Hörrunde zu "Die Fesseln des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

Ein perfekter Täter. Ein wasserdichtes Alibi. Ein Paris voller Abgründe
Cover-Bild Die Fesseln des Bösen
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Jean-Christophe Grangé (Autor)

Die Fesseln des Bösen

Thriller.

Martin Keßler (Sprecher), Ulrike Werner-Richter (Übersetzer)

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...

Timing der Hörrunde

  1. Bewerben 09.12.2019 - 29.12.2019
  2. Hören 20.01.2020 - 09.02.2020
  3. Rezensieren 10.02.2020 - 23.02.2020

Bereits beendet

Gelesen von Martin Keßler. Er ist die deutsche Synchronstimme von Nicolas Cage und spricht in vielen Filmen Vin Diesel. Er arbeitet außerdem als Dialogbuchautor, Dialogregisseur und Hörbuchsprecher.

Es handelt sich um eine gekürzte Ausgabe.

Bewerbt euch jetzt für die Hörrunde und sichert euch die Chance auf eins von 20 kostenlosen Hörbüchern!

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Hörrunde

Veröffentlicht am 10.02.2020

Brutal und einfach ekelerregend!

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Nach diesem Hörbuch brauche ich wirklich Urlaub! Ich habe mich wirklich gequält, es bis zum Ende zu hören, da ich es im Rahmen einer Leserunde bewerten sollte. Also ganz ehrlich, das war das schlechteste ...

Nach diesem Hörbuch brauche ich wirklich Urlaub! Ich habe mich wirklich gequält, es bis zum Ende zu hören, da ich es im Rahmen einer Leserunde bewerten sollte. Also ganz ehrlich, das war das schlechteste Hörbuch, dass ich jemals gehört habe. Ich kann es in drei Wörtern am besten beschreiben: brutal, übertrieben, vulgär. Einfach nur ekelhaft! Wer sich so einen Schrott ausdenkt...

Für mich hat sich der Klappentext total spannend angehört. In einem Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden und die Ermittlungen führt der Commandant Stéphane Corso. Er findet eine Gemeinsamkeit: Sobiesky. Der alte Maler sollte mit den jungen Frauen eine Beziehung gehabt haben. Und je tiefer die Ermittlungen gehen, desto mehr brutale Geheimnisse kommen ans Licht.

Da ich so gerne Thriller und Krimis lese, habe ich sofort zugeschlagen. Ich bin jetzt auch kein Sensibelchen, das schlecht wird, wenn es in einem Buch etwas brutaler wird. Ich brauche es nicht, da meiner Meinung nach die Story gut sein muss. Aber ja, ich lese auch Bücher, in denen es um Vergewaltigungen, brutale Morde und, und, und geht. Aber dieses Hörbuch ist einfach so übertrieben brutal gestaltet, dass ich jede zwei Minuten den Kopf schütteln musste und gedacht habe: Muss das sein?!"

Ich konnte mich mit den Charakteren überhaupt nicht anfreunden. Vom Ermittler Corso war ich sogar angewidert. Sogar sehr. Brutal, egoistisch, bösartig, sehr gewalttätig, pervers, asozial. Für ihn gelten keine Regeln. Eigentlich wundert man sich, wie er es zur Polizei geschafft hat. Und außerdem ist er der Super-Ermittler. Das behauptet zumindest der Autor mehrmals. Für mich war diese Figur einfach nur übertrieben unrealistisch und sehr blöd gewählt. Soll man denn so eine Vorstellung von der Polizei in Frankreich haben? Pfui! Da sich seine Frau von ihm getrennt hat und das Kind mitgenommen hat (wer hätte das gedacht!), kämpft er, um das Sorgerecht zu bekommen. Als ich es gehört habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Dieser Typ soll ein Kind großziehen? Bitte nicht!

