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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 17.08.2021
  • ISBN: 9783499005312
Alice Feeney

Glaube mir

Karen Witthuhn (Übersetzer)

Der neue Roman der New York Times- und internationalen Bestsellerautorin!

Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Exmann ist. Als sie über einen Mord in Blackdown berichten soll, zögert sie. Denn in der verschlafenen Kleinstadt ist sie aufgewachsen. Und das Opfer ist eine Freundin aus Kindertagen.
DCI Jack Harper hätte nie gedacht, dass er einmal in Blackdown landen würde. Als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beschließt er, niemandem zu sagen, dass er das Opfer kannte, dass sie seine Geliebte war – bis er in seiner eigenen Mordermittlung zum Verdächtigen wird. Und mit seiner Exfrau Anna konfrontiert wird.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2021

Wendungsreicher und packender Psychothriller

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Optisch fand ich „Glaube mir“ nicht so ansprechend, dass ich es im Buchhandel in die Hand genommen hätte. Auch der Klappentext klang jetzt nicht so spektakulär, dass ich mich mit enormer Vorfreude auf ...

Optisch fand ich „Glaube mir“ nicht so ansprechend, dass ich es im Buchhandel in die Hand genommen hätte. Auch der Klappentext klang jetzt nicht so spektakulär, dass ich mich mit enormer Vorfreude auf die Geschichte gestürzt hätte. Da es aber eine Buchempfehlung gewesen ist, war meine Neugierde definitiv geweckt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Cover zwar relativ schlicht und nichtssagend war, aber dennoch prima zur Story passte.
Der Start in das Buch war beinahe schon gemütlich, aber interessant. Ich kam gut in die Geschichte hinein, da Alice Feeney mir die Zeit gab, ihre beiden Protagonisten, die BBC-Moderatorin Anna Andrews und DCI Jack Harper, kennenzulernen. Schon zu Beginn war spürbar, dass sie beide eine düstere Vergangenheit hatten und es Dinge gab, die sie belasteten.
Eine Besonderheit an dem Buch war, dass es nur Kapitel gab, die nach SIE und ER aufgeteilt wurden. Beide Protagonisten erzählten in ihren Abschnitten ihre Geschichte selber, was Nähe und später packende Spannung schuf.

Anna wirkte vom ersten Augenblick an auf mich zerstört. Es war sofort klar, dass ihr Privatleben in Scherben lag und sie ein offenkundiges Alkoholproblem hatte. Was ich aber sensationell fand und sonst nie in Geschichten antreffe, war, dass sie sich ihrer Sucht durchaus bewusst war und sie auch nie kleinredete. Das brachte ihr meinen Respekt ein. Zudem war spürbar, wie sehr sie ihren Job als Moderatorin liebte und wie hart sie sich ihn erarbeitet hatte. Das machte sie mir sympathisch, aber oftmals war ich mir auch unschlüssig, ob ich ihrem Schein trauen durfte.

Auch Jack schien keinen festen Boden unter den Füßen zu haben. Er wirkte oft abgelenkt und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er Angst vor Konsequenzen im beruflichen Leben hatte. Für einen Cop hätte er meiner Meinung nach dies nicht haben dürfen, allerdings machte es Jack auch zu einem herrlich unperfekten Menschen. Er war mir manchmal rätselhafter als Anna und ich konnte ihn nicht immer richtig einschätzen. Jack benahm sich so manches Mal daneben, aber dennoch schien er immer zu der Sorte Mensch zu gehören, die ein großes Herz haben.

Durch die beiden Ich-Perspektiven wurde die Geschichte immer intensiver. Bei gemeinsamen Schnittpunkten innerhalb der Ereignisse prallten mitunter unterschiedliche Sichtweisen aufeinander, sodass „Glaube mir“ an Tiefe gewann und offenbarte, wie subjektiv die eigene Wahrnehmung in Wirklichkeit ist. Zudem gab es hin und wieder eingeflochtene Rückblicke in vergangene Geschehnisse, wodurch immer wieder Geheimnisse an Licht traten, die aber nie sofort gelüftet wurden. Stück für Stück wurde ich immer tiefer in diesen Thriller gezogen und ich fand es unendlich spannend zu erleben, wie sich alles entwickelte.

