Veröffentlicht am 10.05.2026
Das Cover des Buches ist sehr detailreich gestaltet worden und gefällt mir richtig gut. Ich liebe die Darstellung von Maevyth, den dunklen Wald sowie die vielen ergänzenden Elemente einfach sehr. So entsteht ...
Das Cover des Buches ist sehr detailreich gestaltet worden und gefällt mir richtig gut. Ich liebe die Darstellung von Maevyth, den dunklen Wald sowie die vielen ergänzenden Elemente einfach sehr. So entsteht auf jeden Fall eine wunderschöne Gestaltung, die mich als Leserin im Gerne sofort ansprechen kann.
Der Schreibstil von Keri Lake war zudem in meinen Augen absolut interessant, packend und mitreißend, sodass ich ehrlicherweise am liebsten auch direkt weitergelesen hätte, so gefesselt war ich von der Welt und dem bisherigen Magiesystem, das sich gerade aufbaut.
Spannend fand ich, dass es unterschiedliche Übersichten sowie ein Glossar gibt, um während des Lesens immer wieder bestimmte Begriffe und ihre Bedeutungen nachlesen zu können. Vor allem bei einem Fantasy-Titel finde ich diesen Punkt wahnsinnig relevant.
Der Prolog zeichnet dabei ein sehr düsteres Bild, das ich mir sehr gut direkt vorstellen konnte. Die Darstellung der Geschichte aus der Perspektive von Zevanders Mutter finde ich sehr interessant, denn man spürt, wie viel sie für ihren Sohn geben würde. Und dennoch hat ihr Mann einen Pakt geschlossen, der jetzt alles verändert…
Ich fand die gezeichneten Emotionen wirklich grandios eingefangen, denn ich konnte mit Lady Rydainn die ganze Zeit absolut mitfühlen, denn dieses Schicksal hat mir doch das Herz gebrochen. Diese doch sehr emotionale Szene wendet sich jedoch, als Lady Rydainn feststellt, dass in diesem Prozess nicht ihr Sohn, sondern Cadavros Schaden erlitten hat. Man spürt ihre Mutterliebe auf jeden Fall zu jedem Zeitpunkt und auch wenn der Prolog dennoch sehr offen endet, bin ich so neugierig, auf Zevanders Fähigkeiten und seine Entwicklung im Verlauf der Geschichte!
Als dann die Perspektive in die Gegenwart zu Maevyth wechselte, konnte ich auch sie kennenlernen. Mehr über die Eating Woods zu erfahren, war wirklich interessant, denn dieser Wald scheint wirklich nichts für schwache Nerven zu sein und hat bereits mehr als ein Opfer hervorgebracht. Gleichzeitig zeichnet die Autorin definitiv eine unheilvolle Stimmung, die mir gut gefällt und total perfekt zum Buch selbst passt.
Maevyths Schicksal hat mich sehr bewegt, wobei eben auch deutlich wird, dass sie eine neue Familie bei den Bronwicks gefunden hat, auch wenn dort ebenfalls nicht alles perfekt war. Dabei spürte ich jedoch auch ihren Widerstand, entweder zu heiraten, oder sich den Rotschleiern anzuschließen, was für sie beides nicht wirklich in Frage kommt. So wirkt sie schon jetzt definitiv wie eine sehr starke und mutige Protagonistin, trotz ihrer Verletzlichkeit und der offenen Fragen, der sie nachgehen will.
Die Szene rund um den Vogel zeigt auf jeden Fall Maevyths Zerrissenheit und den Faktor, dass sie gar nicht mehr so richtig weiß, auf wen und was sie vertrauen soll. Besonders das Ende der Leseprobe lässt jetzt natürlich einige Fragen offen. Wofür ist es bald soweit? Für ihre Hochzeit? Etwas anderes? Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich erwartet.
Aus diesem Grund habe ich aktuell noch sehr viele Fragen und würde mich sehr freuen, die Protagonisten auf ihrer Reise begleiten und ihre Geschichte weiterlesen zu dürfen, um mich im Anschluss mit den anderen Teilnehmenden darüber auszutauschen.