Als würde dieser "Super-Ermittler" nicht reichen, wird man hier mit vielen sexuellen Techniken aus der SM-Szene bekannt gemacht. Und das andauernd. So genau möchte ich solche Sachen nicht wissen. Ich bin keine Nonne, ich schaue auch nicht verschämt, wenn es um Sex in Büchern geht. Das hier war aber eindeutig zu viel. Ich habe mich oft gefragt, woher der Autor so ein fungiertes Wissen über diese Techniken hat. Aber ganz ehrlich, ich will es nicht wissen!

Ich fand es schade, dass der Fall, um den es ja eigentlich gehen sollte, erst am Ende in den Vordergrund getreten ist. Leider war das Ganze dann aber langweilig, weil es für mich total unrealistisch war. Und da es ja nicht genug Abartigkeiten bis jetzt waren, musste man noch einiges miterleben. Ein total kranker Selbstmord und die nächste sehr aggressive Tat von Corso.

Fazit: Ich kann das Buch bzw. Hörbuch keinem empfehlen!

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Vorsicht: Verstörend

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Plot:

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist ...

Plot:

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...



Meine Meinung:

Wie man im Plot schon erkennt, handelt es sich hier um einen Kriminalroman, bzw. ein Kriminalhörbuch. Dieses erscheint auf den ersten Blick wie ein normales Hörbuch, in dem ein Ermittler den Täter einer Mordreihe aufspüren möchte. Jedoch geht aus dem Plot überhaupt nicht hervor, wie verstörend detailliert die Morde, sowie sexuelle Praktiken und vieles mehr beschrieben werden.
Ich finde es daher etwas schade, dass dies noch nicht anhand der Inhaltsangabe erkennbar ist. Ob man diese verstörende Komponente nun nur als abschreckend empfindet oder, ob man das Buch dadurch spannender findet, hängt von einem selbst ab. Ich persönlich war teilweise ziemlich verstört, aber irgendwie war ich auch vom Mut des Autors fasziniert. Ich kenne eigentlich keine Autoren, die sich wagen, solche (krankhaften) Details in ihre Bücher einzubauen. Ob diese Entscheidung nun eine gute oder schlechte Idee war, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Bei den Charakteren würde ich gerne nur kurz auf Corso, den Ermittler hinweisen, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Corso ist kein Ermittler wie jeder andere. Man merkt sehr schnell, dass dieser zum Teil sehr abartige Gedanken hat und, dass seine Handlungen teilweise sehr fragwürdig sind....

Insgesamt finde ich das Hörbuch trotz seines verstörenden Charakters spannend, jedoch hat es mich oft auch ziemlich abgeschreckt

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Veröffentlicht am 16.02.2020

Extreme Abgründe der menschlichen Gesellschaft

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Grangé - für mich ein Garant markanter Charaktere und unvorhersehbarer, komplex gestalteter Stories. Ein Autor, der dem Leser schonungslos die brutale Seite der Gesellschaft präsentiert. Diesmal ist es ...

