»Ich kann dir sagen: In deinen Zwanzigern bist du verwirrt.«
Vanessa weiß, wie es sich anfühlt, auf der Suche zu sein. Und sie weiß vor allem, was ihr dabei hilft, sich nicht wieder zu verlieren: das Schreiben. Dieses Buch ist eine wunderschön gestaltete Sammlung sehr persönlicher und emotionaler Texte, die sich mit Themen wie Mental Health, Selbstwert, Depressionen, Liebe, Freundschaft, Gefühlen und vielem mehr beschäftigen. Jedes Wort ist authentisch und möchte einen sicheren Raum, einen safe space, erschaffen, der Leser:innen Halt und Verständnis vermitteln und sie vor allem daran erinnern soll, dass ihre Gefühle es verdienen, gehört zu werden.
,,Feeling lost and other weird feelings" von Vanessa Ihmann sollte meiner Meinung jeder einmal gelesen haben,oder auch unbedingt zu Hause haben.Damit man danach zurückgreifen kann,wenn man mal schlechte ...
,,Feeling lost and other weird feelings" von Vanessa Ihmann sollte meiner Meinung jeder einmal gelesen haben,oder auch unbedingt zu Hause haben.Damit man danach zurückgreifen kann,wenn man mal schlechte Zeiten hat,und sich verstanden fühlen möchte.Wobei es ja am Anfang etwas emotionaler und deeper wird,muss man erkennen das jeder am Ende,sein glückliches verdientes Happy End bekommt,so wie Vanessa.Natürlich ist weiterhin,jeder Tag nich einfach für sie.Es gibt eben Tage da ist es schwieriger,sich selbst die Zähne zu putzen,an dem anderen Tag hast du auf einmal so viel Motivation,das du alles gleichzeitig machen willst.Über all diese Dinge spricht sie,die viele Leute in ihren 20igern relaten können.Doch auch wenn du noch ein Teenager bist,fühlst du dich endlich verstanden.Und diese Entwicklung zu sehen und zu lesen,wie sie sich irgendwann selbst akzeptiert war für mich eine Emotionale Achterbahnfahrt.Und so wird am Ende nämlich doch alles gut,selbst für dich,die das gerade liest.Glaube an dich.Du schaffst alles,was du dir jemals vorstellst.Vielleicht ist das Leben gerade hart zu dir,aber ich und Vanessa versprechen dir es kommen bessere Zeiten.All dies hat sie super beschrieben,und man konnte auch wenn man jetzt menthal stabil ist,sich super hinein versetzen.Es gab manchmal kurze Texte und manchmal lange.Doch was es immer gab,waren schöne Gestaltungen.Und da kommen wir zu dem Cover,das mir ein Gefühl von Frieden und Sicherheit gibt.Ich finde es super schön und die Motive in dem Inhalt auch.Mit wie viel Arbeit,die gemacht wurde.Großartig.Ab sofort eines meiner Lieblingsbücher,nach dem ich immer zurückgreifen werde!
Ich bin einfach so sprachlos und musste erstmal die richtigen Worte finden. Sie teilt alle und ich meine auch wirklich alle Gedanken mit uns und ich finde es ist so bewundernswert wie mutig diese Frau ...
Ich bin einfach so sprachlos und musste erstmal die richtigen Worte finden. Sie teilt alle und ich meine auch wirklich alle Gedanken mit uns und ich finde es ist so bewundernswert wie mutig diese Frau ist! An manchen Stellen wurde der ein oder andere Gedanke wiederholt, aber genau das finde ich macht auch so ein Gedankenkarusell aus. Ich musste zwischendrin eine Pause machen, weil ich durch meine ganzen Tränen nichts mehr lesen konnte, es war einfach so mitfühlend (was sie alles erlebt hat und für Gedanken hatte), aber auch weil ich mich auch oft wieder gefunden habe. Am Ende hin, sieht man die positive Entwicklung von Vanessa Ihmann, die Hoffnung für alle bringt.
Zudem habe ich die Playlist im Hintergrund mit laufen lassen und ich finde es gibt keine passenden Lieder als die von ihr gewählten Lieder. Die Lieder entsprachen auch mein Musikgeschmack.
Das Thema ist nicht nur über Depressionen sondern auch Selbstliebe und Orientierungslosigkeit.
Der Schreibstil von Vanessa Ihmann ist ehrlich, fesselnd schmerzlich und nachfühlend. Sie trifft genau die Worte und Gedanken.
Die Kapitel sind echt gut gegliedert und die Seiten mit verschiedenen ruhigen schönen Motiven gestaltet. Ich finde die Motive heben nochmal das Wohlfühlen hervor. Zwischendrin die schwarzen Seiten finde ich außergewöhnlich und wunderschön.
