XXL-Leserunde zur Reihe "Die Quellen von Malun" von Daniela Winterfeld

Eine faszinierende Fantasy-Trilogie
Cover-Bild Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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  • Charaktere
  • Atmosphäre
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Daniela Winterfeld (Autor)

Die Quellen von Malun - Blutgöttin

Roman

Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine Nachbarreiche. Die Politikertochter Feyla, der Offizier Dorgen, die Sklavin Alia und der Soldat Tailin sind alle auf verschiedene Weise von dem Krieg betroffen. Jeder versucht für sich einen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation zu finden. Aber noch wissen die Vier nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und die Gründe für das Verschwinden des Wassers in einer Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen liegen ...

Cover-Bild Die Quellen von Malun - Blutsohn
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Daniela Winterfeld (Autor)

Die Quellen von Malun - Blutsohn

Roman

Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Offizier Dorgen ist inzwischen zum Heerführer aufgestiegen. Er ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, um die Feinde in die Knie zu zwingen. Aber kann Dorgen sich ihm widersetzen?
Währenddessen versuchen die geflohene Sklavin Alia und der desertierte Soldat Tailin, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Beide begeben sich in Lebensgefahr, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Herrscher Sapions verfügt über zerstörerische Magie - und ihre grausame Macht wurzelt längst schon tief in den Seelen der Menschen.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 18.02.2021 - 14.03.2021
  2. Lesen 29.03.2021 - 09.05.2021
  3. Rezensieren 10.05.2021 - 23.05.2021

Bereits beendet

Bei dieser XXL-Leserunde werden die drei Bände der "Die Quellen von Malun"-Reihe von Daniela Winterfeld gelesen. Die Teilnehmer der Runde bekommen die drei Bücher nach Hause geschickt und haben sechs Wochen lang Zeit, die Romane zu lesen und sich hier mit den anderen Leser:innen auszutauschen.

  1. "Blutgöttin"
  2. "Blutsohn"
  3. "Blutschicksal"

Anschließend gibt es eine zweiwöchige Rezensionsphase (Die ersten beiden Titel könnt ihr direkt hier auf der Leserundenseite rezensieren, "Blutschicksal" dann auf der Buchdetailseite. Detaillierte Infos bekommen die Teilnehmer aber nochmal separat).

Bewerbt euch jetzt und sichert euch die Chance auf kostenlose Leseexemplare!

Wir freuen uns sehr, dass die Autorin die Leserunde begleitet. Unter "Fragen an Daniela Winterfeld" könnt ihr euch direkt an sie wenden. Sie wird immer freitags reinschauen und eure Fragen beantworten.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Der dritte Band "Blutschicksal", vierter Abschnitt, Seite 552 - Ende

Profilbild von Cubey

Cubey

Mitglied seit 04.04.2019

Stell dir nur vor, ich wäre Drogensüchtig! Da sind Bücher die bessere Alternative, oder?"

Veröffentlicht am 06.05.2021 um 00:08 Uhr

So, da konnte ich dann doch nicht an mir halten und wollte den letzten Leseabschnitt einfach nur noch hinter mich bringen und was soll ich sagen?
Ich bin ehrlich gesagt von dem Ende enttäuscht.
Ich versuche meine Gedanken mal ein bisschen zu ordnen, weil gerade sehr, sehr viel in mir vorgeht.
Ich glaube wovon ich mitunter am meisten Enttäuscht war, war der Epilog. Nichts für ungut. Ich gönne Protagonisten für gewöhnlich alles Glück der Welt, solange es zur GEschichte passt. Und das war in diesem Fall nicht gegeben. Der ganze Epilog wirkte auf mich einfach zu rosarot. Alle Kriege beendet, kein Leid mehr, kein Hass, keine Kämpfe. Alle laufen Händchenhaltend in den Sonnenuntergang und sitzen in Blumenfeldern. Ja, die Charaktere haben es verdient eine schöne Zukunft zu haben, aber das war für mich aber von allem too much. Gerade in dieser Masse.

