Schnell-Leserunde zu "Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an" von Lissa Lehmenkühler

Miteinander ist das Durcheinander am schönsten
Cover-Bild Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an
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Lissa Lehmenkühler (Autor)

Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an

Ein fröhliches Bilderbuch in Reimen für Kinder ab 4 Jahren - mit viel Wortwitz ein herrlicher Vorlesespaß

Julia Bierkandt (Illustrator)

Miteinander ist das Durcheinander am schönsten
Ete Petete wohnt mit ihrem außerordentlich ordentlichen Pudel Pico Bello in einer außerordentlich ordentlichen Villa. Dort ist vom Keller bis zur Dachpfanne alles sauber, fein und flusenrein. Doch dann kommen neue Nachbarn an - laut und zottelig: Tohu Wabohu und seine Riesenkatze Ramba Zamba. Bei ihnen ist das Durcheinander perfekt! Sie purzeln über Heckenrosen, graben in Etes Beeten nach Piratenschätzen und lassen Kirschkerne hoch zu den Sternen fliegen. Ein ordentliches Donnerwetter liegt in der Luft. Doch als Ete schimpfend und zeternd in Tohus Schatzgräberloch plumpst, ist Tohu tröstend zur Stelle - und bietet gleich noch ein Karacho-Tänzchen an. Und wer kann dazu schon Nein sagen?
Traumhaft illustriert - in Reimen und mit vielen Wortspielen erzählt. Ein großer Spaß zum Vorlesen und Entdecken.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 22.09.2025 - 12.10.2025
  2. Lesen 20.10.2025 - 26.10.2025
  3. Rezensieren 27.10.2025 - 09.11.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Bilderbuch ab 4 Jahren Vielfalt Toleranz Respekt Miteinander Durcheinander Träumen Pirat spielen Nachbarschaftsstreit Reime Verse Vorlesefest Sprachspiele Kater Pudel Humor Lachen Bilderbücher

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 27.10.2025

So schön kann Durcheinander sein

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Worum geht’s?
Ete Petete und Pico Bello haben ihr Leben perfekt sortiert – alles glänzt, glitzert und steht akkurat an seinem Platz. Doch dann ziehen Tohu Wabohu und Ramba Zamba nebenan ein … und schwupps, ...

Worum geht’s?
Ete Petete und Pico Bello haben ihr Leben perfekt sortiert – alles glänzt, glitzert und steht akkurat an seinem Platz. Doch dann ziehen Tohu Wabohu und Ramba Zamba nebenan ein … und schwupps, ist’s vorbei mit der feinen Ruhe! Statt Tee und Tischdecke gibt’s plötzlich Chaos, Krach und ganz viel Farbe!

Meine Meinung:
Was für ein herrlich verrücktes Buch! „Ete Petete & Tohu Wabohu – Gegensätze ziehen sich“ an hat uns vom ersten Reim an begeistert. Lissa Lehmenkühler jongliert mit Sprache wie ein Zauberclown – ihre Reime sind frech, klangvoll, voller Witz und gehen Großteils leicht über die Zunge. Dazu die Illustrationen von Julia Bierkandt: ein Farbenfest! So leuchtend, so lebendig – jedes Detail erzählt eine eigene kleine Geschichte.

Die Figuren sind einfach großartig. Schon die Namen sind ein Volltreffer: Ete Petete – die pinke Perfektionistin mit Pünktchen, Schleifchen und Haltung – und Tohu Wabohu, der kleine Wildfang, halb Rübezahl, halb Wirbelwind. Und dann diese Haustiere! Besser hätte man das Chaos-und-Ordnung-Duo gar nicht zeichnen können.

Mein 2,5-Jähriger war sofort hin und weg. Besonders, wenn ich Ete mit piepsiger Stimme sagen ließ: „Um Himmels Willen! Wir trinken nur Tee!“ – da hat er sich kugelig gelacht und es immer wieder nachgequietscht. Inzwischen kann er fast den ganzen Text mitsprechen und erzählt stolz die Geschichte anhand der Bilder nach. Ganz besonders schön fand ich Etes Verwandlung nach dem Sturz ins Loch – aus der steifen Ete wird plötzlich ein richtig liebenswertes, fast elfenhaftes Mädchen. Nur eine kleine Szene habe ich vermisst: den Moment, in dem Tohu sie wirklich rettet. So eine Rettungsaktion hätte besser gezeigt, wie die Freundschaft zwischen den beiden entstand und das Freundschaftsgefühl selbst noch stärker gemacht. Aber auch ohne das ist die Geschichte rund und herzerwärmend.

Nach sicher zwanzigmal Vorlesen entdecken wir immer noch neue Kleinigkeiten: winzige Witze in den Bildern, witzige Wortspiele wie „ordentliches Durcheinander“ oder „außerordentlich ordentlich“ – pure Sprachfreude! Dieses Buch bringt kleine und große Leser zum Lachen, Staunen und Mitreimen.

