Cover-Bild Infinity Plus One
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 26.02.2021
  • ISBN: 9783736314863
Amy Harmon

Infinity Plus One

Corinna Wieja (Übersetzer), Jeannette Bauroth (Übersetzer)

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen."

Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...

"Unvergesslich, zutiefst berührend und einzigartig geschrieben, wie es nur Amy Harmon kann." VILMAIRIS

Neuausgabe von UNENDLICH WIR

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2021

Starker Anfang, schwächeres Ende

1

In Infinity plus one geht es um Bonnie und Clyde. Bonnie ist eine sehr bekannte Sängerin und tourt durch die ganze Welt. Doch dann wird sie schrecklich von ihrer eigenen Familie hintergangen und sieht ...

In Infinity plus one geht es um Bonnie und Clyde. Bonnie ist eine sehr bekannte Sängerin und tourt durch die ganze Welt. Doch dann wird sie schrecklich von ihrer eigenen Familie hintergangen und sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Mitten in der Nacht will sie sich von einer Brücke stürzen - und wird von Clyde gerettet. Ein Kerl mit dunkler Vergangenheit und einer Vorliebe für Mathematik. Gemeinsam beschließen sie nach Vegas zu fahren, doch Bonnie ist immer noch ein bekannter Star und ihr plötzliches Verschwinden sorgt für Unruhe...

( SPOILER WARNUNG )

So weit so gut. Der Klappentext konnte mich hier wirklich überzeugen. Ich wollte eine Geschichte lesen, die einmal das komplette Gegenteil an Klischees ist. Normalerweise ist es ja so, dass der Mann eine Berühmtheit ist und die Frau ein Niemand. Hier war es genau umgekehrt.
( Im folgenden wird es SPOILER zu der Geschichte geben )

Die Einleitung zur Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Er war stark und ich konnte mich wunderbar in Bonnie hineinversetzen. Ihre Gefühle wurden gut rüber gebracht genauso wie ihre Motive. Es war alles so gut nachvollziehbar, dass es realistisch erschien. Auch hat mir die Beziehung von Bonnie und Clyde gefallen, die am Anfang eine Art Hass-Liebe für einandern hatten. Clyde hatte so viele Möglichkeiten Bonnie einfach im Stick zu lassen, hat es aber nicht getan.Ihn habe ich auch von Anfang an ins Herz geschlossen.Als dann auch noch relativ schnell der Moment kam in dem der Titel des Buches Sinn ergab, dachte ich ein wirklich gutes Buch gefunden zu haben.
Leider ging die Spannung dann aber auf den nächsten Seiten verloren. Bonnie und Clyde haben gefühlt jeden in ihren Auto mitgenommen und sich nach nur einer Woche ihre große Liebe gestanden. ( Eine Woche! ) Das fand ich dann doch schon etwas schnell, aber darüber hätte ich persönlich "hinweg sehen" können, hätten sie dann nicht auch noch in Vegas geheiratet....
Wer heiratet bitte völlig nüchtern einen Kerl den man nur eine Woche lang kennt? Wurde die Geschichte im laufe des Buches immer unrealistischer, hat sie hier ihre komplette Glaubwürdigkeit verloren.
Während ihrer Ein wöchigen Spritztour wurden Bonnie und Clyde dann auch noch unaufhörlich von den Medien und der Polizei gejagt, weil Clyde Bonnie angeblich entführt haben sollte...
Ein Anruf bei ihrem Manager oder der Polizei, meinetwegen auch ein kurzer Post auf Social Media hätte all das sofort beenden können. Hier habe ich Bonnies Entscheidungen dann irgendwann nicht mehr nachvollziehen können. Und auch als gefeierter Star durch Vegas laufen und nicht erkannt werden? Warum nicht.