Grangé - für mich ein Garant markanter Charaktere und unvorhersehbarer, komplex gestalteter Stories. Ein Autor, der dem Leser schonungslos die brutale Seite der Gesellschaft präsentiert. Diesmal ist es der Pariser Commandant Stéphane Corso, erwachsen aus zerrütteten Wurzeln, dem die Brutalität der Kindheit noch immer wie ein klebriger Kaugummi anhaftet und der recht unkonventionell im neuesten Mordfall ermittelt. Eine Tänzerin eines Pariser Nachtclubs wird auf grotesk entstellte Weise ermordet aufgefunden. Zunächst ermitteln Corso und sein Team in alle erdenklichen Richtungen. Als die zweite Tänzerin auf dieselbe Weise entstellt gefunden wird, bringen diverse Parallelen der Opfer Corso endlich auf eine Spur. Doch der Hauptverdächtige hat ein stichfestes Alibi. Verbeißt sich Corso in ein Hirngespinst oder stimmt sein Instinkt, als er den Verdächtigen weiterhin durchleuchtet?
Auch diesmal hat der Autor es sich nicht nehmen lassen, den Leser in tiefste Abründe der Gesellschaft zu entführen. Allerdings ging es diesmal ein wenig zu oft ins Extreme. Viele Charaktere haben Neigungen, die für sich allein schon sehr ausgefallen sind. In der Summe und mit dieser geballten Ladung an Details, wie es dem Leser diesmal präsentiert wird, hatte ich das Gefühl, mit dem Buch soll ein von Extremen und Superlativen übersättigtes Publikum unterhalten werden. Weniger wäre mehr und vielleicht auch glaubhafter gewesen.
Der Fall an sich gestaltet sich wie erwartet unduchsichtig und bietet mehrere Wendungen. Die Auflösung fiel dann leider wieder in der Bereich der starken Extreme und ruinierte mir erneut den Spaß an einem brutalen, aber realistisch wirkenden Thriller.
Das Hörbuch wird gelesen von Martin Keßler, der die düstere Atmosphäre und die ruppige Art des Ermittlers hervorragend vermittelt.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Ein Porträt der dunkelsten menschlichen Abgründe

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Worum geht’s?
Um Gewalt. Hauptsächlich um Gewalt.

In Paris werden die Leichen zweier Stripperinnen gefunden, beide sind grausam entstellt und mit ihrer eigenen Unterwäsche gefesselt. Commandant Stéphane ...

Worum geht’s?
Um Gewalt. Hauptsächlich um Gewalt.

In Paris werden die Leichen zweier Stripperinnen gefunden, beide sind grausam entstellt und mit ihrer eigenen Unterwäsche gefesselt. Commandant Stéphane Corso und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf einen vielversprechenden Hauptverdächtigen – Den Maler Sobiesky, der mit beiden Opfern ein Verhältnis hatte. Der kann jedoch wasserfeste Alibis für die beiden Tatzeitpunkte vorweisen und scheint somit als Tatverdächtiger auszuscheiden. Corso sieht sich mit einem äußerst verzwickten Fall konfrontiert, dessen Abgründe nach ihm selbst zu greifen scheinen.


Meine Meinung
Was ich zunächst einmal positiv fand, war die angenehme Stimme des Sprechers. Seine Betonungen waren passend gewählt und wirkten nicht seltsam oder künstlich, was beim Zuhören sehr gestört hätte.

Überhaupt nicht gefallen hat mir dann leider die Geschichte. Die Einstiegsszene ruft noch immer Verwirrung bei mir hervor, und auch die darauf folgende Handlung lässt mich zeitweise einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Der Hauptteil des Plots lebt von der überdimensionalen Grausamkeit, mit der nicht nur die Morde, sondern auch so ziemlich alle anderen Gewalttaten – und davon gibt es einige in dieser Geschichte – begangen werden. Auf so viel Blut und so viele Verletzungen bin ich noch nie in einem Thriller gestoßen, und davon sind ja nicht nur die Opfer, sondern teilweise auch die Ermittler und die Tatverdächtigen betroffen. Dass zumindest Corso grundsätzliche alle Angriffe auf sein Leben mehr oder weniger unbeschadet übersteht oder zumindest danach grundsätzlich noch einsatzbereit ist, erschien mir jedenfalls nur wenig glaubhaft.

Gerade in Bezug auf die Ermittler muss ich ebenfalls sagen, dass die Mehrheit von ihnen sehr überzogen dargestellt wurde. Corso ist ein äußerst brutaler Mensch, der auch im Dienst kaum ein Maß kennt und Verdächtige nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst. Er schießt und prügelt sich so durchs Leben, wird aber nie dafür zur Rechenschaft gezogen. Im Endeffekt wird dieses Verhalten mit seiner Abstammung erklärt, was zur Zusammenführung der Handlungsstränge zwar irgendwo nicht ganz unkreativ gemacht wurde, mir aber kaum plausibel erscheint.