Kommen wir zu dem Finalen “Showdown” in der Höhle mit den ganzen Seen, oder davor… oder in der Schlucht oder den Bergen - ich bin irgendwann nicht mehr durchgestiegen. Und das war das eine Problem: ich kam irgendwann nicht mehr mit was wo mit wem wie wann passiert ist. Es ist zu viel auf einmal passiert und war mir zu wirren.
Und gegen Ende hin wurde ich dann x-fach enttäuscht.
Zum einen hätten wir das plötzliche Auftauchen eines Drachens. Von dem vorher in dieser Art und Weise bisher nicht die Rede war. Der Kommentar von Minh an sich reicht mir da nicht aus. Er war einfach… da. So- plopp. Tada.
Dann hätten wir da einmal den Umgang mit den Toden der Charaktere. Dazu muss ich ein bisschen weiter ausholen:
Wir haben diesen Krieg nun drei Bände mitgemacht und so wie ich es bisher immer gelesen habe ist kein Krieg ohne Verluste. Dieses Buch ist da eine Ausnahme. Eine für mich sehr enttäuschende Ausnahme. Da am Ende der Geschichte so ziemlich alle Charaktere auf irgendeine Art und Weise überleben. (Nureen und Nugia nehme ich an dieser Stelle raus. Sie kannte ich beide viel zu wenig und meine Bindung zu ihnen ist auch nicht stark genug gewesen. Zu mal ich auch gestehen muss, dass ich mich absolut nicht mehr daran erinnere ob Nureen nun gestorben ist oder nicht… Wäre lieb wenn mich da jemand auf die Sprünge helfen könnte :D) Der Tod war zum Greifen nah für vier bis fünf Charaktere wenn ich mich nicht täusche. Und sie alle haben überlebt. Alle. Dieser Krieg hat sich nicht nach einem Verlust angefühlt, sondern für mich eher nach einer Enttäuschung. Hätte ich mir einen Charakter aussuchen können, wäre es glaube ich sogar Tailin gewesen von dem ich mich hätte verabschiedet. Nicht etwa weil ich ihn von allen Charakteren am meisten Hasse, sondern weil ich das Gefühl gehabt habe, dass er, trotz meiner Abneigung ihm gegenüber, den meisten Einfluss auf alle hatte. Jeder hatte irgendeine Verbindung zu Tailin, er war das Bindeglied zwischen so vielen Personen, Instanzen, der Magie und den Menschen das sein Tod mit großer Wahrscheinlichkeit ein Verlust gewesen wäre, wie aber auch ein Grund der “Freude”. Er wäre für Ruann gestorben, für die Menschen und ihre Zukunft. In meinen Augen wäre das eine “göttliche Geeste” gewesen über die man im Epilog gut hätte schreiben können. Über Tailin und seine Taten. Dass nun am Ende alle überleben… gut… kann man sich drüber streiten.
Kommen wir zu meiner letzten Enttäuschung dahingehend:
Was war das bitte am Ende mit dem Fluch? Wirklich jetzt. Was… was sollte das? Ich verstehe es wirklich nicht. Und so langsam bringt es auch mein Verständnis für die Gottgeborenen ins Wanken! Wer ist nun wie mächtig, wer hat welche Macht wer ist nun mächtiger als wer? Und warum wurde, musste, konnte dieser Fluch gebrochen werden. Diese Enttäuschung geht übrigends einher mit der Enttäuschung über die Tode und es kam genauso plötzlich wie die Drachen und so vieles anderes in diesen Büchern. Es… war einfach da und war in meinen Augen nur dem Plott dienlich.

Abschließend, bevor ich mich in die Rezension stürze, noch etwas was mir sehr gut gefallen hat:
Der Tod von Walerius. Nicht zuletzt weil er ein absolutes Scheusal war, sondern weil die Empfindungen von Siberi so gut zu dem ganzen Umstand gepasst haben.
Der Tod von Walerius war eine einzige Enttäuschung und Siberi hat nicht das genugtuuende Gefühl der Rache verspürt. Weil Rache nie eine Genugtuung ist. Diese Taubheit und Verzweiflung die er am Ende verspürt hat war mit großem Abstand das realistischste soweit. Hat mir sehr sehr gut gefallen.

