Cover-Bild Mittwochs am Meer
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 05.05.2021
  • ISBN: 9783455010961
Alexander Oetker

Mittwochs am Meer

Bestsellerautor Alexander Oetker erzählt von der großen Liebe in einer kleinen Pension am Meer.

Jeden Mittwoch fährt Maurice aus Paris in ein verträumtes Hafenstädtchen in der Bretagne, weil er dort einen beruflichen Auftrag hat. Der stille Mann aus der Hauptstadt stößt auf Misstrauen und Ablehnung bei den rauen Einheimischen, den Fischern und Arbeitern.

Doch dann lässt die schöne Rezeptionistin seines Hotels ihm eines Mittwochs einen Liebesbrief und einen Gedichtband zukommen. Maurice ist verzaubert von den Worten der Frau. Sie gehen aus, lernen sich kennen und lieben. Es ist der Beginn einer  leidenschaftlichen Affäre, die jeden Mittwoch neu entflammt, den ganzen Sommer lang. Das Paar fühlt sich wie in einem Traum, der zur Reise wird und schließlich zu einer überraschenden Erkenntnis führt. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2021

Romantische, manchmal sentimentale Liebesgeschichte

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Im Roman „Mittwochs am Meer“ nimmt Alexander Oetker den Leser und die Leserin mit in die Bretagne. Dort hat Maurice, ein Insolvenzverwalter aus Paris, einen Auftrag angenommen. Jeden Mittwoch besucht er ...

Im Roman „Mittwochs am Meer“ nimmt Alexander Oetker den Leser und die Leserin mit in die Bretagne. Dort hat Maurice, ein Insolvenzverwalter aus Paris, einen Auftrag angenommen. Jeden Mittwoch besucht er seit mehreren Wochen das Unternehmen in dem kleinen Ort Cancale am nördlichsten Ende der Region. Eines Tages lernt er beim Einchecken im Hotel, in dem er bei jedem Besuch einmal nächtigt, die Rezeptionistin Dominique kennen. Es ist ihr peinlich, aber ausgerechnet für die kommende Nacht ist ein Buchungsfehler unterlaufen. Daher verweist sie Maurice an ein anderes Hotel.

Maurice ist sehr verwundert als er hier am nächsten Morgen einen Liebesbrief und einen Gedichtband entgegennimmt, die sie ihm geschickt hat. Er ist tief berührt und erstaunt über ihre Verwegenheit sowie ihre Offenheit. Es ist für ihn der Beginn einer inneren Reise, die längst vergessene Gefühle bei ihm aufkeimen und Vergangenes wieder an die Oberfläche kommen lässt.

Zahlen und Fakten sind das Metier von Maurice, er kann gut zuhören und ebenso gut erklären. Aufgewachsen ist er in einer gutsituierten Familie als Einzelkind. Bereits sein Vater ist Insolvenzberater und dabei sehr erfolgreich und angesehen. Maurice glaubt, dass er an die Leistungen seines Vaters nie heranreichen wird, was ihn mit noch mehr Ehrgeiz seinem Beruf nachgehen lässt. In Cancale gewinnt er durch sein Engagement den Respekt der verbliebenen Belegschaft. Doch nachdem er Dominique begegnet ist, ändert sich sein Verhalten gänzlich.

Mit und mit gelingt es ihm die vom Elternhaus her unerwünschte Äußerung von Gefühlen zuzulassen. Diese neuen Erfahrungen benötigen seine ganze Energie, so dass er seinen Job vernachlässigt. Diese abrupte Änderung im Wesen konnte ich als Leserin zwar akzeptieren, war jedoch nicht ganz überzeugt von der Darstellung, weil Maurice bisher sich als sehr zuverlässige Person gezeigt hatte, deren Expertise beim insolventen Unternehmen bereits Erfolge aufweist. Jetzt streift er sein bisheriges Streben nach Anerkennung vollständig ab, obwohl er weiß, dass sich aufgrund seines Verhaltens existenzielle Folgen für die Arbeitnehmer ergeben können. Alexander Oetker erweist sich als Kenner der Umgebung von Cancale. Er nimmt den Leser und die Leserin mit zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und den besten Restaurants und Hotels, die es dort auch in der Realität gibt.

