Leserunde zu "Die Saphirtochter" von Dinah Jefferies

Eine herzergreifende Liebesgeschichte vor der farbenprächtigen Kulisse Ceylons
Cover-Bild Die Saphirtochter
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Dinah Jefferies (Autor)

Die Saphirtochter

Roman

Angela Koonen (Übersetzer)

Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass er ein Doppelleben führte. Eines Tages besucht Louisa die koloniale Zimtplantage Cinnamon Hills, an der ihr Mann Anteile besaß, und lernt den raubeinigen Naturburschen Leo kennen, der mehr über Elliot zu wissen scheint, als er vorgibt. Und während die herrliche Plantage mit Blick auf den Indischen Ozean ihren magischen Zauber entfaltet, gerät Louisas Herz nicht nur wegen Elliots schockierendem Verrat zunehmend in Aufruhr ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.05.2019 - 02.06.2019
  2. Lesen 17.06.2019 - 21.07.2019
  3. Rezensieren 22.07.2019 - 04.08.2019

Bereits beendet

Eine bewegende Liebesgeschichte voller Abenteuer – mitreißend, hochemotional und atmosphärisch

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Abschnitt 3, KW 27, Seite 268 bis Ende

Profilbild von Gelinde

Gelinde

Mitglied seit 02.05.2016

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 10:27 Uhr

Dann mache ich hier mal den Anfang.

Also diesen dritten Abschnitt finde ich nun ein bisschen „befremdlich“ .

Schwer zu erklären:
Irgendwie so ein hin und her. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln……
Alles ein bisschen widersprüchlich und undurchsichtig - so wirkt es auf jedenfall auf mich.

So eine Art Tauziehen um Connor (ist das alles der damaligen Zeit geschuldet?)
Dann das Verhalten von Margo: mal hilft sie Louisa, dann reist sie einfach ab zu ihrer Mutter und erzählt der auch noch alles, dann hält sie sich wieder raus, dann stimmt sie Irene um – irgendwie alles durcheinander.

Ok, de Vos taucht wieder auf (Celine war also die Plaudertasche), entführt Conor, das geht aber alles easy auf.
Irgendwie kam da bei mir keine Spannung auf.

Louisa und Leo – das ist auch so ein Hin und Her, keine Linie drin; gefällt mir irgendwie nicht.

Tja und das Geld war dann ganz einfach in den losen Bodendielen versteckt:
Ist das nun genial einfach? ??(und deshalb war der Raum zugesperrt.)


Eine Aussage finde ich gut:
Wir sehen bei anderen Menschen das was wir sehen wollen und das was sie uns sehen lassen.


Nun noch eine Anmerkung zum Klappentext.

Da heißt es, eine Familie voller Geheimnisse:
Naja so viel Geheimnisse sind das ja auch nicht.
Vfor allem nicht in der Familie, die Geheimnisse hat jka nur Elliot.
Er hat eine Affäre und ein illegitimes Kind. Frönt seiner Spielsucht, und macht Schulden ohne dass seine Frau und Familie es weiß.
Die Schulden die er bei de Voss (und Cooper) hat werden ja nicht weiter erklärt: Spielschulden oder geschäftlich verzockt?

Wenn ich jetzt das Buch so im Nachhinein mit einem Satz beschreiben sollte, würde ich sagen:
Ein typischer Love&Landscape Roman,
nicht mehr aber auch nicht weniger.



Profilbild von tinstamp

tinstamp

Mitglied seit 05.05.2016

...soo viele Bücher, sooo wenig Zeit

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 10:44 Uhr

Mich hat nun der letzte Abschnitt doch etwas enttäuscht. Kaum kam etwas Spannung auf...unter den losen Bodendielen wurde Geld gefunden...wurde schon wieder zur endlosen Liebesgeschichte zwischen Luisa und Leo. Das war kein Fisch und kein Fleisch in meinen Augen.

Keine Aufklärung warum Elliot erpresst wurde! Waren es jetzt Spielschulden oder hat er sich verspekuliert? Die Entführung geht glatt und auch die Lösegeldforderung. Hierhätte man viel mehr Spannung einbauen können statt immer wieder zur Liebesgeshichte zu schwenken.
Irene wird plötzlich menschlich und will für Connor doch nicht das Sorgerecht. Alles Friede Freude Eierkuchen....