Trotzdem hatte das Buch auch ein paar schöne Momente, besonders zwischen Bonnie und Clyde. Beide sind komplett anders und können den anderen doch wirklich gut verstehen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch besonders gut gefallen. Dieser, zusammen mit dem starken Anfang hat mich dann doch in die Geschichte hineingezogen. Wirklich schade war am Ende dann einfach dass es extrem unrealistisch wurde. Normalerweise kann ich über ein paar unrealistische Sachen in Büchern hinweg sehen, da natürlich auch nicht immer alles Wirkloch real erscheinen muss, aber hier wurde es dann leider doch etwas zu viel.

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Veröffentlicht am 03.03.2021

Leider trotz der guten Idee eine schwache und unrealistische Umsetzung

7

Zu Beginn eine kurze Anmerkung: Ich durfte an der Leserunde, dank dem Team der Lesejury, teilnehmen. Meine Teilnahme beeinflusst jedoch nicht meine subjektive Meinung zu diesem Roman!

Bevor ich zu meiner ...

Zu Beginn eine kurze Anmerkung: Ich durfte an der Leserunde, dank dem Team der Lesejury, teilnehmen. Meine Teilnahme beeinflusst jedoch nicht meine subjektive Meinung zu diesem Roman!

Bevor ich zu meiner eigenen Meinung komme, hier ein kurzer Überblick über den Inhalt (und ja, ich habe einfach den Klappentext reinkopiert):

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen."

Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand.
Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik.
Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht.
Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird.
Und er muss eine Entscheidung treffen ...

Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht, wie ich das Buch bewerten soll, denn es ist, zumindest für mich, eine reine Achterbahnfahrt gewesen.
So stark wie es bereits in den ersten Kapiteln startete, so schwach hat es leider auch geendet.
Da ich meine Rezension komplett spoilerfrei halten werde, werde ich nicht auf genauere Ereignisse eingehen. Jedoch kann ich sagen, dass mir der Schwerpunkt der Handlung nicht richtig vorkommt, da sich die Vorkommnisse wirklich immer wiederholen und es kaum eine richtige Entwicklung gibt.
Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Autorin den Schwerpunkt nicht nur auf ausschließlich einen Aspekt der Handlung, sondern auf mehrere Aspekte der Handlung gelegt hätte, sodass wenigstens ein wenig Abwechslung vorhanden gewesen wäre.
Der Handlungsverlauf ist mir spätestens zum Ende des zweiten Drittels einfach zu einseitig geworden und ich hatte wirklich keine Lust mehr. Es passiert mir sehr selten, dass ich mich für ein Buch aufraffen muss, aber hier ist es leider der Fall gewesen, was schade ist, da die Idee an sich so viel Potenzial mit sich bringt.
Darüber hinaus ist die Handlung sehr unrealistisch gestaltet. Meistens kann ich über die unrealistischen Aspekte eines Romans wegsehen, aber hier waren es dann doch zu viele. Das Ende des Buches hat stark unter den vielen plötzlichen Zufällen und dem wirklich erzwungenen Happy End gelitten.
Für mich war es einfach zu viel auf einmal.
Es ist ja schön und gut, wenn mal etwas außergewöhnliches passiert, aber in diesem Buch konnte ich das meiste am Ende einfach nicht mehr ernst nehmen. Um auf die Charaktere zu sprechen zu kommen: Unsere Protagonistin Bonnie ist eigentlich ein herzensguter Mensch und sie ist enorm hilfsbereit. Ihre Intentionen sind durchweg gut, jedoch denkt sie bei ihrem eigentlichen Handeln meist kein zweites Mal nach. Sie rennt förmlich mit dem Kopf durch die Wand und reißt dabei nicht nur sich selbst, dafür aber auch Finn mit sich mit. Während Bonnie chaotisch und zum Teil etwas verwirrend ist, ist Finn eher der ruhigere von beiden. Er ist ausgesprochen gut und geht ganz nach dem Motto „Harte Schale, weicher Kern“.
Ich weiß nicht, warum Nord- und Südpol, also Bonnie und Finn, sich so gut verstehen und er es mit ihr aushält, aber irgendwie hat es funktioniert.
Finn liebt die Mathematik, ich übrigens nicht, aber irgendwie hat er mich mit seinem Gefasel über irgendwelche Zahlen fesseln können. Naja, so viel zu den schönen Momenten des Buches… Es gibt für mich einige mehr, dazu zählen auch die vereinzelten Rückblicke, aber ich möchte wirklich nicht spoilern. Der Schreibstil von Amy Harmon ist wunderschön, sehr detailgetreu, tiefgründig und emotional.
Doch auch ihr Schreibstil konnte die Handlung nicht mehr retten, da bei mir nur an manchen Stellen ein Hauch von Emotion ankam. Obwohl ihr Schreibstil gefühlvoll ist, wurde ich nicht von meinen Gefühlen gepackt, was ich im Nachhinein ziemlich schade finde.
Das Cover ist typisch LYX und ja, es ist schön, aber auch nichts besonders Einzigartiges. Dennoch gefallen mir die Farben und der Stil wirklich gut! 😊

