Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist farbig gestaltet, wie ein Farbkreis. Es sind warme Farbtöne, die das Cover bestimmen: violett, blau, beige und orange. Aber die mosaikartig unterteilten, transparenten ...
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist farbig gestaltet, wie ein Farbkreis. Es sind warme Farbtöne, die das Cover bestimmen: violett, blau, beige und orange. Aber die mosaikartig unterteilten, transparenten Farbfelder lassen etwas erkennen, um das es in der Handlung geht: Die Pfaueninsel in der Mark Brandenburg und ein Kahn auf der Havel. Der Titel des Buches ist gelungen illustriert.
Florian Illies ist als erfolgreicher Autor bereits bekannt. Sein Schreibstil kann die Leser gut und überzeugend unterhalten. Bereits im ersten Kapitel erfährt man auf eine leichte Art und Weise eine Menge über die oft nur noch wenig bekannten Seiten der Deutschen beziehungsweise der Brandenburgischen Geschichte.
Die Charaktere sind Persönlichkeiten, die es wirklich gegeben hat. Illies beschreibt sie sympathisch, familiär. Die Leser können sich diese Namen menschlich und gut vorstellen.
Vom Fortgang der Handlung kann ich einiges erwarten. Wer war Johannes Kunkel? Wie stand er im Verhältnis zu seinem Kurfürsten? Wer war am Hof tonangebend? Wie kommt der Leser zu dieser Sympathie mit einer „Patchworkfamilie“? Die Handlung des Buches spielt im späten 17. Jahrhundert. Die Wissenschaften entfalten sich noch und müssen anerkannt werden. Viele Namen sind es noch nicht, die im ersten Kapitel genannt werden. Einige, wie Christoph Mentzel werde ich mir merken. Er schrieb das erste deutsche Wörterbuch der chinesischen Sprache. Es ist die Zeit der Aufklärung. Chemiker und Alchemisten suchen nach neuen Erkenntnissen, mit denen sie auch am Hof Eindruck machen.
Ich glaube, es geht besonders um Johannes Kunkel und wie er sein Leben und Können in den Dienst des Brandenburgischen Kurfürsten stellt.
Es wird bestimmt eine spannende Lektüre!
Eine riesige Freude wäre es für mich, bei dieser Leserunde mit dabei sein zu dürfen!