Im Roman „Mittwochs am Meer“ von Alexander Oetker begründet die Begegnung der beiden Protagonisten eine hintergründige Spannung, denn in Maurice bringt das Aufeinandertreffen etwas zum Klingen. Als Leserin musste ich bis zum überraschenden Ende auf die Auflösung warten. Bis dahin erlebte ich eine romantische, manchmal sentimentale Liebe, bei der die Beteiligten sich ihren Verpflichtungen zu entziehen versuchten, um sich ganz ihrer Zuneigung zu widmen.

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Veröffentlicht am 20.06.2021

abruptes Ende - hätte gerne noch weiter gelesen

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Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt ruhig und harmonisch. Maurice verfolgt einen immer gleichbleibenden Rhythmus und verbringt seine Tage beruflich von Mittwoch bis zum Wochenende in einem kleinen ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt ruhig und harmonisch. Maurice verfolgt einen immer gleichbleibenden Rhythmus und verbringt seine Tage beruflich von Mittwoch bis zum Wochenende in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Doch von einem Tag auf den anderen verändert sich die Situation, Maurice verliebt sich Hals über Kopf in eine verheiratete Frau und kann an nichts anderes mehr denken. Zuerst ist auch die Affäre aufregend, harmonisch, doch mit der Zeit nimmt sie immer mehr Raum in seinen Gedanken ein, bis er gar nicht mehr leistungsfähig und kurz vorm Durchdrehen ist. Den Schluss möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber ich fand es schade, dass das Buch so plötzlich zu Ende war, vor allem, da es fast schon ein Kurzroman ist. Ich hätte noch gerne weitergelesen.

Veröffentlicht am 12.05.2021

Eine bretonische Affäre

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Maurice lebt in Paris, ist alleinstehend und arbeitet als Insolvenzverwalter. Jeden Mittwoch fährt er deshalb in die Bretagne, um ein kleines Unternehmen zu retten, das vor dem Bankrott steht. Eines Tages ...

Maurice lebt in Paris, ist alleinstehend und arbeitet als Insolvenzverwalter. Jeden Mittwoch fährt er deshalb in die Bretagne, um ein kleines Unternehmen zu retten, das vor dem Bankrott steht. Eines Tages lässt ihm dabei die Rezeptionistin seines Hotels einen Brief und einen Gedichtband zukommen. Maurice, der sich in den letzten Jahren vom Einzelgänger fast schon zum Eremiten entwickelt hat, ist verunsichert. Was will eine Frau wie Dominique mit einem Mann wie ihm?

„Mittwochs am Meer“ ist eine Erzählung von knapp 170 Seiten, die aus der Sicht von Maurice schildert, wie sein Leben sich durch die Begegnung mit einer Frau, die er nie zuvor gesehen hat, völlig unerwartet verändert. Die Sprache ist dabei sehr wohlklingend und poetisch und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Die Beschreibungen der Orte, zum Beispiel des menschenleeren Mont-Saint-Michel nachts um 2 Uhr machen, wie auch Oetkers Aquitaine-Krimis, Lust auf eine Frankreichreise, ein kühles Glas Wein und einen Spaziergang am Meer.

Weniger greifbar waren für mich die beiden Hauptfiguren. Maurice öffnet sich zwar in Gesprächen und erzählt von seiner lieblosen Kindheit und verlorenen Beziehungen, vernachlässigt auf der anderen Seite aber das Unternehmen, das er eigentlich retten soll und riskiert so zahlreiche Arbeitsplätze. Dominique wirkt von Beginn an sehr fordernd, gibt aber nur unwillig mehr von sich selbst preis. Die Anziehung zwischen den beiden scheint vordergründig sexuell zu sein und hier finde ich persönlich den stets gemeinsamen Höhepunkt als Zeichen der Verbundenheit etwas abgegriffen.