Wenn ich erst mal eine Nacht drüber geschlafen habe kann ich meine Gedanken hoffentlich besser ordnen, aber so… so kann ich nur sagen, dass ich das Ende selber als höchst unbefriedigend empfinde und ich mit gemischten Gefühlen zurück bleibe. In meinen Augen würden die Bücher als Filme bestimmt wesentlich besser funktionieren als sie es jetzt als Bücher für mich tun. Sehr schade, dennoch habe ich mich gefreut teil der Leserunde gewesen zu sein :) Danke, dass ihr meine Meckereien so lange ausgehalten habt ♥

Profilbild von VerenaS

VerenaS

Mitglied seit 30.06.2020

Veröffentlicht am 06.05.2021 um 20:18 Uhr

So, ich habe den letzten Abschnitt auch gerade beendet. Ehrlicherweise bin ich mir gerade unsicher was ich schreiben soll. Irgendwie war mir das Ende zu fade....ich kam nicht mehr richtig an die Charaktere dran, selbst die Emotionen haben mich nicht wirklich mitgenommen. Woran das jetzt lag weiß ich nicht, vermutlich weil ich irgendwie immer auf den großen Knall gewartet habe der aber für meine Empfindung nicht kam. Es war sehr viel Hektik und jede Menge Wechsel zwischen den Protagonisten, so dass ich mir zwischendurch immer mal wieder in Erinnerung rufen musste aus welcher Sicht ich das gerade lese. Ich denke das war der Hauptgrund warum ich nicht wirklich mit den Charakteren mitfiebern konnte. Es sind auch noch einige Fragen für mich offen geblieben, was ist mit Svaris und Cubris passiert? Haben sie überlebt und hat Cubris noch seine Strafe erhalten? Was ist mit den anderen aus dem Widerstand passiert? Konnte Minh Siberi noch heilen? Abgesehen davon, bevor Tailin und Lunis gerettet wurden hatte angeblich niemand im goldenen Netz mehr Kraft für irgendetwas und ist zusammen gesackt und haben Magiefieber bekommen aber um die zu retten hat es dann doch noch ausgereicht? Das hat mich sehr irritiert.
Auch so eine Sache war, dass das Alles ja überhaupt erst wegen diesem Fluch passiert ist, den Talun vor so langer Zeit in die Welt gesetzt hat. Dieser Fluch ist jetzt gebrochen, dafür setzen die Protagonisten aber gleich einen Neuen ein indem sie beschließen, dass die Macht von Talun und Maluna für immer in verschiedenen Personen aufgeteilt wird aber einer von Taluns Gottgeborenen jedes Mal an den Befehlshaber der Pameli und dessen Katze gebunden wird. Somit haben die folgenden Generationen darüber ja auch wieder einen Fluch oder nicht?! Was ist denn wenn sich derjenige gar nicht an den Pameli binden will? Dann ist da wieder ein Ungleichgewicht oder liege ich da falsch?

Ich bin mir unsicher was ich von dem Ende halten soll und werde noch ein wenig darüber nachdenken bevor ich mich an die Rezension setze.

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VerenaS

Mitglied seit 30.06.2020

Veröffentlicht am 06.05.2021 um 20:21 Uhr

Zitat von Cubey

Zum einen hätten wir das plötzliche Auftauchen eines Drachens. Von dem vorher in dieser Art und Weise bisher nicht die Rede war. Der Kommentar von Minh an sich reicht mir da nicht aus.



Wenn ich das richtig verstanden habe dann war Minh der Drache aber ja, das kam dann doch sehr plötzlich. Zumal der Drache dann anscheinend auch nochmal stärker war als alle anderen (welch Überraschung, irgendwie sind alle die neu auftauchen wieder stärker als die zuvor).

