Schnell eBook Leserunde zu "Rauchland" von Tom Finnek

Ein neuer Fall für Heinrich Tenbrink und Maik Bertram
Cover-Bild Rauchland
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Tom Finnek (Autor)

Rauchland

Ein Münsterland-Krimi

In einer kalten Rauhnacht, nahe der niederländischen Grenze: Ein alter Bauernkotten steht lichterloh in Flammen, und die Leiche des Bauern liegt mit eingeschlagenem Schädel vor dem Haus. Oberkommissar Maik Bertram und seine Kollegen können den vermeintlichen Mörder bald fassen: Schultewolter, der vor Jahren auch den inzwischen pensionierten Heinrich Tenbrink niedergeschlagen hat. Doch Zeugen haben gesehen, wie Schultewolter den Toten aus dem brennenden Haus gezerrt hat. Warum würde ein Mörder sein Opfer retten wollen?

Im vierten Fall der Münsterland-Krimis machen alte Bekannte und dunkle Geheimnisse während der Rauhnächte den Ermittlern Tenbrink und Bertram das Leben schwer.

LESER-STIMMEN ZUR REIHE:

"Die Hauptfiguren der Serie sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass es noch weitere Folgen in der Serie gibt. Und zwar bald, ich kann's kaum erwarten ..." (BrittDreier, Lesejury)

"Tom Finnek hat hier ein ungewöhnliches, sehr sympathisches Ermittlerpaar geschaffen, das durch die bildhafte Beschreibung sofort im Kopf des Lesers haften bleibt. Die beiden agieren glaubhaft und kommen authentisch rüber." (Ladybella911, Lesejury)

"Ein wunderbarer, mit dezentem Humor gespickter, spannender Regionalkrimi mit einem außergewöhnlichen Ermittlerduo, welches einem schnell ans Herz wächst." (Honigmond, Lesejury)

"Spannender Plot, interessante Figuren, tolle Atmosphäre" (_inga_, Lesejury)

Heinrich Tenbrink und Maik Bertram ermitteln bereits in:

- Galgenhügel
- Totenbauer
- Schuldacker

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 22.07.2020 - 11.08.2020
  2. Lesen 19.08.2020 - 01.09.2020
  3. Rezensieren 02.09.2020 - 15.09.2020

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die eBook Leserunde zu "Rauchland" von Tom Finnek und sichert euch die Chance auf eines von 20 kostenlosen Leseexemplaren!

Wir freuen uns sehr, dass der Autor die Leserunde begleitet. Unter Fragen an den Autor Tom Finnek könnt ihr ihm gerne eure Fragen stellen.

So funktioniert die Schnell-Leserunde: Dieser Roman wird innerhalb von zwei Wochen gelesen. Der Fokus liegt bei Schnell-Leserunden eher auf der abschließenden Rezension als auf einer Diskussion - was euch allerdings nicht davon abhalten soll, fleißig eure Meinungen auszutauschen!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 03.09.2020

Rauchland - Tradition, Aberglaube und Mord

5

In dem vierten und sehr spannenden Krimi "Rauchland" von Tom Finnek ermittelt das sympatische Ermittlerduo, Heinrich Tenbrink und Maik Bertram, wieder zusammen. Nachdem Tenbrink in den Ruhestand gegangen ...

In dem vierten und sehr spannenden Krimi "Rauchland" von Tom Finnek ermittelt das sympatische Ermittlerduo, Heinrich Tenbrink und Maik Bertram, wieder zusammen. Nachdem Tenbrink in den Ruhestand gegangen ist, wird er bei den laufenden Ermittlungen bei einem Totesopfer nach einem Hausbrand hinzugezogen. Man merkt ihm an, das er seine Ermittlungsarbeit liebt und obwohl dies von oberster Stelle nicht erwünscht wird, ermittelt er auf eigene Faust weiter und findet die entscheidenden Hinweise.

Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Nicht nur die Ermittlungsarbeiten in dem Mordfall, sondern auch die unvorhersehbaren Ereignisse in den Nebenhandlungen, machen das Buch lesenswert. Ich bin gerne mit dem eigensinnigen Heinrich Tenbrink auf Spurensuche. Er spielt den unschuldigen "Opa", weiß aber genau was er macht, um der Lösung des Falls näher zu kommen. Maik Bertram hat nicht nur damit zu kämpfen, das sich der Fall im Kreis dreht, auch im privaten muss er einiges einstecken. Man kommt den Charakteren sehr nah und lernt viel über sie kennen, das macht die Geschichte so sympatisch.
Der Krimi ist durchgehend spannend, ich konnte ihn nicht mehr als der Hand legen und habe ihn innerhalb weniger Tage "verschlungen".
Mit den überraschenden Wendungen hat mich der Autor ein paar mal sehr beeindruckt. Der plattdeutsche Dialekt hat mich am Anfang gestört, aber aus dem Zusammenhang der Geschichte sind die meisten Wörter gut zu verstehen. Und letztendlich gehört ein gute Dialekt einfach bei einem regionalen Krimi dazu und macht die Charaktere authentisch.

