Da ich bereits ein Buch von Keri Lake gelesen habe und es mir wirklich gut gefallen hat, bin ich auch auf dieses hier gespannt. Das Cover zieht mich sofort in seinen Bann. Die dunklen Farben geben die düstere Stimmung des Buches wieder. Der Farbschnitt mit den Raben sowie die silbernen Akzente an den Ecken des Buches passen perfekt. Der Augenmerk liegt aber natürlich auf der Frau mit den langen schwarzen Haaren in der Mitte, die ein schwarzes Kleid trägt und über der ein Rabe fliegt. Es passt einfach super zu der Gothic-Thematik im Buch.
Das Glossar am Anfang der Geschichte finde ich super, da man sich so zurechtfinden kann. Die Geschichte an sich klingt bisher interessant und macht Lust darauf, weiterzulesen. Der Schreibstil lässt sich zudem flüssig lesen und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen, da alles sehr detailliert beschrieben wird. Obwohl ich mich zunächst noch mit den Namen, die im Roman vorkommen, vertraut machen musste, fand ich mich dann doch recht schnell im Buch zurecht. Die düstere Stimmung, die einem bereits beim Anblick des Covers umgibt, ist auch im Inneren des Buches nicht wegzudenken und das macht es spannender.
Von Zevander ist bisher aus der Gegenwart nicht viel bekannt, dafür aber aus der Vergangenheit. Dort musste er wohl schon viel durchmachen. Mal sehen, welche Auswirkungen das auf seinen gegenwärtigen Charakter hat. Und auch Maevyth hatte eine harte Kindheit, weshalb sie leider als Außenseiterin behandelt wird. Gleichzeitig frage ich mich, warum sie als Kind ausgesetzt wurde und wer ihre Eltern sind. Steckt hier mehr dahinter? Sie macht auf mich einen verletzlichen Eindruck, aber gleichzeitig wirkt sie stark. Dass der Wald, Eating Woods, neben ihrem Dorf verflucht ist und sie sich dorthin begibt, macht die Story noch spannender und lässt bereits vorhersagen, dass etwas passieren wird.
Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Geschichte und auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren. Besonders freue ich mich auf den Slow-Burn, aber auch auf die vielen Geheimnisse, die hoffentlich aufgedeckt werden, sowie die Abenteuer und Hürden, die Maevyth erleben wird und die sie überqueren muss, um zum Ziel zu gelangen. Wem wird sie im Wald begegnen, vielleicht den Dämonen? Und wie soll sie es dort herausschaffen, wenn sich das bisher wohl eher schwierig herausgestellt hat? Sicher ist jedenfalls, dass es nicht einfach werden wird. Besonders der verfluchte Wald wird hier eine besondere Rolle spielen und die Atmosphäre noch düsterer machen, als sie ohnehin schon ist.