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VerenaS

Mitglied seit 30.06.2020

Veröffentlicht am 06.05.2021 um 20:28 Uhr

Zitat von Cubey

Wir haben diesen Krieg nun drei Bände mitgemacht und so wie ich es bisher immer gelesen habe ist kein Krieg ohne Verluste. Dieses Buch ist da eine Ausnahme. Eine für mich sehr enttäuschende Ausnahme. Da am Ende der Geschichte so ziemlich alle Charaktere auf irgendeine Art und Weise überleben. (Nureen und Nugia nehme ich an dieser Stelle raus. Sie kannte ich beide viel zu wenig und meine Bindung zu ihnen ist auch nicht stark genug gewesen. Zu mal ich auch gestehen muss, dass ich mich absolut nicht mehr daran erinnere ob Nureen nun gestorben ist oder nicht… Wäre lieb wenn mich da jemand auf die Sprünge helfen könnte :D)



Da gebe ich dir recht, das hat mich auch gewundert, zumal sonst meist irgendwer sich opfert der bei den Lesern beliebt ist und man dann mitleidet und das dem Kampf und Krieg nochmal eine ganz andere emotionale Bedeutung gibt.

Ja, Nureen ist gestorben bei der Geburt ihrer Zwillinge, die auch nicht überlebt haben.

Da fällt mir noch ein, dass weder Nugia noch Kori wieder erwähnt wurden obwohl zumindest Kori ja im Kampf noch neben Siberi stand und Walerius beim Sterben zugesehen hat.

Profilbild von _girl_who_reads_

_girl_who_reads_

Mitglied seit 18.05.2020

Sobald du gelernt hast zu lesen, wirst du für immer frei sein. - Frederick Douglas

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 09:16 Uhr

Cubey schrieb am 06.05.2021 um 00:08 Uhr

So, da konnte ich dann doch nicht an mir halten und wollte den letzten Leseabschnitt einfach nur noch hinter mich bringen und was soll ich sagen?
Ich bin ehrlich gesagt von dem Ende enttäuscht.
Ich versuche meine Gedanken mal ein bisschen zu ordnen, weil gerade sehr, sehr viel in mir vorgeht.
Ich glaube wovon ich mitunter am meisten Enttäuscht war, war der Epilog. Nichts für ungut. Ich gönne Protagonisten für gewöhnlich alles Glück der Welt, solange es zur GEschichte passt. Und das war in diesem Fall nicht gegeben. Der ganze Epilog wirkte auf mich einfach zu rosarot. Alle Kriege beendet, kein Leid mehr, kein Hass, keine Kämpfe. Alle laufen Händchenhaltend in den Sonnenuntergang und sitzen in Blumenfeldern. Ja, die Charaktere haben es verdient eine schöne Zukunft zu haben, aber das war für mich aber von allem too much. Gerade in dieser Masse.