Fazit:
Das Buch ist bis zur letzten Minute spannend geschrieben. Heinrich Tenbrink und Maik Bertram sind teilweise unabhängig von einander an dem Fall dran und geben ein sehr engagiertes und warmherziges Ermittlungsduo ab. Gefallen hat mir auch, das man die Hintergründe und Gefühle der Charaktere durch die Nebenhandlungen kennen lernt. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich werde die ersten 3 Bände auf jeden Fall noch nachträglich lesen.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

Gelungener Krimi aus dem Münsterland

5

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die Vorgängerromane nicht gelesen habe und mir daher auch die Protagonisten Heinrich Tenbrink und Maik Bertram neu waren. Doch das hat mir beim Lesen des Krimis keinerlei ...

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die Vorgängerromane nicht gelesen habe und mir daher auch die Protagonisten Heinrich Tenbrink und Maik Bertram neu waren. Doch das hat mir beim Lesen des Krimis keinerlei Probleme bereitet. Natürlich gab es hier und da Stellen, die auf vergangene Geschichten hinweisen, allerdings hat das den Lesefluss als Quereinsteiger keinen Abbruch getan. Ich bin kein Experte für das Münsterland, auch wenn es nicht unbedingt weit von mir weg liegt. Ich bin grundsätzlich ein Fan davon, wenn sich Krimis und Romane auch auf Orte beziehen, da man sich so die Ortschaft viel besser vorstellen kann. Der Schreibstil war wunderbar flüssig, ohne viele Fachwörter oder langen Sätzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Man hat nicht das Gefühl, dass sich in dem Charakter der Protagonisten Lücken befinden. Alle bekommen irgendwie irgendwo einen Platz im Herzen, weil man mit ihnen Lachen und Weinen kann. Besonders gut haben mir die vielen Wendungen gefallen. Sie haben immer wieder für eine neue Überraschung gesorgt. So blieb es das ganze Bücher über spannend und man konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich werde mir definitiv noch einmal die anderen Teile der Reihe anschauen.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

Unerwartete Wendungen

4

In diesem vierten Fall für Maik Bertram und Heinrich Tenbrink tut sich einiges. Tenbrink ist im Ruhestand und lebt mit Maik in einer MännerWG ähnlich wie weiland Walter Matthau und Jack Lemmon in „Ein ...

In diesem vierten Fall für Maik Bertram und Heinrich Tenbrink tut sich einiges. Tenbrink ist im Ruhestand und lebt mit Maik in einer MännerWG ähnlich wie weiland Walter Matthau und Jack Lemmon in „Ein seltsames Paar“.

Doch dann brennt der Kotten des Schaddebuern Harking, dem man den Schädel eingeschlagen hat. Zwei Zeugen haben einen Mann gesehen, der Harking aus dem Kotten gezogen hat und weggerannt ist. Schon bald hat die niederländische Polizei einen alten Bekannten, nämlich Schultewolter, dem Tenbrink seinen Schädelbruch zu verdanken hat, festgenommen. Schultewolter will aber nur mit Heinrich reden - und so steckt Tenbrink wieder mitten in einer Mordermittlung.

Aber auch Maik ist schwer gefordert. Martina fällt aufgrund von Komplikationen beim Kaiserschnitt ins Koma und Maik muss sich entscheiden, ob er seiner neugeborenen Tochter ein Vater sein will oder nicht.

Meine Meinung:

Dieser vierte Fall verlangt den Ermittlern einiges ab, denn es werden Ereignisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche gespült.
Wie wir es von Tom Finnek gewöhnt sind, sind die einfachen Lösungen seine Sache nicht. Mehrmals schickt er seine Leser auf falsche Fährten und die eine oder andere vielversprechende Spur entpuppt sich als Sackgasse.

Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen. Die Beschreibung der Orte ist wie immer plastisch. Gut gefällt mir, dass platt gesprochen wird. Ja, und der Blick zu Jan Bonnema nach Holland zeigt, wie sich die nahe Grenze auf den „kleinen Grenzverkehr“ auswirkt.

Dass Tenbrink möglicherweise eine Partnerin für seinen (Un)Ruhestand erhält, ist eine gute Idee. Ob die beiden bei Maiks Tochter Großeltern spielen werden?

Ich hoffe auf einen weiteren Band von Tenbrink und Betram.

Fazit:

Ein Krimi, der durch unerwartete Wendungen bis zur letzten Seite spannend bleibt. Klar, bekommt er wieder 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

spannend und unterhaltend

4

«Rauchland» das 4. Buch in dieser Reihe mit Tenbrink/Bertram.

Mitten in den der dunkelsten, kältesten Jahreszeit, die sogenannten Raunächte, wird der Schaddebuer Friedhelm Harking mit eingeschlagenem ...

«Rauchland» das 4. Buch in dieser Reihe mit Tenbrink/Bertram.

