Cover-Bild Kristallblau - Magisches Blut

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 19.08.2019
  • ISBN: 9783748800019
Amy Ewing

Kristallblau - Magisches Blut

Andrea Fischer (Übersetzer)

Die neue Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Amy Ewing!

»Unser Blut ist magisch. Wir sind Cerulean.« Diese Sätze hat Sera schon so oft gehört, aber ihre Fragen über die Vergangenheit beantwortet niemand. Sera spürt, dass die Hohepriesterin wie auch ihre Mütter ein Geheimnis hüten. Als sie ausgewählt wird, ihre Welt zu retten, und sich dafür opfern soll, fügt sich Sera dennoch ihrem Schicksal. Doch weder stirbt sie, noch kann sie zunächst ihre Aufgabe erfüllen. Stattdessen muss Sera in einer völlig anderen Welt einen Kampf um Leben und Tod führen.

  • »Gut durchdacht, mit überraschenden Wendungen und unberechenbaren Charakteren, bietet die Handlung nicht nur reichlich Spannung, sie bringt auch zum Nachdenken, denn die Themen Liebe und Sexualität nehmen hier wichtige Rollen ein.« ekz Bibliotheksservice
  • »Verschwörungen und Geheimnisse tragen zusätzlich dazu bei, dass dieses Buch unglaublich einnehmend ist.« ekz Bibliotheksservice

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 15 Regalen.
  • 12 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2019

Anders als gedacht, aber gut!

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Der erste Teil des Buches handelt von Sera. Sie ist eine Cerulean und ihr Blut hat magische Fähigkeiten. Die Welt der Cerulean ist sehr harmonisch und ausschließlich weiblich. Sie werden angeführt von ...

Der erste Teil des Buches handelt von Sera. Sie ist eine Cerulean und ihr Blut hat magische Fähigkeiten. Die Welt der Cerulean ist sehr harmonisch und ausschließlich weiblich. Sie werden angeführt von einer Hohepriesterin. Seras Familie besteht, wie alle Familien, aus drei Müttern, die verschiedene Aspekte der Erziehung übernehmen.

Eine komplett andere Perspektive erleben wir durch die Augen von Agnes und Leo. Sie leben bei ihrem strengen Vater, einem Theater-Produzenten. Die Gesellschaft ist sehr patriarchalisch, Frauen sind schmückendes Beiwerk. Agnes ist jedoch wissenschaftlich interessiert und begabt und möchte ausbrechen. Leo hingegen möchte endlich von seinem Vater anerkannt werden und würde dafür alles tun.

Nachdem man total in die Geschichte von Sera eingetaucht ist und dieser Part sehr dramatisch endete, ist dieser Perspektivwechsel sehr irritierend. Die Welt, die man nun erlebt, ist eher aus dem vorherigen Jahrhundert, man reist mit Kutschen, Frauen haben nichts zu sagen. Das ist ein ziemlicher Bruch und man fragt sich als Leser, wie das in die ganze Geschichte hinein passt.

Die Autorin verwebt aber nun ganz langsam die beiden Perspektiven miteinander und ich fand die Wendung, die die Geschichte nimmt, sehr interessant. Alle Charaktere machen eine tolle Entwicklung durch. Seras Wissensdurst wird auf ungewöhnliche Art gestillt während Agnes endlich den Mut fasst, ihren eigenen Weg zu gehen. Auch Leo beginnt sich zu fragen, ob sie um jeden Preis seinem Vater gefallen möchte und wo seine persönliche Grenze ist.


Kristallblau beginnt als klassische Fantasy Romance. Dann erlebt man einen interessanten Perspektivwechsel, den ich so nicht erwartet habe. Weiterlesen lohnt sich, denn man wird mit einer interessanten Fusion belohnt, die mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Eine wunderbare, neuartige Geschichte!

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Sera ist eine Cerulean – was bedeutet, dass ihr Blut magisch ist. Vielleicht sogar magischer als ihrem eigenen Volk bekannt ist, denn als sie sich zum Schutz ihrer Heimat opfern soll, landet sie stattdessen ...