Kommen wir zu dem Finalen “Showdown” in der Höhle mit den ganzen Seen, oder davor… oder in der Schlucht oder den Bergen - ich bin irgendwann nicht mehr durchgestiegen. Und das war das eine Problem: ich kam irgendwann nicht mehr mit was wo mit wem wie wann passiert ist. Es ist zu viel auf einmal passiert und war mir zu wirren.
Und gegen Ende hin wurde ich dann x-fach enttäuscht.
Zum einen hätten wir das plötzliche Auftauchen eines Drachens. Von dem vorher in dieser Art und Weise bisher nicht die Rede war. Der Kommentar von Minh an sich reicht mir da nicht aus. Er war einfach… da. So- plopp. Tada.
Dann hätten wir da einmal den Umgang mit den Toden der Charaktere. Dazu muss ich ein bisschen weiter ausholen:
Wir haben diesen Krieg nun drei Bände mitgemacht und so wie ich es bisher immer gelesen habe ist kein Krieg ohne Verluste. Dieses Buch ist da eine Ausnahme. Eine für mich sehr enttäuschende Ausnahme. Da am Ende der Geschichte so ziemlich alle Charaktere auf irgendeine Art und Weise überleben. (Nureen und Nugia nehme ich an dieser Stelle raus. Sie kannte ich beide viel zu wenig und meine Bindung zu ihnen ist auch nicht stark genug gewesen. Zu mal ich auch gestehen muss, dass ich mich absolut nicht mehr daran erinnere ob Nureen nun gestorben ist oder nicht… Wäre lieb wenn mich da jemand auf die Sprünge helfen könnte :D) Der Tod war zum Greifen nah für vier bis fünf Charaktere wenn ich mich nicht täusche. Und sie alle haben überlebt. Alle. Dieser Krieg hat sich nicht nach einem Verlust angefühlt, sondern für mich eher nach einer Enttäuschung. Hätte ich mir einen Charakter aussuchen können, wäre es glaube ich sogar Tailin gewesen von dem ich mich hätte verabschiedet. Nicht etwa weil ich ihn von allen Charakteren am meisten Hasse, sondern weil ich das Gefühl gehabt habe, dass er, trotz meiner Abneigung ihm gegenüber, den meisten Einfluss auf alle hatte. Jeder hatte irgendeine Verbindung zu Tailin, er war das Bindeglied zwischen so vielen Personen, Instanzen, der Magie und den Menschen das sein Tod mit großer Wahrscheinlichkeit ein Verlust gewesen wäre, wie aber auch ein Grund der “Freude”. Er wäre für Ruann gestorben, für die Menschen und ihre Zukunft. In meinen Augen wäre das eine “göttliche Geeste” gewesen über die man im Epilog gut hätte schreiben können. Über Tailin und seine Taten. Dass nun am Ende alle überleben… gut… kann man sich drüber streiten.
Kommen wir zu meiner letzten Enttäuschung dahingehend:
Was war das bitte am Ende mit dem Fluch? Wirklich jetzt. Was… was sollte das? Ich verstehe es wirklich nicht. Und so langsam bringt es auch mein Verständnis für die Gottgeborenen ins Wanken! Wer ist nun wie mächtig, wer hat welche Macht wer ist nun mächtiger als wer? Und warum wurde, musste, konnte dieser Fluch gebrochen werden. Diese Enttäuschung geht übrigends einher mit der Enttäuschung über die Tode und es kam genauso plötzlich wie die Drachen und so vieles anderes in diesen Büchern. Es… war einfach da und war in meinen Augen nur dem Plott dienlich.

Abschließend, bevor ich mich in die Rezension stürze, noch etwas was mir sehr gut gefallen hat:
Der Tod von Walerius. Nicht zuletzt weil er ein absolutes Scheusal war, sondern weil die Empfindungen von Siberi so gut zu dem ganzen Umstand gepasst haben.
Der Tod von Walerius war eine einzige Enttäuschung und Siberi hat nicht das genugtuuende Gefühl der Rache verspürt. Weil Rache nie eine Genugtuung ist. Diese Taubheit und Verzweiflung die er am Ende verspürt hat war mit großem Abstand das realistischste soweit. Hat mir sehr sehr gut gefallen.

Wenn ich erst mal eine Nacht drüber geschlafen habe kann ich meine Gedanken hoffentlich besser ordnen, aber so… so kann ich nur sagen, dass ich das Ende selber als höchst unbefriedigend empfinde und ich mit gemischten Gefühlen zurück bleibe. In meinen Augen würden die Bücher als Filme bestimmt wesentlich besser funktionieren als sie es jetzt als Bücher für mich tun. Sehr schade, dennoch habe ich mich gefreut teil der Leserunde gewesen zu sein :) Danke, dass ihr meine Meckereien so lange ausgehalten habt ♥

Danke dir für deine ausführliche Meinung!!

Jetzt konnte ich mir ohne es zu lesen ein gutes Bild vom Ende des Buches machen.... und bin nur noch froher, dass ich mich nicht mehr durchgequält habe.

Den Epilog hatte ich ja noch gelesen und hatte da ein ähnliches Empfinden wie du.. dachte allerdings es liegt daran, dass mir die letzten 200-300 Seiten davor gefehlt haben. :D

Schade, dass eine Reihe die so vielversprechend begonnen hat, am Ende so gar nicht überzeugen konnte.

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Maddison

Mitglied seit 07.02.2017

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele ~ Cicero

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 14:09 Uhr

Ich hatte jetzt ein paar Tage um das Ende sacken zu lassen und muss zugeben, dass auch ich etwas enttäuscht bin.
Den Epilog fand ich jetzt gar nicht mal so schlimm, dass ist halt ein klassisches Happy End.. soweit ok. Was ich nicht nachvollziehen konnte, war, dass gefühlt wirklich alle überlebt haben. Ich meine, dass wünscht man sich ja meistens, wenn dann die Lieblingscharaktere sterben, aber so war es in meinen Augen etwas erzwungen. Insgesamt war im letzten Abschnitt sehr viel los und es war zum Teil echt schwer den Überblick zu behalten.

Was ich überraschend und gut fand, war die "Auflösung" wie es überhaupt zu dieser Blutära kommen konnte. Das Malunas Seele an der Unsterblichkeit/ Ewigkeit (wie auch immer man das bezeichnen möchte) zerbricht und sie Walerius somit mehr oder wenig geformt hat, fand ich sehr gelungen. Auch das sonstige Worldbuilding und die ganzen Hintergrundinformationen waren sehr hilfreich und haben die Geschichte gestärkt.

Was ich noch etwas schade fand, war Siberis Ende. Er wird von Minh weggetragen und das wars. Da er ja schon ein sehr essentieller Charakter und der Antagonist schlechthin war, ist meine Neugier wie es mit ihm weitergeht noch nicht ganz gestillt.

Insgesamt fand die den dritten Band nicht ganz so stark wie die beiden vorherigen, da einfach zu viel passiert und das Ende etwas mehr Pepp vertragen hätte.
Trotzdem vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte, es hat mich sehr gefreut und viel Spaß gemacht! Auch der Austausch mit euch anderen war Einach klasse.

PS: Das Nachwort/ Dank fand ich richtig gut. Die direkte Ansprache an die Leser und das Aufmerksam machen auf heutige Problematiken ist wirklich gelungen und hat zumindest mich sehr nachdenklich gestimmt.

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veronique

Mitglied seit 14.03.2021

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 15:47 Uhr

Auch ich habe diesen Wälzer nun bewältigt. Leider konnte mich dieser Band trotz dass sie handlungsreich war, nicht mehr völlig überzeugen.
Es drehte sich weiterhin viel um den Krieg und jetzt gab es Infos, die gerne schon an früherer Stelle hätten auftauchen sollen.
Explizit im letzten Abschnitt gefiel mir der innere Kampf zwischen Lunis und Sapionas sehr gut. Auch der Tod von Walerius hat gut ins Bild gepasst. Zum Abschluss wird die Harmonie wiederhergestellt und die übermächtige Göttlichkeit wird zukünftig immer auf mehrere Personen aufgeteilt werden.
Das passte für mich gut. Ein durchweg versöhnlicher Abschluss, auch wenn ich mich ansonsten mit dem Band eher schwer getan habe. Die Erwartungen nach Band 1 waren für die Folgebände wohl einfach zu hoch.

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veronique

Mitglied seit 14.03.2021

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 15:49 Uhr

Maddison schrieb am 07.05.2021 um 14:09 Uhr

Ich hatte jetzt ein paar Tage um das Ende sacken zu lassen und muss zugeben, dass auch ich etwas enttäuscht bin.
Den Epilog fand ich jetzt gar nicht mal so schlimm, dass ist halt ein klassisches Happy End.. soweit ok. Was ich nicht nachvollziehen konnte, war, dass gefühlt wirklich alle überlebt haben. Ich meine, dass wünscht man sich ja meistens, wenn dann die Lieblingscharaktere sterben, aber so war es in meinen Augen etwas erzwungen. Insgesamt war im letzten Abschnitt sehr viel los und es war zum Teil echt schwer den Überblick zu behalten.

Was ich überraschend und gut fand, war die "Auflösung" wie es überhaupt zu dieser Blutära kommen konnte. Das Malunas Seele an der Unsterblichkeit/ Ewigkeit (wie auch immer man das bezeichnen möchte) zerbricht und sie Walerius somit mehr oder wenig geformt hat, fand ich sehr gelungen. Auch das sonstige Worldbuilding und die ganzen Hintergrundinformationen waren sehr hilfreich und haben die Geschichte gestärkt.

Was ich noch etwas schade fand, war Siberis Ende. Er wird von Minh weggetragen und das wars. Da er ja schon ein sehr essentieller Charakter und der Antagonist schlechthin war, ist meine Neugier wie es mit ihm weitergeht noch nicht ganz gestillt.

Insgesamt fand die den dritten Band nicht ganz so stark wie die beiden vorherigen, da einfach zu viel passiert und das Ende etwas mehr Pepp vertragen hätte.
Trotzdem vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte, es hat mich sehr gefreut und viel Spaß gemacht! Auch der Austausch mit euch anderen war Einach klasse.

PS: Das Nachwort/ Dank fand ich richtig gut. Die direkte Ansprache an die Leser und das Aufmerksam machen auf heutige Problematiken ist wirklich gelungen und hat zumindest mich sehr nachdenklich gestimmt.

Ja, Siberi blieb etwas in der Schwebe. Schade. Stirbt er nun oder kann er noch geheilt werden?

Profilbild von ivas-buecherwahnsinn

ivas-buecherwahnsinn

Mitglied seit 04.10.2020

If my book is open, your mouth should be closed.

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 16:05 Uhr

Ich habe gerade das Buch beendet und muss sagen, dass ich mir das Finale ein wenig anders vorgestellt hatte...
Es war leider nicht so episch wie erhofft.
Der Tod von Walerius und Rabanus ging mir genauso zu schnell wie der von Mariusch.
Das mit Minh fand ich aber trotzdem irgendwie cool. Man wusste ja, das er Schuppen hat und aus dem sehr unbekannten östlichen Teil der Welt stammt.
Wie wir Minh kennengelernt hatten, dachte ich allerdings erst an eine Art Meermann. Das es sich aber um ein Volk von Drachen handelt find ich echt super.
Also das hat mich überhaupt nicht gestört.

Allerdings würde ich mir eine weitere Reihe wünschen, in der es um Siberi und Minh geht 😂 noch jemand vllt? 😂

Der ich sag jetzt magische Krieg war stellenweise aber wirklich ein wenig durcheinander. Aber seltsamerweise hab ich trotzdem ganz gut den Überblick behalten können 😊

Danke für die tolle Leserunde!

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Ente-Luli

Mitglied seit 03.07.2020

Nichts ist so vielseitig ,wie lesen.

Veröffentlicht am 07.05.2021 um 18:53 Uhr

So endet nun alles....
Ich muss sagen, dass mir das Ende an sich gefällt. Alle Pärchen können nun glücklich zusammen sein und die Götter werden immer wiedergeboren.
Trotzdem bin ich ein bisschen enttäuscht vom Ende. Ich habe es mir irgendwie emotionaler vorgestellt. Mich konnte das Buch auf emotionaler Ebene einfach nicht komplett erreichen.
Zudem kam mir das Ende so schnell abgehakt vor. Ich hätte gedacht, dass es länger dauert alles wieder auf die richtige Bahn zu lenken, doch nachdem alle zusammen gekommen sind ging es alles sehr schnell.
Ich würde auf jeden Fall sagen, dass dieser Teil nicht der beste war. Ich fand den zweiten Teil insgesamt am besten, auch wenn Alia und Lunis zusammengekommen sind ;)
Ich würde den 2 Band auf den ersten Platz im Ranking stellen, Band 1 auf den zweiten und Band 3 auf den dritten Platz.
Trotzdem vielen lieben Dank, dass ich bei dieser XXL-Leserunde mitmachen durfte, es hat wirklich Spaß gemacht, obwohl es mir noch besser gefallen hätte, wenn die Bücher nicht in Abschnitte unterteilt worden wären, weil das weniger stressig gewesen wäre.