Durch die poetischen tiefgründigen Sätze, kann man jeden Satz nachvollziehen und durch die ausgewählten richtigen Worte ist es nachvollziehbar und mir kamen sehr oft die Tränen. Ich habe mich direkt in dem Buch wohl, geborgen und verstanden gefühlt. Ich finde solche Themen beziehungsweise solche Texte/Bücher sollte es mehr in unserer Gesellschaft geben, weil man fühlt sich manchmal in so einer Situation echt alleine, aber man ist nie alleine!
Die Message, dass man nie die Hoffnung verlieren soll und man am Ende mehr positive Gedanken bekommt, aber auch mal schlechte Tage dabei hat, hat Vanessa Ihmann zu 100% getroffen und gibt nochmal Hoffnung für einen selbst.
„Ich wünschte man könnte mentale Erkrankungen sehen“ (S. 27)
Vanessa Ihmann lässt in ihrem Buch „feeling lost (and other weird feelings)“ tief in ihre Seele blicken. Sie schreibt, was ...
Worum geht es?
„Ich wünschte man könnte mentale Erkrankungen sehen“ (S. 27)
Vanessa Ihmann lässt in ihrem Buch „feeling lost (and other weird feelings)“ tief in ihre Seele blicken. Sie schreibt, was sie fühlt, und verleiht damit der unsichtbaren Welt einer psychischen Erkrankung Ausdruck und Sichtbarkeit in besonderer Form. Ihre Texte spiegeln die Höhen und Tiefen sowie den inneren Kampf mit der eigenen Gefühlswelt wider.
Meine Meinung:
Vanessa Ihmann ist eine junge Content Creatorin, die auch auf Social Media für die Sichtbarkeit von Gefühlen und Ängsten kämpft. In ihrem Buch gelingt es ihr, mit einzelnen Sätzen oder kurzen Texten lyrisch ihre Gefühle zu beschreiben und den Leser*innen das Wiedererkennen eigener Emotionen, Ängste oder Hoffnungen zu ermöglichen. Damit schenkt sie das Gefühl, verstanden zu werden, und gibt Halt im Umgang mit schwierigen Zeiten.
Die Gliederung in drei Teile sortiert die Texte thematisch und erzählt zugleich Vanessa Ihmanns Geschichte.
Im ersten Teil „Sommerkind“ beschreiben ihre Texte das Leiden und den Kampf um Identität und Akzeptanz. Sie fühlt sich in den Teenagerjahren bis in die Zwanziger verloren. Der ständige Vergleich mit anderen und der Druck von außen spielen hier eine besondere Rolle. Besonders nachdenklich hat mich ein Zitat gestimmt:
„Wenn ich dich jetzt bitten würde, alle Dinge
aufzuzählen, die du liebst und die dir wichtig sind, dann
frage ich dich:
Wann hättest du dich genannt?“ (S. 39)
- Ja, ich habe mich hier auch nicht selbst zugezählt…
Selbstliebe und Selbstannahme sind nicht leicht – schon gar nicht, wenn man mit inneren Dämonen zu kämpfen hat. Das machen Vanessas Texte deutlich. Sie bringen mich zum Nachdenken und geben mir das Gefühl, mit diesen Empfindungen nicht allein zu sein.
Im zweiten Teil „Gedankenkarussell“ kreisen die Texte um die Verletzung durch eine andere Person und den mentalen Kampf, die Beziehung loszulassen. Deutlich wird, wie schwierig es ist, das Empfinden einer psychischen Erkrankung nachvollziehbar zu machen – und wie daraus immer größere Distanz zu den Mitmenschen entsteht. Sie trifft das Problem mit den Worten:
„Also bleibt man still.
Bekämpft die inneren Dämonen allein.
Man will immerhin keine Belastung sein.
Kein Problem.
Keine Enttäuschung.“ im Kern.
Im dritten Teil „Symphonie der Jahreszeiten“ zeigt Vanessa, dass der Prozess der Heilung verschiedene Phasen durchläuft. Wie die Jahreszeiten gibt es Phasen des Aufblühens, der Freude, aber auch des Zerfalls und der Dunkelheit. Die Texte machen deutlich, dass nach jedem Tief auch wieder eine Zeit der Erleichterung und des Aufatmens kommt, in der Selbstliebe und Selbstannahme möglich sind – und damit auch Heilung. Mit diesen Texten schenkt sie Ausgleich und Hoffnung: „Und irgendwann wurde aus dem Regen ein Regenbogen.“
Vanessa schafft es mit ihren Texten, eine Hand hinzuhalten, die man ergreifen kann, wenn man selbst in einem emotionalen Tief steckt, mit der Identitätsfrage ringt oder das Gefühl hat, nicht stark genug zu sein, um standzuhalten. Sie zeigt, dass das Aufschreiben und Beschreiben von Emotionen eine wundervolle Möglichkeit ist, bedrückende Themen aus der Tabuzone zu holen und sie mit einem warmen, verständnisvollen Licht zu beleuchten.
