Leserunde zu "Neon Birds" von Marie Graßhoff

Ein technologischer Virus droht die Menschheit auszulöschen
Cover-Bild Neon Birds
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Marie Graßhoff (Autor)

Neon Birds

Roman

Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 07.10.2019 - 27.10.2019
  2. Lesen 11.11.2019 - 01.12.2019
  3. Rezensieren 02.12.2019 - 15.12.2019

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Neon Birds" und sichert euch die Chance auf eines von 25 Leseexemplaren!

Wir freuen uns besonders darüber, dass die Autorin die Leserunde begleiten wird. Unter "Fragen an Marie Graßhoff" könnt ihr euch direkt an sie wenden.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 08.12.2019

Eine KI, die die Welt veränderte

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"Neon Birds" spielt in der Zukunft und erzählt von einer Welt, in der Menschen eine KI geschaffen haben, die sie jetzt nicht mehr unter Kontrolle bringen können.

Jedes Kapitel wird aus einer anderen ...

"Neon Birds" spielt in der Zukunft und erzählt von einer Welt, in der Menschen eine KI geschaffen haben, die sie jetzt nicht mehr unter Kontrolle bringen können.

Jedes Kapitel wird aus einer anderen Erzählerperspektive erzählt (insgesamt ca. 6 Erzählerperspektiven). Dies empfand ich zu Beginn des Buches als sehr hilfreich, weil man so einen umfassenderen Überblick über die Gesamtsituation. Mit der Zeit habe ich es jedoch als sehr störend angesehen, weil man komplett aus einem Erzählstrang rausgerissen und in einen anderen "reingeworfen" wurde. Schön fand ich, dass die Geschichte direkt mit einer Aktion begann, anstatt Seitenweise zu erklären, wie die Welt aufgebaut ist. Eine grandiose Idee der Autorin war es auf jeden Fall "militärische Aufzeichnungen" immer mal wieder reinzuschieben, die die verschiedenen Bestandteile der Welt erklären.

Leider muss ich sagen, dass die Geschichte zwar spannungsvoll begann, danach jedoch viele Seiten kamen, in denen quasi nichts geschah, die jedoch sehr kunstvoll in die Länge gezogen wurden. Als dann endlich doch mal wieder etwas Spannung aufkam, wurde man in eine andere Erzählerperspektive gerissen und das ganze brach ab. Für mich war es deshalb extrem schwierig, mit einer Person mitzufühlen und mitzufiebern.

Sehr schön fand ich, mit wie viel Ideenreichtum die Welt ausgeschmückt wurde. Da sind ganz spannende Ansätze vorhanden, die man auch heute anwenden könnte (z.B. alles begrünen, was geht).

Die Idee hinter der Geschichte ist der Wahnsinn. Eine KI, die die Menschen optimieren soll und dabei aber Emotionen in einem Optimierungsprozess wegrationalisiert.

Ich bin hin und hergerissen, was dieses Buch angeht. Die Idee finde ich absolut genial und auf jeden Fall outstanding. Allerdings gab es wirklich lange Passagen, in denen wenig bis gar nichts passierte.

Wer sich also von einer neuen Idee in den Bann ziehen lassen möchte, dem würde ich dieses Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Futuristischen Science Fiction Abenteur mit spannend Anfang, aber schwachen Ende

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In ferner Zukunft wird die Menschheit von ein Virus befallen und verwandelt sie in hyperfunktionale Cyborgs, sogenannte Moja, welcher einer übergeordneten Intelligenz - die KAMI - gehorchen. In Zonen ...

In ferner Zukunft wird die Menschheit von ein Virus befallen und verwandelt sie in hyperfunktionale Cyborgs, sogenannte Moja, welcher einer übergeordneten Intelligenz - die KAMI - gehorchen. In Zonen eingesperrt werden sie überwacht und von Supersoldaten bekämpft. Doch die Mauern scheinen nicht mehr zu halten, die Regierung versucht Dinge zu vertuschen und Sekten, die die KAMI als Gott anbeten, sind auf dem Vormarsch. Flover, Luke, Andra und Okijen gehen den Dingen auf den Grund und die Menschheit zu retten.

Marie Graßhoff zeigt in ihren Science Fiction Abenteuer eine dunkle Zukunft für die Menschen. Die KAMI wurde von Menschen erschaffen und war ursprüngliche als Kriegswaffe gedacht. Stattdessen wurde eine übergeordnete Intelligenz erschaffen, die sich virusartig vermehrt. In der Art erinnern die Moja an Boris aus Star Trek und Terminatoren.

Das futuristische Cover von „Neon Birds“ kann mit denen von Marie Lu’s „Wild Card“ und Marissa Meyers „Renegades“ Reihe mithalten. Wenn man genau hinschaut, kannmal den Umriss eines Vogels auf dem Buchcover erkennen.