Sera ist eine Cerulean – was bedeutet, dass ihr Blut magisch ist. Vielleicht sogar magischer als ihrem eigenen Volk bekannt ist, denn als sie sich zum Schutz ihrer Heimat opfern soll, landet sie stattdessen in einer völlig fremden Welt. Und nachdem sie den gewählten Tod für ihr Volk überlebt hat, plant die Cerulean nicht, den Kampf um ihr Leben nun zu verlieren.

Das neue Fantasybuch von Amy Ewing, bekannt durch ihre Juwel-Reihe (die ich zu meiner Schande bis heute nicht gelesen habe), entführt den Leser zunächst in eine Welt, wie sie sich die Wenigsten von uns in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hätten. Malerisch, zauberhaft und gänzlich anders als alles, was wir kennen. Mich hat von Beginn an begeistert, wie detailreich diese fremde Welt erschaffen wurde. Ich liebe es, wenn man beim Lesen das Gefühl entwickelt, einen solchen Ort tatsächlich zu erleben. Amy Ewing hat keinen willkürlichen Platz geschaffen, sondern den Cerulean eine Heimat gegeben – mit Geschichte, Tradition und etwas, was man wohl als Religion ansehen kann. Die Dynamik der Cerulean war etwas Neues. Ich für meinen Teil konnte ein Gefühl für ihr Gedankengut und ihre Lebensweise entwickeln. Und während normalerweise ein Mensch, wie wir ihn kennen, in eine fremde Welt stolpert, gelangt in diesem Buch ein unbekanntes Wesen in eine Welt, die der unseren zumindest ähnlicher ist.
Oftmals beschleicht mich bei diesen „Weltenwechseln“ das Gefühl, dass die Protagonisten es außerordentlich schnell und unrealistisch verarbeiten. Hier nicht. Die Charakterentwicklungen sind spannend und runden die Handlungen des Buches ab. Neben dem Aspekt der Magie werden auch Themen wie Unterdrückung, Vorurteile, Habgier und Selbstfindung behandelt, was in Kombination eine wirklich gute Geschichte ergab.
Der Schreibstil leitet einen kurzweilig und bildhaft durch die Geschichte. Es gab kleinere Längen, jedoch ohne mich jemals richtig zu langweilen. Ich muss sagen, dass ich mich wirklich auf den nächsten Teil freue – denn ich habe das Gefühl, dass das Abenteuer von Sera und ihren sowohl alten als auch neuen Freunden noch einiges für den Leser bereithält.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Kristallblau (Amy Ewing)

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Die "Juwel Reihe" von Amy Ewing habe ich vor längerer Zeit begonnen und war absolut begeistert von der Autorin und ihrem Schreibstil. Nachdem ich dann eher durch Zufall gesehen habe, dass bald eine neue ...

Die "Juwel Reihe" von Amy Ewing habe ich vor längerer Zeit begonnen und war absolut begeistert von der Autorin und ihrem Schreibstil. Nachdem ich dann eher durch Zufall gesehen habe, dass bald eine neue Reihe von ihr auf den Markt gebracht wird und die Erscheinung des ersten Bandes gar nicht mehr lange dauert, war für mich sofort klar: Diese Reihe MUSS ich lesen! Ich habe mich riesig auf das Buch gefreut und ja, was soll ich sagen? Ich bin wirklich richtig verliebt! Aber dazu nun mehr.

Zu Beginn lernen wir Sera kennen. Sera ist eine Cerulean und ich muss sagen, dass ich die Vorstellung von blauem Blut und damit verbundenen magischen Fähigkeiten total interessant fand. Sera wächst bei ihren drei Müttern auf, Orangemutter (Otess), Violettmutter (Kandra) und Grünmutter (Seetha). Auch hier fand ich die Grundidee total klasse, dass einmal nicht diese typische Verpaarung von Frau und Mann im Vordergrund stand, sondern eine komplett andere Konstellation. Drei Mütter hat man schließlich nicht alle Tage :P. Sera war mir sofort sympathisch, denn obwohl sie Angst hatte vor dem, was ihr bevorstand, wurde sie zu keiner Zeit ängstlich oder gar verunsichert. Ihren Lebensmut und ihren eisernen Willen ließ sie sich nie nehmen und sie schaute mit dem Kopf immer nach vorne, ganz egal was geschah. Richtig toll!