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass es auch mit diesem Roman wie mit allen anderen Büchern ist: Manche mögen es, andere wiederum nicht.
Leider konnten meine Erwartungen an den weiteren Handlungsverlauf nicht erfüllt werden und ich muss ehrlicherweise auch sagen, dass ich wirklich enttäuscht bin. Von daher kann ich nur eines sagen: Lest es oder lest es eben nicht, aber von mir gibt es in diesem Fall keine hundertprozentige Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2021

"Wir hatten uns so kennengelernt, wie wir tatsächlich waren. Real und unplugged." (Bonnie)

2

Ein unvergesslicher Roadtrip. Zwei Menschen, die wieder zu sich finden wollen und eine Künstlerseele, die unter dem Ruhm zerbrochen ist. All das beinhaltet „Infinity Plus One“, das erste Buch, welches ...

Ein unvergesslicher Roadtrip. Zwei Menschen, die wieder zu sich finden wollen und eine Künstlerseele, die unter dem Ruhm zerbrochen ist. All das beinhaltet „Infinity Plus One“, das erste Buch, welches ich von Amy Harmon gelesen habe. Ihre „Bird-and-Sword-Reihe“ steht leider noch ungelesen bei mir im Regal, jedoch möchte ich dies zumindest dieses Jahr noch ändern. Auch wenn mich dieses Buch von ihr doch eher enttäuscht hat. Aber wer weiß, vielleicht anderes Genre – neues Glück?

Zum Cover & Schreibstil: die pastellfarbenen Farbkleckse bilden einen sehr angenehmen Kontrast zu der eher eckigen Schrift. Es wirkt beinahe, als hätte man hier bunte Farbe in ein Ölbad gegeben und herumgerührt – erzeugt auf jeden Fall einen sehr spannenden Effekt! Leider spiegelt das Buch nicht so wirklich den Inhalt wider, da die Geschichte teilweise doch sehr traurig und tiefgründig ist, was man jedoch bei diesem farbenfrohen Cover zuerst nicht vermuten würde. Es ist gelungen, jedoch nicht zwingend passend zum Buch gewählt. Dennoch hätte ich im Laden danach gegriffen.
Amy Harmons Schreibstil fand ich hingegen wirklich lobenswert. Sie schreibt teilweise poetisch, bringt der lesenden Person die Geschehnisse auf eine solch pure Art und Weise nahe, sodass man einfach weiterlesen muss. Besonders das eine Lied, welches sie extra zu diesem Buch geschrieben hat, konnte mich berühren und hat sehr gut zu vorherigen Ereignissen der Geschichte gepasst.

