Veröffentlicht am 03.05.2026
Die Leseprobe besticht direkt durch eine sehr bildhafte, metaphernreiche Sprache. Trotz kleiner Ausschweifungen des Autors und einigen Schachtelsätzen lässt sich die Leseprobe gut und sehr flüssig lesen. ...
Die Leseprobe besticht direkt durch eine sehr bildhafte, metaphernreiche Sprache. Trotz kleiner Ausschweifungen des Autors und einigen Schachtelsätzen lässt sich die Leseprobe gut und sehr flüssig lesen. Ich bin sehr gespannt, wie viel der historischen Figur Johannes Kunckels in das Buch eingebaut wird und wie viel der Autor neu interpretiert hat. Das Cover gibt bereits einen Hinweis darauf, wie relevant das Buntglas sein wird, insbesondere, wie im Klappentext beschrieben, rotes Buntglas. Auch weist das Cover auf die beschriebene Zeit hin, des opulenten Barocks. Der Erzähler erzählt mit einer gewissen Distanz und lässt dadurch die Geschichte deutlich witziger anklingen, als die Realität in dieser Zeit vermutlich war. Die Beschreibung der Ausgangssituation lässt auf höfische Intrigen und viele Feinden für unseren Alchemisten schließen, trotz der schützenden Hand des aktuellen Kurfürsten. Letztendlich bin ich gespannt, in welche Richtung uns der Roman leitet.