Cover-Bild Wovon du nichts ahnst

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 434
  • Ersterscheinung: 04.01.2019
  • ISBN: 9783959672566
Alex Lake

Wovon du nichts ahnst

Jeannette Bauroth (Übersetzer)

Als die Ärztin Sarah Havenant von einer alten Freundin kontaktiert und gefragt wird, welches ihr richtiges Facebook-Profil sei, geht sie dem nach. Und tatsächlich findet Sarah zwei Profile mit ihrem Namen: eines hat sie selbst angelegt, das andere hat sie noch nie gesehen. Und doch findet sie dort private Fotos von sich und ihrer Familie. Fotos, die im Inneren ihres Hauses gemacht werden. Als sie es ihrem Mann zeigen will, ist das fremde Profil gelöscht – doch ihr Leben nicht mehr ihr eigenes …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2019

gelungenes Täuschungsmanöver

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Der Thriller wird seinem Titel ziemlich gerecht. Auch ich habe mich als Leserin lange Zeit mitreißen lassen und nicht erkannt, wer der Ärztin und dreifachen Mutter Sarah Angst einjagen und Schaden zufügen ...

Der Thriller wird seinem Titel ziemlich gerecht. Auch ich habe mich als Leserin lange Zeit mitreißen lassen und nicht erkannt, wer der Ärztin und dreifachen Mutter Sarah Angst einjagen und Schaden zufügen möchte. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sarah durch die vorerst Cyberangriffe und dann zunehmend persönlicher werdenden Übergriffe auf sie und ihre Familie in ständiger Angst gelebt hat und mit der Zeit auch an ihr selbst gezweifelt hat. Im Nachhinein ist mir natürlich schon bewusst, wer Zugriff auf all die wertvollen und relevanten Informationen haben konnte. Die Geschichte ist wirklich gekonnt aufgebaut, die Angst wird von Tag zu Tag gesteigert und am Ende gibt es trotzdem noch Informationen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die schwer vorstellbar sind. Ohne näher darauf einzugehen, weil ich nicht zu viel verraten möchte, ist es immer wieder erstaunlich, wie das Umfeld geblendet wird und viele Dinge nicht mitbekommt.

Veröffentlicht am 02.03.2019

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Nachdem ich damals den ersten Roman „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake gelesen habe, war für mich klar, das ich gerne mehr davon lesen möchte.

Alex Lake behandelt in diesem Buch ein Thema, was ...

Nachdem ich damals den ersten Roman „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake gelesen habe, war für mich klar, das ich gerne mehr davon lesen möchte.

Alex Lake behandelt in diesem Buch ein Thema, was für die heutige Internetgesellschaft von Bedeutung sein dürfte.

Mit interessanten, sympathischen Hauptcharakteren, welche von ein auf den anderen Tag aus einem sicheren Leben in eine hilflose Situation gerissen werden und um einen Feind kämpfen, von dem sie nicht wussten, das es ihn gibt, gelingt es dem Autor den Leser ans Buch zu fesseln.

Dieses Buch überzeugt mit ganz viel Spannung, einigen Überraschungen und Wendungen.

Veröffentlicht am 02.03.2019

Einfach spitze

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Sarah wird eines Tages von einer Bekannten auf ihr zweites Facebook Profil aufmerksam gemacht und geht zunächst von einem Irrtum aus. Doch. schon kurz darauf passieren merkwürdige Dinge, die sie sich einfach ...

Sarah wird eines Tages von einer Bekannten auf ihr zweites Facebook Profil aufmerksam gemacht und geht zunächst von einem Irrtum aus. Doch. schon kurz darauf passieren merkwürdige Dinge, die sie sich einfach nicht erklären kann. Ich habe ihre Zweifel, Ängste und ihr Unverständnis richtig spüren können. Sogar ihr eigener Ehemann glaubt ihr kein einziges Wort. Was soll sie nun tun? Hilflos scheint sie sich ihrem Schicksal zu fügen, doch das Blatt wendet sich und die Spannung steigt rasant an. Wer hat es auf sie abgesehen und warum? Bis zum letzten Drittel konnte die Spannung gehalten werden. Ich habe wahrlich mitgefiebert. Der Schreibstil war flüssig und zog mich magisch mit. Nur das Ende kam für mich persönlich ziemlich plötzlich. Es war zwar dennoch logisch, aber mir fehlte da war. Es kam mir so vor, als würde man eilig zum Ende kommen müssen und als hätte man keine Zeit mehr gehabt, die Storystränge noch vernünftig zueinander zu führen. Fazit: Ein spannendes Buch mit kleineren Schwächen.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Überraschender Thriller

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Das Cover ist gut gestaltet – etwas dunkel und ich habe mich direkt gefragt, was es mit der Frau, die man auf dem Cover durch die dunkle Gasse laufen sieht, auf sich hat. Der Klappentext hat mich neugierig ...