Die Handlung: hierbei verfolgen wir Bonnie und Clyde (auch bekannt als: Finn), die sich durch einen tragischen Zufall zusammentun und einen Roadtrip wider Willen unternehmen. Dabei lernen die beiden sich immer näher kennen und es stellt sich heraus, dass beide mit ihren ganz eigenen Ängsten und Dämonen zu kämpfen haben. Zusammen versuchen sie jeweils wieder zu sich zu finden, wenn sie dabei nur nicht vor der Polizei auf der Flucht wären…
Klang für mich wirklich spannend, besonders weil ich Bücher, in denen Charaktere musikalisch sind (in diesem Fall Bonnie) sehr gerne lese. Ich hatte mal wieder Lust auf eine leichte Geschichte, bei welcher man einfach den Kopf ausschalten kann und in die Geschichte abtaucht. All das ist eingetreten, jedoch verlor sich die Handlung zum Ende hin immer mehr in abstrusen und völlig überzeichneten Ereignissen, die leider das Lesevergnügen deutlich getrübt haben. Von Kapitel zu Kapitel wurde es immer realitätsferner und ich musste zwischendurch über manche Handlungen der Protagonistin einfach nur den Kopf schütteln.

Wo wir schon bei Letzterer wären: Bonnie. Ein Weltstar, mit mehreren Auszeichnungen und einer unverkennbaren Stimme – doch die Schattenseiten des Lebens im Rampenlichts überwiegen bei ihr, ebenso wie ein schlimmer Schicksalsschlag. Bonnie ist eine gute Seele, die jedem/r helfen, Ungerechtigkeit aus der Welt schaffen möchte, dabei jedoch ziemlich naiv ist. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie ihren Kopf etwas in den Wolken hatte und der Realität mit Absicht den Rücken kehren wollte, weswegen es oftmals zu sehr unüberlegten und ungünstigen Situationen kam. Sie hatte wirklich nur gute Absichten, jedoch hat sie nie über die Konsequenzen nachgedacht und somit sich und andere in Schwierigkeiten gebracht. Clyde, oder auch Finn genannt, mochte ich hingegen gerne. Dieser ist ein mathematisches Genie, deutlich realitätsnaher und einfach nur sympathisch. Er und Bonnie haben sich wirklich gut ergänzt, auch wenn ihre Beziehung zueinander im Laufe der Geschichte eine viel zu rasche Entwicklung entfaltete.

Das Buch lässt sich wirklich gut und schnell lesen, jedoch löste es bei mir kaum bis keine Emotionen aus. Ich habe das Buch zugeschlagen und sofort hat mich die Geschichte gehen lassen. Ich habe wenig über das Buch nachgedacht, was ich sehr schade fand. Es ist so schön, wenn eine Geschichte es schafft, noch tagelang im Gedächtnis der Person herumzuschwirren – hier sucht man diese Gedanken vergeblich.

Es ist eine nette und leichte Lektüre für zwischendurch, mit einem wirklich schönen Schreibstil, der jedoch den seltsamen Verlauf der Geschichte nicht mehr retten konnte. Ich vergebe hier 3/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Ein unheimlich starker Anfang, leider hat die Geschichte im Laufe der einzelnen

4

Inhalt

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen ...

Inhalt

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen...

Meine Meinung
Nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch die kurze Inhaltsangabe inklusive der Leseprobe haben mein Interesse für dieses Buch von Amy Harmon geweckt.

Der Schreibstil ist so, wie ich es von dieser Autorin gewohnt bin. Locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von Bonnie´s Geschichte abholen und begeistern lassen konnte. Gerade die ersten Kapitel haben mich absolut in den Bann gezogen und begeistert, doch je weiter das Buch voran schritt, je mehr habe ich die eine oder andere Situation und Gegebenheit in Frage gestellt.

Normalerweise fällt es mir alles andere als schwer, über die eine oder andere Ungereimtheit hinweg zu sehen, doch bei dieser Geschichte empfand ich das Erzählte oftmals als nicht oder schwer nachvollziehbar.

