Leserunde zu "Bestimmt schön im Sommer" von Marlene Fleißig

Eine berührende Geschichte über Schuld und die Schatten der Vergangenheit

Eine Geschichte von Schuld, Trauer und Versöhnung an der stürmischen Küste Galiziens – leichtfüßig erzählt von Marlene Fleißig.

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Über die Autorin: Marlene Fleißig, geboren 1992, wuchs in Bayern auf. Sie studierte Übersetzen und Dolmetschen in Leipzig. Die Idee zu ihrem Debütroman kam ihr bei einem Studienaufenthalt in Galicien.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 28.01.2019 - 17.02.2019
  2. Lesen 04.03.2019 - 17.03.2019
    Lesen
  3. Rezensieren 18.03.2019 - 31.03.2019
  1. Abschnitt 1, KW 10 bis 10.03.2019
  2. Abschnitt 2, KW 11 bis 17.03.2019
Cover-Bild Bestimmt schön im Sommer
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Marlene Fleißig (Autor)

Bestimmt schön im Sommer

Galicien, die stürmisch schöne Küste und zwei ungleiche Schwestern: In Galicien pflückt das Meer die Schwimmer wie Früchte von den Felsen und verschlingt sie. Eines Tages holt der Ozean auch Marias Schwester: Adela ertränkt sich und lässt die Familie voller Fragen zurück. Nach dem Unglück flieht Maria nach Deutschland. Erst Jahre später beschließt sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Und trifft dabei auch auf Mateu, Adelas Freund. Ihm war Maria schon immer näher, als sie es sich erlaubte. Mit Wärme und Humor erzählt Marlene Fleißig eine berührende Geschichte über Schuld und die Schatten der Vergangenheit.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 17.02.2019

Eine tiefe Thematik, die hier durchaus mit einer Portion Humor behandelt wird.
Maria scheint anfangs kühl, reserviert zu sein. Doch auch nicht verwunderlich, hat sie den Tod ihrer Schwester doch noch ...

Eine tiefe Thematik, die hier durchaus mit einer Portion Humor behandelt wird.
Maria scheint anfangs kühl, reserviert zu sein. Doch auch nicht verwunderlich, hat sie den Tod ihrer Schwester doch noch nicht aufgearbeitet. Umsomehr bin ich auf ihre Entwicklung gespannt.
Das Cover gibt keinerlei Richtung vor, sodass sich der Leser selbst seine Bilder formen kann. Das gefällt mir.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Das Cover sieht toll aus und macht gute Laune. Der Schreibstil ist sehr schön. Die Charaktere sind sympathisch und haben Tiefe. Ich erwarte einen gefühlvollen und spannenden Fortgang der Handlung.

Das Cover sieht toll aus und macht gute Laune. Der Schreibstil ist sehr schön. Die Charaktere sind sympathisch und haben Tiefe. Ich erwarte einen gefühlvollen und spannenden Fortgang der Handlung.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Maria macht auf mich einen etwas unnahbaren Eindruck. Man merkt, wie sehr der Verlust ihrer Schwester sie mitgenommen hat. Sie hat Adela von ganzem Herzen geliebt und alles was sie je wollte war, ihr nah ...

Maria macht auf mich einen etwas unnahbaren Eindruck. Man merkt, wie sehr der Verlust ihrer Schwester sie mitgenommen hat. Sie hat Adela von ganzem Herzen geliebt und alles was sie je wollte war, ihr nah zu sein und ihre Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen. Nach diesem harten Verlust fällt es ihr schwer, jemanden an sich heran zu lassen. Eno scheint eine Ausnahme zu bilden und anscheinend weiß sie auch von Marias Vergangenheit und Familie. Hoffentlich erfährt man mehr darüber, wie die beiden sich kennen gelernt und angefreundet haben.

Das Dorf in dem Maria aufgewachsen ist erscheint mir sehr kalt. Es ist nicht die Art von Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und alle doch ziemlich eng mit einander vertraut sind. Maria hat damals alles hinter sich gelassen und scheint nicht wirklich irgendwelche besten Freunde gehabt zu haben, die sie zurück lassen musste. Die einzigen Personen, die sie verlassen hat sind ihre Eltern und Mateu.