Die männlichen Charaktere waren interessant. Like und sein Geheimnis, von den niemand erfahren darf. Flover, der für seinen Mitbewohner Luke alles tut, um ihn zu helfen. Welcher aber auch der Vorzeige- Elitsoldat ist. Die weiblichen Charaktere wie Andra kommen leider in diesem Buch zu kurz. Ihre Charakterentwicklung ist immer mit den von männlichen Charakteren verbunden. Sie wirken mehr wie Nebencharaktere, obwohl aus Andras Perspektive sogar Kapitel geschrieben.

Die Handlung von „Neon Birds“ geht gleich zu Beginn rasant los, mit dem ausgefallenen Frühwarnsystem und die Moja, die das Forschungslabor angreifen. Man hängt förmlich gespannt an den Seiten. Doch danach nimmt das Tempo und Spannung ab, denn die Handlung und die Figuren scheinen auf der Stelle zu treten. Es passiert wirklich nicht viel. Im Laufe des Buches tauchen bestimmte Handlungsstränge immer wieder auf, werden aber zum Schluss nicht mehr verfolgt. Es wirkt fast so, als ob diese komplett vergessen wurden. Es besteht noch Hoffnung, dass diese Handlungsstränge im nächsten Band wieder aufgegriffen werden und so geklärt werden.

„Neon Birds“ von Marie Graßhoff ist ein futuristischen Science Fiction Abenteuer, in dem der Kampf von Mensch gegen Technologie spannend beginnt, aber zum Ende hin an Tempo verliert. Es ist zu hoffen, dass ungeklärte Handlungsstränge im zweiten teil der Trilogie geklärt werden.

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Veröffentlicht am 06.12.2019

Was für eine grandiose Welt!

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Inhalt:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, ...

Inhalt:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Cover:
Farblich sehr gut abgestimmt, ein richtiger Eye-Catcher! Einzug und allein, dass man den Titel auf den ersten Blick nur schwer lesen kann, hat mich irritiert.

Charaktere:
Alaska, so undurchsichtig. Andra, so unwissend. Calen, so geheimnisvoll. Sie alle haben mich überzeugt und scheinen wir dem realen Leben entsprungen. Sie sind vielschichtig und individuell. Man muss sie einfach schätzen!

Schreibstil:
Marie Grasshoffs Schreibstil findet genau die richtige Balance zwischen einfühlsam, technisch und abenteuerreich. Man fliegt durch die Seiten und folgt den Charakteren in die Welt von Neon Birds.

Fazit:
Insgesamt ein atemberaubendes Buch, welches ich jedem nur ans Herz legen kann. Es überzeugt mit Dramatik, Gefühlen und seinen wunderbar durchdachten Orten. Ich kann nicht anders, als 5 Sterne zu geben! Ich freue mich schon sehr auf Teil 2, da ich am Ende von Neon Birds noch sooooo viele Fragen hatte, auf die ich eine Antwort möchte. ;)

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Veröffentlicht am 04.12.2019

Ein technologischer Virus droht die Menschheit auszulöschen.

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Klappentext:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen ...

Klappentext:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Meinung:
Neon birds ist der erste Teil der Science-Fiction Trilogie von Marie Graßhoff und umfasst 464 Seiten.
Im Prinzip entstand die Idee daraus, dass Supersoldaten gegen Cyborg-Zombies kämpfen und ich finde sowas gab es noch nicht. Auch die Namensgebungen im Buch sind sehr originell.
Der Schreibstil ist locker, aber auch spannungsaufbauend. Das Cover ist wunderschön und passt neben dem Titel auch zur Story.
Die Story selbst steigt sehr spannend ein, da zu Beginn schon ein einschneidendes Ereignis stattfindet, innerhalb des Romans fallen einige Andeutungen, welche nach und nach aufgedeckt werden. Jedoch sitzt der Leser, genau wie die Figuren am Ende mit noch mehr Rätseln da, was natürlich auf die Folgebände neugierig macht.
Des Weiteren wurden die Charaktere sehr gut eingeführt. Man ist sich sehr schnell bewusst, wer wer ist und man hat auch direkt ein Bild und Charakterzüge vor Augen (bei ihrem Instagram Account, wie auch im Buch sind passende Illustrationen zu finden). Die Beziehungen zwischen den Charakteren werden gut aufgebaut und verknüpft.
Man wird sofort in diese Zukunftsversion hineingezogen und lebt quasi im Roman. Es ist erschreckend, realitätsnah und spannend zugleich.

