Leserunde zu "Feeling lost (and other weird feelings)" von Vanessa Ihmann

»Ich kann dir sagen: In deinen Zwanzigern bist du verwirrt.«
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Vanessa Ihmann (Autor)

feeling lost (and other weird feelings)

»Ich kann dir sagen: In deinen Zwanzigern bist du verwirrt.«

Vanessa weiß, wie es sich anfühlt, auf der Suche zu sein. Und sie weiß vor allem, was ihr dabei hilft, sich nicht wieder zu verlieren: das Schreiben. Dieses Buch ist eine wunderschön gestaltete Sammlung sehr persönlicher und emotionaler Texte, die sich mit Themen wie Mental Health, Selbstwert, Depressionen, Liebe, Freundschaft, Gefühlen und vielem mehr beschäftigen. Jedes Wort ist authentisch und möchte einen sicheren Raum, einen safe space, erschaffen, der Leser:innen Halt und Verständnis vermitteln und sie vor allem daran erinnern soll, dass ihre Gefühle es verdienen, gehört zu werden.

LYX -Sachbuch von @vanessa.ihmn

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 21.07.2025 - 10.08.2025
  2. Lesen 18.08.2025 - 28.08.2025
  3. Rezensieren 29.08.2025 - 14.09.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Journaling Mental Health Selbstwert Depressionen Liebe Freundschaft Gefühle persönliche Texte authentisch safe space Verständnis Schreiben Buch Sachbuch Ratgeber Poesie Ich bin genug Trusting Yourself Instagram TikTok Bookstagram Booktok TikTok Germany Instagram Germany Influencerin Achtsamkeit & Mental Health

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 10.09.2025

Einfach nur Mensch sein!

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Feeling Lost von Vanessa Ihmann ist ein äußerst emotionaler und zugleich ermutigender Ratgeber. Schon auf den ersten Blick fällt die liebevolle und ästhetisch ansprechende Gestaltung des Buches auf, die ...

Feeling Lost von Vanessa Ihmann ist ein äußerst emotionaler und zugleich ermutigender Ratgeber. Schon auf den ersten Blick fällt die liebevolle und ästhetisch ansprechende Gestaltung des Buches auf, die sofort Wärme und Geborgenheit ausstrahlt.

Vanessa Ihmann nimmt die Leserinnen und Leser sehr persönlich mit auf ihren eigenen Weg. Offen und ehrlich berichtet sie von den Herausforderungen, die sie meistern musste, und zeigt dabei, wie sie Schritt für Schritt ihren Umgang damit gefunden hat. Gerade diese authentische Offenheit macht das Buch so greifbar und nahbar. Man fühlt sich verstanden und begleitet – fast so, als würde man ein vertrauliches Gespräch mit einer guten Freundin führen.

Zwar bietet das Buch keine fertigen Lösungen für die Probleme des Lebens, doch genau darin liegt seine Stärke. Stattdessen vermittelt es die beruhigende Botschaft, dass es völlig in Ordnung ist, sich einmal verloren zu fühlen, nicht zu wissen, was als Nächstes kommt, oder den eigenen Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben.

Besonders für junge Menschen, die sich von der Vielzahl an Erwartungen und Möglichkeiten schnell überfordert fühlen, ist Feeling Lost ein wertvoller Begleiter. Es schenkt Trost, macht Mut und zeigt, dass auch Unsicherheit ein wichtiger Teil des eigenen Weges sein darf.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Sehr ehrliches und authentisches Buch

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"Feeling lost (and other weird feelings)" handelt von dem Gefühl, sich verloren zu haben und sich mehr und mehr wieder zu finden. Dabei befasst es die Themen Depressionen, mentale Gesundheit, Hoffnungslosigkeit ...

"Feeling lost (and other weird feelings)" handelt von dem Gefühl, sich verloren zu haben und sich mehr und mehr wieder zu finden. Dabei befasst es die Themen Depressionen, mentale Gesundheit, Hoffnungslosigkeit und Selbstliebe.
Zunächst einmal finde ich persönlich die Texte sehr ehrlich und authentisch. Man merkt, dass die Autorin ihre Gefühle ungefiltert ausdrückt. Dadurch entsteht eine Nähe, man fühlt mit und ich und viele andere können ihre Gefühlszustände bestimmt gut nachvollziehen. Ich denke, dass sich einige durch ihre Worte vielleicht weniger allein fühlen werden. Auch das Design finde ich sehr ansprechend. Mir gefallen die Illustrationen und durch die kurzen Texte und der großen Schrift ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Zudem sind ihre Sätze oft sehr schön formuliert und berührend, sodass ich gerne durch die Seiten geblättert bin.
Allerdings fühlt sich das Buch meiner Meinung nach eher an wie ein Tagebuch. Das ist zwar einerseits verständlich, da es um die ehrlichen Emotionen der Autorin geht. Andererseits wiederholt sich nachher viel und es kommt mir so vor, als würden immer die gleichen Aussagen neu verpackt werden. Es geht vor allem um die Gefühle, die sie an schlechten Tagen spürt, aber auch um den Mut, den sie sich nachher selbst und den Lesern zuspricht. Es gefällt mir zwar, davon zu lesen, jedoch war das für mich über ein gesamtes Buch hinweg etwas zu wenig Variation.
Insgesamt denke ich also, dass es ein sehr authentisches Buch ist und dass es bestimmt einigen Menschen gut tut, von jemanden zu lesen, der vielleicht ähnliche Situationen durchlebt hat. Dennoch hat es mir persönlich etwas an Vielfalt gefehlt.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Zutiefst persönliches Werk

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„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt ...

