Stelle: Ich bedanke mich bei der Lesejury und LYX für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar und die Teilnahme an der Leserunde.

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Veröffentlicht am 18.05.2019

Ein wunderschöner Roman

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April Dawson hat es wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Ihre Sprache ist wieder leicht, beschreibend und gefühlvoll, wodurch der Leser immer ein Teil der Handlung ist und gut mitfühlen kann.
Tae ...

April Dawson hat es wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Ihre Sprache ist wieder leicht, beschreibend und gefühlvoll, wodurch der Leser immer ein Teil der Handlung ist und gut mitfühlen kann.
Tae ist mir direkt ans Herz gewachsen. Als sie an einem Tag ihren Job verliert, ihr Auto geklaut wird und ihren nun Ex-Freund im Bett mit der Nachbarin erwischt, bricht für sie eine Welt zusammen und sie ist sehr verzweifelt. Diese Verzweiflung merkt man ihr an und sie bleibt auch lange an sich zweifeln und kann nicht sehr gut das Leben wieder aufnehmen. Aber zum Glück ist da Daniel. Daniel ist sehr sympathisch und sehr verständnisvoll, wobei ich ja auch sagen muss, dass er für Tae einfach alles machen würde und sich selbst und seine Gefühle in den Hintergrund rückt. Ab und zu hätte ich mir gewünscht, dass er offener ist, aber auch von Tae hätte ich mir das gewünscht.
DIe Handlung wird sowohl aus Daniels als auch aus Taes Sicht beschrieben, was in dieser Handlung auch wichtig ist, da man nur so die Gefühle des jeweils anderen erfährt und man auch mitfühlt.
Ein wirklich toller Roman und ich freue mich schon auf Next to you.

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Veröffentlicht am 17.05.2019

Nette Unterhaltung für zwischendurch - mit zähem Einstieg

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Ich gestehe: Hier bin ich, wurde wieder einmal Opfer eines großartigen Covers und bin hinterher etwas enttäuscht.

Nach einem schweren Einstieg, der mich mehr als einmal fast zum Aufgeben gebracht hat, ...

Ich gestehe: Hier bin ich, wurde wieder einmal Opfer eines großartigen Covers und bin hinterher etwas enttäuscht.

Nach einem schweren Einstieg, der mich mehr als einmal fast zum Aufgeben gebracht hat, nimmt die Handlung endlich an Fahrt auf. Bevor ich aber zu dem Teil komme, der mir gut gefallen hat, muss ich ein paar Worte zum Anfang loswerden.

Wer den Klappentext gelesen hat, weiß, dass die Protagonisten einen alles andere als guten Tag hat. Alles, was schief gehen kann, läuft schief (ganz nach Murphy's Law), und alles andere gleich mit. Ich kann also gut verstehen, dass jemand, der so etwas erlebt, kaum auf andere Gedanken kommt und das Geschehene wieder und wieder im Kopf hat. Das aber als Leser ständig wieder serviert zu bekommen - und zwar nicht komprimiert á la "dieser Tag war so mies" oder "ich kann nicht glauben, was mir passiert ist", sondern als detaillierte Aufzählung - ist einfach nur anstrengend. Ich habe erst vor wenigen Seiten live mitbekommen, was passiert ist, ich brauche nicht in jedem vierten Abschnitt eine neue Auflistung, um mich zu erinnern. Aus dramaturgischer Sicht kann ich also verstehen, warum das so geschrieben wurde, aber als Leserin war ich einfach nur genervt. Und zwar dermaßen, dass ich das Buch für ein paar Tage beiseite gelegt habe und nicht weiter daran denken wollte. Allein die Tatsache, dass ich es im Rahmen einer Lesejury-Leserunde gelesen habe, hat mich zum weiterlesen bewegt. Und rückblickend bin ich froh darüber, da das Buch mit der Zeit immer besser wurde.
Wenn der Anfang eines Buches aber nicht überzeugt, dann hat es schlechte Chancen bei Lesern, die weniger motiviert sind als ich es in diesem Fall war. Obwohl diese ersten paar Kapitel wenig sind im Verhältnis zu den vielen guten Stellen, ist das für mich doch ein enormer Minuspunkt.
Aber kommen wir zu dem, was gut war.

Up All Night hat mir abrupt besser gefallen, sobald Taylors Konterpart auftauchte. Ab diesem Moment stimmte das Verhältnis von inneren Konflikten (Achtung: Es sind Konflikte, nicht mehr nur stetige Jammerei und Selbstmitleid! Ein RIESEN Fortschritt.) und vorsichtigem Herantasten aneinander, alter Freundschaft und neuen Beziehungen. Denn es dreht sich nicht mehr alles um sie allein (Okay, der Schwerpunkt liegt noch immer auf ihr, aber es ist kein einziges ich, ich, ich mehr. Ihr versteht?), sondern mit Daniel gibt es eine neue Figur im Rampenlicht, die so anders und angenehm ist, einen tollen Charakter hat und alles auffängt, was Taylor ihm entgegenschleudert. Und ja, diesen Satz habe ich bewusst so formuliert. Daniel ist ein toller Kerl, der endlich einmal - ganz im Gegensatz zu so vielen anderen Protagonisten dieses Genres - nicht nur seine eigenen Ideen und Ziele im Blick hat, sondern viel eher die seiner PartnerIn und Freunde voranstellt. Er hat zwar auch Macken und Fehler, aber wer hat die nicht? Das macht ihn irgendwie schräg oder zumindest realistischer.
Die übrigen Figuren fand ich auch recht gelungen, wenn sie auch ziemlich oberflächlich thematisiert wurden. Das ist aber insofern okay, als dass sie eben nur Nebenfiguren und nicht die Protagonisten sind.

Die Handlung selbst ist ganz gut: Sie verliert an einem einzigen Tag alles, er kommt ihr zur Rettung (aber ohne sich als den großen Macker aufzuspielen, sondern ganz bodenständig) und zusammen (ohne "zusammen" zusammen zu sein) rappeln sie sich wieder auf und wachsen aneinander. Gar nicht schlecht. Aber eben auch nichts außergewöhnliches.
Ich merke gerade, wie negativ das alles klingt, und möchte diesen Moment nutzen, um eines klarzustellen: Insbesondere das zweite Drittel von Up All Night hat mich sehr gut unterhalten, auch das letzte Drittel war echt gut. Es war angenehm zu lesen, der Schreibstil wurde immer besser - es war, als hätte die Autorin mit dem Buch erst einmal warm werden müssen. Dadurch wurde leider das erste Drittel in meinen Augen ein Desaster und zieht natürlich den Rest mit hinunter, so gut er auch ist.

Insgesamt hat mir Up All Night schon ganz gut gefallen, aber eben auch nicht mehr. Wer eine Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hiermit gut bedient, muss aber zu Beginn jede Menge Durchhaltevermögen und Nerven aus Stahl mitbringen, um zum guten Teil zu gelangen. Wer einen tiefschürfenden Roman voller Gefühl erwartet, der einen noch Tage danach beschäftigt und berührt, der muss leider mit einer Enttäuschung rechnen.

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