„Glaube mir“ kam mit überraschend wenig Figuren aus, die jedoch alle aus einem Netz unsichtbarer Fäden irgendwie miteinander verbunden schienen. Besonders die Entwicklung von Anna und Jack war unglaublich faszinierend mitzuerleben. Lediglich ein Charakter blieb mir persönlich bis zum Schluss zu nebulös, weil ich die wahren Absichten nie wirklich durchschaut hatte. Aber das ist für mich kein Kritikpunkt, denn das machte den Thriller auch über das Ende hinaus aufregend.

Oft schien alles so einfach zu sein, aber das täuschte gewaltig. Nichts an dieser Geschichte war je so, wie ich es vermutet hätte. Mich lud es ständig zum Mitraten und spekulieren ein. Immer wenn mich eine leichte Ahnung beschlich, kam etwas Neues dazu. Was beinahe gemütlich begann, entwickelte sich immer mehr zu einem packenden Strudel aus Plot Twists, schaurigen Spannungsmomenten, brutalen Morden und einer psychologischen Note, die mich gefährlich oft in die Abgründe der menschlichen Natur schauen ließ.

Was ich besonders an „Glaube mir“ liebte, war die Tatsache, dass Alice Feeney von Anfang bis zum Ende alles unglaublich schlüssig konstruierte und sich dabei aber Zeit ließ. Besonders die Auflösung erzählte sie geschickt und so umfassend aus, dass ich geplättet und mit rasendem Herzschlag vor dem Buch saß. Ich konnte es einfach nicht glauben, die Lösung war einfach genial.
Es gab keinen klassischen Spannungsbogen, Alice Feeney arbeite konzentriert auf den Showdown hin und zog dabei immer mehr den Nervenkitzel an.

Fazit:
„Glaube mir“ garantiert eine megagute Unterhaltung vom Anfang bis zum Ende. Dieser Thriller war so herrlich verwinkelt und klasse konstruiert worden, dass ich ihn wärmstens weiterempfehle. Dieses Buch sollte wirklich jeder Thriller Liebhaber gelesen haben.

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Eine klare Leseempfehlung

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Du glaubst mir doch, oder?
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Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr ...

Du glaubst mir doch, oder?
.
Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Exmann ist. Als sie über einen Mord in Blackdown berichten soll, zögert sie. Denn in der verschlafenen Kleinstadt ist sie aufgewachsen. Und das Opfer ist eine Freundin aus Kindertagen.
DCI Jack Harper hätte nie gedacht, dass er einmal in Blackdown landen würde. Als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beschließt er, niemandem zu sagen, dass er das Opfer kannte, dass sie seine Geliebte war – bis er in seiner eigenen Mordermittlung zum Verdächtigen wird. Und mit seiner Exfrau Anna konfrontiert wird.
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Bereits nach den ersten Seiten war ich sofort drin. Der Schreibstil ist anders, aber das hat es für mich umso spannender gemacht. Die Charaktere erschienen mir zwar zu Beginn recht unsympathisch, aber auch das hat einfach zu dem Buch und der Story gepasst.
Die Handlung konnte mich extrem schnell fesseln und auch die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Protagonisten und des Täters haben die Story sehr spannend gemacht, da zeitweise echt jeder verdächtig erschien.
Geheimnisse, Plot Twists und Häppchen aus der Vergangenheit runden das Ganze zu einem Highlight ab. Und das Ende habe ich definitiv so nicht kommen sehen.
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„Glaube mir“ ist meiner Meinung nach ein absolutes Highlight und hat die vollen 5 Sterne mehr als verdient. Bitte mehr davon! Und an alle, die den Thriller noch nicht kennen: Ab auf die Wunschliste!

