eBook-Leserunde zu "Totenbauer" von Tom Finnek

Alte Familiengeheimnisse und rätselhafte Todesfälle...

Bei unserer Spannungs-Mittwoch-Leserunde startet jeden Mittwoch eine neue Bewerbungsphase für einen Titel aus dem Krimi- oder Thrillerbereich - für alle, die Nervenkitzel lieben und immer auf der Suche nach fesselndem Lesestoff sind!

Wir freuen uns ganz besonders über die Autorenbegleitung von Tom Finnek - er wird während der Lesephase eure Fragen beantworten!

Bewerbt euch jetzt für die eBook-Leserunde und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Bei "Totenbauer" handelt es sich um den zweiten Fall für den westfälischen Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinen Partner Maik Bertram. Um "Totenbauer" folgen zu können, muss man den ersten Fall ("Galgenhügel") der beiden jedoch nicht kennen.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.06.2018 - 03.07.2018
  2. Lesen 11.07.2018 - 31.07.2018
    Lesen
  3. Rezensieren 01.08.2018 - 15.08.2018
  1. Abschnitt 1, KW 28, Seite 1 - 141 (inkl. Teil 4 Kapitel 1) bis 17.07.2018
  2. Abschnitt 2, KW 29, Seite 142 - 277 (inkl. Teil 6 Kapitel 7) bis 24.07.2018
  3. Abschnitt 3, KW 30, Seite 278 - Ende bis 31.07.2018
Cover-Bild Totenbauer
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Mit Autoren-Begleitung

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Tom Finnek (Autor)

Totenbauer

Ein Münsterland-Krimi. Der zweite Fall für Tenbrink und Bertram

Der zweite Fall für den westfälischen Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinen Partner Maik Bertram!

Auf einer Parkbank im Münsterland bricht ein Mann zusammen. An seiner Schläfe klafft eine blutige Wunde. Der Frau, die ihm helfen möchte, flüstert er die Worte "toter Bauer" zu - und stirbt.

Oberkommissar Maik Bertram vermutet zunächst, dass der Mann das Opfer eines tödlichen Liebes- oder Eifersuchtsdramas geworden ist. Aber was haben die letzten Worte des Toten zu bedeuten? Ohne die Hilfe Heinrich Tenbrinks, der sich von einem Schädelbasisbruch erholt und mit immer stärkeren Erinnerungslücken zu kämpfen hat, tritt er bald auf der Stelle. Also wendet er sich an seinen ehemaligen Partner und sofort meldet sich Tenbrinks untrügliches Bauchgefühl: Könnten die Worte des Sterbenden einen ganz anderen Sinn haben? Bertram und Tenbrink arbeiten wieder als Team und schon bald führen sie ihre Ermittlungen zu alten Familiengeheimnissen, einem weiteren rätselhaften Todesfall und zu einer ehemaligen Knochenmühle. Gleichzeitig kämpfen die Kommissare mit ihrer eigenen Vergangenheit und stoßen auf Dinge, die besser für immer unentdeckt geblieben wären.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Fragen an den Autor Tom Finnek

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melange

Mitglied seit 02.05.2016

Ein Buch, ein Buch, ein Königreich für ein Buch!

Veröffentlicht am 16.07.2018 um 12:04 Uhr

Ich gestehe, dass ich mir manchmal einen Kommissar wie früher Derrick wünsche - ganz ohne störendes Privatleben mit PROBLEMEN. Die von Maik sind ja glücklicherweise für ihn relativ klein und üblich, aber bei Tenbrink sind es gleich mehrere, die sich in dessen Amnesie manifestieren. Gab es dafür ein Vorbild oder ist das reine Fiktion?

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Tom Finnek

Mitglied seit 10.05.2016

Veröffentlicht am 16.07.2018 um 17:02 Uhr

melange schrieb am 16.07.2018 um 12:04 Uhr

Ich gestehe, dass ich mir manchmal einen Kommissar wie früher Derrick wünsche - ganz ohne störendes Privatleben mit PROBLEMEN. Die von Maik sind ja glücklicherweise für ihn relativ klein und üblich, aber bei Tenbrink sind es gleich mehrere, die sich in dessen Amnesie manifestieren. Gab es dafür ein Vorbild oder ist das reine Fiktion?

Als ich den ersten Krimi mit Tenbrink begonnen habe, hatte ich als erstes seine sogenannte "Zettelwirtschaft" vor Augen: Auf der einen Seite sieht es wie modernes Mindmapping aus (wie es mittlerweile in jedem Krimi vorkommt), aber tatsächlich kaschiert es nur Tenbrinks Vergesslichkeit. Der Grund für Tenbrinks Gedächntnislücken war mit zunächst selbst nicht klar (er spielt in "Galgenbülten" noch keine Rolle, wird von Tenbrink sogar - typisch Mann - ignoriert und geleugnet), aber mir hat der Gedanke gefallen, Tenbrink eine horizontale Erzählebene zu geben, die sich parallel zu den Fällen weiterentwickelt. Während bei Maik Bertram die Frauengeschichten als roter Faden dienen, ist es bei Tenbrink sein eigenes Hirn und die Streiche, die es ihm spielt. Es ist schade, dass du diese Probleme als störend empfindest, aber ich muss gestehen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, die Kommissare nicht nur einen Fall lösen zu lassen, sondern auch mit oder gegen sich selbst kämpfen zu lassen. Als kleine Bredouille oder großes Trauma. Es mag sein, dass es mittlerweile viele Kommissare mit Problemen gibt, aber Vorbilder hatte ich nicht. Die Vergesslichkeit ist in gewisser Weise autobiografisch, und wie Tenbrink rede ich mir ein, dass es gar nichts zu bedeuten hat, wenn ich Namen vergesse oder Zusammenhänge aus dem Blick verliere. Zum Beispiel weiß ich grad gar nicht mehr, was eigentlich die Frage gewesen war ... ;)

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melange

Mitglied seit 02.05.2016

Ein Buch, ein Buch, ein Königreich für ein Buch!

Veröffentlicht am 16.07.2018 um 17:39 Uhr

Zitat von Tom_Finnek

Es ist schade, dass du diese Probleme als störend empfindest, aber ich muss gestehen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, die Kommissare nicht nur einen Fall lösen zu lassen, sondern auch mit oder gegen sich selbst kämpfen zu lassen.



Ach, ich weiß noch nicht, ob sie mich wirklich stören. Tatsächlich fand ich es in der Leseprobe schlimmer, weil ich da die Befürchtung hatte, dass die Probleme den Krimi überlagern, - und das mag ich tatsächlich nicht. Wenn also nur noch um Trunksucht/Eheprobleme/Krankheiten/Käuflichkeit.... der Beamten und/oder von Familienmitgliedern derselben gekreist wird anstatt dem Fall ein bisschen Pfeffer zu verleihen.

Aber nach dem ersten Drittel des Buches bin ich schon beruhigter. Erstens geht es hauptsächlich um Ermittlungen und zweitens wird man durch die Humorsprengsel keinesfalls depressiv beim Lesen.

Und dann kann ich einem Autor seinen Spaß gönnen. Es wäre ja schlimm, wenn man weinend vor seinem Buch sitzen müsste, nur weil so eine Leserin es nicht mag, dass es Probleme gibt.....