Fazit:
„Ete Petete & Tohu Wabohu – Gegensätze ziehen sich an“ von Lissa Lehmenkühler und illustriert von Julia Bierkandt ist ein fröhliches, buntes Chaos mit Herz und Witz, das zeigt: Gegensätze machen das Leben erst spannend! Wegen der fehlenden Rettungsszene gibt’s einen winzigen Punktabzug – aber ansonsten eine absolte Leseempfehlung.

4 kunterbunten Sterne von uns!

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Vom Ende enttäuscht

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Ete Petete und ihr Hund Picco Bello haben ein sehr ordentliches, akkurates Zuhause, bis nebenan Tohu Wabohu mit seinem Kater Ramba Zamba einzieht.

Die Illustrationen und Wortspiele sind wirklich allerliebst. ...

Ete Petete und ihr Hund Picco Bello haben ein sehr ordentliches, akkurates Zuhause, bis nebenan Tohu Wabohu mit seinem Kater Ramba Zamba einzieht.

Die Illustrationen und Wortspiele sind wirklich allerliebst. Ich, als Erwachsene fand es beim ersten Lesen toll, wie die Worte Etepetete, Picco Bello, Tohuwabohu und Rambazamba verbildlicht wurden.
Den Kindern waren die Zusammenhänge natürlich nicht bekannt, aber ich denke, wenn ihnen die Begriffe irgendwann mal begegnen sollten, haben sie gleich die Bilder dieses Bilderbuchs vor Augen.

Das Buch ist in Reimform geschrieben, wobei jedoch das Versmaß manchmal mit der Zange geformt schien. Es gab schon ein paar Holperverse, die mir das betonte Vorlesen etwas erschwerten.

Die Bilder sind mit vielen Kleinigkeiten geschmückt, die man so nach und nach entdecken kann, was es für meine Kitakinder besonders macht, so dass sie es immer wieder gerne aus dem Leseregal holen.
Als Rambazamba aus dem Baumgrün hervorspringt scheint man seine Lautstärke förmlich zu hören, so präsent ist er.

Am Ende haben die beiden Nachbarn Frieden geschlossen und ein ordentliches Durcheinander.
Das ist leider nicht ganz das Ende das ich mir als Moral erhofft hatte.
Gerne hätte ich gesehen, dass auch Tohu ein wenig ordentlicher wird. So wird es aber durch Rambazamba und ihn nur bei Etepete unordentlicher und Etepetete findet es dann auch noch gut, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann.

Bei Gesprächen mit den Kindern konnten einige es auch gar nicht wirklich fassen, dass Ete, obwohl der Kater alles kaputt gemacht hat und sie in das Buddelloch fiel, nicht sauer war.
Auch auf dem Bild kam es nicht rüber, dass sie darüber sauer war. im Text stand es, aber das Bild mit der fröhlichen Ete passte nicht zum Text. Es wirkte als fehle eine Seite.

Da mir das Ende nicht so wirklich gut gefällt und es zwischendrin mal wirkt als fehle eine Seite, ziehe ich auch eineinhalb Stern ab.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Gegensätze und Wortwitz

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Auf den ersten Blick besticht dieses Buch durch seine tollen farbenfrohen und witzigen Illustrationen. Hier wurde auf viele kleine Details geachtet, wodurch die Charaktere absolut authentisch und sympathisch ...

Auf den ersten Blick besticht dieses Buch durch seine tollen farbenfrohen und witzigen Illustrationen. Hier wurde auf viele kleine Details geachtet, wodurch die Charaktere absolut authentisch und sympathisch wirken. Vor allem von Ete Petete war meine Tochter sehr angetan. Sie trägt ihre Lieblingsfarben und der spitze Mund, der ein bisschen wie ein Herz aussieht sitzt wie das I-Pünktchen. Als Tohu Wabohu mit seiner Katze Ramba Zamba in die Nachbarschaft zieht gerät die perfekte und ruhige Welt von Ete auf einmal ins wanken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund ihrer gegensätzlichen Charakterzüge, gelingt es den Beiden sich schließlich anzufreunden und sie lernen etwas wichtiges dabei. Einander zu akzeptieren und auch Rücksicht zu nehmen. Grundlegend ein schönes Konzept ergänzt durch viele Wortspiele, die meiner Meinung nach zwar witzig aber noch etwas zu anspruchsvoll für Kinder ab 4 sind. Der Wechsel von Feinden zu Freunden geschieht sehr plötzlich, das war weder für mich, noch für meine Tochter nachvollziehbar. Da hätte es etwas mehr Handlung dazu gebraucht. Ein wirklich wunderschönes Buch, das für mich inhaltlich leider etwas schwächelt.

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