Leserunde zu "Unter dem Messer" von Kelly Parsons

Was tust du, wenn dein Verstand nicht mehr dir gehört?

Es ist ein wahres Gänsehaut-Szenario: Die herausragende Chirurgin Dr. Rita Wu soll die erste vollständig von Robotern gesteuerte Operation vorführen, doch ihre Gedanken und ihr Verhalten werden durch ein Implantat manipuliert.

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Zur Info: Da die Kapitelüberschriften sich häufig wiederholen, sind bei der Einteilung der Leseabschnitte nur die Seitenzahlen angegeben. Für alle, die mit dem eBook an der Leserunde teilnehmen, haben wir hier noch die letzten Sätze der Abschnitte eingefügt:

Abschnitt 1, KW 46, Seite 1 bis 152

"Selbstgefälliger Drecksack, dachte sie. Du hast das mit mir gemacht. Aber ich werde einen Ausweg finden. Sie wischte sich mit dem Handrücken übers Gesicht, stützte sich an der Wand ab und rappelte sich auf die Beine. Ich weiß noch nicht wie, aber ich werde einen Ausweg finden. Und wenn es mich umbringt. Sie schob sich am C-Bogen vorbei und kehrte zurück in den Gang. Aber zuerst muss ich Mrs. Sanchez operieren. Mit dem Auto-Chirurgen."

Abschnitt 2, KW 47, Seite 152 bis 311

"Wie es aussah, würde sich die Wettervorhersage als richtig erweisen: Alles deutete auf ein großes Unwetter hin. Nein. Dr. Wu würde mit Sicherheit nirgendwo hingehen. Nie wieder. Auf die eine oder andere Weise würde sie das Turner Krankenhaus nicht lebend verlassen."

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 10.10.2018 - 30.10.2018
  2. Lesen 14.11.2018 - 04.12.2018
  3. Rezensieren 05.12.2018 - 18.12.2018
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Cover-Bild Unter dem Messer
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(22)
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  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren

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Kelly Parsons (Autor)

Unter dem Messer

Thriller

Michael Krug (Übersetzer)

Es ist der große Tag von Dr. Rita Wu. Die renommierte Chirurgin des Turner Hospitals soll vor Fachpublikum die erste vollständig robotergesteuerte Operation vorführen. Doch kurz vor der OP hört sie in ihrem Kopf die Stimme eines Mannes, den sie nur zu gut kennt: Morgan Finney, Leiter eines Biotechnologiekonzerns. Er teilt Rita mit, dass ihr ein Nano-Implantat injiziert wurde, wodurch er mit ihr sprechen und ihr Verhalten beeinflussen kann. Und er hat mit Rita noch eine Rechnung offen, denn er macht sie für den Tod seiner Frau verantwortlich.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 10.12.2018

Medizinthrill mit ungewöhnlichem Plot

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In „Unter dem Messer“ begleiten wir vier Hauptpersonen: Rita, Spencer, Finney und Sebastian.

Jeder davon hat sein „eigenes Päckchen“ zu tragen. Rita – die Karrierefrau, Top-Chirurgin, liebende Schwester ...

In „Unter dem Messer“ begleiten wir vier Hauptpersonen: Rita, Spencer, Finney und Sebastian.

Jeder davon hat sein „eigenes Päckchen“ zu tragen. Rita – die Karrierefrau, Top-Chirurgin, liebende Schwester mit einigen zwischenmenschlichen Defiziten – wurde mir jedoch nie wirklich sympathisch. Ihre Charakterzeichnung war durchaus tief aber dabei widersprüchlich, sodass ich mir kein klares Bild machen konnte und sie nicht wirklich „verstand“. Spencer – Arzt, Familienmensch, von Rita verlassen – konnte mich jedoch überzeugen. Obwohl er Rita „stalkte“ war er direkt ein Sympathieträger. Beim Lesen spürte man förmlich, dass er ein herzensguter Mensch ist. Finney ist als Antagonist auch recht gelungen. Man erfuhr während des Lesens einige Hintergründe, die sein Handeln erklärten – auch wenn sie es natürlich nicht rechtfertigten. Er blieb immer etwas unberechenbar und undurchschaubar. Ehrlich gesagt gefiel er mir auch sehr gut. Sebastian hingegen war für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Es hat lange gedauert bis ich mich mit seiner Rolle und seinem Charakter anfreunden konnte. Jedoch ging es mir mit ihm ähnlich wie mit Rita. Es gab zu viele Widersprüchlichkeiten, die mich gehindert haben, mit ihm mitzufühlen.



