Leserunde zu "Die letzte Dichterin" von Katharina Seck

Von der einzigartigen Magie des Geschichtenerzählens
Cover-Bild Die letzte Dichterin
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Katharina Seck (Autor)

Die letzte Dichterin

Roman

"Katharina Seck öffnet uns das Tor zu einer Metropole der Märchen und der Kunst, in der die Magie des Erzählens beim Wort genommen wird" Kai Meyer

Die Magie in Phantopien ist verschwunden. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Einmal hier aufzutreten - davon hat die Dichterin Minna Fabelreich immer schon geträumt. Aber Fernab darf nur betreten, wer eine Einladung besitzt. Minna kann ihr Glück daher kaum fassen, als sie eines Tages eine Einladung zu einem Dichterwettstreit bekommt. Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg. Doch in Fernab entdecken die beiden, dass ausgerechnet die Königin hinter der kunstvollen Fassade der Stadt eine dunkle Kraft verbirgt, die ganz Phantopien bedroht. Und Minna und Finn sind die einzigen, die sich der Gefahr entgegenstellen können.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.01.2020 - 02.02.2020
  2. Lesen 17.02.2020 - 08.03.2020
  3. Rezensieren 09.03.2020 - 22.03.2020

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Die letzte Dichterin" und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Wir freuen uns sehr, dass die Autorin die Leserunde begleitet. Unter "Fragen an Katharina Seck" könnt ihr euch direkt an sie wenden.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 10.03.2020

Märchenhaft gut!

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Dieses märchenhafte Buch habe ich in einer Leserunde mit der Lesejury gelesen und ich war sehr verliebt.
Das Cover ist zwar relativ schlicht aber dennoch ansprechend. Es wäre zwar kein Coverkauf geworden, ...

Dieses märchenhafte Buch habe ich in einer Leserunde mit der Lesejury gelesen und ich war sehr verliebt.
Das Cover ist zwar relativ schlicht aber dennoch ansprechend. Es wäre zwar kein Coverkauf geworden, ich fand es jedoch nichtsdestotrotz gut gestaltet. Mir hat vor allem aber auch der Titel "die letzte Dichterin" sehr gut gefallen und auf das Buch aufmerksam werden lassen.

Phantopien, der Ort an dem die Geschichte spielt, gefällt mir sehr gut. Man erfährt nur von den für die Geschichte wichtigen Orten und von anderen nur am Rande erwähnt aber mehr war auch nicht notwendig für die Fantasie. Die Stadt "Fernab", in der ein großer Teil der Geschichte spielt, hat mich richtig in ihren Bann gezogen und ich fand es schön während des Lesens durch ihre Straßen zu schlendern.

Mich hat es sehr gefreut, dass dies mal wieder eine Fantasy Geschichte war, welche nicht wirklich im Vergleich mit anderen steht, da es so eine Idee bisher einfach noch nicht gab. Katharina Seck hat eine komplett neue Idee entwickelt und diese wunderbar verpackt. Ich liebe das märchenhaft an der Geschichte, welches durch die wunderbaren Namen der Protagonisten ("Finn Minengräber" "Valerian Ohneruh" "Minna Fabelreich",...) und natürlich die "böse" Königin unterstrichen wird.
Auch der Schreibstil der Autorin erinnerte mich an ein Märchen, was das komplette Buch für mich sehr stimmig machte.
Man liest die Geschichte aus den Perspektiven der verschiedenen Hauptprotagonisten. Manche Sichten werden öfter eingenommen andere nur selten um das Geschehen abzurunden und auch eine andere Sichtweise kennenzulernen. Das ist im Allgemeinen meine liebste Art und hat mir auch in diesem Buch wieder richtig gut gefallen und mich bestätigt darin, dass durch diese Sichtweise viel Hintergrundwissen spielerisch eingebaut werden und eine hohe Spannung aufgebaut werden kann.

Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne. Alle müssen auf ihre Art und Weise versuchen durch ein hartes Leben zu kommen ohne dabei den Verstand zu verlieren oder anderen zu schaden. Und jeder begeht Fehler, welche er im Nachhinein bereut und wieder gut zu machen versucht.