Das ist nu mein zweites Buch der Autorin und ich habe das Gefühl ich greife immer zu den schwächeren Büchern, denn ihr letztes wurde soo gelobt (die englische Fototragfin) und ich war bei "Die Tochter des Seidenhändlers! auch enttäuscht. Da war aber die erste Hälfte sehr gut und es flachte danach ab. Hie rhatte ich von Anfang an irgendwie das Gefühl nur an der Oberfläche zu schwimmen.

Profilbild von tinstamp

tinstamp

Mitglied seit 05.05.2016

...soo viele Bücher, sooo wenig Zeit

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 10:45 Uhr

Zitat von Gelinde

Wenn ich jetzt das Buch so im Nachhinein mit einem Satz beschreiben sollte, würde ich sagen:
Ein typischer Love&Landscape Roman,
nicht mehr aber auch nicht weniger.



naja, ich habe auch schon sehr gute Love&Landscape Romane gelesen.

Profilbild von tinstamp

tinstamp

Mitglied seit 05.05.2016

...soo viele Bücher, sooo wenig Zeit

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 10:45 Uhr

Zitat von Gelinde

Tja und das Geld war dann ganz einfach in den losen Bodendielen versteckt:
Ist das nun genial einfach? ??(und deshalb war der Raum zugesperrt.)



Ja, eine sehr einfache und unglaubwürdige Sache...

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Surya

Mitglied seit 24.08.2018

Chaos ist wunderbar

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 12:40 Uhr

Wie schön. Alles hat ein Happy End (war ja aber natürlich zu erwarten).
Was mich aber schon während des ganzen Buches gestört hat, war die Eindimensionalität der Personen. Die Guten sind immer gut, die Bösen machen nur böse Sachen. Im echten Leben ist niemand so.

Und ich muss mich auch meinen Vorrednern anschließen. Die Geschichte mit dem Geld und er verschlossenen Tür machte so gar keinen Sinn!

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eiger

Mitglied seit 26.07.2016

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 13:42 Uhr

tinstamp schrieb am 15.07.2019 um 10:44 Uhr

Mich hat nun der letzte Abschnitt doch etwas enttäuscht. Kaum kam etwas Spannung auf...unter den losen Bodendielen wurde Geld gefunden...wurde schon wieder zur endlosen Liebesgeschichte zwischen Luisa und Leo. Das war kein Fisch und kein Fleisch in meinen Augen.

Keine Aufklärung warum Elliot erpresst wurde! Waren es jetzt Spielschulden oder hat er sich verspekuliert? Die Entführung geht glatt und auch die Lösegeldforderung. Hierhätte man viel mehr Spannung einbauen können statt immer wieder zur Liebesgeshichte zu schwenken.
Irene wird plötzlich menschlich und will für Connor doch nicht das Sorgerecht. Alles Friede Freude Eierkuchen....

Das ist nu mein zweites Buch der Autorin und ich habe das Gefühl ich greife immer zu den schwächeren Büchern, denn ihr letztes wurde soo gelobt (die englische Fototragfin) und ich war bei "Die Tochter des Seidenhändlers! auch enttäuscht. Da war aber die erste Hälfte sehr gut und es flachte danach ab. Hie rhatte ich von Anfang an irgendwie das Gefühl nur an der Oberfläche zu schwimmen.

Das habe ich auch sehr vermisst - keine Aufklärung, mit wem Elliot sich eingelassen hat und warum er erpresst wurde.

Profilbild von Gelinde

Gelinde

Mitglied seit 02.05.2016

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 13:44 Uhr

Zitat von tinstamp

Das war kein Fisch und kein Fleisch in meinen Augen.



Dieser Vergleich lag mir auch die ganze Zeit auf der Zunge ☺

Zitat von tinstamp

Keine Aufklärung warum Elliot erpresst wurde! Waren es jetzt Spielschulden oder hat er sich verspekuliert?



Da fehlt mir auch eindeutig Info

Zitat von Surya

die Bösen machen nur böse Sachen



Und warum und weshalb "böse" erfahren wir irgendwie gar nicht, das finde ich schade

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Venatrix

Mitglied seit 13.05.2016

Ein Tag ohne Buch ist ein verlorener Tag.

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 15:24 Uhr

Hm, dieses Buch lässt mich enttäuscht zurück.

Das Gezerre um das Sorgerecht für Connor und dann die plötzliche Einsicht Irenes, vielleicht doch nicht ganz so geeignet zu sein, um Connor zu erziehen. Woher diese Eingebung? Der Heilige Geist?