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Veröffentlicht am 23.09.2021

Großartig, unbedingt lesen

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INHALT:
Anna hat beruflich alles erreicht, was die wollte. Endlich ist sie BBC Moderatorin im Mittagsmagazin. Doch dafür hat sie ihre Freunde und auch Jack, der mittlerweile ihr Ex Mann ist, vernachlässigt. ...


INHALT:
Anna hat beruflich alles erreicht, was die wollte. Endlich ist sie BBC Moderatorin im Mittagsmagazin. Doch dafür hat sie ihre Freunde und auch Jack, der mittlerweile ihr Ex Mann ist, vernachlässigt. Jetzt soll sie über einen Mord in Blackdown berichten und ihr Weg führt sie zurück in den Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Das Opfer, das gefunden wurde, ist ihre Freundin aus Kindertagen. DCI Jack eHarper ermittelt in diesem Fall. Als er das Opfer sieht, beschliesst er, niemanden zu sagen, dass er sie kannte, dass sie sogar seine Geliebte war. Das geht solange gut, bis er selbst verdächtigt und auch noch mit Anna konfrontiert wird.
MEINE MEINUNG:
Das zweite Buch der Autorin für mich und wieder ein Volltreffer. Schon auf den ersten Seiten wusste ich, ich werde es lieben, es wird mich packen und fesseln und ich werde nicht wissen, wer der Tater ist und bis zum Ende hin mitfiebern. Und genau so ist es gekommen. Die Storie ist einfach grossartig. Sie ist genial aufgebaut, hat ihre Geheimnisse und unerwartete Wendungen. Die Kapitel sind abwechselnd aus den Sichten der beiden Protagonisten erzahlt und immer wieder lesen wir auch aus Sicht des Taters und doch blieb er mir verborgen und wurde erst am Ende aufgelost. Ich fand es wahnsinnig interessant, die Gedankengänge der Beiden zu verfolgen und doch auch immer wieder überrascht zu werden. Dem Leser wird immer nur häppchenweise erzählt, was in der Ehe von Anna und Jack passiert ist und auch immer nur häppchenweise bekommen wir zu erfahren, was damals in der Teenagerzeit passiert ist und wie alles zusammenhängt. Und es war einfach grossartig und spannend und dramatisch. Zum Ende hin gab es dann noch eine Wendung, die mich sprachlos gemacht hat und alles bisher gelesene umgeworfen hat. Genial.
FAZIT:
Ein grossartiges Buch mit einer grandiosen Storie. Unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Ein Jahreshighlight!

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Du liest gerne Thriller und magst
🧐 Verwirrspielchen, die zum Rätseln einladen;
❤ Kapitel in einer angenehmen kurzen Länge;
🤫 Cliffhanger, die neugierig machen und
😱 Plottwists, bei denen dir der Mund ...

Du liest gerne Thriller und magst
🧐 Verwirrspielchen, die zum Rätseln einladen;
❤ Kapitel in einer angenehmen kurzen Länge;
🤫 Cliffhanger, die neugierig machen und
😱 Plottwists, bei denen dir der Mund offen stehen bleibt?
Dann solltest du „Glaube mir“ von Alice Feeney unbedingt auf deine Leseliste setzen!

„Ich bin ganz gut darin, die Version von mir zu sein, die die Menschen meiner Meinung nach sehen wollen. Zumindest äußerlich.“
Anna Andrews, Seite 16

Anna Andrews hat ihr Ziel erreicht. Sie ist Moderatorin beim BBC-Mittagsmagazin in London. Ihre Vergangenheit und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen hat sie dafür hinter sich gelassen - bis in ihrer Heimatstadt Blackdown die Leiche einer jungen Frau auftaucht und sie als Reporterin vor Ort berichten soll.
Der in diesem Fall ermittelnde Detective Chief Inspector Jack Harper ist nicht nur der Exmann von Anna, sondern auch der Liebhaber des Opfers. Davon weiß jedoch niemand und das soll auch so bleiben, denn Jack hat das Opfer in der Mordnacht getroffen. Aber hat er den Tatort wirklich verlassen als sie noch lebte?

