Cover-Bild Verwischte Spuren - Detective Daryl Simmons 7. Fall

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: bookshouse
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 442
  • Ersterscheinung: 11.04.2017
  • ISBN: 9789963536306
Alex Winter

Verwischte Spuren - Detective Daryl Simmons 7. Fall

»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2017

Ein Ethnokrimi der Spitzenklasse

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Buchmeinung zu Alex Winter – Verwischte Spuren
„Verwischte Spuren“ ist ein Kriminalroman von Alex Winter, der 2017 bei bookshouse als eBook und als Taschenbuch erschienen ist.

Zum Autor:

Alex Winter, ...

Buchmeinung zu Alex Winter – Verwischte Spuren
„Verwischte Spuren“ ist ein Kriminalroman von Alex Winter, der 2017 bei bookshouse als eBook und als Taschenbuch erschienen ist.

Zum Autor:

Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland.

Klappentext:

»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …


Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch aus der Serie um den weißen Aborigine Daryl Simmons. Daryl hat sein Gedächtnis verloren und wird mehr tot als lebendig von einer Farmersfrau gefunden und gerettet. Weil er in einem Fluss gefunden wurde, wird er von seiner Retterin John Rivers genannt. Auch ohne den vorhergehenden Fall zu kennen, hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu finden. Daryl / John hat alles, was mit seiner Person zu tun hat vergessen. Im Laufe der Geschichte kehren einige Erinnerungen zurück und John überrascht mit ungeahnten Fähigkeiten. Er befürchtet aber auch, dass seine Weste dunkle Flecken oder gar mehr aufweist. So hat er kein Vertrauen zur Polizei und versucht die Geheimnisse um seine Retterin alleine zu lösen.
Ich habe die Hauptfigur von Anfang an in mein Herz geschlossen. Er ist nicht unbedingt nett, aber er strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus. Er hat mehr von einem Eingeboren als von einem Weißen und kann die Handlungen der Aborigines oft besser verstehen und nachvollziehen als die der Farmer und der Polizisten. Dazu ist er ein aufmerksamer Beobachter und kann sehr gut zuhören, so daß viele Personen oft ungewollt ihr Wissen mit ihm teilen. So nebenbei erfährt man ähnlich zu Hillerman einiges über Stammesrituale und Eigenheiten der Eingeborenen. Zusätzlich wird auch viel Wissen über das oft harte Leben der Farmer und der Stockmen, den australischen Cowboys, vermittelt.
Die Krimihandlung selber kommt nur langsam in Schwung. Trotzdem war ich von Anfang an von diesem Buch gefesselt. Der Autor legt großen Wert auf die Beschreibung von Landschaften, Stimmungen, Beziehungen und Leuten. Meist sind es die Beobachtungen und Schlüsse der Hauptfigur, die die Handlung vorantreiben. Ein zusätzliches Moment erzeugen die zurückkehrenden Erinnerungen Johns und seine persönlichen Beziehungen zu den Aborigines und vor allem zu seiner Retterin Sally. Die Figurenzeichnung ist ausgeprägt und alle Figuren haben Stärken und Schwächen, auch wenn das Hauptaugenmerk auf John und Sally liegt. Es ist selbstverständlich, dass kulturelle Eigenarten der Aborigines bei der Auflösung eine große Rolle spielen und es John ist, der diese auch zu deuten weiß. Zusätzlich gibt es auch einige wenige Actionszenen, die sehr gut an die äußerlichen Rahmenbedingungen des Outbacks angepaßt sind, aber der Fokus liegt eindeutig auf den ruhigeren Abschnitten. Auch die Auflösung und das Ende des Romans haben mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Daryl Simmons / John Rivers hat mich auch in diesem Band überzeugt. Dazu kommt die Charakterisierung der Figuren in vielen Grautönen, so dass die Figuren auch glaubhaft und echt wirken. Wer ruhige Krimis mag, ist hier richtig. Und Informationen über die Kultur der Aborigines und das Leben auf den Farmen im Outback gibt es kostenlos dazu. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen (95 / 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Daryls Amnesie

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Farmertochter Sally Storer ist vor verstörenden Erlebnissen geflohen. Unterwegs entdeckt sie einen schwer verletzten Mann am Ufer des Warburton Creeks und rettet ihn. Er weiß zwar nicht, wer er ist und ...