Mitten in den der dunkelsten, kältesten Jahreszeit, die sogenannten Raunächte, wird der Schaddebuer Friedhelm Harking mit eingeschlagenem Schädel tod vor seinem Kotten aufgefunden. Dieses fiel einem ausgebrochenen Feuer vollständig zum Opfer. Zeugen haben zudem beobachtet, wie ein Mann Harking aus dem brennenden Haus rettete und dann die Flucht ergriff. Schnell wird klar, es konnte sich nur um den langgesuchten Schultewolter handeln. Da sich der Tatort nah an der deutsch/holländischen Grenze befindet, wird dieser von der holländischen Polizei festgenommen. Stur wie er ist, verweigert er jede Aussage. Einzige Ausnahme, er werde höchstens mit dem inzwischen pensionierten Tenbrink sprechen. Und so wird er «unfreiwillig» in die Ermittlungen eingebunden, was ihm nicht ganz ungelegen kommt. Dabei geht er eigenwilligen Nachforschungen nach, die er u.a. auch auf dem Friedhof findet.

Heinrich Tenbrink und Maik Bertram leben inzwischen zusammen in einer WG. Dies klappt bis jetzt ganz gut, so ist Tenbrink immer gut informiert, was so alles auf dem Kommissariat 11 geschieht. Maik muss sich zur Zeit mit vielen privaten Problemen auseinander setzten, die ihn fast zu stark von den Ermittlungen ablenken. Er wird mit einem Schicksalsschlag konfrontiert, der so nicht vorauszusehen war. Auch die weiteren in diesem Buch vorkommenden Personen sind wie schon gewohnt, vom Autor sehr gut beschrieben. Die grenzübergreifenden Ermittlungen gestalten sich sehr verworren. Jan Bonnema von der holländischen Polizei unterstützt seine deutschen Kollegen tatkräftig mit. Der Schluss hat mich überrascht.

Der Münsterländer Krimi beinhaltet viele Beschreibungen der Gegend. Die speziellen Namen und Ausdrücke sei es Plattdeutsch oder Holländisch finde ich gut eingesetzt. Lockert das Ganze etwas auf. Den Ermittlern gelingt es, all die losen Fäden und Spuren zu einem schlüssigen Knoten zu verknüpfen. Die Spannung beginnt bereits am Anfang und hält sich bis zum Ende sehr gut.

Das Cover, wie schon die Vorgänger, wiederum typisch für dieses Gegend passend gewählt und gestaltet.

Ein durchaus empfehlenswerter Krimi aus dem Münsterland, den ich gerne gelesen habe. Darum gibt es von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

Mord im Münsterland

4

Nachdem ich die Vorgängerbände „Galgenhügel“, „Totenbauer“ und „Schuldacker“ gelesen habe, musste ich natürlich wissen, wie es mit Heinrich Tenbrink und Maik Bertram weitergeht.
Heinrich ist inzwischen ...

Nachdem ich die Vorgängerbände „Galgenhügel“, „Totenbauer“ und „Schuldacker“ gelesen habe, musste ich natürlich wissen, wie es mit Heinrich Tenbrink und Maik Bertram weitergeht.
Heinrich ist inzwischen pensioniert und fühlt sich so ganz wohl. Doch dann ist der Schaddebuer Friedhelm Harking im Rauchland gestorben. Man hat ihm den Schädel eingeschlagen und Zeugen haben einen Mann gesehen, der Harking aus dem Kotten gezogen hat und weggerannt ist. Schon bald hat die Polizei Schultewolter festgenommen, der aber nur mit Heinrich reden will. So ist Tenbrink wieder mittendrin in den Ermittlungen und sein Stöbereinsatz sagt ihm auch zu.
Dieser Krimi aus dem Münsterland lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Auch die Handlungsorte sind gut beschrieben und das winterliche Venn wirkt etwas gespenstisch. Die Grenze zu den Niederlanden ist nah. So lernen wir nicht nur ein wenig Münsterländer Dialekt kennen, sondern auch gleich noch ein wenig Niederländisch.
Die Charaktere sind wieder sehr individuell und eigenwillig dargestellt. Heinrich Tenbrink und Maik Bertram leben zusammen in einer WG, was sich gut eingespielt hat. Immer noch grübelt Heinrich über die Vergangenheit nach, die ihn sehr beschäftigt. Obwohl er seinen Ruhestand genießt, stürzt er sich auch gerne wieder in die Ermittlung, die er auf eine sehr spezielle Art führt. Maik hat andere private Sorgen, die ihn umtreiben und so muss er am Ende eine Entscheidung treffen. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen und jeder hat mit jedem zu tun. Doch wenn auch viele einen Groll auf den Schaddebuer hatten, so ist es doch gar nicht so einfach, den Schuldigen auszumachen. Schön ist es, dass auch Jan Bonnema von der Polizei jenseits der Grenze wieder dabei ist.
Eine ganze Reihe von Wendungen haben dafür gesorgt, dass es undurchschaubar und spannend bleibt und das Ende durchaus überraschend ist.
Mir hat dieser unterhaltsame und spannende Münsterland-Krimi wieder sehr gut gefallen.

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