Eine perfekte Ausgangslage für einen Thriller, wie ich ihn mag. Alice Feeney lässt abwechselnd die Hauptfiguren Anna und Jack zu Wort kommen, die beide aus ihrer Sicht die Geschehnisse wiedergeben. Das 'Problem' ist allerdings, dass es beide Charaktere mit der Wahrheit nicht so genau nehmen und ich nie wusste, woran ich bin.

"Manchmal denke ich, ich bin die unzuverlässige Erzählerin meines eigenen Lebens. Manchmal denke ich, wir alle sind so."
Anna Andrews, Seite 34

Eine dritte Erzählperspektive aus Tätersicht rundet die Story ab und bringt dabei immer wieder neue Aspekte ins Spiel, die das vorher Gelesene in Frage stellen. Die Autorin ist eine Meisterin darin, Hinweise zu streuen und ihre Figuren verdächtig wirken zu lassen. Immer wieder wurde ich misstrauisch. Zunächst habe ich während des Lesens nur Anna und Jack verdächtigt, aber nach und nach schien mir fast jeder als Täter bzw. Täterin in Frage zu kommen (ihr wisst ja, die Vorstadtidylle täuscht uns doch jedes Mal). Ich habe aber keine große Bindung zu den Figuren aufgebaut, da ich ihnen einfach nicht getraut habe. Das soll aber keinesfalls Kritik sein. Denn genau darin lag die Spannung des Buchs begründet. Da man sich beim Lesen ständig in den Gedanken von Anna oder Jack befunden hat, taucht man immer wieder in ihre Gefühlswelt ein. Die Autorin erzeugt dadurch eine emotionale Tiefe, die mir sehr gut gefiel. Selbst die Nutzung einiger Klischees wirkte auf mich keinesfalls stereotyp oder plump.

Immer wieder gab es neue Wendungen in der Storyline, die mich unverhofft getroffen haben (aber im Nachhinein total logisch erschienen). Wirklich gekonnt hat Alice Feeney mich hier an der Nase herumgeführt. Das Buch ist einfach von Seite 1 an extrem spannend geschrieben. Ich habe mich auch, wenn ich nicht gelesen habe, gedanklich immer wieder mit den Ereignissen in Blackdown auseinandergesetzt: In meinen Augen ist das der absolute Beweis dafür, dass "Glaube mir" ein tolles Buch ist!

Besonders lobend erwähnen, möchte ich - neben all der Spannung und den interessanten Figuren - aber auch den wirklich tollen Schreibstil der Autorin. Die Art wie sie Dinge beschreibt, habe ich beinah als poetisch empfunden. Es gibt so viele Stellen, die ich als „Lebensweisheiten“ bezeichnen würde und trotzdem wirkt nichts davon gestelzt, gekünstelt oder gar kitschig. Hut ab, Mrs. Feeney!

"Die Zeit ist eine Falltür, durch die wir alle irgendwann im Leben purzeln, oft ohne zu ahnen, wie weit wir gefallen sind. In den Fängen eines Publikums aus unseren eigenen schlimmsten Ängsten, das eine Zugabe verlangt, sobald wir es wagen, uns nicht mehr zu fürchten." Seite 221

Je weiter, das Buch voranschritt, umso mehr Verdächtige und Theorien hatte ich auf meiner Liste. Eine dieser Optionen ist nachher auch tatsächlich eingetreten. Für mich ist das allerdings kein Grund das Buch schlechter zu bewerten, denn die Plottwists am Ende waren perfekt und eine meiner Theorien musste einfach stimmen, da ich ja alle Figuren irgendwann verdächtig fand. 😅
Ich war also nicht total überrascht vom Ende, aber zu 100 Prozent davon überzeugt! 😁

Was kann ich dir also noch sagen, um dich von "Glaube mir" zu überzeugen?
💪 Du könntest beim Lesen des Buchs abnehmen.
Man vergisst nämlich vor lauter Spannung zu essen.
💣 Das Buch hilft auch bei zu niedrigem Blutdruck, weil es so aufregend und zum Fingernägelknabbern spannend ist.
🙋‍♀️ Das Buch wird deine Geschicklichkeit verbessern, denn du wirst den Haushalt die nächste Zeit mit einer Hand erledigen müssen. In der anderen Hand, hast du dann nämlich den Roman. 😉

