Leserunde zu "Das Mätressenspiel" von Martha Sophie Marcus

Intrigen und Ränkespiele am Hof von Hannover

Der Verlust ihres Bruders ändert für die junge Helena von Minnigerode alles, denn der Grundbesitz und die Privilegien, die bis dahin die Existenz der Familie gesichert hatten, gehen als Erbschaft unmittelbar an ihren nächsten männlichen Verwandten über – ihren Onkel Roderick. Und so bleibt Helena nichts anderes übrig, als um die Aufnahme als Hofdame zu ersuchen.

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Besonders freuen wir uns, dass die Autorin die Leserunde begleiten wird. Im Bereich "Fragen an die Autorin Martha Sophie Marcus" könnt ihr euch direkt an sie wenden. Bitte achtet darauf, dass sie nur zwischen dem 04.06. bis 10.06. und dem 18.06. bis 24.06. online sein wird.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 24.04.2018 - 21.05.2018
  2. Lesen 04.06.2018 - 24.06.2018
    Lesen
  3. Rezensieren 25.06.2018 - 08.07.2018
  1. Abschnitt 1, KW 23, Seite 1 bis 155 (inkl. Kapitel 16) bis 10.06.2018
  2. Abschnitt 2, KW 24, Seite 156 bis 292 (inkl. Kapitel 26) bis 17.06.2018
  3. Abschnitt 3, KW 25, Seite 293 bis Ende bis 24.06.2018
Cover-Bild Das Mätressenspiel
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Martha Sophie Marcus (Autor)

Das Mätressenspiel

Historischer Roman

Hannover, 1682: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen an ihren Onkel Roderick über. Helena bleibt nichts anderes übrig, als um die Aufnahme als Hofdame zu ersuchen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ausgerechnet sie in das skrupellose Intrigenspiel zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs, geraten könnte.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Abschnitt 2, KW 24, Seite 156 bis 292 (inkl. Kapitel 26)

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Martha Sophie Marcus

Mitglied seit 09.08.2017

Ein gutes Buch ist eine Insel im Alltagsmeer.

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 08:46 Uhr

Leider muss ich mich, wie angekündigt, heute vorübergehend von euch verabschieden. Ich finde, ihr habt diese Leserunde bisher zu einem tollen Erlebnis gemacht und hoffe sehr, dass ihr so weitermacht, bis ich nächsten Samstag zurückkehre. Ich freue mich schon darauf alles nachzulesen, was euch bis dahin aufgefallen ist, was euch gefallen oder gestört hat.
Und nun wünsche ich euch eine schöne Woche und hier weiterhin viel Spaß!

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Tine13

Mitglied seit 29.12.2017

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 09:34 Uhr

Den zweiten Abschnitt fand ich auch ganz großartig, in einem Stück nahezu verschlungen.
Der Titel "Mätressenspiel" ist wirklich großartig gewählt!
Bin gerade auf Reisen und hab leider keinen PC, deshalb nur ganz kurze Mesldung.

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cybergirl

Mitglied seit 10.05.2016

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 10:45 Uhr

Tine13 schrieb am 11.06.2018 um 09:34 Uhr

Den zweiten Abschnitt fand ich auch ganz großartig, in einem Stück nahezu verschlungen.
Der Titel "Mätressenspiel" ist wirklich großartig gewählt!
Bin gerade auf Reisen und hab leider keinen PC, deshalb nur ganz kurze Mesldung.

Ich denke auch es hätte keinen besseren Titel gegeben.