Die beiden Hauptprotagonisten dieser Geschichte mag ich - auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten - anfangs sehr gerne leiden. Doch auch das hat sich mit Voranschreiten des Buches geändert, denn Bonnie habe ich letztendlich so manches Mal als verwöhnte und vor allem auch als naive "Göre" wahrgenommen. Infinity dagegen bekommt von mir die volle Sympathie-Punktzahl.

Zur Geschichte und deren Handlung selber mag ich nicht ganz so viel schreiben, da das ohne zu spoilern nicht so wirklich möglich ist. Doch ich selber konnte die Beweggründe und das Verhalten von Bonnie gegen Mitte des Buches überhaupt nicht mehr nachvollziehen und irgendwann habe ich diese ganze Geschichte einfach nur noch als unglaubwürdig wahrgenommen.

Fazit*
Ein unheimlich starker Anfang, leider hat die Geschichte im Laufe der einzelnen Kapitel ihren Reiz verloren. Im Nachhinein bin ich ziemlich enttäuscht, da ich mir mehr von diesem Buch versprochen hatte! Aus eben genannten Gründen vermag ich trotz des tollen Schreibstils keine Leseempfehlung auszusprechen. Schade!

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Viel zu unrealistisch

4

Handlung:

Bonnie Rae Shelby ist ein Superstar. Sie füllt die größten Hallen des Landes und hat mehr Geld, als sie jemals ausgeben könnte. Ihr Leben scheint ein wahr gewordener Traum. Aber all das ändert ...

Handlung:

Bonnie Rae Shelby ist ein Superstar. Sie füllt die größten Hallen des Landes und hat mehr Geld, als sie jemals ausgeben könnte. Ihr Leben scheint ein wahr gewordener Traum. Aber all das ändert sich, als ihre Zwillingsschwester Minnie stirbt, ohne dass Bonnie die Gelegenheit hatte, sich von ihr zu verabschieden. Von einem Moment auf den anderen will nichts mehr einen Sinn ergeben – am allerwenigsten die Tatsache, dass Minnie tot ist und Bonnie noch lebt. Nach dem Abschlusskonzert ihrer Tournee in New York trifft Bonnie daher eine Entscheidung. Sie klettert auf eine Brücke, fest entschlossen zu springen. Doch in letzter Sekunde ergreift ein Mann ihre Hand und zieht sie wieder nach oben. Finn Clyde will New York eigentlich so schnell wie möglich hinter sich lassen und in Nevada ein neues Leben beginnen. Dass Bonnie ihn nun anfleht, sie auf seine Reise mitzunehmen, ist so ziemlich das Letzte, was er gebrauchen kann. Da er sie aber auch nicht allein ihrem Schicksal überlassen möchte, willigt er schließlich ein. Bonnie und Finn könnten unterschiedlicher nicht sein: Er will seine Vergangenheit vergessen, sie nicht an ihre Zukunft denken. Doch auf ihrer abenteuerlichen Reise quer durch die USA stellen sie fest, dass sich die wirklich wichtigen Dinge im Leben manchmal nur im Hier und Jetzt finden lassen …



Meinung:

Das Cover ist einfach ein Traum und ich bin hin und weg! Nach dem Cover von “Making Faces“ habe ich eigentlich gedacht, dass dieses nicht mehr zu übertreffen wäre, doch jetzt muss ich feststellen, dass ich mich tatsächlich in dieser Hinsicht geirrt habe, denn das Cover von "Infinity Plus One", das übrigens von der gleichen Autorin, nämlich Amy Harmon stammt, gefällt mir noch etwas besser und ist einfach so wunderschön, weshalb es in meinem Bücherregal auf keinen Fall fehlen darf denn so ein hübsches Cover darf man sich doch nicht entgehen lassen. Die pastelligen Farbtöne passen perfekt zusammen und ich finde sie richtig hübsch, da sie ein stimmiges Bild ergeben. Auch der Schriftzug geht im schönen Cover nicht unter und ich finde ihn absolut passend gewählt, da er ideal zum Cover passt. Ich liebe das Cover wirklich sehr, da es mich gleich catchen konnte und einfach wunderschön ist!