Es gab gut gesetzte Plot Twists und der Spannungsaufbau war wunderbar gesetzt. Ich konnte oft nicht aufhören zu lesen und wollte gerne mehr erfahren, musste aber warten bis der nächste Teil der Leserunde angesetzt war. Mehrfach habe ich mich beispielsweise gefragt ob die Königin wirklich so böse ist, wie sie scheint oder etwas viel größeres hinter ihrer Fassade steckt.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, war dass dieses Buch nicht unnötig mit Liebesgeschichten gefüllt war. Es gab wohl Liebschaften, welche auch erwähnt wurden und eine wichtige Rolle im Buch spielten, jedoch wurden diese nicht unnötig ausgeschmückt oder in die Länge gezogen erwähnt, sondern der Fantasy-Part stand stets im Vordergrund.

Fazit:
Ein märchenhaft schönes, spannendes und absolut gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.
Auf jedenfall werde ich nun noch weitere Bücher von Katharina auf meine Wunschliste setzen und lesen.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Eine märchenhafte Geschichte

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Cover
Ich mag das Cover. Es ist zwar schlicht, aber dennoch total magisch und märchenhaft und daher absolut passend zur Geschichte gewählt. Alles darauf hat eine Bedeutung in der Geschichte, das Buch, ...

Cover
Ich mag das Cover. Es ist zwar schlicht, aber dennoch total magisch und märchenhaft und daher absolut passend zur Geschichte gewählt. Alles darauf hat eine Bedeutung in der Geschichte, das Buch, die Silhouette der Frau mit dem Mantel, das Schloß. Einfach gut gestaltet.

Erster Satz
"Die Stadt, die angeblich so geheim und verborgen war, lag in ihrer ganzen Pracht vor ihr, in Wahrheit gar nicht so sehr geheim und verborgen."

Meinung
Ich habe von der Autorin zwei Bücher in meinen Regalen, aber bisher noch ungelesen. Mich sprechen ihre Geschichten einfach total an, die Klappentexte klingen immer so magisch und ihre Cover sind eine Augenweide. Da war auch ihr neuestes Werk keine Ausnahme und so wurde es mein erstes gelesenes Werk von ihr.

Der Schreibstil der Autorin ist super märchenhaft und magisch, teilweise poetisch und sehr flüssig zu lesen. Ich wurde von der Geschichte in den Bann gezogen und wollte sie nicht mehr aus der Hand legen, gerade das letzte Drittel des Buches war einfach soo genial. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, welches immer gekennzeichnet wird. Außerdem haben die Kapitel schöne Längen.
Hauptcharaktere sind Minna Fabelreich und Finn Minengräber. Ich fand beide Charaktere super geschrieben und mochte sie auch. Minna ist eine sehr talentierte Dichterin, die ihren eigenen Kopf hat und sich von nichts beirren lässt. Sie lebt einfach für ihre Geschichten und liebt es, Leute mit ihnen glücklich zu machen. Finn ist eigentlich Schatzsucher, aber da es kaum noch Schätze gibt, wurde er zum stehlen gezwungen - was ihm aber gar nicht gefällt. Die Beiden treffen aufeinander und ein riesiges Abenteuer beginnt.
Die Nebencharaktere waren ebenfalls sehr gut geschrieben. Zum einen die Königin, bei der ich bis zum letzten Drittel des Buches nicht wusste, ob sie Böse ist, oder eben nur so gesehen wird. Aber auch der Gabensucher Valerian, welcher total böse erscheint, da er die Drecksarbeit für die Königin erledigt. Dabei wurde er nach und nach immer sympathischer, da man auch Kapitel aus seiner Sicht lesen kann.
Die Handlung war grandios. Minna und Finn begeben sich relativ zu Anfang direkt auf den Weg zur magischen, versteckten Stadt Fernab und somit beginnt das Abenteuer. Ich war vom Setting und Worldbuilding total begeistert, so gibt es beispielsweise die Wanderprärien - eine magische Gegend, welche den Wanderern den Verstand raubt und sich ständig verschieben, sehr interessante Idee. Aber auch die magische Stadt, welche nur sichtbar wird, wenn man eine Einladung erhält. Alles in Allem eine super Geschichte, die mich begeistert hat mit ihren Ideen und Charakteren.