Mit einer Länge von etwas über zehn Stunden kamen für mich besonders im Bereich der Gerichtsverhandlung ein paar Längen auf, die im Kontrast zu der überzogenen Brutalität in den Kapiteln zuvor standen. Ich hätte auf viele Details gut und gerne verzichten können und werde in nächster Zeit erst mal auf etwas freundlichere Genres zurückgreifen.


Fazit
Für schwache Nerven ist diese Geschichte auf jeden Fall nichts.

Die äußerst detaillierten Beschreibungen der abartigsten Grausamkeiten formen Bilder im Kopf, die die wenigsten Menschen tatsächlich haben möchten. Fesselnd ist diese Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes – Wenn auch eher vor Abscheu und Erschaudern, aber trotzdem wollte ich wissen, wie sich der Fall am Ende auflösen würde.

Wer es blutig mag, dem wird dieses Hörbuch sicherlich gefallen. Mein Fall war das aber leider überhaupt nicht.

Von mir gibt es noch einen Bücherstapel für die gute Arbeit des Sprechers


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Veröffentlicht am 20.02.2020

Perfekt inszeniert und gekonnt umgesetzt! Nichts für schwache Nerven...

0

(Inhalt, übernommen)
In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser ...

(Inhalt, übernommen)
In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...

Zum (genialen) Autor:
International erfolgreiche Thriller aus Frankreich: Der 1961 geborene französische Autor hat nach seinem Studium an der Sorbonne als Werbetexter und anschließend in einer Nachrichtenagentur gearbeitet. Im Alter von nur 28 Jahren arbeitete er unter anderem für die Paris Match, die Sunday Times sowie National Geographic. Später wurde er freier Journalist und erhielt in dieser Zeit zwei wichtige Auszeichnungen, den »Reuter-Preis« 1991 sowie den »World Press Award« 1992. Drei Jahre später veröffentlichte er seinen Debütroman »Der Flug der Störche«, aber erst sein zweiter Roman »Die purpurnen Flüsse« 1998 verhalf ihm zum internationalen Durchbruch. Der Bestseller wurde in viele Sprachen übersetzt und im Jahr 2000 mit Jean Reno in der Hauptrolle verfilmt. Jean-Christophe Grangé ist Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Lebensgefährtin, der Journalistin Virginie Luc, zusammen.

Zum (erfolgreichen) Sprecher:
Martin Keßler ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Seine Stimme ist vor allem durch seine Arbeit als Stammsynchronsprecher für Nicolas Cage und Vin Diesel bekannt.

Gesamteindruck/Hörstil/Fazit:
Danke an Lübbe Audio für die Bereitstellung von 8 MP3 CDs bei 14h 21min., erschienen am 31.01.2020.
Ich lauschte diesem rasanten und sehr variantenreichen Plot (nur) während der Autofahrt, was dem sehr besonderen Geschehen nochmals den richtigen Kick verlieh. Selbst der versierte Sprecher mit einem besonderen Timbre und auch stimmgewaltig dazu (ua was Fremdsprachen angeht), kam hier teilweise an seine Grenzen...

Die aufwühlende Story in und um Paris spielend, über Ländergrenzen hinweg, ist sehr vielschichtig (angelegt), auch kleine Details könnten wichtig sein, dazu sehr männerlastig. Genaues Hinhören und aktives Mitermitteln unabdingbar.
Die Auflösung per gigantischem Showdown war unvorhersehbar und für mich auch ein kleiner Schockmoment.

Fazit: Sehr persönlich, sehr perfide, sehr brutal, gar pervers - viel Kopfkino und nichts für schwache Nerven. Auch ich musste hier öfters hart Schlucken!!!
Dennoch freue ich mich, als Francophile einen so perfekten Autor für mich hierdurch neu entdeckt zu haben, Chapeau et à la prochaine...

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