Der Schreibstil von Amy Harmon ist wirklich etwas Besonderes, mit ihrer Art, zu schreiben hebt sie sich deutlich von anderen Autorinnen aus dem New Adult Genre ab und ich finde ihren Schreibstil einfach total poetisch und wunderschön. Mir gefällt es, dass abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Bonnie und der dritten Person von Finn erzählt wird, denn so habe ich immer gleich mitbekommen, wann ein Perspektivenwechsel stattfand und ich folglich nicht verwirrt war, wessen Gedanken ich gerade las.

“Making Faces“ von Amy Harmon konnte mich damals sehr berühren und mitreißen, weshalb ich unbedingt mehr von der Autorin lesen wollte und mich deshalb sehr gefreut habe, als es hieß, dass ein neuer New Adult Roman von ihr erscheinen würde. Tatsächlich konnten mich die ersten hundert Seiten total überzeugen, ich bin förmlich über die Seiten geflogen und habe es total genossen, in die Geschichte einzutauchen. Denn die Thematik mit dem Gangsterpärchen Bonnie und Clyde hat mir total gut gefallen und besonders die Songtexte und die Gedichte konnten mich sehr berühren. Außerdem finde ich es toll, dass auch der Titel des Buches einen Sinn hat, was an einer Stelle sehr cool beschrieben wurde.

Allerdings muss ich sagen, dass das Buch immer schwächer wurde und ich immer mehr Kritikpunkte hat. Angefangen hat es mit den vielen unrealistischen und nicht nachvollziehbaren Stellen, die mir das Buch tatsächlich etwas verdorben. Darüber, dass beide Protagonisten, ACHTUNG SPOILER!, tote Zwillinge hatten, konnte ich noch hinüber wegsehen, ENDE SPOILER, doch dann häuften sich die unrealistischen Stellen. Besonders das kitschige Ende lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück, da mich eine bestimmte Stelle besonders gestört hat, über die ich an dieser Stelle aber nicht mehr sagen kann, da ich sonst sehr spoilern würde.

Obwohl ich das Buch förmlich inhaliert habe, da Amy Harmon einen wirklich sehr fesselnden Schreibstil hat, fehlten mir die Emotionen bezüglich der Liebesgeschichte. Ich konnte nichts fühlen und somit nicht sehr mitfiebern, dass sich zwischen Bonnie und Finn mehr entwickelt. In dieser Hinsicht fehlte mir die Tiefe und ich kann mir auch jetzt die zwei noch nicht wirklich als Pärchen vorstellen.

Leider kam ich auch mit Bonnie nicht ganz klar, da ich mich einfach nicht mit ihr identifizieren konnte, was daran lag, dass ich ihre Handlungen fast nie nachvollziehen konnte und mehrmals über sie den Kopf schütteln musste. Etwas genervt hat mich auch ihr Helfersyndrom, einerseits war es schon etwas süß, mir aber an vielen Stellen einfach zu viel und zu übertrieben dargestellt. An Finns Stelle hätte ich mich nie auf sie eingelassen, er lässt Bonnie viel zu viel durchgehen.

Finn war mir zwar etwas sympathischer als Bonnie, doch es fiel mir schwer, eine richtige Bindung zu ihm aufzubauen und auch seine Gedankengänge waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Mir haben bei ihm vor allem die Stellen gefallen, wo er über die Mathematik spricht, ich konnte das Leuchten in seinen Augen förmlich vor mir sehen und fand diese Informationen wirklich ziemlich interessant. Trotzdem konnte ich mich nicht wie Bonnie in ihn verlieben.



Fazit:

Das Buch hat stark begonnen, dann aber immer mehr nachgelassen und besonders das Ende hat mich ziemlich enttäuscht. Deshalb kann ich nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe 2,5 bis 3 von 5 Sternen.

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