Fazit
Ein absolut genialer Einzelband aus der Feder von Katharina Seck. Sie hat vielfältige Charaktere erschaffen, welche die Geschichte lesenswert machen. Aber auch das Worldbuilding und die Geschichte sind einfach eine Empfehlung wert. Ich bin total begeistert von dem Buch und möchte nun unbedingt die anderen Geschichten der Autorin entdecken. Lest das Buch :)

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Ein phantastisches Abenteuer in einer extrem atmosphärischen Welt

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„Fernab war eine entrückte Stadt, eine Stadt voller krummer Häuser und verwinkelter Gassen, voller Geheimnisse und mit Bewohnern, die mit ihren seltenen Gaben die Stadt am Leben hielten, wobei sie schon ...

„Fernab war eine entrückte Stadt, eine Stadt voller krummer Häuser und verwinkelter Gassen, voller Geheimnisse und mit Bewohnern, die mit ihren seltenen Gaben die Stadt am Leben hielten, wobei sie schon lange nur noch an einem seidenen Faden hing.“ (eBook, S. 17)

Meine Meinung:
Dass Katharina Seck ein Händchen für atmosphärische, phantastische Geschichten hat, hat sie ja bereits u.a. mit „Die silberne Königin“ und „Tochter des dunklen Waldes“ bewiesen. Diesmal entführt sie ihre Leser/innen nach Phantopien – ein Land, in dem die Magie und die schönen Künste fast gänzlich verschwunden sind. Hier ziehen die Dichterin Minna Fabelreich und der Schatzsucher Finn Minengräber durchs Land, um ihre Bestimmung zu finden. Eines Tages führt das Schicksal sie zusammen und auf den Weg zur sagenumwobenen Stadt Fernab, von der keiner so genau weiß, wie und wo sie zu finden ist…

Von der ersten Seite an verfügt dieses Buch über eine unglaublich dichte Atmosphäre, die mich wahnsinnig schnell in ihren Bann gezogen hat. Zuerst der düstere und gefährliche Nymphorawald, später die geheimnisvollen Wanderprärien. Es ist ein phantastisches Land, das Katharina Seck hier erschaffen hat. Die beiden ungleichen Protagonisten Minna und Finn, die doch mehr gemeinsam haben als sie selbst zu Beginn vermuten, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Beide stehen als Underdogs am unteren Ende der gesellschaftlichen Ordnung, beide haben schon viel Elend erlebt, sind mehr oder minder auf sich allein gestellt und leben von der Hand im Mund. Von der ersten Seite an sind sowohl Minna („Dass sie mehr vorzuweisen hatte, erkannte man erst auf den zweiten Blick; besser gesagt, wenn man auf den Klang ihrer Worte hörte, der wie warmer, süßer Honig war, und dann auf ihre Worte selbst, die ins Herz treffen konnten, wenn man sie nur ließ.“ – eBook S. 26“) als auch Finn („Es war so, dass Finn Minengräber in seinem Leben meist mit vollen Händen in die Mistgrube gegriffen hatte.“ – eBook S. 123) absolut liebenswert, mit ihren Ecken und Kanten.

Sehr schnell (für mich fast zu schnell – ich hätte sehr gerne noch viel mehr über die Reise der beiden gelesen!) führt die Geschichte die beiden zur legendären Stadt Fernab – auch hier wieder ein von Phantastik geprägtes Setting. Die Geschichte nimmt einen Lauf, der an sich sehr schnell vorhersehbar war, und dann doch wieder an der einen oder anderen Stelle zu überraschen weiß. So baut sich beim Lesen erst schleichend, dann immer konkreter ein ungutes Bauchgefühl auf, dass diese Geschichte in ein Finale gipfeln lässt, das spannend, überraschend, schockierend und dramatisch zugleich ist – bis zur letzten Seite. Am Ende ist alles rund, wird alles Wesentliche geklärt und die Geschichte ist vollständig erzählt. Und dennoch lässt sich die Autorin ein klitzekleines Hintertürchen offen und macht ihren Leser*innen Hoffnung, doch noch einmal nach Phantopien zurückzukehren. Mich würde es auf jeden Fall sehr freuen!