Agnes und Leo sind unsere Protagonisten, die Sera nach ihrer Aufopferung in einer neuen, ihr unbekannten Welt, kennen lernt. Agnes fand ich einfach unglaublich niedlich. Sie hat sich stets aufopfernd verhalten und ihre Mitmenschen waren ihr wichtiger als sie selbst, weshalb ich mich oft in ihr widerspiegeln konnte. Trotz harscher Anweisungen ihres Vaters Xavier ließ sie sich nie unterkriegen und lebte nach ihrem Willen, machte einfach immer das, was sie wollte. Ihre dickköpfige Art hat sich total in meinen Kopf festgesetzt.

Leo hingegen war ein Charakter, mit dem ich nicht ganz warm werden konnte. Obwohl Leo und Agnes Geschwister sind und man da meinen könnte, dass die beiden viele Gemeinsamkeiten haben, war das hier überhaupt nicht der Fall. Leo denkt sehr viel an sich selber und all seine Handlungen, Gedanken und Gefühle richten sich nur nach seinem persönlichen Profit. Seine Mitmenschen stellt er dabei hinten an. Er möchte seinem Vater gefallen und ihm alles recht machen, dafür würde er auch skrupellos vorgehen - wie wir in mehreren Situationen als Leser erfahren konnten. Nichts desto trotz konnte man im Laufe des Buches eine starke Entwicklung bei ihm sehen und schlussendlich löste er sich immer mehr und mehr zu einem eigenständigen Mensch, der seinem eigenen Herz und Verstand folgte.


Zugegeben, der Spannungsbogen der Geschichte war nicht immer konstant und teilweise ganze Kapitel zogen sich ungemein und ich dachte, ich komme nie voran. Das lag aber vor allem auch daran, weil ich einfach unfassbar neugierig war, wie Sera sich in der neuen Welt zurecht findet und welche Mittel und Wege sie versucht zu nehmen, um doch ihrer Bestimmung zu folgen und das zu tun, wofür sie ursprünglich beauftragt worden ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch in "Kristallblau - Magisches Blut" ein unglaublich toller Schreibstil vorzufinden ist, der mir oftmals den Atem angehalten hat, weil alles so wahnsinnig realistisch wirkte und man sich super in die Geschichte einfinden konnte. An keiner Stelle hatte ich Probleme, mir das Geschehen bildlich vorzustellen und das ist etwas, was mir persönlich immer sehr, sehr wichtig ist.


"Kristallblau - Magisches Blut" von Amy Ewing ist der Auftakt einer neuen Reihe, die mich schon jetzt voll in ihren Bann gezogen hat. Denn auch, wenn ich ein paar wenige Kritikpunkte an dem Buch, der Geschichte und den Handlungen auszusetzen hatte, so ändert das nichts an der Tatsache, dass ich das Buch wirklich total gerne gelesen habe. Mir hat die Welt rund um die Cerulean total gut gefallen und ich würde gerne mehr davon lesen. Und auch, wenn das Buch für mich keine volle Punktzahl bekommt, so kann ich jedem dazu raten, der gerne Fantasy liest, sich das Buch zu kaufen!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Tolle Idee, aber das gewisse Etwas fehlte

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Da ich eine Art Leseflaute habe, war ich glücklich darüber ein Buch gefunden zu haben, dass sich richtig anfühlte. Die ersten 80-100 Seiten war so gut, aber kurz danach kam bereits die Ernüchterung und ...