Dann wird ein Haufen Geld unter den Bodendielen entdeckt, das Kaufhaus kann fast termingerecht eröffnet werden und ist gleich ein durchschlagender Erfolg - da wird ein bisserl zu dick aufgetragen.

Ach ja, und Louisa bekommt Leo oder so.

Puh, ein bisserl zu viel des Guten.
Außerdem sind nach wie vor einige Fragen offen: Was ist jetzt mit Elliotts Schulden? Haben sich die in Luft aufgelöst? War der Unfall ein Unfall oder doch nicht?

Also ich weiß nicht. Die Geschichte wabert irgendwie in der tropischen Schwüle herum, nicht Fisch nicht Fleisch. Kaum Spannung - selbst ein handfester Streit zwischen Margo, Irene und Louisa fehlt. DIe drei hätten sich schon ordentlich befetzen können.

Alles ist so lau, so glitschig wie ein Amöbe. Ich kann keine Figur so richtig fassen.


Profilbild von Surya

Surya

Mitglied seit 24.08.2018

Chaos ist wunderbar

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 18:24 Uhr

Zitat von Venatrix

Alles ist so lau, so glitschig wie ein Amöbe. Ich kann keine Figur so richtig fassen.



Das fasst es super zusammen. Genauso habe ich mich gefühlt!!!

Profilbild von KleineHexe

KleineHexe

Mitglied seit 14.08.2016

Everyone deserves the chance to fly...

Veröffentlicht am 15.07.2019 um 20:35 Uhr

Tja, ich schließe mich euren Meinungen an, das Buch hat mich leider enttäuscht, aber dafür fand ich die Leserunde toll

Zitat von tinstamp

Keine Aufklärung warum Elliot erpresst wurde! Waren es jetzt Spielschulden oder hat er sich verspekuliert? Die Entführung geht glatt und auch die Lösegeldforderung. Hierhätte man viel mehr Spannung einbauen können statt immer wieder zur Liebesgeshichte zu schwenken.
Irene wird plötzlich menschlich und will für Connor doch nicht das Sorgerecht. Alles Friede Freude Eierkuchen....

Das ist nu mein zweites Buch der Autorin und ich habe das Gefühl ich greife immer zu den schwächeren Büchern, denn ihr letztes wurde soo gelobt (die englische Fototragfin) und ich war bei "Die Tochter des Seidenhändlers! auch enttäuscht. Da war aber die erste Hälfte sehr gut und es flachte danach ab. Hie rhatte ich von Anfang an irgendwie das Gefühl nur an der Oberfläche zu schwimmen.



Ich finde dieses Buch auch schwächer als "Die englische Fotografin", aber letztendlich stört mich an beiden Büchern, dass die Autorin gegen Ende und ohne Logik alle störenden Probleme "aus dem Weg schreibt".

Es bleiben so viele Fragen offen - warum ist Elliot nicht mit seinem eigenen Auto gefahren? War es ein Unfall oder doch Selbstmord? War das Geld im verschlossenen Raum versteckt oder einfach nur unter Dielen? Waren die kleinen Unfälle, die am Ende zu einer Verzögerung der Eröffnung führten Sabotage? Gab es diese Spielschulden wirklich - falls ja, sind es dann nicht "Ehrenschulden", die beglichen werden müssen? etc. Und auch, wieso interessiert Luisa das alles nicht?

Auf mich wirkt es so als hätte die Autorin zu Beginn viele Ideen angerissen und dann vergessen, sie abzuschließen.

Ich bin irgendwann gefühlsmäßig ausgestiegen als ich das Gefühl hatte, das nicht mehr wirklich viel passieren wird. Luisa ist für mich immer mehr zu einer konstruierten Figur geworden - tut mir leid, ich kann ihr übertriebenes Engagement für Connor nicht nachvollziehen. Das ist auch alles zeitmäßig so eng beieinander und passiert alles innerhalb von einem halben Jahr.

Ganz aus war es dann als Irene diesen Satz gesagt hat von wegen "Wenn ein Mann fremdgeht, ist immer die Ehefrau schuld". Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich Irenes Verhalten mit ihrem Verlust und ihrer Trauer entschuldigt, aber für mich als Luisa wäre das der Punkt gewesen, an dem ich die ehemalige Schwiegermutter definitiv rausgeworfen hätte. Luisa hingegen lässt sich sogar das bieten und da kann man nur sagen, wenn du so auf dir rumtrampeln lässt, kann man dir auch nicht mehr helfen.