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Sonja95

Mitglied seit 14.05.2018

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 10:52 Uhr

Der zweite Abschnitt war super. Der erste war dagegen eher so ein langsames reinkommen, angenehm zu lesen etc. aber den zweiten habe ich echt in einem Stück verschlungen. Es ist total interessant, wie Clara langsam aber sicher ihre Falle zuschnappen lässt und, wie Sophie dennoch alles mitbekommt. Helena ist nach wie vor total sympathisch und es ist so witzig, wie sie den ganzen Günstlingen von Clara dennoch die Stirn bietet. Adrian finde ich total doof, da er Helena immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Ich verstehe, dass es damals schwierig war, sich gegen das Familienoberhaupt durchzusetzten, aber dann soll er sie endlich in Ruhe lassen
Floriano finde ich ebenfalls toll, irgendwie hoffe ich ja, dass er am Ende mit Helena zusammenkommt, trotz Standesunterschiede etc. und würde mir für sie wünschen, dass sie es doch noch verhindern kann, gänzlich Georg Ludwigs Mätresse zu werden, da dieser ihr ja schon vorher beschrieben hat, was am Ende der Beziehung geschieht. Leidenschaft ist was anderes
Ich war überrascht, dass der Onkel bisher eine relativ kleine Rolle hat. Ich dachte, dass er häufiger vorbeikommt und Helenas Mutter immer weiter in Schwierigkeiten bringt, bin aber auch nicht böse drum, dass er sich fernhält. Er hat ihnen auch schon genug Kummer bereitet.
Ich bin so gespannt auf den dritten Abschnitt und hoffe, dass die Woche schnell vorbeigeht, damit ich weiterlesen kann

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Tine13

Mitglied seit 29.12.2017

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 13:27 Uhr

Sonja95 schrieb am 11.06.2018 um 10:52 Uhr

Der zweite Abschnitt war super. Der erste war dagegen eher so ein langsames reinkommen, angenehm zu lesen etc. aber den zweiten habe ich echt in einem Stück verschlungen. Es ist total interessant, wie Clara langsam aber sicher ihre Falle zuschnappen lässt und, wie Sophie dennoch alles mitbekommt. Helena ist nach wie vor total sympathisch und es ist so witzig, wie sie den ganzen Günstlingen von Clara dennoch die Stirn bietet. Adrian finde ich total doof, da er Helena immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Ich verstehe, dass es damals schwierig war, sich gegen das Familienoberhaupt durchzusetzten, aber dann soll er sie endlich in Ruhe lassen
Floriano finde ich ebenfalls toll, irgendwie hoffe ich ja, dass er am Ende mit Helena zusammenkommt, trotz Standesunterschiede etc. und würde mir für sie wünschen, dass sie es doch noch verhindern kann, gänzlich Georg Ludwigs Mätresse zu werden, da dieser ihr ja schon vorher beschrieben hat, was am Ende der Beziehung geschieht. Leidenschaft ist was anderes
Ich war überrascht, dass der Onkel bisher eine relativ kleine Rolle hat. Ich dachte, dass er häufiger vorbeikommt und Helenas Mutter immer weiter in Schwierigkeiten bringt, bin aber auch nicht böse drum, dass er sich fernhält. Er hat ihnen auch schon genug Kummer bereitet.
Ich bin so gespannt auf den dritten Abschnitt und hoffe, dass die Woche schnell vorbeigeht, damit ich weiterlesen kann

Der Aushandlung für einen Beziehungsablauf von Helena und Georg Ludwig lässt es wirklich völlig an Romantik fehlen....nun sympathisch scheinen sie sich zu sein, aber Leidenschaft sieht anders aus;) Gut Georg Ludwig scheint mir allerdings schon ehr entflammt und er hat ja anscheinend die freie Wahl;) die Anbiederung von Gabrielle mag er anscheinend gar nicht!
Bin jedenfalls megagespannt wie sich die Sache nun entwickelt......

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geekat

Mitglied seit 15.05.2018

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 14:12 Uhr

Durch den zweiten Abschnitt bin ich in einem schnellen Rutsch durchgekommen, wohingegen der erste Abschnitt (vor allem am Anfang) für mich doch zeitweise etwas zäh war. Wir sind ja jetzt schon mittendrin im Ränkespiel und mir tut Helena leid, dass sie jetzt so richtig zwischen die Fronten der beiden höchsten Damen am Hof gelangt ist.