Fazit:
Wer Scythe, Illuminae, Dystopien oder/und Science-Fiction im Allgemeinen mag und auch gerne was Neues wagt, wird hier komplett richtig sein. Aber auch Leser, welche mit dem Genre nichts zu tun haben, werden begeistert sein. Die Autorin verknüpft alles so gut und baut Spannung auf, sodass man nicht aufhören will zu lesen.

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Veröffentlicht am 04.12.2019

Packender Auftakt mit vielen offenen Fragen

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Inhalt: Im Jahre 2101 kämpfen vier junge Menschen darum in einer von Cyber-Zombies überfüllten Welt normal Leben zu können. Dabei sind die emotionslosen Körper nicht ihre größte Sorgen, denn jeder von ...

Inhalt: Im Jahre 2101 kämpfen vier junge Menschen darum in einer von Cyber-Zombies überfüllten Welt normal Leben zu können. Dabei sind die emotionslosen Körper nicht ihre größte Sorgen, denn jeder von ihnen hat mit seinen eigenen Monstern zu kämpfen.
Ein Virus der Waffen für Kriege herstellt, lässt die Menschen und Tiere zu einer für die Regierung unkontrollierbaren Masse werden, die vor nichts und niemanden halt macht. Also das machen was die Menschheit bei ihrer Furcht vor Gefahr schon immer tat und die nunmehr nicht menschlichen Wesen in gesicherten Zonen einsperren. Aber Mauern werden nunmal fallen.

Meinung: Das Cover und der KT haben mich direkt angezogen. Auch der Titel dessen Ursprung und Bedeutung mir immernoch nicht wirklich klar sind, hörte sich zumindest interessant an.

Schon der Einstieg ins Buch war super erfrischend, da sofort klargemacht wird in welcher Welt wir uns befinden. Generell finde ich, hat das Gesellschaftssystem ein klein bisschen was unterbewusst diktatorisches und man kann sich viel mitnehmen wenn man zwischen den Zeilen liest. Besonders ein Kapitel und die Sicht aus der die künstliche Intelligenz KAMI die Welt sieht und versteht, ist super spannend dargestellt und es fesselt einen mit seinen Ideen und Worten. Die Wortwahl sowie Schreibtsil waren dabei sehr angenehm fast schon poetisch und ich kam flott durch.

Ansonsten geht die Geschichte eher behutsam weiter. Für mich war es eher ein auf und ab, was den Action und Nervenkitzel angeht. Die Perspektiven der Charaktere wechseln steht's und man lernt erstmal grob, wie sie so sind und was nach und nach noch auf ihren Seelen liegt. Dabei werden immer wieder Informationen über die Erfindungen und den Aufbau dieser futuristisch angelegten Welt in Form von Militärsberichten und Protokollen überbracht. Die Idee dahinter ist super ausgearbeitet, nur kam ich immer mit der Zeitspanne nicht klar. Beispielsweise wusste ich nicht immer, dass das Buch 2101 spielt, weil in den Berichten auch von vor 20 Jahre berichtet wurde und ich kam etwas durcheinander mit den ganzen Zahlen.
Nun muss man selbst wissen, ob einem das stetige hin und her switchen zu fiel ist und ob dies den eigenen Lesefluss eher unterbricht, als zu unterhalten.

Ich fand es alles in allem ganz nett und abwechslungsreich. Zusammen mit den Illustrationen ist das Buch auch super gestaltet.
Und die Charaktere erst, reichen von potenzieller Lover zu eher eintönigen Sidekicks. Mich hat dabei aber eher gestört, dass zum Beispiel ein Welt talentierter Supersoldat, erst ich glaube 21 Jahre alt ist, er einem aber wie ein 40 jähriger Veteran mit viel Lebenserfahrung und nötigen Wissen vorkommt. Er ist zwar lieb und nett, aber man hätte nicht unbedingt alle Charaktere auf's selbe Alter reduzieren müssen. Trotzdem wird  immerhin auch den eher "schwächeren" Personen eine Rolle zu gesprochen und man kann durch ihr "normal sein" besser mit ihnen sympathisieren.

Fazit: Mich konnte das Buch gut unterhalten, war aber nicht immer durchgehend gefesselt von der Handlung. Vielleicht ist dieses Ganze Zombie Apokalypsen Prinzip auch einfach zu ausgelutscht und ich sehe zu viele Parallelen. Dagegen war die Ausdrucksweise und Lektionen im Buch unglaublich inspirierend und anregend, sodass ich mir super viel mitgenommen habe. Ich würde es allen empfehlen, die sich mit einem netten Sci-Fi Buch die Zeit vertreiben wollen und sich mit dem Grund zur Existenz der Menschen und was wir alle mit uns bringen, auseinander setzen wollen. Ansonsten bin ich sehr gespannt auf Band zwei, wo hoffentlich noch viele Fragen geklärt werden.

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