Das Cover ist gut gestaltet – etwas dunkel und ich habe mich direkt gefragt, was es mit der Frau, die man auf dem Cover durch die dunkle Gasse laufen sieht, auf sich hat. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und da ich vom Autor schon andere Bücher gelesen habe, die mir gut gefallen haben, war ich gespannt auf dieses Buch.

Klappentext:
Als die Ärztin Sarah Havenant von einer alten Freundin kontaktiert und gefragt wird, welches ihr richtiges Facebook-Profil sei, geht sie dem nach. Und tatsächlich findet Sarah zwei Profile mit ihrem Namen: eines hat sie selbst angelegt, das andere hat sie noch nie gesehen. Und doch findet sie dort private Fotos von sich und ihrer Familie. Fotos, die im Inneren ihres Hauses gemacht werden. Als sie es ihrem Mann zeigen will, ist das fremde Profil gelöscht – doch ihr Leben nicht mehr ihr eigenes …


Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung baut sich nach und nach auf. Die Erzählungen aus dem Leben von Sarah werden immer beklemmender und man fragt sich immer wieder, wo das ganze hinführt. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch die zum Teil beängstigende Stimmung von Sarah und ihrer Familie wird gut vermittelt und ich hatte auch hier klare Bilder im Kopf beim Lesen. Auch die kurzen Kapitel aus der Sicht der Person, die hinter allem steckt, macht es spannend und unterhaltsam. Es gab im Verlauf des Buches einige Überraschungen und ich habe nicht mit diesem Ende gerechnet. Ich war komplett auf der falschen Spur beim Lesen. Das Ende des Buches hat mich überzeugt und auch hier, bleibt ausreichend Zeit beim Lesen, sich mit der Situation am Ende zu beschäftigen.
Mich hat das Buch überzeugt und ich hatte spannende Lesestunden mit diesem Thriller von Alex Lake.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Böse neue Welt

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Zum Inhalt:
Nach einer Depression vor einigen Jahren ist die Ärzten Sarah wieder glücklich: Mann, drei Kinder und der Himmel lacht über Maine. Doch dann taucht eine Bekannte aus der Vergangenheit auf und ...

Zum Inhalt:
Nach einer Depression vor einigen Jahren ist die Ärzten Sarah wieder glücklich: Mann, drei Kinder und der Himmel lacht über Maine. Doch dann taucht eine Bekannte aus der Vergangenheit auf und mit ihr die Frage nach dem echten Facebook-Profil von Sarah. Das gefälschte Profil verschwindet bald, nicht jedoch das Unbehagen darüber. Denn es zeigt sich, dass der Initiator dieser Aktion noch ganz andere Ideen in petto hat mit dem Ziel, die Kleinstadtidylle von Sarah komplett zu zerstören.

Mein Eindruck:
Alex Lake ist ein absoluter Page-Turner mit seinem Thriller gelungen. Das Grauen kommt zwar erst einmal wie ein schlechter Scherz daher, wird dann aber immer bösartiger und damit für die Heldin, ihre Familie und die Leserschaft immer erschreckender. Zusätzlich erzeugt der Autor Spannung mit Einschüben der Gedanken des Psychopathen, der für die ganze Aktion verantwortlich ist und bringt seine Leser zum Grübeln: Ist es jemand aus der Familie, dem Freundeskreis, dem beruflichen Umfeld oder sogar Sarah selbst? Ja, dem geübten Krimileser schwant irgendwann die Lösung, trotzdem ist der Weg zum Ziel perfekt bereitet. In drei großen Kapiteln unterteilt, befasst sich das Buch zuerst mit dem Unbehagen, dann mit der Panik und schließlich mit der Auflösung. Obwohl im letzten Teil das „Wer“ bekannt ist, unterhält Lake noch wunderbar mit dem „Warum“ und dem „Was nun“.
Einzig das Ende ist dann doch übertrieben – selbst in einem Psychothriller müssen nicht übermenschliche Kräfte entwickelt werden.
Davon abgesehen ist das Buch nicht nur perfekte Unterhaltung, sondern zeigt in aller Deutlichkeit die Möglichkeiten, die soziale Medien und smarte Helferlein haben, einem das Leben interessant zu gestalten und zur Hölle zu machen.

Mein Fazit:
Ein Gefühl, das bleibt, - ein mulmiges