Leserunde zu "Träume aus Feuer" von Florian Illies

Das neue Buch des Bestsellerautors
Cover-Bild Träume aus Feuer
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Florian Illies (Autor)

Träume aus Feuer

Der Alchemist von der Pfaueninsel. Das neue Buch des Bestseller-Autors und "großen Geschichtenerzählers" (Süddeutsche Zeitung)

Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der preußische König schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte. Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu - voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz.
»Florian Illies ist einer der ganz großen Erzähler, die es hierzulande gibt.« NDR KULTURJOURNAL
»Das kann Illies wirklich gut, aus Geschichte Abenteuergeschichten machen.« DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 20.04.2026 - 10.05.2026
  2. Lesen 25.05.2026 - 31.05.2026
  3. Rezensieren 01.06.2026 - 14.06.2026

Bereits beendet

Schlagworte

Sachbuch Literatur anspruchsvolleLeser Geschichte Alchemie Magie Wissenschaft Barock Preußen Pfaueninsel Potsdam Berlin poetisch atmosphärisch FlorianIllies

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 26.04.2026

Was mich sofort begeistert hat, ist dieser ganz eigene Ton: eine Sprache, die üppig ist, ohne schwer zu wirken. Die Sätze fließen, nehmen sich Raum, und trotzdem verlieren sie nie ihre Präzision. Es ist ...

Was mich sofort begeistert hat, ist dieser ganz eigene Ton: eine Sprache, die üppig ist, ohne schwer zu wirken. Die Sätze fließen, nehmen sich Raum, und trotzdem verlieren sie nie ihre Präzision. Es ist ein Erzählen, das sich Zeit lässt – und mir als Leserin genau das erlaubt: langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
Besonders spannend finde ich dieses feine Spiel mit Distanz. Einerseits wirkt alles historisch durchdrungen, fast ehrfürchtig erzählt – und dann blitzt plötzlich eine leise Ironie auf, ein Augenzwinkern, das den Text auflockert und ihm etwas überraschend Gegenwärtiges verleiht. Diese Mischung fühlt sich ungewöhnlich und richtig gut an.
Ich mochte auch, wie unterschwellig hier Spannung entsteht. Kein lauter Auftakt, kein dramatischer Knall – sondern eher ein leises Knistern. Als würde sich etwas zusammenbrauen, ohne dass man schon genau greifen kann, was.
Mein erster Eindruck: ein Roman, der nicht laut überzeugen will, sondern sich langsam entfaltet – und genau deshalb hängen bleibt. Ein Anfang, der nicht drängt, sondern zieht.

Veröffentlicht am 26.04.2026

Das Cover und der Autor haben meine Aufmerksamkeit erregt. Bei weiterem Hinsehen hat mich auch die Thematik angesprochen. Ich lese sehr gerne Romane mit realen historischen Persönlichkeiten. Der Schreibstil ...

Das Cover und der Autor haben meine Aufmerksamkeit erregt. Bei weiterem Hinsehen hat mich auch die Thematik angesprochen. Ich lese sehr gerne Romane mit realen historischen Persönlichkeiten. Der Schreibstil ist gewohnt lebendig, die Charaktere lebensnah und der Fortgang der Geschichte verspricht Spannung, Informationen und eine Entwicklung, die ich noch nicht vorhersehen kann.

Veröffentlicht am 26.04.2026

Mein erster Eindruck war sehr positiv. Das Cover mit den geometrischen Mustern, die diversen Rottöne und die schwarzen Linien die die Bereiche abgrenzen, sprechen mich an.
Die Kapitel lassen auf ein alchimitisches ...

Mein erster Eindruck war sehr positiv. Das Cover mit den geometrischen Mustern, die diversen Rottöne und die schwarzen Linien die die Bereiche abgrenzen, sprechen mich an.
Die Kapitel lassen auf ein alchimitisches Thema schließen, da sie mit kalt beginnen und dann nachdem es heiß wurde nachglühen. Die Aggregatzustände verändern sich mit jedem Kapitel.
Die ersten Seiten lesen sich flüssig. Die Landschaft die vor der Insel liegt ist schön beschrieben und ich konnte mir gut vorstellen, wie sich Johannes Kunckel an diesem Tag mit dem Winterhimmel an der Havel gefühlt haben muss. Stlistisch sehr gut haben mir schon die ersten Sätze gefallen. " ....das flüssige Element in eine unendliche Glasplatte verwandelt".
Kunckel macht auf mich den Eindruck eines Entwicklers und auch Träumers. Er hat eine Phantasie und das Geschenk, die Insel, werden ihm einiges ermöglichen.
Ich erwarte mit den zunehmed wärmer werdenden Kapiteln, dass es nicht nur beim Glasherstellen bleiben wird und würde ich sehr freuen, wenn ich an der Leserunde teilnehmen könnte.

Veröffentlicht am 25.04.2026

Auf Basis der Leseprobe erwarte ich eine lebendige Erzählung, die mit atmosphärischer Dichte, historischer Fundiertheit und Augenzwinkern die alchemistischen Versuche von Johannes Kunckel erzählt.

Auf Basis der Leseprobe erwarte ich eine lebendige Erzählung, die mit atmosphärischer Dichte, historischer Fundiertheit und Augenzwinkern die alchemistischen Versuche von Johannes Kunckel erzählt.

Veröffentlicht am 25.04.2026

Man kommt durch den Schreibstil wunderbar in die Zeit der Preußenkönige hinein. Johannes Kunckel fasziniert mich durch seine unbedingte Leidenschaft und seine Bereitschaft, dafür sehr viel in Kauf zu nehmen. ...

Man kommt durch den Schreibstil wunderbar in die Zeit der Preußenkönige hinein. Johannes Kunckel fasziniert mich durch seine unbedingte Leidenschaft und seine Bereitschaft, dafür sehr viel in Kauf zu nehmen. Zwar wissen wir, wie aus historischer Sicht die Sache weitergeht - aber ich bin dennoch gespannt auf die Details und Ausschmückungen, die der Autor uns auf den folgenden Seiten liefern wird. Mich interessieren neben der persönlichen Geschichte einfach auch die Orte und Wege rund um die Pfaueninsel - eine wunderschöne Gegend, die doch auch immer etwas geheimnisvolles in sich hat.