Leserunde zu "Anathema" von Keri Lake

Auftakt der THE-EATING-WOODS-Reihe von Keri Lake
Cover-Bild Anathema
Produktdarstellung
Keri Lake (Autor)

Anathema

Silvia Gleißner (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Nach NOCTICADIA das nächste Gothic-Dark-Fantasy-Highlight von Keri Lake

Maevyth Bronwick weiß, dass der Wald neben ihrem Dorf verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kehrt jemals zurück. Doch ein tragischer Schicksalsschlag treibt sie dazu, sich in das düstere Labyrinth zu wagen. Dort trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Seine Beute kennt ihn nur als The Scorpion , denn Zevander tötet ohne jede Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern des Waldes überlassen, als sie zu beschützen — doch er braucht sie. Und je länger sie Seite and Seite versuchen, den Horror der Eating Woods zu überleben, desto klarer wird, dass ihre Anziehung gefährlicher ist als alles, was im Wald lauert ...

Auftakt der THE-EATING-WOODS-Reihe von Keri Lake

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 20.04.2026 - 10.05.2026
  2. Lesen 18.05.2026 - 07.06.2026
    Lesen
  3. Rezensieren 08.06.2026 - 21.06.2026
  1. Abschnitt 1, Seite 1 bis 266, inkl. Kapitel 24 bis 24.05.2026
  2. Abschnitt 2, Seite 267 bis 522, inkl. Kapitel 43 bis 31.05.2026
  3. Abschnitt 3, Seite 523 bis Ende bis 07.06.2026

Schlagworte

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 30.04.2026

Mein erster Eindruck nach der Leseprobe ist sehr positiv: düster, atmosphärisch.
Das Cover gefällt mir sehr gut, weil es edel, dunkel und diese Dark Fantasy Stimmung perfekt vermittelt.
Auch der bildhafte ...

Mein erster Eindruck nach der Leseprobe ist sehr positiv: düster, atmosphärisch.
Das Cover gefällt mir sehr gut, weil es edel, dunkel und diese Dark Fantasy Stimmung perfekt vermittelt.
Auch der bildhafte und intensive Schreibstil spricht mich an. Der Einstieg mit Maevyth hat mich sofort neugierig gemacht:: der verfluchte Wald, die Dorfgemeinschaft, diese religiöse Enge.
Maevyth macht auf mich einen spannenden Eindruck. Sie wirkt verletzlich, aber trotzig und innerlich stark.
Vom Fortgang erwarte ich viel Spannung, Geheimnisse, Magie, Gefahr und eine Romance mit ordentlich Anspannung. Nach der Leseprobe möchte ich definitiv wissen, was es mit Maevyth und dem Wald auf sich hat.

Veröffentlicht am 29.04.2026

Die Eating Woods fühlen sich nicht einfach nur wie ein Wald an, sondern wie ein lebendiges Labyrinth. So ein Ort, der einen verschluckt. Alles wirkt bedrohlich, unberechenbar und irgendwie… falsch. Ich ...

Die Eating Woods fühlen sich nicht einfach nur wie ein Wald an, sondern wie ein lebendiges Labyrinth. So ein Ort, der einen verschluckt. Alles wirkt bedrohlich, unberechenbar und irgendwie… falsch. Ich hatte direkt dieses unterschwellige Unbehagen beim Lesen, als könnte jederzeit etwas passieren und war sofort gecatcht.
Maeve als Figur fand ich auf den ersten Blick super spannend. Sie geht nicht leichtfertig in diesen Wald, sondern aus einem Grund heraus, der sich nach echter Verzweiflung anfühlt. Dadurch hatte ich sofort eine Verbindung zu ihr, weil klar ist: Sie muss da rein, egal wie hoch der Preis ist. Und natürlich auch: Sie ist nicht naiv oder dumm, sondern bereit, zu kämpfen. Eine Protagonistin, wie ich sie mag.

Und dann kommt Zevander.
Ganz ehrlich? Genau diese Art von Figur schreit erstmal nach Klischee: tödlicher Assassine, kalt, distanziert, nennt sich „Scorpion“. Aber dieses „Ich würde dich eher sterben lassen als dir zu helfen“-Mindset bringt direkt Spannung rein. Nicht nur durch die Gefahr des Waldes, sondern auch zwischen den Figuren selbst.

Ich bin so gespannt, wie es weitergeht und wie die beiden miteinander umgehen. Die Spannung zwischen ihnen ist schonmal super und ich denke, in dem Wald lauert noch viel mehr, als ich gerade ahnen kann.

