Veröffentlicht am 29.03.2026
Schon beim Lesen der ersten Seiten fühlt es sich an, als würde man zurückkehren an einen vertrauten, warmen Ort. Die Flüsternde Weite, Grimlins Mooshäuschen und die liebevoll gestalteten Figuren erschaffen ...
Schon beim Lesen der ersten Seiten fühlt es sich an, als würde man zurückkehren an einen vertrauten, warmen Ort. Die Flüsternde Weite, Grimlins Mooshäuschen und die liebevoll gestalteten Figuren erschaffen eine ruhige, fast märchenhafte Atmosphäre, die sofort einlädt, dieGeschichte weiter zu verfolgen..
Ich habe bereits den ersten Teil als besonders einfühlsam und schön geschrieben in Erinnerung und genau dieses Gefühl stellt sich auch hier wieder ein. Grimlin, der zunächst etwas brummig wirkt, wächst einem durch seine leise, zurückhaltende Art schnell ans Herz. Gerade in der Freundschaft zu Tirili zeigt sich, wie viel Wärme und Entwicklung in der Figur steckt. Diese Beziehung ist für mich das Herzstück der Geschichte: sanft, ehrlich und voller kleiner, bedeutungsvoller Momente.
Auch die Nebenfiguren wie die Schnörksel oder die charmante Süßschnecke bringen eine wunderbare Leichtigkeit hinein. Sie sorgen nicht nur für humorvolle Augenblicke, sondern vermitteln ganz nebenbei Werte wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und das Annehmen von Veränderungen.
Besonders gefallen hat mir die bildhafte Sprache. Man hört förmlich das Rascheln der Wiese, riecht das süße Mirabelmus und spürt die Ruhe dieses besonderen Ortes. Diese sinnliche Erzählweise macht das Buch gerade auch für das Vorlesen oder den Einsatz in Gruppen sehr wertvoll.