Die immer wieder dazwischengestreuten Szenen von Floriano lassen mich hoffen, dass sich zwischen den beiden etwas entwickelt - wie entzückend und entspannt war ihr Gespräch am Brunnen früh am Morgen! Dieses "sich in der Gegenwart des anderen wohlfühlen und entspannen können" ist etwas, das mir wahnsinnig wichtig ist, und es scheint als ob Helena sich bei niemand anderem so wenig um Etikette und Intrigen kümmern müsste als bei Floriano.

Der Prinz scheint schon angebissen zu haben, aber so ganz kann ich mich nicht damit anfreunden, dass Helena wirklich seine Mätresse wird. Momentan scheint es aber auch nicht so, als ob sie sich ihm wirklich hingeben wollen würde.

Dass sie dem eingebildeten Graf von Rauchhaupt quasi die Meinung gesagt hat, hat mich sehr erfreut. Er ist ein besonders eingebildetes Exemplar Mann, der so dermaßen herablassend den Frauen gegenüber ist, dass es wohl noch schlimmer ist, als es zu damaligen Zeiten üblich war. Er ist sich seiner Sache wohl zu sicher, und ich kann gar nicht darauf warten, dass er sein Fett wegkriegt, was zweifelsohne passieren wird.

Der alte Baron von Eichhorn wirkt sehr symphatisch, und wenn Helena schon in einer Zweckehe enden muss, dann wäre mir am liebsten mit ihm. Er scheint genug Respekt vor Frauen zu haben, dass Helena mit ihm ein gutes Leben haben kann - unabhängig davon, ob sie zur Mätresse wird oder nicht.

Und die Entwicklung von Helena - Hut ab, sie hat schnell gelernt, wie man das Spiel spielt. Ich hoffe dass sie nicht unter die Räder kommt, vor allem jetzt wo Clara von Platen den Verdacht hat, dass die Herzogin Helena auf ihre Seite gezogen hat. Dass sie mit wenigen Worten den gesamten Ruf von Helena ruinieren könnte, gibt ihr viel Macht über die junge Frau. Hoffentlich kommt es nicht so weit, dass sie diesen Trumpf ausspielt, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie Helena sich davon erholen könnte. Und damit wäre ihre ganze Familie verarmt und müsste den Besitz an den gierigen Onkel übergeben. Ich bin gespannt ob er noch irgendwann vorkommen wird oder er nur dafür notwendig war, am Anfang die Szene zu setzen und die Not, in der die Familie von Minnigerode steckt, zu zeigen.

Was erhoffe ich mir vom letzten Abschnitt:
Helena findet eine Möglichkeit, ihre Familie und sich selbst abzusichern, ohne die Mätresse des Prinzen werden zu müssen. Sie findet einen Mann, den sie liebt, und der zufälligerweise auch genug Geld hat, dass ihre Mutter und ihre Schwestern abgesichert sind. Damit scheidet Floriano leider aus :(
Gabriella wünsche ich alles Schlechte, weil sie einerseits so gemein Floriano gegenüber ist, und sich so unverschämt an den Ehemann ihrer Freundin (?) heranmacht. Sie wird sicherlich auch von Clara beeinflusst, und deshalb darf sie nicht erfolgreich sein. Wobei, solange sie dabei Helena und ihrer Familie nichts schlechtes tun, ist es mir eigentlich egal, wer am Ende mit dem Prinzen ins Bett geht :)

Ich fürchte ich kann gar nicht bis nächste Woche warten, um den dritten Abschnitt zu lesen!

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Sonja95

Mitglied seit 14.05.2018

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 15:36 Uhr

Tine13 schrieb am 11.06.2018 um 13:27 Uhr

Der Aushandlung für einen Beziehungsablauf von Helena und Georg Ludwig lässt es wirklich völlig an Romantik fehlen....nun sympathisch scheinen sie sich zu sein, aber Leidenschaft sieht anders aus;) Gut Georg Ludwig scheint mir allerdings schon ehr entflammt und er hat ja anscheinend die freie Wahl;) die Anbiederung von Gabrielle mag er anscheinend gar nicht!
Bin jedenfalls megagespannt wie sich die Sache nun entwickelt......