Die Story selber wird ansprechend erzählt. Der Schreibstil gefiel mir. Es gab anfangs viele Passagen, die dazu dienten dem Leser technische und medizinische Inhalte zu erklären. Das nahm etwas das Tempo raus und ich empfand es auch als etwas zäh. Ab dem zweiten Drittel ließ dies jedoch nach und die Geschichte wurde vorangetrieben. Damit stieg natürlich auch die Spannung um ein Vielfaches an.

Die Idee des Plots fasziniert mich immer noch. Es ist ein durchaus interessantes Szenario, das sich Kelly Parsons hier ausgedacht hat. Ich glaube zwar nicht, dass es in naher Zukunft dazu kommt, aber ausschließen kann man heutzutage kaum noch etwas. Aufgrund des gewählten Themas ließen sich Erklärungen (wie oben erwähnt) auch keinesfalls ganz vermeiden.

Die Erzählform wechselt im Buch – wir lesen mal aus der Ich-Perspektive und dann gibt es wieder einen allwissenden, neutralen Erzähler. Ich persönlich mag diesen Stil, da es einfach für Abwechslung sorgt und natürlich auch Sympathien schaffen kann.

Etwas schwierig, fand ich die Tatsache, dass man alle Hintergründe bereits nach zwei Dritteln des Buches kannte. Im letzten Drittel gab es demnach nur noch den großen Showdown – wie man ihn aus Amerika kennt.



Fazit:

„Unter dem Messer“ begeistert Leser/innen, die sich für Medizin und Technik interessieren und sicher auch alle anderen, die Spaß an einem außergewöhnlichen Plot haben. Die Spannung baut sich jedoch eher langsam auf und einige Erklärungen behindern den Lesefluss. Die Geschichte selber gefiel mir jedoch gut und auch das Ende war nach meinem Geschmack.

Veröffentlicht am 08.12.2018

Ein solider Thriller mit einem erschreckenden Thema

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Kurze Zusammenfassung:
Morgan Finnley ist am Boden zerstört. Seine Frau ist tot und in seinen Augen gibt es nur eine Person die dafür Verantwortlich ist: Dr. Rita Wu.
Rita Wu ist eine erfolgreiche Ärztin, ...

Kurze Zusammenfassung:
Morgan Finnley ist am Boden zerstört. Seine Frau ist tot und in seinen Augen gibt es nur eine Person die dafür Verantwortlich ist: Dr. Rita Wu.
Rita Wu ist eine erfolgreiche Ärztin, die kurz davor steht die erste komplett robotergesteuerte Operation zu leiten.
Doch nur wenige Stunden vor der Operation wacht Wu in einem völlig desolaten Zustand in einem der Operationsräume auf.
Nackt mit blutendem Ohr und an einen OP-Tisch gefesselt wird Rita Wu von OP-Schwestern gefunden.
Rita hat starke Kopfschmerzen und kann sich nicht erklären, was mit ihr passiert sein könnte.
Gleichzeitig entdeckt Spencer einen fremden Ford Fiesta vor Ritas Haus.
Spencer kann Rita nicht ganz loslassen und sucht so oft wie es geht die Möglichkeit an Ritas Haus vorbei zu kommen.
In Spencer beginnt ein Verdacht zu keimen, denn ein fremdes Auto vor Ritas Haus, ohne das Rita zu Hause ist, kann nur Gefahr für Rita bedeuten.
Das die Gefahr aber schon direkt in Rita ist, ahnt Spencer nicht.
Über Nacht wurde in Ritas Ohr ein Implantat eingesetzt über das Morgan Finnley direkt mit Rita kommunizieren kann.
Seine Stimme ist in Ritas Kopf und sie kann sich nicht dagegen wehren.
Über dieses Implantat will Finnley die anstehende Roboteroperation kontrollieren .... und seine Rechnung mit Dr. Rita Wu begleichen.
Für Rita Wu steht nun ein Kampf an, der ihre ganze Willensstärke fordert .... und ihr den Verstand kosten kann.