"Glaube mir" war seit langer Zeit wieder ein richtiger Pageturner! Ich habe zwar auch zuletzt einige gute Bücher gelesen, aber bei keinem ist der Funke so schnell übergesprungen wie hier. Ich wage es mich aus dem Fenster zu lehnen und zu behaupten, dass "Glaube mir" zu meinen Jahreshighlights 2021 gehören wird. Also stürm' in die Buchhandlung oder hau' in die Tasten, um das eBook zu bestellen.

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Veröffentlicht am 29.08.2021

Eines meiner Jahreshighlights

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Klappentext:
Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin beim BBC-Mittagsmagazin zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Ex-Mann ist. Als ...

Klappentext:
Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin beim BBC-Mittagsmagazin zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Ex-Mann ist. Als sie über einen Mord in Blackdown berichten soll, zögert sie. Denn in der verschlafenen Kleinstadt ist sie aufgewachsen. Und das Opfer ist eine Freundin aus Kindertagen. DCI Jack Harper hätte nie gedacht, dass er einmal in Blackdown landen würde. Als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beschließt er, niemandem zu sagen, dass er das Opfer kannte, dass sie seine Geliebte war – bis er in seiner eigenen Mordermittlung zum Verdächtigen wird. Und mit seiner Ex-Frau Anna konfrontiert wird.

Mein persönliches Fazit:
Mein erstes Buch, das ich von der Autorin Alice Feeney gelesen habe und es wird sicherlich nicht mein letztes gewesen sein.

Ein Ex-Ehepaar, eine Geliebte, Freundinnen aus der Schulzeit. Nach und nach taucht eine Leiche nach der anderen auf. Die Autorin berichtet die Geschehnisse aus drei Erzählperspektiven. Das Ex-Ehepaar Anna und Jack und eine unbekannte Person erzählen abwechselnd - aber fließend - den Verlauf der Geschichte. Doch jeder Protagonist hat seine eigene Sichtweise auf die Vorkommnisse und so schafft die Autorin es spielend, dass alle Charaktere verdächtig erscheinen. Doch wer steckt wirklich hinter den Morden und wo liegt das Motiv?

Ich muss zugeben, auf den ersten 100 Seiten hatte ich ein wenig die Befürchtung, dass die Geschichte sich nach und nach selbst erzählt, denn durch die abwechselnden Erzählungen durch Anna und Jack, erklärte sich schon das ein oder andere Geschehen von selbst. Meine Befürchtungen, dass Spannung und Nervenkitzel beim Mitraten ausbleiben könnten und wenig Raum für eigene Gedanken lässt, die sollten sich nicht bestätigen. Bei weitem nicht.
Nachdem sich die Autorin erstmal „eingerollt“ hatte stieg der Spannungsbogen unglaublich an und das Buch endete mit einem für mich nicht vorhersehbaren Ende und einer Auflösung, die ich persönlich böse und genial fand.

Anna und Jack, zwei Hauptprotagonisten die mir zunächst nicht wirklich sympathisch waren, wuchsen mir im Laufe Geschichte nach und nach ans Herz. Mit ihrem hervorragendem Schreibstil konnte die Autorin die Charaktere dem Leser zunächst gegenüber auf Distanz halten, um dann im richtigen Moment für die feinen Zwischentöne zu sorgen. So konnte ich als Leserin die Verzweiflung, Trauer, Unsicherheit, das Misstrauen aber auch und vor allem die Nähe der Hauptprotagonisten zueinander fühlen.

Ein grandioses Verwirrspiel, um Geschehnisse und Freunde aus der Vergangenheit, gepaart mit vielen plötzlichen und unvorhersehbaren Wendungen, ließen das Buch in diesem Jahr zu einem meiner Lesehighlights werden.

Liebe Romy! Ich danke dir. Ohne dich hätte ich dieses Buch vermutlich nicht oder nur irgendwann einmal gelesen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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