Im Verlauf der Handlung steuert die locker-leichte Affäre langsam, aber sicher auf eine Katastrophe zu. Als Leserin hat man schon lange vor Maurice ein ungutes Gefühl, das die zärtlichen Momente zwischen ihm und Dominique bittersüß erscheinen lässt. Das Ende kam für mich sehr plötzlich und ich hätte es so auch nicht vorhergesehen. Man kann sicherlich streiten, ob Alexander Oetker hier das Schicksal etwas überstrapaziert, aber eine spannende Sommerlektüre ist „Mittwochs am Meer“ allemal. Es dürfen gerne noch viele weitere Werke abseits von Krimi und Thriller folgen!

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Veröffentlicht am 05.05.2021

Jeden Mittwoch in der Bretagne

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Alexander Oetker ist mir bisher nur von seinen schönen, Frankreich-Sehnsucht weckenden Krimis bekannt. Aber auch als Thriller-Autor hat er seine Fangemeinde. „Mittwochs am Meer“ ist nun ein ganz anderes ...

Alexander Oetker ist mir bisher nur von seinen schönen, Frankreich-Sehnsucht weckenden Krimis bekannt. Aber auch als Thriller-Autor hat er seine Fangemeinde. „Mittwochs am Meer“ ist nun ein ganz anderes Genre, aber Cover und Beschreibung des Buchs hat mich gelockt.

Maurice van den Berge ist Insolvenzverwalter und jeden Mittwoch fährt er in die Bretagne um einen maroden Betrieb zu retten oder abzuwickeln. Je nachdem die Entwicklung verläuft. Eines Tages lernt er an der Hotelrezeption Dominique Vial kennen und es ist für beide Liebe auf den ersten Blick. Aber Dominique ist verheiratet, auch wenn ihr Mann nur sporadisch in Bretagne kommt. Und sie hat noch ein besonderes Geheimnis, das eng mit Maurice erster großer Liebe verknüpft ist.

Die sommerlich leichte Liebesgeschichte, mit einer kleiner Brise Melancholie hat mir gefallen. Sie ist gekonnt und mit leichter Hand geschrieben. Charmant wird die Wandlung eines Menschen erzählt, der sich keine Gefühle mehr gestattet. Der sich in seine Arbeit vergräbt und dem es lange genügte, die Erwartungen seiner Eltern, seines Milieus zu erfüllen. Aber von einem Augenblick zu nächsten ist alles anders, sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Es ist ein vom Umfang her kleiner Roman, an einem Sommernachmittag ausgelesen, aber eine Geschichte, die den Leser beschwingt zurücklässt.

Das gelungene Cover verlockt schon bei einem flüchtigen Blick das Buch in die Hand zu nehmen und die Leser werden nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Spätes Erwachen

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Maurice van der Berge ist ein überaus korrekter und zuverlässiger Anwalt, der nur für seinen Job lebt. Dies ändert sich abrupt, als er sich Hals über Kopf in die attraktive Dominique verliebt. Plötzlich ...

Maurice van der Berge ist ein überaus korrekter und zuverlässiger Anwalt, der nur für seinen Job lebt. Dies ändert sich abrupt, als er sich Hals über Kopf in die attraktive Dominique verliebt. Plötzlich erhält für ihn alles eine ganz andere Wertigkeit und er sieht die Welt mit vollkommen neuen Augen. Die Beziehung entwickelt sich in rasendem Tempo zu einer leidenschaftlichen Affäre, die Maurice zu einem völlig neuen Menschen macht. Doch das Glück ist nicht ungetrübt. Je mehr er sich seinen Gefühlen hingibt, desto größer wird seine Angst Dominique zu verlieren. Entsprechend chaotisch reagiert er, als er glaubt, dass sie nichts mehr von ihm wissen will.

Fazit
Ein modernes Märchen über die Entdeckung der Liebe, das durch die unnötig ausschweifend geschilderten Sexszenen, viel von seinem poetischen Ansatz verliert.

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