Leserunde zu "Ostseegruft" von Eva Almstädt

Der fünfzehnte Fall der erfolgreichen Ostseekrimi-Reihe
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Eva Almstädt (Autor)

Ostseegruft

Pia Korittkis fünfzehnter Fall

Kommissarin Pia Korittki steht am Grab einer Freundin, als ein Unbekannter die Trauerfeier stört und erklärt, dass der Tod kein Unfall gewesen sei, sondern Mord. Als Pia später nachhaken will, ist der Mann verschwunden. Pia beginnt zu recherchieren - und findet heraus, dass sich die Freundin von jemandem verfolgt gefühlt und große Angst gehabt hat. Und dann behauptet die Ex-Frau des Witwers, dass auch auf sie während ihrer Ehe ein Mordanschlag verübt worden sein soll ...

Pia Korittki ermittelt in ihrem persönlichsten Fall

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 02.03.2020 - 22.03.2020
  2. Lesen 06.04.2020 - 26.04.2020
  3. Rezensieren 27.04.2020 - 10.05.2020

Bereits beendet

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Hinweis: Bei der Leseprobe handelt es sich um eine noch nicht korrigierte Fassung. Sie kann also noch Fehler beinhalten.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 28.04.2020

Wieder ein spannender Fall für Pia Korritki

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Eine Schulfreundin von Pia Korittki ist überraschend gestorben. Auf der Beisetzung stellt sich plötzlich ein unbekannter Mann ans Grab und behauptet, dass der Tod von Kirsten Welling kein Unfall war, wie ...

Eine Schulfreundin von Pia Korittki ist überraschend gestorben. Auf der Beisetzung stellt sich plötzlich ein unbekannter Mann ans Grab und behauptet, dass der Tod von Kirsten Welling kein Unfall war, wie bisher angenommen. Sofort ist Pias Neugierde geweckt und sie überredet ihren Chef, dass sie dem Verdacht nachgehen darf…

Eva Almstädt startet den Krimi „Ostseegruft“ eher gemächlich. Pia Korittki hat zwei Tage Zeit von ihrem Chef bekommen, um zu beweisen, dass der Tod ihrer alten Schulfreundin Kirsten Welling kein Unfalltod, sondern ein Mord war. Dafür taucht Pia tief ins Lebensumfeld von Kirsten ein und befragt die Familie und Personen aus dem Dorf, in dem die Tote zuletzt gelebt hat, ausführlich. Dabei werden die einzelnen Personen des Buches detailliert eingeführt und in Stellung zueinander gebracht. Dem Leser werden die Lebensumstände von Kirsten nahegebracht, sodass ich mich als Leserin in das Setting des Buches einfühlen kann. Schnell konnte ich die ersten Verdächtigen ausmachen.

Und natürlich kommt auch das Privatleben von Pia nicht zu kurz. Viele Pia-Fans interessiert wahrscheinlich brennend, wann ein neuer Mann in ihr Leben tritt und wer das sein wird. Genau hiermit spielt die Autorin gekonnt. Ihr Sohn sorgt zudem immer wieder für stressige aber auch für schöne Momente im Leben der alleinerziehenden Mutter.

Eine Stärke der Autorin ist in meinen Augen, wie sie die Handlung vorantreibt. Nachdem die Personen eingeführt sind, fängt das Ermittlerteam mit Befragungen an. Dabei kommen immer neue Erkenntnisse ans Licht und der Kreis der Verdächtigen steigt stetig. Die Leserin wird immer tiefer in die Geschichte hineingesogen. Das habe ich als sehr kurzweilig und spannend empfunden. Außerdem taucht man als Leser/in immer tiefer in die Handlung ein, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Dazu kommt, dass das Geschehen immer wieder durch humorvolle Sätze und Episoden aufgelockert wird. Das führt manches Mal zum Schmunzeln oder auch mal zum lauten Auflachen.

Der Tod von Kirsten wird zudem spannend mit einem älteren Fall verknüpft. Das macht die Geschichte vielschichtiger und auch interessanter. Irgendwann im Laufe des Romans bin ich an den Punkt gelangt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was genau passiert ist und wie alles miteinander zusammenhängt.

Schön ist auch, dass die Ermittlungen nicht nach Schema F verlaufen, sondern immer wieder andere Methoden zur Anwendung kommen. Dadurch bleibt das Buch bis zum Ende spannend.

Fazit: Nach der sehr ausführlichen Einführung der Figuren und des Settings am Anfang, nimmt das Buch immer mehr an Fahrt auf und bleibt bis zum Schluss spannend. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall und auch auf die weiteren Geschehnisse in Pias Privatleben.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Spannender Fall für Pia Korittki

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Das Cover deutet schon ganz klar auf einen Kriminalroman hin. Am Himmel sind graue bis schwarze Unwetter Wolken zu sehen. Die Wellen sind mit weißen Schaumkronen bedeckt und der Strandhafer weht im Wind. ...