Ich verstehe sehr gut, dass Maria sich nach dem Tod ihrer Schwester noch schuldiger fühlt, dafür, dass sie Gefühle für Mateu hegt. Sie fühlt sich als würde sie ihre Schwester verraten und ihr Andenken befleckt. Es gab nichts, das sie wirklich in ihrer Heimat gehalten hat und so war es ein logischer Schritt vor ihren Gefühlen davonzulaufen. Das kann man ihr kaum verübeln, doch war es auch selbstsüchtig. Nicht, dass ihre Familie ihr viele Gründe gegeben hätte zu bleiben, doch sie alle haben getrauert. In dieser Situation gab es wohl keine richtige Entscheidung. Doch sie hätte sich durchaus mal bei ihren Eltern melden können. So schmerzhaft das auch ist, für ihre Eltern muss es noch schmerzhafter gewesen sein, die zweite Tochter auch zu verlieren.


Der Schreibstil zeugt von Marias Verschlossenheit und ich denke, dass dieser sich im Verlaufe des Buches ändern wird. Das wäre wahrlich beeindruckend und an dieser Stelle könnte dieses Buch etwas vollbringen, was leider nicht vielen gelingt. Es könnte eine überzeugende, realistische und mitreißende Charakterveränderung darstellen. Ich bin sicher Maria wird wachsen und nicht nur mit der Vergangenheit abschließen sondern sich auch mit ihren Gefühlen außeinandersetzen und anfreunden. Vielleicht ist das Dorf gar nicht so kalt wie es aus Marias Sicht wirkt und sie ist einfach nicht in der Lage all die Gefühle an sich heranzulassen und zu verstehen. Das wäre durchaus ein interessanter Ansatzpunkt, wie sich ihr die Welt der Gefühle und der Liebe langsam erschließt.

Ihre Gefühle gegenüber ihrer Schwester sind ganz klar gemischt. Sie hat sie vergöttert und doch auf gewisse Weise verabscheut. Adela war immer besser und älter gewesen, sie bakam Aufmerksamkeit und Liebe wo Maria sie sich auch gewünscht hätte. Aber noch mehr als mit ihrer Schwester hadert sie mit sich selbst. Sie will ihre Schwester in guter Erinnerung behalten, aber ein kleiner Teil von ihr wird immer eine Abneigung gegenüber Adela hegen. Ich hoffe sie wird sowohl sich als auch ihrer Schwester verzeihen und ihre Gefühle für Mateu zulassen. Sie verdient es glücklich zu sein und das sollte sie auch einsehen. Sie sollte sich nicht weiter in meinungslosen Sex flüchten, um mit sich selbst klarzukommen. "Bestimmt schön im Sommer" könnte eine exzellente Geschichte über Liebe, Selbstakzeptanz und Selbstfindung werden und ich hoffe sehr, dass ich sie lesen darf.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Das Cover und der Schreibstil sprechen mich an. Man kann sich sehr gut in die Person Maria versetzen. Ihre Eltern, insbesondere ihr Vater, wirken sehr distanziert. Ob das früher auch schon so war? Ich ...

Das Cover und der Schreibstil sprechen mich an. Man kann sich sehr gut in die Person Maria versetzen. Ihre Eltern, insbesondere ihr Vater, wirken sehr distanziert. Ob das früher auch schon so war? Ich bin gespannt, wie das erste Treffen mit Mateu abläuft, falls es denn eines gibt...

Veröffentlicht am 16.02.2019

Das Cover ist der WAHNSINN!, wenn man das sagen darf und der Schreibstil total außergewöhnlich. Ich würde mich riessig freuen, dabei sein zu dürfen.
Und glaube, das könnte ein kurzes Büchlein mit viel ...

Das Cover ist der WAHNSINN!, wenn man das sagen darf und der Schreibstil total außergewöhnlich. Ich würde mich riessig freuen, dabei sein zu dürfen.
Und glaube, das könnte ein kurzes Büchlein mit viel fantastischem Inhalt werden. Liebe Grüsse Sophie :)