Veröffentlicht am 29.04.2026

Ja, ja und ja!
Das Cover und die grundlegende Gestaltung des Buches sprechen mich total an. Ich lese gern Bücher aus dem Genre Gothic Fantasy und schätze auch die detailverliebte Aufmachung. Auch die Gestaltung ...

Ja, ja und ja!
Das Cover und die grundlegende Gestaltung des Buches sprechen mich total an. Ich lese gern Bücher aus dem Genre Gothic Fantasy und schätze auch die detailverliebte Aufmachung. Auch die Gestaltung im Buch, also die der Seiten und Kapitelanfänge, sind sehr gelungen. Der Klappentext verrät mehr als die Leseprobe, daher kann man schon die ersten Zusammenhänge herstellen bzw. Personen und Geschehnisse zuordnen. Schon zu Beginn des Buches gibt es eine tolle Ausführung zu den verschiedenen Bevölkerungsgruppen, dem Glossar, den Glyphen und Gottheiten. Die Landkarte dazu ist ebenfalls cool. Über diese Kleinigkeiten freue ich mich tatsächlich immer sehr. Sie geben dem Buch bzw. der Welt direkt mehr Tiefe und Bedeutung. Toll, dass Autorinnen diese Chance nutzen. Auch die dargestellte Fremdsprache ich Prolog lässt die Welt authentischer wirken. Ich frage mich da, welche Sprachen sich entweder die Autorin oder die Übersetzung zum Vorbild genommen haben. Ich meine einen romanischen Einfluss herausgelesen zu haben. Und Manno Mann war der Prolog allein schon heftig. Es wird bereits ein düsterer und dunkler Ton für den Fortgang der Geschichte gesetzt. Ich persönlich mag dieses Anstrich in Büchern des Genre sehr. Das Existenzialistische, das Trost- und Aussichtslose... Es zeigt auch sehr gut, in welch grausamer Welt wir uns befinden. Auch formuliert die Autorin aus, wodurch die Familie in diese schreckliche Situation geraten ist. Diese Andeutungen werden auch in der Gegenwart und von der Protagonistin gemacht bzw. deutlich formuliert. Dieses Aufzeigen von patriarchalen Strukturen, misogynem Verhalten und schlussendlich Frauenfeindlichkeit wird selten so offen und scharf geschildert. Damit ist man als Leserin gleich eingenordet und weiß, in was für einer Welt wir uns bewegen. Die ersten Szenen mit Maevyth sind still, aber aussagekräftig. Sie ist ein Findelkind, geächtet von der Dorfgemeinschaft und am Scheideweg für ihr weiteres Leben. Die böse Stiefgroßmutter, der wohlmeinende Großvater, der abwesende neutrale und mittlerweile tote Vater, die einvernehmliche Schwesternliebe zu Aleysia. All das ist ein schönes Spiel mit bekannten Klischees. Manche sind wahr, andere in abgewandelter Form und wieder andere treffen schlicht nicht zu. Ich empfinde das als einen tollen Umgang mit den Möglichkeiten, die einem das Geschichtenschreiben bietet. Wie schon angedeutet gefällt mir der Ton und die scharfe Beobachtung der Protagonisten. Die Grausamkeit des Sacton Cain wird offen beschrieben. Nicht selten wird das weniger deutlich angedeutet. Da kommt mir eine Hexendoku in den Sinn. Die Grausamkeiten, die zu dieser Zeit oder im Mittelalter gegenüber Frauen und einem geringeren Teil Männern angetan wurden, finden nicht oft Widerhall in Büchern. Auch die Sprache der Autorin bzw. der Übersetzung bringt eine Schwere oder etwas getragenes in die Geschichte und fördert damit die Stimmungswelt. Von der Handlung an sich gibt die Leseprobe nicht viel Preis. Wir lernen Maevyth, ihre Umstände und die Geheimnisse, die es aufzudecken gilt, kennen. Allein schon die schwarze Rose bei ihr im Korb. Ein Versprechen auf mehr! Die Szene mit der magischen Briefantwort hat mir auch gut gefallen. Ich kann mir fast vorstellen, dass ein/e Dryadivir dahintersteckt. Bei wandelnden, schlauen Bäumen muss ich direkt an "Herr der Ringe" denken. Diese Idee aufzugreifen bzw. in ein Buch einzubinden gefällt mir. Insbesondere da oftmals gängige Fantasyelemente herangezogen werden und selten originellen Ideen Raum gegeben wird. Die letzten Sätze der Leseprobe und der Klappentext verheißen, dass in naher Zukunft eine Verbannung stattfinden wird und diese vermutlich Maevyth zum Gang (oder zur Flucht?) in den Wald führt. Dort wird sie auf Zevander treffen und dann ist wirklich alles möglich. Zevanders Geschichte interessiert mich auch brennend. Was seinem Bruder angetan wurde, ist schrecklich. Was er erleiden musste, ist schrecklich. Ich hoffe, dass er dafür Rache genommen hat oder nehmen wird. Ich frage mich, was aus seiner Familie geworden ist und welche dunklen Pläne der Magus hatte oder hat. Insgesamt baut das Buch eine vielversprechende Spannung wie Welt auf, in die ich am besten direkt eintauchen möchte :-)