Kurz erwähnen möchte ich auch noch Katharina Secks wunderbaren Schreibstil, mit dem sie es immer wieder geschafft hat, mir Bilder und ganze Szenerien in den Kopf zu pflanzen und mich zum Nachdenken zu bringen:

„Mit wertvollen Gegenständen konnte man vielleicht das ganze Land beherrschen, nicht aber die Herzen der Menschen, und das gab dem Leben ihrer Ansicht nach einen viel tieferen Sinn.“ (S. 24)

„Denn böse Worte konnten zu einem Sturm werden, der einen irgendwann einholte, vielleicht erst am anderen Ende der Welt, aber er würde es tun.“ (S. 119)

FAZIT:
(Nicht nur) für Fans von Kai Meyers „Die Seiten der Welt“ eine absolute Leseempfehlung - Phantastik pur!

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Die letzte Dichterin

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Mina Fabelreich ist Dichterin und Geschichtenerzählerin aus Leidenschaft und hofft darauf, eines Tages in Fernab, jener Stadt in Phantopien, in der die letzte Magie des Landes zu Hause ist, auftreten zu ...

Mina Fabelreich ist Dichterin und Geschichtenerzählerin aus Leidenschaft und hofft darauf, eines Tages in Fernab, jener Stadt in Phantopien, in der die letzte Magie des Landes zu Hause ist, auftreten zu können. Zu ihrer Freude erhält sie tatsächlich eine Einladung zum Dichterwettstreit, den Königin Malwine Wüstenherz ausrichtet. Lediglich finden muss sie die Stadt, die für alle Fremden unsichtbar ist. Der jungen Frau wird bald klar, dass sie ihr Ziel nur in Begleitung von Schatzsucher Finn Minengräber, der seine eigenen Träume hat, gelangen kann und macht sich gemeinsam mit ihm auf den Weg. Werden sich in Fernab die Wünsche der beiden erfüllen?


„Die letzte Dichterin“ von Katharina Seck ist eine fantastische Geschichte, die einen durch die Schilderung aus wechselnden Blickpunkten von Anfang an in das Geschehen einbindet, obwohl sie im Großen und Ganzen eher mit leisen Tönen daherkommt und erst im letzten Drittel mit überraschenden, lebhaften und intensiven Szenen aufwartet.

Die Autorin beweist mit ihrer Idee eines Phantopiens, dem die Magie verloren geht, Kreativität. Die Veranschaulichung einer Welt und ihrer Bewohner, zeugt von Vielfalt, hätte allerdings durchaus ab und an umfassender gestaltet werden können. Es ist jedoch eine Freude, der detaillierten, bildintensiven und stimmungsvollen Erzählweise zu folgen, die sich in einem poetischen und atmosphärischen Rahmen nicht nur ihrer Heldin Minna widmet.

Hervorzuheben sind die sorgfältig entwickelten Charaktere der Geschichte, zu denen insbesondere die ehrgeizige Königin gehört, die anfangs mit einer Darstellung als das personifizierte Böse auftritt und im Verlauf des Geschehens aufschlussreiche Facetten offenbart.