Ja genau, mir scheint, dass es Georg Ludwig eher reizt, dass er mal um eine werben muss, anstatt dass sie sich ihm gleich an den Hals wirft

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Jenny12

Mitglied seit 20.09.2017

Wer liest....genießt :-)

Veröffentlicht am 11.06.2018 um 22:24 Uhr

Martha Sophie Marcus schrieb am 11.06.2018 um 08:46 Uhr

Leider muss ich mich, wie angekündigt, heute vorübergehend von euch verabschieden. Ich finde, ihr habt diese Leserunde bisher zu einem tollen Erlebnis gemacht und hoffe sehr, dass ihr so weitermacht, bis ich nächsten Samstag zurückkehre. Ich freue mich schon darauf alles nachzulesen, was euch bis dahin aufgefallen ist, was euch gefallen oder gestört hat.
Und nun wünsche ich euch eine schöne Woche und hier weiterhin viel Spaß!

Das Bild von diesem Garten ist schon wahnsinnig beeindruckend. So groß und weit hab ich ihn mir wirklich nicht vorgestellt.

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susehost

Mitglied seit 17.01.2017

Veröffentlicht am 12.06.2018 um 11:15 Uhr

"Ein paar stille Stunden bei Kerzenlicht und mit einem Buch...“ (S.157) Was können wir Leseratten uns doch glücklich schätzen, im Hier und Heute zu leben mit Strom und Licht so viel man möchte.

Den zweiten Abschnitt fand ich deutlich interessanter.
Clara fackelt ja nicht lange und eröffnet Helena, welche Pläne sie mit ihr hat. Wie ich mir schon dachte, ist Helena eigentlich nicht geneigt, das mitzumachen und in einer Zwickmühle, da Clara ihr auch noch droht, dass niemand sie mehr heiraten wollen würde, wenn sie sich Clara zur Feindin macht. Zu allem Überfluss hat sich Adrian auch noch seinem Freund von Briesen anvertraut, der nichts eiligeres zu tun hatte, als Clara zu stecken, dass Helena keine Jungfrau mehr ist. Die Arme. Adrian ist ja so ein A.... Und als sie ihn zur Rede stellt, findet er die Pläne von Clara auch noch ganz toll und glaubt, noch einen eigenen Vorteil draus schlagen zu können. Ich war froh, dass Helena ihm die Meinung gesagt hat.


Die Herrenhäuser Gärten, von denen hier so viel geschrieben wird, kannte ich noch nicht. Ich habe mir daraufhin einmal im Internet Bilder angeschaut. Wow, das sind ja wirklich tolle Anlagen. Nun kann ich mir besser vorstellen, warum da so viel geplant wurde. Auch habe ich mir mal Bilder von Georg Ludwig und Clara von Platen angeschaut. So hat man dann auch eine noch bessere Vorstellung.


Ungewollt rutscht Helena nun immer mehr in die Rolle, die Clara ihr zugedacht hat. Der Ausritt, die geschenkten Kleider, das Geld der Gräfin, das ihre Mutter so dringend braucht und letztlich Georg Ludwig, der schon ein Auge auf sie geworfen hat.

Gut gefallen hat mir, wie sie von Briesen abkanzelt. „Mein Lächeln und Ihr, das verträgt sich nicht...“. So ein Unsympath!


Helena versteht sich mit Floriano gleich auf Anhieb. Ich weiss noch nicht, was ich von ihm halten soll. Nach der Abfuhr von Gabrielle, hat er nun direkt Interesse an Helena? Geht da wohl noch was? Anscheinend kann er sich nicht auf seinesgleichen beschränken. Aber Helena wird sich wohl hoffentlich nicht noch mehr in Schwierigkeiten bringen.