Fazit:
Ich bin ein ziemlich großer Fan von Medizinthrillern und habe das Buch mit großer Neugierde aufgeschlagen.
Die Medizin nimmt auch viel Raum in diesem Thriller ein, ohne das man aber das Gefühl hat, hilflos vor den Inhalten zu stehen.
Die Autorin beschreibt und erklärt so gut, dass man den Vorgängen gut folgen kann und versteht was gerade passiert.
Das Thema an sich, nämlich die Kontrolle über einen anderen Menschen mit Hilfe eines Implantats ist sehr gruselig und auch so beschrieben, das ich zwischendurch Schlucken musste.
Das Buch fing sehr spannend an und hat mich sofort gefesselt, der Schluss war auch überaus spannend, der Mittelteil allerdings erschien mir etwas langatmig.
Kelly Parsons hat die verschiedenen Personen und Kulissen mit viel Liebe zum Detail beschrieben und gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass ich mich in diesen Details verliere.
Als Fan von Medizinthriller kamen mir auf der anderen Seite diese vielen Details auch sehr entgegen, denn ich wurde als Laie gut in das Thema eingeführt und auch gut durch die Geschichte geführt.
Insgesamt ist dieses Buch ein solider Thriller mit einem erschreckenden Thema

Veröffentlicht am 05.12.2018

Tödliche Rache

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Inhalt:
Es ist der große Tag von Dr. Rita Wu. Die renommierte Chirurgin des Turner Hospitals soll vor Fachpublikum die erste vollständig robotergesteuerte Operation vorführen. Doch kurz vor der OP hört ...

Inhalt:
Es ist der große Tag von Dr. Rita Wu. Die renommierte Chirurgin des Turner Hospitals soll vor Fachpublikum die erste vollständig robotergesteuerte Operation vorführen. Doch kurz vor der OP hört sie in ihrem Kopf die Stimme eines Mannes, den sie nur zu gut kennt: Morgan Finney, Leiter eines Biotechnologiekonzerns. Er teilt Rita mit, dass ihr ein Nano-Implantat injiziert wurde, wodurch er mit ihr sprechen und ihr Verhalten beeinflussen kann. Und er hat mit Rita noch eine Rechnung offen, denn er macht sie für den Tod seiner Frau verantwortlich.

Meine Meinung:
Es ist mein erstes Buch des US-Amerikaner Kelly Parson. Der Autor kommt vom Fach. Er ist selbst Urologe und weiß also wovon er schreibt. Der Stil liest sich flüssig und leicht, weist jedoch einige Längen auf. Manche medizinische Erklärung hätte man gerne kürzer fassen können. Dennoch ist die Spannung durchgehend vorhanden, denn die Grundidee ist faszinierend und verstörend zugleich. Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr weglegen.

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Auch wenn ich keinen so richtig in mein Herz schließen konnte. Selbst das arme Opfer nicht. Dr. Wu ist zwar eine toghe Frau, aber ihr fehlt es an Wärme. Spencer ist der einzige sympathische Protagonist, obwohl er für meinen Geschmack ein wenig lasch daherkommt. Der Antagonist Finney hingegen ist überzeugend beschrieben und ich hoffte bis zum Ende, dass man ihn irgendwie ausschalten kann. Er kennt keine Skrupel, er geht eiskalt und entschlossen vor. Über Sebastian habe ich mir den Kopf zerbrochen: Böse oder nicht?