Veröffentlicht am 29.04.2026

Start möcht ich auf jeden Fall schon mal damit, dass es ein Riesen fetten Pluspunkt dafür gibt, dass der Glossar am Anfang steht. Ich finde es ja immer schlimm, wenn man erst am Ende entdeckt, dass man ...

Start möcht ich auf jeden Fall schon mal damit, dass es ein Riesen fetten Pluspunkt dafür gibt, dass der Glossar am Anfang steht. Ich finde es ja immer schlimm, wenn man erst am Ende entdeckt, dass man sich so viel hätte einfacher machen können und ich hab mir den durchgelesen und habe schon jetzt das Gefühl, dass ich auf jeden Fall einen guten Überblick beim Lesen haben werde. Dann finde ich die Karte Mega. Natürlich sieht man die jetzt in einem E-Book Format nicht so gut wie auf einem richtigen Buch aber ich find’s schon mal gut, dass es überhaupt eine gibt. Der Prolog hat mich total gefesselt. Ich fand er war super gut geschrieben und an sich finde ich die Erzählperspektive total schön und angenehm. Ich bin durch diese Leseprobe super leicht durchgekommen und hätte am liebsten gar nicht aufgehört. Es gab direkt Spannung und ich finde, der Spannungsbogen ist auch relativ gut nach oben gegangen. Maevyth Ist mir super sympathisch. Ich finde sie hat genauso wie das komplette World Building in diesem Buch so eine düstere Atmosphäre beziehungsweise eine düstere Aura, die sie ausstrahlt ist trotzdem aber sympathisch und man hat das Gefühl, dass sie wirklich mutig auch ist was sie ja wohl auch sein muss wenn sie in einen Wald gehen möchte, ist jetzt noch niemand zurückgekommen ist.
Zevander könnte auch ein wirklich spannender Charakter sein vor allen Dingen, weil ich ja Assassinen auch einfach immer super spannend finde. Da bin ich sehr gespannt, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt, was beide an den Ort treibt und vor allen Dingen wie die Dynamik zwischen den beiden ist, was ich daraus entwickeln könnte und was eben auch in dem Wald geschieht. Ich kann mir noch nicht wirklich vorstellen, wie es weitergeht aber ich bin auch einfach mal gespannt, mich überraschen zu lassen..

Veröffentlicht am 29.04.2026

Die Leseprobe von Anathema hat mich ehrlich gesagt direkt gepackt. Ich mag diese düstere, leicht unheimliche Stimmung total, und genau die kommt hier schon auf den ersten Seiten richtig gut rüber.
Der ...

Die Leseprobe von Anathema hat mich ehrlich gesagt direkt gepackt. Ich mag diese düstere, leicht unheimliche Stimmung total, und genau die kommt hier schon auf den ersten Seiten richtig gut rüber.
Der Schreibstil liest sich für mich sehr flüssig, aber gleichzeitig auch bildhaft, sodass ich mir vieles direkt vorstellen konnte. Ich hatte beim Lesen sofort dieses Gefühl, in eine geheimnisvolle Welt einzutauchen, bei der man noch nicht alles versteht, aber unbedingt mehr herausfinden will.
Besonders spannend finde ich, dass die Geschichte direkt Fragen aufwirft und so eine gewisse Spannung mitschwingt, ohne zu viel vorwegzunehmen. Genau das mag ich – wenn man als Leser neugierig bleibt und sich die Handlung langsam entfaltet.
Insgesamt macht die Leseprobe auf mich einen sehr starken Eindruck und ich habe richtig Lust, weiterzulesen und zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt.