Cover-Bild Was vor uns liegt
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25,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 380
  • Ersterscheinung: 19.11.2025
  • ISBN: 9783458645542
Alba de Céspedes

Was vor uns liegt

Roman | Acht junge Frauen träumen in Rom von Selbstbestimmung | Sie sind eine Gemeinschaft – doch jede verbirgt ein Geheimnis
Esther Hansen (Übersetzer)

Der zensierte Roman, der zum internationalen Bestseller wurde

Acht junge Frauen leben und studieren 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom. Sie sehnen sich nach einem freien, selbstbestimmten Leben, haben Träume, die über die enge Welt von Heim und Herd weit hinausreichen. Unter den strengen Augen der Nonnen bilden sie rasch eine enge Gruppe von Freundinnen, in der sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft miteinander teilen. Doch so nah sie sich sind, hat doch jede ihre Geheimnisse - ein Kind aus einer frühen Liebesbeziehung, fehlgeschlagene künstlerische Ambitionen, heftige Leidenschaften und kleinliche Eifersüchte. Die Monate vergehen, und eine jede von ihnen folgt ihrer eigenen Vision von Freiheit. Und doch ahnen sie nicht, was vor ihnen liegt.

Zum Zeitpunkt seiner Publikation 1938 erlebte Alba de Céspedes' grandioser Debütroman sofortige Zensur durch die faschistischen Behörden unter Mussolini. Was vor uns liegt , ein virtuoses Gruppenporträt und eine radikal neue Darstellung moderner Frauenleben, erscheint nun in einer schillernden Neuübersetzung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2026

100 Jahre zurückgeblickt und fasziniert davon

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Zuvorderst, „Historischer Roman“ ist nicht die richtige Bezeichnung für dieses Buch. Dies ist ein klassischer Roman. Es geht Alba de Cespedes nicht darum, das Rom der 1930er Jahre im Nachhinein zu beschreiben. ...

Zuvorderst, „Historischer Roman“ ist nicht die richtige Bezeichnung für dieses Buch. Dies ist ein klassischer Roman. Es geht Alba de Cespedes nicht darum, das Rom der 1930er Jahre im Nachhinein zu beschreiben. Dies ist der Roman einer Zeitzeugin, die ihre Zeit festhält. Dabei führt sie eine feine Feder, technisch und in der Sprache wunderbar zu lesen.
Der Roman bringt dabei einen langsamen Erzählrhythmus und viele Charaktere mit. Es dauert eine Weile, bis man alle Personen zuordnen kann und sich in der Lektüre eingegroovt hat. Dann kann man die Lektüre dieses Romans am besten vergleichen mit einem Besuch in einem Kaffeehaus. Man sitzt dort in Ruhe und beobachtet, wie sich das Leben der Frauen in Rom entwickelt. Die Lebenslinien verlaufen überhaupt nicht geradlinig und de Cespedes gibt spannende Einblicke auch in die Gemütslage und das Innere ihrer Hauptfiguren.
Insgesamt habe ich das Gerne gelesen, auch wenn ich es nur in überschaubaren Häppchen verarbeiten konnte. Diese Häppchen hatten es aber in sich und es gab regelmäßig Sätze, die ich gern gelesen und die tief getroffen haben. In jedem Fall kein Fehlgriff, wobei mir ein schnellerer Erzählrhythmus grundsätzlich besser taugt.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Schlechte Töchter und schlechte Ehefrauen

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Acht junge Frauen leben im Jahr 1934 in dem von Nonnen geführten Grimaldi-Konvikt in Rom. Dort herrschen gefängnisähnliche Zustände. Abends werden die Türen verschlossen und das Licht zu einer bestimmten ...

Acht junge Frauen leben im Jahr 1934 in dem von Nonnen geführten Grimaldi-Konvikt in Rom. Dort herrschen gefängnisähnliche Zustände. Abends werden die Türen verschlossen und das Licht zu einer bestimmten Zeit abgedreht. Tagsüber dürfen sie das Konvikt verlassen, um ihrem Studium nachzugehen. Die acht Frauen, von denen jede ein Geheimnis vor den anderen verbirgt, sind eine Art Schicksalsgemeinschaft. Eine von ihnen, Emanuela, hat durch ein uneheliches Kind, das in einem Internat aufwächst, Schande über die Familie gebracht und sie vertraut sich nicht einmal ihren Freundinnen an. Die andere, Augusta, gibt vor zu studieren, schreibt aber in Wirklichkeit Romane, die wahrscheinlich nie einen Verleger finden werden. Im faschistischen Italien der 1930er Jahre war es so gut wie unmöglich, als Frau ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wer einmal einen Hauch von Freiheit verspürt hat, wird niemals mehr eine gute Tochter und Ehefrau sein, konstatiert Augusta.
Was mich sehr irritiert hat, ist, dass die Beschreibungen der einzelnen Frauenschicksale manchmal nahtlos ineinander übergehen, so dass ich oft nicht wusste, von wem jetzt gerade die Rede ist. Der distanzierte und langatmige Schreibstil machte es mir teilweise schwer, Empathie für die Frauen zu empfinden, einige waren mir regelrecht unsympathisch. Als eine der acht nach langer Krankheit stirbt, hält sich die Trauer sehr in Grenzen, schnell gehen alle wieder zum Alltag über. Eine andere hält es für angemessen, eine der Freundinnen zu bestehlen, um das Startkapital für ein Leben außerhalb des Konvikts zu bekommen. Etwa in der Mitte des Buchs wird ein Vorfall geschildert, der mich so schockiert und angewidert hat, dass ich das Buch beinahe zur Seite gelegt hätte.
Laut Verlag handelt es sich bei „Was vor uns liegt“ um einen „legendären Debütroman“, der mich jedoch nicht in seinen Bann ziehen konnte. Ich würde ihn nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Mädels

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Das Cover ähnelt vielen aktuellen Romanen, aber die Story ist so unique, wie sie nur sein kann.
Ich liebe Freundinnen-Cliquen mit Geheimnissen, also lasst uns beginnen herauszufinden , wer welches Päckchen ...

Das Cover ähnelt vielen aktuellen Romanen, aber die Story ist so unique, wie sie nur sein kann.
Ich liebe Freundinnen-Cliquen mit Geheimnissen, also lasst uns beginnen herauszufinden , wer welches Päckchen mit sich trägt und welches Geheimnis als Erstes ans Licht kommt. Die Frauen fühlen sich auf unterschiedliche Weise gefangen und sind aus unterschiedlichen Gründen dort. Eins haben sie alle gemeinsam: sie möchten mehr vom Leben.
Man braucht ein wenig, um reinzukommen, bei so vielen Frauen, aber Stück für Stück lernt man sie und ihre Herkunft kennen. Man begleitet sie fast schon wie ein heimlicher Beobachter und fühlt sich beim Lesen fast schon ertappt, dass man so viel aus ihrem Leben erfährt. Alle Mädchen fühlen sich in der Gemeinschaft sehr wohl, wollen aber trotzdem fliehen. Die Nonnen erfüllen genau das Klischee, das man von einem Internat hat. Als Xenia abhaut bekommt man einen ersten schonungslosen Blick hinter die Kulissen. Die Kapitel sind sehr lang und teilweise recht zäh. Das Buch ist ein wenig wie eine italienische Version von Jane Austen.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Was vor uns liegt

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Der Roman bringt den Leser die Zeit um 1934 in Italien näher. Es geht um acht Frauen die in einem Wohnheim unter strengen Nonnen leben um zu Studien und zu sich dabei auch selbst zu finden. Sie kommen ...

Der Roman bringt den Leser die Zeit um 1934 in Italien näher. Es geht um acht Frauen die in einem Wohnheim unter strengen Nonnen leben um zu Studien und zu sich dabei auch selbst zu finden. Sie kommen auch unterschiedlichen Lebensverhältnisse aus armen und reichen Familien und haben nur ein Ziel, ein Studium zu absolvieren, ihre Freiheit auszuleben auch in der Sexualität, das sie über sich selbst bestimmen und unabhängig sein können. Zu der damaligen Zeit wo der Roman spielt keine einfachen Ziele, besonders im streng gläubigen Italien und das auch noch unter Nonnen Die jungen Frauen haben alle ihre Geheimnisse und Träume die sie in Freundschaft miteinander verbinden,wohl wissend, das sie sich nach dem Studium nie mehr sehen werden.
Fazit.
Leider konnte ich mit der Handlung nicht warm werden, der Schreibstil war altmodisch und alles langatmig.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Was vor uns liegt

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m Roman was vor uns liegt, handelt es sich um einen historischen Roman aus dem Jahre 1934 und spielt in Italien. Es geht um acht junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie kommen aus reichen ...

m Roman was vor uns liegt, handelt es sich um einen historischen Roman aus dem Jahre 1934 und spielt in Italien. Es geht um acht junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie kommen aus reichen oder armen Familien und haben nur ein Zeil zu studieren. Alle kommen aus den verschiedensten Gegenden Italien und wohnen gemeinsam im Grimaldi Haus, das von strengen Nonnen geleitet wird. Jeder der Frauen hat ihre eigene Geschichte und Geheimnisse, die so nach und nach ans Licht kommen. Verbunden sind sie mit ihren Träumen von einer offener und modernen Welt, in der sich sich frei von Zwängen, wie auch der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und auch ihre ihre Sexualität ausleben können.
Fazit:
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und kommt auch da der Roman vor sehr langer Zeit geschrieben wurde sehr altmodisch daher.

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