Das Cover deutet schon ganz klar auf einen Kriminalroman hin. Am Himmel sind graue bis schwarze Unwetter Wolken zu sehen. Die Wellen sind mit weißen Schaumkronen bedeckt und der Strandhafer weht im Wind. Oberhalb vom Wasser ist eine Kirche zu sehen und drei schwarze Vögel fliegen am Himmel. Insgesamt ein düsteres Bild passend für einen Krimi. Das Gesamtbild gibt einen zentralen Punkt der Geschichte wieder, denn genau bei der Kirche wird der 15. Fall für Pia Korittki initiiert.

Für mich war das jetzt der 4. Fall mit der Ermittlerin Pia Korittki. Der inzwischen 15. Fall für Pia Korittki nahm mich sofort gefangen. Für die Ermittlerin ist der Fall eine ganz persönliche Herzensangelegenheit, denn es geht um ihre ehemalige Schulfreundin Kirsten, deren Tod bei der Beerdigung Fragen aufwirft. War es wirklich ein Unfall? Wer ist der Unbekannte am Grab? Wer konnte einen Vorteil durch Kirstens Tod haben?

Mit diesen Fragen im Gepäck habe ich mich zusammen mit dem Ermittlerteam um Pia Korittki auf die Suche begeben. Für mich ist es bei einem Kriminalroman sehr wichtig, selber mit rätseln zu dürfen und dabei meine eigenen Überlegungen zu verifizieren und zu überdenken. Eva Almstädt hat gekonnt immer wieder neue Fragen aufgeworfen und kleine Ermittlungsergebnisse präsentiert. So stieg die Spannung für mich kontinuierlich an und ich glaubte der Lösung immer näher zu kommen. Doch konnte das Offensichtliche wirklich die Lösung sein?

Nur schweren Herzens konnte ich in der Leserunde das Buch nach den einzelnen Abschnitten zur Seite legen. Denn ich wollte sofort wissen, ob meine Überlegungen richtig oder falsch waren. Doch gerade durch diese kleinen Zwangspausen stieg die Spannung für mich um so mehr. Da ich in der Zwischenzeit viel Zeit zum Nachdenken und Rätseln hatte.

Für mich war der 15. Fall für Pia Korittki von Anfang an spannend. Auch das Privatleben der Ermittlerin kam nicht zu kurz. Im Vordergrund stand da natürlich ihr inzwischen sechsjähriger Sohn Felix und das aktuell nicht vorhandene Liebesleben von Pia. Am Ende taten sich hier wieder Fragen auf, die auf eine Auflösung im nächsten Buch hoffen lassen und einen dazu verführen sofort das nächste Buch lesen zu wollen, wenn es auf den Markt kommt.

Neben Pia kam ihr Kollege Broders diesmal etwas kurz. Doch seine kurzen Einsätze ließen bei mir ein schmunzeln zurück. Wer, wie ich schon ein paar Bücher der Kriminalreihe kennt weiß, dass Heinz Broders eine Vorliebe für Sauberkeit und Desinfektion hat. Ihn dann im Stall bei der Geburt eines Kalbes im Stroh zu sehen führt einfach zu Zuckungen im Gesicht.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es kann vom Prinzip her unabhängig von den Vorgänger Bänden um die Ermittlerin Pia Korittki gelesen werden. Für den Fall sind Vorkenntnisse nicht erforderlich. Doch werden gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen viel deutlicher, wenn man wenigstens ein paar Bücher der Reihe schon kennt. Ich werde jetzt mal mit dem Hörbuch zum ersten Fall starten, um mir die Zeit bis zum nächsten Buch zu verkürzen.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Krimireihe mit Suchtfaktor

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Dies ist schon der 15. Fall der viel geplagten und sympatischen Kommissarin und Mutter Pia Korritki von der Lübecker Mordkommission. Eva Almstädt hat damit ihre erfolgreiche Reihe, die im Taschenbuchformat ...

Dies ist schon der 15. Fall der viel geplagten und sympatischen Kommissarin und Mutter Pia Korritki von der Lübecker Mordkommission. Eva Almstädt hat damit ihre erfolgreiche Reihe, die im Taschenbuchformat bei Bastei Lübbe erscheint, gewohnt spannend fortgesetzt.

Als Pia zu der Beerdigung einer Schulfreundin geht, ruft am Grab ein Mann, dass hier kein Unfall, sondern Mord vorliege. Pia versucht den Mann noch zu erwischen, der aber davon rennt und beschließt dem Ganzen nachzugehen. Sie schafft es, die Ermittlungen anzustossen und kommt dabei dem Geheimnis um den verschwundenen Vaters ihrer Freundin immer näher. Sie trifft bei Ermittlungsüberschneidungen die bis zum Staatsschutz reichen auf alte Bekannte und auch ihr Privatleben entwickelt sich weiter.