Es ist zwar nur ein Buch, aber es schon erstaunlich wie weit Rachegedanken Menschen treiben können, welche zerstörerische Kräfte sie entwickeln.

Fazit: Insgesamt ein bisschen sehr „amerikanisch“, aber dennoch Gänsehaut erzeugend.

Veröffentlicht am 05.12.2018

Enttäuschend

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Das Buch "Unter dem Messer" konnte mich leider nicht überzeugen.

Die Idee sehr gut, eine Ärztin bekommt einen Chip implatiert und bekommt Befehle direkt in den Kopf. Sie soll operieren und die Befehle ...

Das Buch "Unter dem Messer" konnte mich leider nicht überzeugen.

Die Idee sehr gut, eine Ärztin bekommt einen Chip implatiert und bekommt Befehle direkt in den Kopf. Sie soll operieren und die Befehle ausführen. Was ziemlich weite Folgen hat. Es geht um Rache!

Leider ist es dem Autor nicht gelungen, die interessante Story gut umzusetzen. Die Tatsache, dass die Kapitel sehr kurz sind und immer aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, haben mich nicht besonders gestört. Jedoch wurde mir die Hauptperson nicht wirklich symphatisch.
Rita eine Ärztin die einfach zu Perfekt ist oder es sein will oder muss. Sie war mir ab dem ersten lesen unsymphatisch und leider hat es sich bis zum Ende durchgezogen.

Auch die anderen Figuren werden intensiv beschrieben mit Geschichten aus der Vergangenheit die leider nicht immer wichtig sind. So füllen sich Seiten mit unnützen kram, die keine Spannung mehr haben sondern langweilen.
Die immer wieder aufkeimende Spannung wird mit solchen Teilen wieder zu nichte gemacht.

Das Ende, dann stark übertrieben, hier findet sich alles wieder was man in einem Action Film erwartet. Für einen Thriller schon fast zu viel des guten. Zu dem werden interessante Stränge aus dem Anfang nicht weiter verfolgt.

Was noch anzumerken wäre, es werden viele medizinische Sachen erklärt. Auch hier ist es zeitweise etwas zu viel des guten.

Für mich ein enttäuschendes Buch zum Jahresende.

Veröffentlicht am 05.12.2018

Story verspach viel, hielt aber leider nur wenig

3 1

Jetzt ist sie schon rum, meine erste Leserunde.

Mir hat es viel Spaß gemacht, dabei zu sein und eure Kommentare zu den einzelnen Abschnitten zu lesen. Vielen Dank dafür.

Das Cover und die Leseprobe ...

Jetzt ist sie schon rum, meine erste Leserunde.

Mir hat es viel Spaß gemacht, dabei zu sein und eure Kommentare zu den einzelnen Abschnitten zu lesen. Vielen Dank dafür.

Das Cover und die Leseprobe fand ich sehr vielversprechend und beides machte mich neugierig auf das Buch. Die Story ist faszinierend, vor allem, weil sie bei dem heutigen Stand der Technik nicht ganz unrealistisch erscheint. Sie versprach ein spannendes Leseabenteuer. Leider wurde das dann nicht geliefert. Aber eins nach dem anderen:

Mir war der Autor bisher unbekannt. Sein Schreibstil gefällt mir. Er hat es mir leicht gemacht, mich in die Story einzufinden und die Einteilung der Kapitel fand ich auch angenehm. So konnte die Story aus den verschiedenen Blickwinkeln der Hauptpersonen erzählt werden. Die Anzahl der Hauptpersonen und damit verbundenen Blickwinkel fand ich auch passend.