Farmertochter Sally Storer ist vor verstörenden Erlebnissen geflohen. Unterwegs entdeckt sie einen schwer verletzten Mann am Ufer des Warburton Creeks und rettet ihn. Er weiß zwar nicht, wer er ist und was ihn in diese Lage gebracht hat, aber er erkennt, dass Sally nur zu Hause das Geschehene verarbeiten kann. Aber die Polizei dort hält sie für die Mörderin ihres verschwundenen Mannes. Als John Rivers begleitet sie der Mann auf die Farm. Es wird eng für Sally, als auch noch ihr Vater tot in einem Brunnen aufgefunden wird. John erkennt viele Ungereimtheiten und wundert sich über seine Kenntnisse. Für ihn geraten die Paakantyi-Aborigines, die auf dem Farmland ein Heiligtum haben, immer mehr in Verdacht. Aber eigentlich sind alle, mit denen er es zu tun bekommt, verdächtig.
Ich war wieder einmal sehr angetan von der Beschreibung der Landschaft, der Tiere und auch der Traditionen der Aborigines. Allein das wäre schon spannend, aber auch der Fall hat es in sich und so ist durchgehend Spannung da.
Daryl ist durch seine Schulung und Erziehung in einem Aborigine-Clan geprägt und kann sich daher in die Ureinwohner sehr gut hineinversetzen. Doch von all dem weiß er ja nichts mehr und wundert sich daher immer wieder über seine Intuitionen. Aber auch Sally hat mir gut gefallen. Sie ist eine Frau die eigentlich mit beiden Füßen fest im Leben steht, aber nun war der Wind zu stark und sie gerät ins Wanken. Sie ist stur und gerade heraus, aber sie steht auch zu denen, die ihr etwas bedeuten. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie wenigstens noch ihren Onkel Mathew, der genau wie sie an der Farm hängt und daher allen Widrigkeiten trotzt.
Der Ermittler Scanlan hat sich wie ein Bluthund in den Fall verbissen, aber er stammt aus der Stadt und kann sich weder in die Denkweise der weißen Farmer noch in die der Aborigines hineinfinden. Da ist es kein Wunder, dass John/Daryl und Scanlan immer wieder aneinander geraten.
Bei einer Reise nach Australien habe ich dort mein Herz an das Land verloren und daher mag ich diese Reihe sehr. Sie weckt mein Fernweh, außerdem ist Daryl Simmons ein einzigartiger Ermittler und die Fälle sind spannend.
Das Buch hat mich wieder total begeistert.

Veröffentlicht am 15.04.2017

Daryls 7. Fall

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Klappentext:

»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende ...

Klappentext:

»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.«

Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …


Leseeindruck:


Mit "Verwischte Spuren" von Alex Winter liegt dem Leser der 7. Fall von Detective Daryl Simmons vor. Für mich war es der zweite Fall, da ich Daryls 5. Fall "Leiche im Wrack" bereits gelesen hatte Man kann jeden dieser Krimis unabhängig voneinander lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen.

Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, wird die Farmertochter Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse als dessen Mörderin verdächtigt. Daryl Simmons alias John Rivers wird zu Sallys Stütze und nicht nur ein guter Freund, sondern lässt auch sogleich seine Spürnase losschnüffeln....

Der Krimi liest sich von Anfang bis Ende sehr flüssig und fesselnd. Gerade der australische Lokalkolorit hat mir sehr gefallen. Ich hatte jede der Szenen bildhaft vor Augen und während des Lesens lief der gesamte Roman wie ein Film vor meinen Augen ab. Das Cover ist sehr passend ausgewählt und könnte treffender kaum sein. Die 20 angenehm packenden und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 436 Seiten, die sich u.a. auch Dank der augenfreundlich großen Schrift gut lesen ließen.

Dieser Kriminalroman damt Protagonisten hat mich absolut begeistert, so dass ich gerne 5 Sterne vergeben möchte.


@ esposa1969

Veröffentlicht am 15.04.2017

sehr spannende australische Krimistory

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Sally, auf der Flucht vor sich selbst findet in einem überschwemmten Flussbett einen halbtoten Mann. Kurz entschlossen rettet sie ihn und damit in gewisser Weise auch sich selbst. Doch die Vergangenheit ...

