Cover-Bild Sommer, Glück und Ringelblumen
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18,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 20.02.2026
  • ISBN: 9783499013164
Ally Zetterberg

Sommer, Glück und Ringelblumen

Vanessa Lamatsch (Übersetzer)

Ein Sommer in Schweden, voller Blumen und zweiter Chancen …

Frauenpower meets Flower-Power – duftige Sommerlektüre für Fans von Clare Pooley und Freya Sampson.

Sophia ist Floristin im schwedischen Svedala. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vermacht, scheint der Traum von einem eigenen Blumengeschäft in greifbarer Nähe, doch ihre Familie will den Laden so schnell wie möglich loswerden. Um zu beweisen, dass sie das Zeug dazu hat, das Geschäft wiederzubeleben, muss Sophia dringend einen Großkunden an Land ziehen. Da tut sich in Form einer landesweiten Blumenmesse die perfekte Gelegenheit auf …
Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn aus heiterem Himmel um etwas bittet: Er soll nach Schweden reisen, um einen gewissen Sven zu finden, die Liebe ihres Lebens, der sie vor siebenundzwanzig Jahren an einer Bushaltestelle treffen und mit ihr durchbrennen wollte – aber nie aufgetaucht ist. Nach anfänglichen Zweifeln macht sich Blade auf nach Schweden. Dort angekommen, findet er statt dem geheimnisvollen Sven jedoch zunächst eine verzweifelte Floristin, die auf dem Weg zu einer Blumenmesse mit dem Auto liegen geblieben ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Emotionaler Sommerroman

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„Sommer, Glück und Ringelblumen“ von Ally Zetterberg hat ein wunderschönes und sommerliches Cover und ich habe, nur vom anschauen her, niemals gedacht, dass dahinter so eine tiefgründige und berührende ...


„Sommer, Glück und Ringelblumen“ von Ally Zetterberg hat ein wunderschönes und sommerliches Cover und ich habe, nur vom anschauen her, niemals gedacht, dass dahinter so eine tiefgründige und berührende Story steht.

Die Geschichte spielt im schwedischen Svedala und ich hatte Protagonistin Sophia schnell in mein Herz geschlossen, sie ist Floristin und als ihr Onkel ihrer Familie ein kleines Ladenlokal vermacht, ist ihr Traum zum greifen nah, doch leider will der Rest ihrer Familie den Laden möglichst schnell los werden.
Währenddessen kümmert sich Blade in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn eines Tages ganz überraschend darum bittet in Schweden ihre erste große Liebe Sven wiederzufinden.
Schon bald reist Blade nach Schweden und trifft dort, zu aller erst, auf eine gestresste Floristin …

Ich war schon nach wenigen Seiten komplett in der Geschichte drin und bin nur so durch die Seiten gelogen.
Es gab einige tiefgründige und auch emotionale Momente die mich sehr berührt haben, aber auch Humor und Romantik kamen nicht zu kurz.
Die Protagonisten Sophia und Blade waren mir direkt sympathisch, denn sie wirkten authentisch und ihre Probleme und Sorgen waren realistisch und greifbar.

„Sommer, Glück und Ringelblumen“ ist ein ruhiger Roman über Selbstfindung und Neuanfänge, bei dem auch Demenz und Autismus eine Rolle spielen.
Außerdem fand ich das schwedische Setting einfach wunderschön und habe bei der Suche nach Sven richtig mitgefiebert.
Ein schöner und emotionaler Roman für den Frühling.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Unterstützung

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Sophia hat von ihrem Onkel den Blumenladen geerbt und kommt gerade so über die Runden. Allerdings muss sie demnächst ihre Brüder auszahlen und dafür reicht das Geld nicht. Doch der Auftrag landesweit Blumenmessen ...

Sophia hat von ihrem Onkel den Blumenladen geerbt und kommt gerade so über die Runden. Allerdings muss sie demnächst ihre Brüder auszahlen und dafür reicht das Geld nicht. Doch der Auftrag landesweit Blumenmessen auszustatten, überfordert Sophia eigentlich, ist sie doch Autistin und kommt nicht gut mit ungewohnten Umgebungen zurecht.

Blade hat seinen Job aufgegeben, um seine an Demenz erkrankte Mutter zu pflegen. Diese bittet ihn eindringlich in Schweden nach Sven zu suchen, ihrer großen Liebe, die sie vor vielen Jahren an einer Bushaltestelle versetzt hat. In Schweden angekommen trifft er auf Sophia und durch einen Zufall gehen die beiden gemeinsam in seinem Leihwohnmobil auf Reisen. Dabei lernt Sophia, dass es auch Menschen gibt, die sie so nehmen wie sie eben ist.

Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch sehr überrascht worden bin. Die Protagonisten sind sehr eigen, aber auch sehr liebenswert. Anfangs habe ich mich schwergetan in Sophias Welt einzutauchen, aber das hat sich recht bald gelegt. Und dann ist sie mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe mich sehr gefreut, dass sie bald einen Unterstützerkreis gefunden hat, der nicht an ihr rumkrittelt, so wie es ihre Familie jahrelang getan hat. Und auch der Erzählstrang in England war einfach toll, da man hier den unterschiedlichen Umgang von Menschen mit Demenzkranken sieht.

Das Buch ist vor allem aus den Sichtweisen von Sophia, Blade und Edith, Blades Mutter, geschrieben. Bei Edith wechselt die Autorin in die Ich-Perspektive, was wirklich gut passt, da Edith mit ihrer Erkrankung auch innerlich kämpft und daher die Innenperspektive auch wichtig ist.

Ich fand das Buch ausgesprochen gut. Ich mochte die Protagonisten und konnte gut mit allen mitfühlen. Und ich hatte immer Bilder vor Augen. Besonders schön fand ich, wie sich am Ende eine Gemeinschaft bildet, die sich gegenseitig unterstützt und allen das Leben verbessert. Es ist ein wirklich positives Buch, dass sehr schön mit den Themen Autismus und Demenz umgeht. Daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Eher mit ernsteren Themen

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Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn darum bittet, nach Schweden zu reisen, um die Liebe seines Lebens Sven zu finden, den sie vor 27 Jahren an einer Bushaltestelle ...

Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn darum bittet, nach Schweden zu reisen, um die Liebe seines Lebens Sven zu finden, den sie vor 27 Jahren an einer Bushaltestelle treffen wollte, um mit ihm durchzubrennen.
In Schweden lebt Sophia und arbeitet als Floristin in einem Blumengeschäft, den sie von ihrem Onkel vermacht bekommen hat. Ihre Familie möchte das Geschäft loswerden, doch sie versucht alles, um ihn zu halten.
So kommt es, dass beide aufeinandertreffen und ihren ganz eigenen Roadtrip machen.

Zuallererst solltet ihr wissen, dass es kein durchgehend heiteres Buch ist, wie man vom Cover und Klappentext erwartet, es geht mehr in die Tiefe, als gedacht.
Blade ist seit 3 Jahren nur noch für seine Mutter da, die immer mehr in ihre Demenz verfällt, nur die Bushaltestelle, an der ihre große Liebe vor 27 Jahren nicht aufgetaucht ist, hat sie einen festen Punkt. So schickt sie ihren Sohn nach Schweden, damit dieser den vermissten Sven findet.
Dort trifft er auf Sophia, die Autistin ist und den Laden ihres verstorbenen Onkels gerne behalten würde, doch dazu muss sie ihre Brüder ausbezahlen. Um dies zu schaffen, möchte sie bei einer landesweiten Blumenausstellung teilnehmen, um die Einnahmen zu erhöhen.
Da Blade als Leihwagen einen Camper bekommen hat und Sophias Wagen liegen geblieben ist, schließen sie sich zusammen.
Blade merkt dort, wie wenig Zeit er sich für sich selbst genommen hat, wie er nur noch für die Pflege seiner Mutter da ist und was dafür alles auf der Strecke bleibt. Mit Sophia verbringt er gerne Zeit und mit ihrer ganz besonderen Art nimmt sie ihn immer mehr für sich ein. Auch Sophia hat es nicht leicht gehabt im Leben. Von ihrer Familie wurde sie klein gehalten, sie durfte nicht so sein, wie sie war, wurde zu Therapien geschickt und fühlte sich immer ausgegrenzt. Doch bei Blade kann sie endlich so sein, wie sie eben ist. Sie fühlt sich endlich angenommen und ihre Gespräche werden tiefer, genau wie ihre Gefühle. Wird Blade Sven finden?
Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und jede Figur hat seinen ganz eigenen Charme. Auch die Krankheiten werden realistisch dargestellt und egal ob es die ganz eigene Art von Sophia oder die Demenz von Edith ist, man kann sich in die Personen hineinversetzen und verstehen, warum sie so sind.
Die Autorin bringt die Sorgen und Ängste der Charaktere sehr authentisch zum Leser. Es ist aber auch schön zu lesen, wie Blade und Sophia sich im Verlauf des Buchs verändern, selbst merken, dass das nicht das Leben sein kann, das sie sich für sich vorgestellt haben. Auch das Verzeihen nimmt einen Teil ein.