„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt über Themen wie Selbstzweifel, Depression, das Gefühl des Verlorenseins und die Suche nach sich selbst – und das mit einer Ehrlichkeit, die berührt und beeindruckt.

Besonders die kurzen Texte und einzelnen Zeilen haben mich emotional tief erreicht. Sie tragen eine poetische Kraft in sich, sind zart, ehrlich und oft sehr treffend formuliert. In solchen Momenten wirkt das Buch fast wie eine Umarmung – besonders für Leserinnen, die sich selbst gerade in einer Phase der Unsicherheit oder inneren Zerrissenheit befinden. Ein Beispiel dafür ist der Satz: „Man sieht es mir nicht an. Denn mein Lächeln ist meine Fassade.“ (S. 54) Solche Worte sind wie Spiegel, in denen man sich wiedererkennen kann.

Auch die Gestaltung des Buches ist besonders gelungen: Das schlichte, aber aussagekräftige Cover mit floralen Elementen und die liebevollen Illustrationen im Inneren runden das Leseerlebnis visuell sehr schön ab.

Trotz der berührenden Stellen habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Vor allem die längeren Texte fand ich oft schwerer greifbar – sie wirkten eher wie persönliche Tagebucheinträge als wie poetische Texte. Manche Gedanken wiederholen sich, was bei einem so persönlichen Buch verständlich ist, beim Lesen aber manchmal etwas ermüdend wirkt. Besonders in den längeren Abschnitten hätte ich mir gewünscht, dass die Sprache klarer und auf den Punkt gebracht ist. Zudem hat mir an manchen Stellen der Kontext gefehlt – ich wusste nicht immer, worauf sich bestimmte Gedanken oder Emotionen beziehen. Auch die plötzlichen Themenwechsel zwischen den Seiten haben mich manchmal überrascht und ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.
Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen. Die Themen und Ansätze sind stark und bewegend – und doch fehlte mir stellenweise das gewisse Etwas, das ein gutes Buch für mich zu einem besonderen macht. Ich war an einigen Stellen ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr Tiefe oder sprachliche Raffinesse erhofft hatte.

Und trotzdem: Vanessa Ihmann schafft es, schwierige Themen auf eine sehr zugängliche und sanfte Art anzusprechen – ohne zu dramatisieren, aber auch ohne zu beschönigen. Zitate wie
„Ich bin an dem Punkt, an dem ich nicht mehr denken kann, eben weil ich so viel denke.“ (S. 90) oder
„Unser Glück sollte nicht in den Händen anderer Menschen liegen. Das ist zu fragil.“* (S. 177)
haben mich zum Innehalten gebracht – weil sie Wahrheiten formulieren, die man selbst vielleicht schon gefühlt, aber nie ausgesprochen hat.

Insgesamt ist „Feeling lost“ ein sehr persönliches Buch, das einen besonderen Zugang zu emotionalen Innenwelten ermöglicht. Es ist nicht immer poetisch im klassischen Sinne, aber es ist ehrlich – manchmal roh, manchmal zart und oft tröstend. Für alle, die sich gerade selbst ein Stück weit verloren fühlen oder nach Worten suchen, die das Unaussprechliche greifbarer machen, kann dieses Buch eine wertvolle Begleitung sein.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Feeling lost - tiefgründig, emotional und zugleich verwirrend

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In „feeling lost (and other weird feelings) nimmt uns Vanessa Ihmann mit in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Die Themen, die sie behandelt – Mental Health, Selbstwert, Liebe, Depression, Freundschaft und ...

In „feeling lost (and other weird feelings) nimmt uns Vanessa Ihmann mit in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Die Themen, die sie behandelt – Mental Health, Selbstwert, Liebe, Depression, Freundschaft und das Leben in den Zwanzigern – sind aktuell, wichtig und oft schwer greifbar. Und genau da setzt dieses Buch an: Es möchte einfühlen, auffangen und einen Raum schaffen, in dem Gefühle einfach da sein dürfen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die tiefe Ehrlichkeit in ihren Worten. Viele Texte haben eine poetische, fast verletzliche Kraft, die wirklich berühren kann – vor allem, wenn man sich selbst in einer Phase des Suchens oder Zweifelns befindet. Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover mit den Blumen ist schlicht, aber aussagekräftig, und die kleinen Illustrationen im Inneren sind liebevolle Details, die das Leseerlebnis auflockern.

Trotzdem habe ich gemischte Gefühle beim Lesen zurückbehalten. Viele Texte wirkten für mich emotional stark, aber nicht immer greifbar. Ich hatte manchmal das Gefühl, denselben Gedanken in leicht abgeänderter Form bereits gelesen zu haben. Inhaltlich wiederholen sich die Themen – was bei einem so persönlichen Werk verständlich ist, aber beim Lesen etwas ermüdend sein kann. Einige längere Texte fühlten sich eher wie Tagebucheinträge an als wie Poesie, was Geschmackssache ist – für mich persönlich aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte.

Was ich dem Buch jedoch keinesfalls absprechen möchte, ist der Mut, mit dem die Autorin ihre Geschichte und ihre Gefühle teilt. Besonders in einer Welt, in der über mentale Gesundheit oft geschwiegen wird, ist so ein Buch wichtig. Und ich glaube, dass es viele Leser:innen gibt, die sich genau darin wiederfinden und viel Kraft daraus schöpfen können.

Mein Fazit:
Ein gefühlvolles, ehrliches Buch über das Verlorensein und das Sich-wieder-Finden. Für mich ein schöner, wenn auch manchmal etwas verwirrender und sprachlich wiederholender Begleiter. Kein Lieblingsbuch, aber eines, das man nicht ganz vergisst.

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