Dieser Pia Band liest sich schnell und flüssig. Der Aufbau ist spannend und nachvollziehbar. Die Landschaft, das Lokalkolorit, kommt nicht zu kurz, ist aber nicht aufdringlich. Der Band versteht sich als Teil einer Reihe, wer die vorergehnden Bände gelesen hat, erkennt manche Anspielung, die Geschichte um Pia muss mit weiteren Bänden weitererzählt werden, aber auch "Einsteiger" in diese Reihe werden nicht auf Spannung und Zusammenhänge verzichten.

Dieser Band hat alle meine Erwartungen erfüllt und hat sich fast von selbst gelesen. Beste Unterhaltung, die ich allen Nordkrimifans wärmstens empfehle!

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Ein neuer, sehr facettenreicher Fall für Pia Korittki

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Der 15. Fall für Pia Korittki beginnt für sie mit der Beerdigung einer Schulfreundin, bei deren Beisetzung ein unbekannter Mann behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall gewesen ist. Pia wird hellhörig ...

Der 15. Fall für Pia Korittki beginnt für sie mit der Beerdigung einer Schulfreundin, bei deren Beisetzung ein unbekannter Mann behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall gewesen ist. Pia wird hellhörig und zudem hat sie ihre Freundin als eine äußerst sportlich geschickte Frau in Erinnerung, die nun beim Joggen ertrunken sein soll.
Pia bekommt von ihrem Chef das Okay eigene Ermittlungen anzustellen, um festzustellen, ob an der Behauptung etwas dran ist.
Sie untersucht den Tatort, spricht mit der Familie etc.

Die Autorin Eva Almstädt schafft es ihrem 15. Fall nicht nur an die Qualität der vorhergegangenen Fälle anzuknüpfen, sondern in meinen Augen hat sie sich sogar noch gesteigert. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen, so dass mir Pias Privatleben einigermaßen vertraut ist, jedoch auch für Quereinsteiger sollte es kein Problem darstellen, da es für den eigentlichen Fall nicht von Relevanz ist bzw. ich die wesentlichen Dinge erfahre. Mir gefiel in diesem Krimi, dass die Autorin es schaffte, eine vielschichtige Geschichte zu schreiben, wobei ich zu Beginn die Ausmaße überhaupt nicht erahnte. Raffiniert schaffte sie es, dass ich nur das sah, was ich sehen sollte und mich auf nur eine „Fährte“ konzentrierte. Die Figuren sind wunderbar „gezeichnet“und entwickele Sympathien/Antipathien für sie, jedoch da es manche Wendungen gab, lag ich mit meiner „Menschenkenntnis“ teilweise richtig daneben.
Besonders gelungen fand ich die Ermittlungen an sich, die immer mehr Fahrt aufnahmen und sich viele Puzzleteile ineinander fügten. Auch das konkrete Vorgehen der Kripo eine Situation zu rekonstruieren, habe ich bisher noch nie so plastisch geschildert bekommen.
Insgesamt ein absolut facettenreicher Kriminalroman, mit einer Kommissarin, die mir sehr sympathisch ist und einem Erzählstil, der mich das Buch immer nur schwer zur Seite legen ließ.
Ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall für Pia Korittki.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

spannend, kurzweilig, einfach herrlicher Lesestoff

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Obwohl Pia Korittki seit Kirstens Hochzeit von vor 2 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer ehemals besten Schulfreundin hatte, lässt sie es sich nicht nehmen an deren Beerdigung teilzunehmen.
Eine Beerdigung, ...

Obwohl Pia Korittki seit Kirstens Hochzeit von vor 2 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer ehemals besten Schulfreundin hatte, lässt sie es sich nicht nehmen an deren Beerdigung teilzunehmen.
Eine Beerdigung, die von der Aussage eines unbekannten jungen Mannes am Grab überschattet wird. Er behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall, sondern Mord wäre.
Und Pia wäre nicht Pia, wenn sie diesem Hinweis nicht nachgegangen wäre und sich ein eigenes Bild gemacht hätte. Was sie dann bei ihrer Recherche für Widersprüche aufdeckt, Widersprüche, die mit Kirstens Familie im Zusammenhang stehen, wird von der Autorin zu einem spannenden Krimi, der immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartet, „gestrickt“.
Natürlich kommt auch in diesem Band Pia wieder in arge Bedrängnis in ihrer Doppelrolle als Mordermittlerin und alleinerziehende Mutter. Das macht sie als Person menschlich, lebendig und die Geschichte glaubhaft. Dazu zählt in meinen Augen auch, dass sie sich ihrer Gefühle gegenüber Männern (neue wie alte) immer sehr unsicher ist.
Für mich waren es spannende Lese-Stunden, die 5 Lese-Sterne absolut verdient haben. Dieses Buch ist eine gelungene Fortsetzung der Fälle um Pia Korittki und ein MUSS für alle Krimi-Fans.

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