Je nachdem, was man erwartet, kommt man hier auf seine Kosten, doch darf man sich keine leichte Kost wünschen, denn hier bekommt man eher ernstere Themen und eine ruhige Story.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein Roadtrip ins Glück?

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„Es ist 15:14 Uhr am 8. Juni 2023. Ich warte inzwischen seit siebenundzwanzig Jahren.“ (S. 11) Edith verbringt fast jeden Nachmittag an der Bushaltestelle Hornton Street in London, um auf ihre große Liebe ...

„Es ist 15:14 Uhr am 8. Juni 2023. Ich warte inzwischen seit siebenundzwanzig Jahren.“ (S. 11) Edith verbringt fast jeden Nachmittag an der Bushaltestelle Hornton Street in London, um auf ihre große Liebe Sven zu warten. Denn damals ist er nicht gekommen. Inzwischen ist sie 64 Jahre alt und ihr Leben entgleitet ihr immer mehr, sie leidet an schnell voranschreitendem Alzheimer. Ihr Sohn Blade betreut sie seit 3 Jahren rund um die Uhr und kann nicht mehr. Edith müsste in ein Heim, wo man sich besser um sie kümmern könnte, aber sie weigert sich. Schließlich schlägt sie ihm einen Deal vor: Wen er nach Schweden reist und Sven (der von dort stammt) sucht, ist sie bereit, in ein Heim zu gehen.

Sophia hat zusammen mit ihren Brüdern einen Blumenladen in Svedala von ihrem Onkel geerbt. Um ihn behalten zu können, muss sie ihre Brüder auszahlen. Eine landesweite Blumenausstellung bietet die Chance, ihre Einnahmen zu steigern. Doch Sophia ist Autistin und tut sich schwer mit Veränderungen. Als dann auch noch ihr Auto liegen bleibt, scheint alles zu scheitern – bis ein Wohnmobil neben ihr hält.
Dieses Wohnmobil hat Blade statt des gebuchten Fiat 500 von der Autovermietung bekommen. Als Sophia ihm von ihrem Großauftrag erzählt, bietet spontan an, sie mit dem Camper zu fahren.

Ausgehend vom Klappentext hatte ich einen heiteren Roadtrip erwartet, doch „Sommer, Glück und Ringelblumen“ ist eine bewegende Geschichte über Erinnern und Vergessen, über Familie und Liebe, wie es sich anfühlt, in den Augen anderer „falsch“ zu sein – und wie wichtig es ist, endlich für sich selbst zu sprechen und anzukommen.

Edith hat kaum noch lichte Momente, darum hält sie an ihrer Bushaltestelle fest. „Das hier ist mittlerweile der einzige Ort, an dem ich ich selbst bin. Wo meine Erinnerungen nicht davonschweben. Wenn ich hier bin, sind sie organisierter. Ich kann meine Gedanken besser festhalten. Und es ist der einzige Ort, an dem ich die Hoffnung hegen kann, ihn zu finden.“ (S. 149) Dort widerfahren ihr erstaunlich schöne Dinge: Sie bekommt Kaffee, Essen und sogar einen Haarschnitt geschenkt, weil man sie für obdachlose hält, und knüpft neue Bekanntschaften. Noch weiß sie, wer Blade ist und dass er die Pflege nicht mehr lange allein bewältigen kann.

Blade kämpft sich durch die immergleichen Tage und gegen die fortschreitende Krankheit seiner Mutter. Erst in Schweden wird ihm bewusst, dass er kein eigenes Leben mehr hat und wie viel ihm entgeht, etwa eine eigene Beziehung. Gleichzeitig erkennt er, dass er Freunde hat, die ihm helfen und auf die er sich verlassen kann. Er muss nicht alles allein schaffen.

Sophia hingegen hat von klein auf gesagt bekommen, sie sei eine Enttäuschung. Ihre Eltern schlossen sie von vielem aus, angeblich zu ihrem Schutz. Nur ihr Onkel verstand sie wirklich. Blade ist der erste Mann, der intuitiv weiß, wie er mit ihr umgehen muss und worauf Rücksicht zu nehmen ist. Warum kann ihre Familie das nicht? Die Reise quer durch Schweden wird für beide auch eine Reise zu sich selbst, voller Selbsterkenntnis und neuer Perspektiven.