Zu Beginn des Buches konnte mich dieses noch packen. Man bekam einen ersten Eindruck der Charaktere, es blieben aber noch viele Fragen offen, was die Spannung aufrecht erhielt.
Im Verlauf des Buches wurden diese dann - vor allem mit Rückblenden - beantwortet. Die Rückblenden selber fand ich nicht störend, auch wenn sie etwas häufig auftauchten. Jedoch nahm die Spannung mit jeder geklärten Frage weiter ab und konnte bis zum Ende des Buches nicht aufrecht erhalten werden.
Bereits sehr früh, konnte man die Entwicklung der einzelnen Personen und auch der Story bereits erahnen und der Autor hatte keine wirklichen Überraschungen für den Leser mehr parat. Vielleicht von der Wach-OP an Rita mal abgesehen, was eine interessante und verstörende Wendung darstellte.

Der Mittelteil war für meinen Geschmack viel zu langatmig. Es schien, als wollte der Autor zwanghaft die Beschreibung der AutoChirug-OP verzögern, was leider sehr zu Lasten der Spannung ging.

Je näher ich die Firguren kennen lerne, desto unsympatischer wurden sie mir leider. Fand ich Rita zunächst noch bewunderns wert, ging mir ihre Perfektion gegen Ende auf die Nerven. Sie wurde als Heldin dargestellt, welche als Kind schwere Schicksalsschläge ertragen musste und dennoch eine beispiellose Karriere hinlegen und sich noch um ihre Schwester kümmern konnte. Da half es auch nichts, dass sie diese zwischenzeitlich mal vernachlässigt hatte. Vor allem war es mir etwas zu dick aufgetragen, dass Rita sich so sehr gegen das Implantat wehren konnte, wie vor ihr noch keiner. Dass sie Stromstärken aushalten konnte, die sämtiche Versuchspersonen zuvor in den Tod oder den Wahnsinn getrieben hatten. Hier wäre weniger echt mehr gewesen.

Spencer war mir ebenfalls zu perfekt dargestellt. Dieser Mann scheint wirklich gar keine Schwächen zu haben. Gutaussehend, erfolgreich im Job und dann immer hilfebereit und nie schlecht gelaunt.

Sebastians Figur war mir zu flach. Total verhersehbar, auch wenn wir bis zum Schluss nicht erfahren haben, was er denn jetzt genau macht und wie es zu der Zusammenarbeit mit Finney kam.

Auch Finney ist mir zu überspitzt dargestellt. Das perfekte Böse. Da das Leben eigentlich nie nur schwarz oder weiß ist, wäre mir eine Graufärbung der Figuren lieber gewesen.

Am meisten hat mich jedoch das Ende enttäuscht. Nicht nur, dass es total vorhersehbar war, hier wurde auch versucht, alles an Spannung hinein zu packen, was der Rest vermissen lassen hatte. Dieses ewige "Sebastian ist tot - nein, doch nicht - ach, jetzt rutscht er doch noch den Abhang hinunter - oh, doch nicht" und "Rita ist gerettet - nee, wird doch zu Tode opperiert - ach, jetzt rettet Spencer sie - nee, schafft er doch nicht - aber Sebastian rettet sie - nein, Finney schafft es doch sie zu töten - was ein Glück, Finney ist in den Abgrund gestürtzt, jetzt ist sie gerettet - nein, sie stürzt doch hinterher - was ein Glück, sie ist doch gerettet" "Darcys Bombe ist entschärft - oh nein, der Timer ist nur beschleunigt worden - Sebastian schafft es doch noch - oh Gott, die Bombe ist explodiert - nein, sie hat es doch geschafft" und "Finney ist tot - nein, er taucht doch noch mal auf".... alles sehr überspitzt und leider total unrealistisch. Zumindest bei mir hatte es auch nicht zur Spannung beigetragen. Am Ende wollte ich nur, dass es endlich vorbei ist. Sehr schade.

Fazit:
Eine interessante Story, welche leider nicht besonders fesseld und schlüssig umgesetzt wurde. Leider kein neuer Lieblingsautor von mir.