Potentiell triggernde Inhalte sind: Depression, lebensmüde Gedanken, Auseinandersetzungen mit (negativen) Selbst- und Körperbildern.
Besonders liebevoll ist auch die Gestaltung des Buches, das mit seinem floral verzierten Einband und den vielen kleinen Details auf den Seiten zusätzlich Freude beim Lesen bereitet.
Fazit:
Vanessa beweist Mut, indem sie ihrem Innersten Ausdruck verleiht und es mit uns teilt. Sie ermöglicht Wiedererkennen in ihren Texten und schenkt das Gefühl von Beistand und Angenommensein.
Ihre Offenheit kann in meinen Augen zu einem breiteren Verständnis für Depression als psychische Erkrankung beitragen. Das Buch eignet sich damit auch für Angehörige, denen es auf lyrische Weise die Wahrnehmung von Betroffenen näherbringt.
Ein besonderes Buch, das ich allen empfehlen möchte, die sich mit psychischen Themen auseinandersetzen möchten – und dabei mehr suchen als reine Fachliteratur.
Mit ihrem Buch “feeling lost (and other weird feelings)” nimmt Vanessa Ihmann dendie Leserin an die Hand. Sie vermittelt einfühlsam, roh und ehrlich, dass es ok ist, Rückschritte zu machen oder an sich ...
Mit ihrem Buch “feeling lost (and other weird feelings)” nimmt Vanessa Ihmann dendie Leserin an die Hand. Sie vermittelt einfühlsam, roh und ehrlich, dass es ok ist, Rückschritte zu machen oder an sich zu Zweifeln und dass man trotzdem stolz auf seine bisherige Entwicklung sein kann.
Die Autorin schreibt über Depressionen, Trennungen und über ihr Leben im allgemeinen und zeigt gleichzeitig, dass es trotzdem immer noch irgendwie Hoffnung gibt.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Buch liegt gut in der Hand und wirkt mit den goldenen Elementen sehr edel. auch die Innengestaltung der Texte gefällt mir sehr: Die Texte sind manchmal zwei Seiten, manchmal nur zwei Zeilen lang, und trotzdem haben mich (fast) alle Gedichte sehr berührt. Die Illustrationen, die immer mal wieder eingefügt wurden lockern die häufig doch sehr schwermütigen Texte auf und auch die Seiten, auf denen nur zwei Zeilen stehen, geben Raum um innezuhalten und über Vanessa Ihmanns Worte nachzudenken.
Ich denke, sehr viele werden sich (zumindest ein Stück weit) in den Texten wiederfinden und vielleicht sogar etwas Hoffnung schöpfen können.
Vanessa Ihmann nimmt uns mit in ein Gefühlschaos, das vielen nur allzu vertraut ist: Zweifel, Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Ihre Texte sind ...
⭐⭐⭐⭐☆
Vanessa Ihmann nimmt uns mit in ein Gefühlschaos, das vielen nur allzu vertraut ist: Zweifel, Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Ihre Texte sind ehrlich, nahbar und wirken wie ein Gespräch mit einer guten Freundin – tröstend, bestärkend und manchmal auch mit einem kleinen Schmunzeln.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe. Man findet in diesem Buch sowohl Stellen, die zum Nachdenken anregen, als auch Passagen, die sich einfach wohltuend und beruhigend lesen. Vanessa schafft es, schwere Themen wie Selbstwert oder Depression so zu beschreiben, dass man sich nicht erdrückt, sondern verstanden fühlt.
Für mich ist „Feeling Lost“ ein Mutmacher-Buch, das zeigt: Alle Gefühle haben ihren Platz, und niemand ist allein mit seinen Unsicherheiten. Ein paar Abschnitte hätte ich mir inhaltlich noch etwas ausführlicher oder tiefergehend gewünscht – deshalb keine volle Punktzahl. Doch insgesamt ist es ein sehr schönes, sensibles Werk, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, wenn man Trost oder Bestätigung braucht.
Ein wertvoller Begleiter für alle, die sich manchmal verloren fühlen – und wer tut das nicht?