Sally, auf der Flucht vor sich selbst findet in einem überschwemmten Flussbett einen halbtoten Mann. Kurz entschlossen rettet sie ihn und damit in gewisser Weise auch sich selbst. Doch die Vergangenheit nagt an Sally und nur die Rückkehr auf die Familienfarm scheint ihr die erhoffte Erlösung zu bringen.

Von John begleitet trifft sie auf ihrer Farm auf Rache, Hass und schiere Polizeigewalt. Ihr Ehemann ist unauffindbar, ihr Vater wird tot in einem Brunnen gefunden und die Polizei sieht Sally als Mörderin an oberster Stelle. John allerdings wundert sich über die Umstände der Farm, des auf dem Farmland ansässigen Aborigine-Stammes und ganz besonders über einen weißen Boomer.

Erneut eine sehr spannende australische Krimistory bepackt mit einem uralten Glauben, Traditionen und dem Kampf ums bittere Überleben.

Veröffentlicht am 15.04.2017

Gelungener Kriminalroman mit viel Australien-Feeling

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Sally Storer findet einen schwer verwundeten Mann ohne Gedächtnis. Sie fasst Vertrauen zu ihm und nimmt ihn mit auf die heimatliche Schafsfarm. Dort geht es gerade drunter und drüber, denn Sally frischvermählter ...

Sally Storer findet einen schwer verwundeten Mann ohne Gedächtnis. Sie fasst Vertrauen zu ihm und nimmt ihn mit auf die heimatliche Schafsfarm. Dort geht es gerade drunter und drüber, denn Sally frischvermählter Ehemann wird vermisst – und dann gibt es auch noch einen Toten. Sally wird verdächtigt ,und der Mann ohne Gedächtnis möchte ihr helfen. Schnell merkt er, dass er viele Fähigkeiten hat, an die er sich zwar nicht erinnert, die sich aber problemlos abrufen lassen …

Daryl Simmons siebter Fall kam für manche Fans unerwartet, aber umso erfreulicher, denn das Ende des sechsten Bandes ließ Schlimmes befürchten. So weiß der Leser auch von Anfang an, schon allein, weil es das vorangestellte Personenregister verrät, wer der Mann ohne Gedächtnis ist. Dieser, nennen wir ihn wie im Buch John Rivers, ist sich unschlüssig darüber, ob er sein Gedächtnis überhaupt wiederfinden will, er ahnt, dass ihm Dinge offenbart werden könnten, die er womöglich gar nicht wissen will. Ob er sein Gedächtnis bis zum Ende des Romans wiederfinden wird, verrate ich nicht, aber eins ist klar: Es wird weitergehen mit der Reihe.

Was ich an der Daryl-Simmons-Reihe so großartig finde, ist, dass sie den Leser wirklich mit nach Australien nimmt. Der Autor kennt selbst das Land gut und verknüpft sein Wissen über Land und Leute mit einer gelungenen und spannenden Kriminalgeschichte. Dieser Roman versetzt den Leser auf eine Schafsfarm im Outback, und man erfährt viel darüber, wie ist es, auf einer solchen Farm zu leben und zu arbeiten, mehr noch, der Leser ist hautnah bei einer ganzen Reihe verschiedener Arbeitsvorgänge dabei – und das, ohne dass es langweilig wird, im Gegenteil, es wird interessant verpackt und unterhält. Daneben gibt es auch manche Einblicke in die australische Geschichte und australische Legenden, Namen fallen, die einen zum Googeln anregen, das Gesamtpaket ist stimmig und machte mir viel Freude beim Lesen.

Und auch der Fall gefällt, er ist verzwickt, lädt aber auch zum Mitraten ein. Lange Zeit rätselt man, was dahinter stecken könnte, und die Auflösung ist gelungen und logisch durchdacht. Das Romanende dann überrascht noch einmal und schreit regelrecht nach einer Fortsetzung, die es, wie bereits erwähnt, auf jeden Fall geben wird und die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Alex Winter ist wieder ein unterhaltsamer und spannender Australienkrimi gelungen, der den Leser zusätzlich viel Australien-Atmosphäre atmen lässt. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und selbstverständlich eine Leseempfehlung, und zwar für die ganze Reihe.