Da ich eine Art Leseflaute habe, war ich glücklich darüber ein Buch gefunden zu haben, dass sich richtig anfühlte. Die ersten 80-100 Seiten war so gut, aber kurz danach kam bereits die Ernüchterung und ab dann kam ich nur noch schleppend voran.
Es fand ein Ortswechsel statt.
Da ich die Stadt über dem Himmel und das Leben dort so außergewöhnlich fand, wollte ich gar nicht weg.
Doch nun befand ich mich auf dem Planeten und es war dort einfach nicht so spannend.
Es konnte mich nicht fesseln und ich verlor, ehrlich gesagt, das Interesse.
Ich blieb aber dran...

Auf dem Planeten lernten wir Leo und Agnes kennen.
Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Auf ihrem Kontinent leben sie sehr konservativ und insbesondere zu Agnes passt das Leben dort überhaupt nicht.
Sie war mir wirklich sympathisch. Ich mochte ihre rebellische Art sehr gern. Ihr Bruder hingegen hat es einem erstmal nicht so leicht gemacht ihn zu mögen.
Aber nicht nur Sera, die Cerulean, die auf dem Planeten landet, ist magisch.
Es sind noch mehr magische, faszinierende Wesen dort und das gefiel mir wirklich gut.
Zu Sera selbst kann ich gar nicht allzu viel sagen, denn ich konnte irgendwie keine Verbindung zu ihr herstellen.

Der Schreibstil und die Story haben mich einfach nicht überzeugen können, leider.
Es fehlte auch an Tiefe.
Wenn sich etwas verändert hat - an Gefühlen beispielsweise, dann wirkte es auf mich immer sehr abrupt - ohne, dass ich es nachvollziehen konnte, weil ich diese Veränderung gar nicht erlebt habe.
Hinzu kommt, dass es teilweise stumpf und abgehakt geschrieben wird. Flüssig, ja, aber stumpf. Einfach runtererzählt, ohne Gefühl. Das fand ich unfassbar schade.
Zum Schluss wurde die Geschichte auch wieder spannender und mitreißender, so dass ich mich nicht mehr entscheiden kann, ob ich Band 2 lesen möchte oder es lassen sollte.
Wie es weitergeht, würde mich eben schon interessieren.

FAZIT

Kristallblau - Magisches Blut beginnt mit einem großartigem Setting, zu dem man auch wieder zurückkehrt, aber dennoch muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht ganz mitreißen und begeistern konnte. Das gewisse Etwas fehlte mir einfach. Der Schreibstil war zwar flüssig und locker zu lesen, doch die abgehakten Sätze zwischendurch störten mich.
Die magischen Wesen gefielen mir sehr und der Anfang und das Ende des Buches waren auch spannend, doch der Mittelteil war etwas zäh. Sehr schade!

Veröffentlicht am 11.09.2019

Cerulean

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Cerulean
Sera ist eine Cerulean. Ihr Zuhause befindet sich hoch oben über einem Planeten, mit dem es nur durch ein Band verbunden ist, durch das Nährstoffe nach oben gelangen. Bei den Cerulean gibt es ...

Cerulean
Sera ist eine Cerulean. Ihr Zuhause befindet sich hoch oben über einem Planeten, mit dem es nur durch ein Band verbunden ist, durch das Nährstoffe nach oben gelangen. Bei den Cerulean gibt es nur Frauen und jedes Mädchen - so auch Sera - hat drei Mütter, die jeweils unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Doch ihre schwebende Welt muss nun das Band durchtrennen und sich auf die Suche nach einem neuen Planeten machen. Dabei wird eine Cerulean ausgewählt und diese muss sich für die Himmelsstadt opfern. Später lernen wir noch die sehr unterschiedlichen Leo und Agnes kennen, die "unten" auf dem Planeten leben und nichts von den Cerulean wissen. Sie sind ganz anders aufgewachsen, unter dem machthungrigen Vater haben beide - auf ihre Art - zu leiden. Ein Roman, der sich ganz anders entwickelte, als ich erst vermutet habe. Ein Buch, das polarisiert, kein Buch für Grautöne. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen mag.