Ich habe mit Edith, Sophia und Blade mitgefiebert, denn die Suche nach Sven erweist sich als schwieriger, als erwartet. Besonders Edith hätte ich zwischendurch gern in den Arm genommen und mit ihr die Welt bestaunt, die ihr immer mehr entgleitet. Gleichzeitig bewundere ich Blade für seinen liebevollen Umgang mit ihr, wie sehr er sich selbst zurücknimmt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie herausfordernd es ist, sich um die eigenen Eltern zu kümmern. Auch Sophias Geschichte hat mich berührt.
Ein ruhiger, feinfühliger Roman über Demenz und Autismus, in dem es auf die Zwischentöne ankommt und der noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Ein leichter Sommerroman

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Klappentext:
Sophia ist Floristin im schwedischen Svedala. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vermacht, scheint der Traum von einem eigenen Blumengeschäft in greifbarer Nähe, doch ihre Familie will den ...

Klappentext:
Sophia ist Floristin im schwedischen Svedala. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vermacht, scheint der Traum von einem eigenen Blumengeschäft in greifbarer Nähe, doch ihre Familie will den Laden so schnell wie möglich loswerden. Um zu beweisen, dass sie das Zeug dazu hat, das Geschäft wiederzubeleben, muss Sophia dringend einen Großkunden an Land ziehen. Da tut sich in Form einer landesweiten Blumenmesse die perfekte Gelegenheit auf.
Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn aus heiterem Himmel um etwas bittet: Er soll nach Schweden reisen, um einen gewissen Sven zu finden, die Liebe ihres Lebens, der sie vor siebenundzwanzig Jahren an einer Bushaltestelle treffen und mit ihr durchbrennen wollte, aber nie aufgetaucht ist. Nach anfänglichen Zweifeln macht sich Blade auf nach Schweden. Dort angekommen, findet er statt dem geheimnisvollen Sven jedoch zunächst eine verzweifelte Floristin, die auf dem Weg zu einer Blumenmesse mit dem Auto liegen geblieben ist.

„Sommer, Glück und Ringelblumen“ von Ally Zetterberg ist ein Sommerroman mit Liebesglück.

Die Geschichte beginnt mit 2 Handlungssträngen.
Im schwedischen Svedala möchte die Floristin Sophia gerne das Blumengeschäft ihres verstorbenen Onkels, dass er ihr und ihren Brüdern vermacht hat, weiterführen. Doch die Brüder wollen es lieber so schnell wie möglich loswerden. Jetzt heißt es für Sophia einen großen Auftrag zu generieren, damit sie ihre Brüder auszahlen kann. Dazu eignet sich die anstehende Blumenmesse hervorragend. Doch die Aussichten sind schlecht, denn schon auf dem Weg zur Messe bleibt Sophia mit dem Auto liegen.

In London betreut Blade seine unter Alzheimer leidende Mutter. Ihr Wunsch ist, ihre große Liebe noch einmal zu sehen. Noch heute sitzt Edith noch oft an der Bushaltestelle Hornton Street und wartet auf ihren Sven. Damals, als sie verabredet waren, ist Sven nicht erschienen. Edith bittet ihren Sohn nach Schweden zu reisen um Sven zu finden.
In Schweden angekommen, bemerkt er auf der Straße eine junge Frau, die mit ihrem Auto liegengeblieben ist. Er hält mit seinem Wohnmobil an, um zu helfen.

Ally Zetterberg erzählt die Geschichte mit Herz und Gefühl. Ihre Charaktere wirken wie aus dem echten Leben entsprungen.
Sophia ist Autistin und hat nur den einen Wunsch, ihren Blumenladen zu neuem Leben zu erwecken. Doch sie muss so viel Geld damit verdienen, um ihre Brüder auszahlen zu können.
Blade kümmert sich um seine Mutter und möchte ihr den Wunsch erfüllen und ihre Liebe Sven zu ihr zu bringen.
Sophia und Blade haben mir gut gefallen. Ich habe sie gerne durch die Geschichte begleitet. Es wird nicht nur das leichte Sommerglück erzählt. Auch Edith ist ein interessanter Charakter. Doch sie triftet immer mehr in die Vergangenheit ab.

Ally Zetterberg vermittelt die Gefühle der an Alzheimer leidenden Edith sehr authentisch. Ich hätte Edith am liebsten immer wieder in den Arm genommen. Es ist schlimm, wenn einem das eigene Leben entgleitet.

Die Autorin beschreibt die Handlungsorte anschaulich. Der Schreibstil von Ally Zetterberg ist gut verständlich.
Auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war, habe ich „Sommer, Glück und Ringelblumen“ gerne gelesen.

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