Daneben begeistert Minna mit ihrer Leidenschaft und ihrem Enthusiasmus für das Dichten, ihrer Zurückhaltung und ihrem Bestreben, mit ihrer Kunst bei den Menschen etwas zu auszulösen. Sie kann ihre Zuhörer in den Bann ziehen, weil sie über eine besondere Form von „Magie“ verfügt. Für ihren Begleiter Finn verkörpert sie die Hoffnung, dass die alten Werte Phantopien nicht gänzlich untergegangen sind. Dass es noch Menschen gibt, denen es Ansehen und Reichtum nicht wichtig sind, denen es gleich ist, ob ihr Spiegelbild attraktiv oder unvollkommen ist, die nicht mitleidig auf verkrüppelte Menschen wie ihn herabsehen. Minna zeigt, dass Geschichten und alte Bücher bedeutsamer sind als Goldkugeln und Diamantschmuck, dass man auch den sternfernen Träumen folgen und an seinen Überzeugungen festhalten kann und nicht an den Werten festhalten muss, die Gewohnheit und Misstrauen vor Veränderung vorgeben.

Finn und seine Elster Schwarzklaue erobern schnell das Herz. Der junge Mann mit seiner verkrüppelten Hand ist einer jener Menschen, die nicht perfekt sind und ihren Platz im Leben noch nicht gefunden haben. Auf der Suche danach verläuft nicht alles glatt, und viele Stolperfallen kreuzen seinen Weg. Aber Finn möchte wie Minna seine Träume verwirklichen, und darum agieren die beiden auch mit einer gewissen vorwärtstreibenden Kraft miteinander.

„Die letzte Dichterin“ von Katharina Seck besticht mit einem fantasievollen, durchdachten Plot und ausgezeichneten Charakterstudien, wodurch in der Gesamtbetrachtung ein Lesevergnügen der besonderen Art geboten wird.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Magisch, märchenhaft, fantastisch

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Rezension zu: Die letzte Dichterin

Die Magie in Phantopien ist verschwunden. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Einmal hier aufzutreten - davon hat die Dichterin Minna Fabelreich immer schon ...

Rezension zu: Die letzte Dichterin

Die Magie in Phantopien ist verschwunden. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Einmal hier aufzutreten - davon hat die Dichterin Minna Fabelreich immer schon geträumt. Aber Fernab darf nur betreten, wer eine Einladung besitzt. Minna kann ihr Glück daher kaum fassen, als sie eines Tages eine Einladung zu einem Dichterwettstreit bekommt. Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg. Doch in Fernab entdecken die beiden, dass ausgerechnet die Königin hinter der kunstvollen Fassade der Stadt eine dunkle Kraft verbirgt, die ganz Phantopien bedroht. Und Minna und Finn sind die einzigen, die sich der Gefahr entgegenstellen können.


In dem Buch die letzte Dichterin begleiten wir vor allem die junge Protagonistin Minna auf ihrer Reise durch Phantopie auf der Suche nach der Stadt Fernab, um dort an einem Dichterwettstreit teilzunehmen. Doch dieser Dichterwettstreit bürggt mehr Gefahren als Minna sich jemals hätte träumen lassen.

Die Gesichte ist in drei Teile aufgeteilt und aus der Sicht der wichtigsten handelnden Personen verfasst und führt den Leser so durch mehrere Handlungsstränge, die sich an einigen Stellen immer wieder treffen. So wird dem Leser auch immer ein anderen Einblick in die märchenhafte Welt von Phantopien gegeben. Aber so Märchenhaft, wie die Welt am Anfang scheint, ist sie leider nicht, was von der Autorin seht gut beschrieben und stilistisches umgesetzt wurde. Immer wieder gibt es Wendungen, neue Ereignisse und dunkle Geheimnisse, die aufgedeckt werden.
Dieses Buch über Magie, und vor allem über die Magie der Worte und der schönen Künste ist unglaublich spannend und packend geschrieben. Es reißt einen von der ersten bis zu letzte Zeile mit und gerade, dass das Buch aus mehren Perspektiven erzählt wird, hat mir besonders gut gefallen.

Vor allem hat mir auch der Schreibstil der Autorin zugesagt. Wie auch Minna, die Protagonistin, versteht sie es, mit Worten zu spielen und den Leser in die von ihr mit viel Liebe geschaffenen Welt zu entführen.

Die letzte Dichterin bekommt von mir 5/5 Sterne.

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