Jetzt wird es interessant. Helena als „Doppelagentin“. Sicher kommt es ihr langfristig gesehen zu Gute, sich mit der Herzogin zu verbünden. So ist sie Clara nicht mehr ganz so ausgeliefert. Ich hätte ja nicht gedacht, dass sie wirklich erwägt, sich auf das Ganze einzulassen, aber eine Ablehnung wäre wegen Claras Einfluss und ihrem eigenen guten Ruf, den Clara zerstören kann, wohl nicht möglich. Auch muss sie immer noch an ihre Mutter und ihre Schwestern denken, nicht nur an sich selbst. Wirklich verzwickt.

Gut gelungen fand ich die Szene mit Georg Ludwig vor dem Nachtigallenkäfig. Die Zweideutigkeit war recht passend zu Helenas Situation. Gabrielle versucht derweil recht eindeutig, Georg Ludwigs Aufmerksamkeit zu erringen. Verfolgt sie eigene Ziele oder ist sie gar Claras Plan B, falls das mit Helena nicht klappt?


Bauer ist ja ein ziemliches Ekelpaket. Warum nur muss er Flori immer so anblaffen? Er hat es nicht leicht. Aber seine harte Jugend lässt ihn das ja souverän ertragen.


Ich bin gespannt, ob Helena sich für von Rauchhaupt oder von Eichhorn entscheidet. Clara zieht ja schon die richtigen Schlüsse, dass auch die Herzogin Helena für ihre Zwecke einspannen will. Ich hoffe, Helena kommt aus der Nummer doch noch irgendwie raus und dass sie jemanden zum heiraten findet, den sie liebt.

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cybergirl

Mitglied seit 10.05.2016

Veröffentlicht am 12.06.2018 um 11:56 Uhr

Auch der 2. Abschnitt hat sich sehr schnell gelesen, die Seiten sind nur so davongeflogen. Der Schreibstil ist einfach klasse. Es wird alles so beschrieben, dass man es sich genau vorstellen kann aber auch nicht zu langatmig. Es ist einfach ein echtes Lesevergnügen.
Ja und das Mätressenspiel hat ja seinen Lauf genommen.
Clara hat anscheint alles genau geplant. Aber Herzogin Sophie hat sie längst durchschaut was sie Helena auch wissen lässt.
Jetzt soll Helena wohl so eine Art „Doppelagentin“ spielen.
Der Herzogin ist schon klar, dass wenn ihr Sohn sich eine Mätresse nehmen möchte sie das nicht verhindern kann. Also dann doch lieber Helena die sie im Griff hat.
Herzogin Sophie mag ich recht gerne, Clara dagegen kommt mir wie eine Spinne vor die ihre Netze überall spinnt
Helena steht mittendrinn und sieht keinen Ausweg mehr als sich dem Schicksal zu fügen den sonst kann sie ihrer Familie nicht helfen.
Mittlerweile hat sie die Aufmerksamkeit von Georg Ludwig geweckt und somit auch die Aufmerksamkeit vieler anderer Höflinge die sich jetzt um sie scharen.
Den Nachmittag im Garten fand ich sehr schön beschrieben, ich wäre auch gerne durch diesen Garten spaziert.
Adrian verkommt in Selbstmitleid und heult sich bei seinem Freund aus der das Erfahrene natürlich gleich zu Clara weiterträgt.
Wenn er Helena wirklich so liebten würde, hätte er sich seinem Vater entgegenstellen müssen. Aber wahrscheinlich lebt er ja vom Geld seines Vaters. Dann wäre es mit dem angenehmen Leben vorbei.
Dass er Helena damit geschadet hat, daran denkt er gar nicht.
Dann ist da noch der Gärtner Floriano. Der ist wohl schon in dem Buch „Das blaue Medaillon“ aufgetaucht. Floriano ist auch ein sehr liebenswürdiger Zeitgenosse.
Ich glaube Helena mag ihn recht gut leiden.
Ich bin gespannt wie sich alles entwickelt.