Cover-Bild Tutto Bene - Ein Lago-Maggiore-Krimi
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 25.03.2020
  • ISBN: 9783651000681
Andrea Di Stefano

Tutto Bene - Ein Lago-Maggiore-Krimi

Pinienduft, Espresso und die Geister der Vergangenheit: Ein deutscher Ex-Polizist gerät am Lago Maggiore in seinen persönlichsten Fall.

Eigentlich hat Lukas Albano Geier sein Leben als Zeugenschützer in München hinter sich gelassen. An seinem geliebten Lago Maggiore widmet er sich der Musik. Im Hafen schaukeln die Boote, hinter den mittelalterlichen Dächern leuchtet himmelblau der See – doch hoch über dem Lago braut sich etwas Düsteres zusammen. Im Städtchen Maccagno wird eine Tote aufgefunden. Auf den Arm der Frau ist eine Telefonnummer geschrieben: die von Lukas Albano Geier.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2020

Anstrengender Schreibstil

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Diesen Lago-Maggiore-Krimi durfte ich mir auf Anfrage als eBook bei netgalley.de herunterladen. Das 288-seitige, broschierte Taschenbuch mit der ISBN 978-3-651-00068-1 kostet 14.99€ und erschien am 25. ...

Diesen Lago-Maggiore-Krimi durfte ich mir auf Anfrage als eBook bei netgalley.de herunterladen. Das 288-seitige, broschierte Taschenbuch mit der ISBN 978-3-651-00068-1 kostet 14.99€ und erschien am 25. März 2020 im FISCHER Scherz Verlag.


Pinienduft, Espresso und die Geister der Vergangenheit: Ein deutscher Ex-Polizist gerät am Lago Maggiore in seinen persönlichsten Fall. Eigentlich hat Lukas Albano Geier sein Leben als Zeugenschützer in München hinter sich gelassen. An seinem geliebten Lago Maggiore widmet er sich der Musik. Im Hafen schaukeln die Boote, hinter den mittelalterlichen Dächern leuchtet himmelblau der See – doch hoch über dem Lago braut sich etwas Düsteres zusammen. Im Städtchen Maccagno wird eine Tote aufgefunden. Auf den Arm der Frau ist eine Telefonnummer geschrieben: die von Lukas Albano Geier.


Meinung
Dieser Kriminalroman war völlig anderes als erwartet. Vorab möchte ich jedoch erst einmal betonen, dass mir das Cover und die Beschreibung wirklich sehr gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Probleme, in die Geschichte zu finden. Die Sprache und den Schreibstil fand ich persönlich anfangs ziemlich gewagt, experimentell sowie anstrengend und es dauerte seine Zeit, bis ich mich damit anfreunden konnte. Auch der Charakter des Protagonisten Lukas Albano Geier wirkte zunächst sehr depressiv auf mich, was ich für einen Krimi immer störend finde. Meiner Meinung nach hat ein "Depressiver" nichts in Kriminalromanen verloren. Die Wohnverhältnisse, die Sache mit dem Turm und das ganze Drum-Herum habe ich auch nicht in einem romantischen Licht gesehen, sondern als völlig entrückt empfunden. Allerdings nahm die Geschichte ab der zweiten Hälfte dann endlich Fahrt auf und alles entwickelte sich zunehmend wie ich es mir gewünscht hatte: ziemlich rasant. Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse und Albano Geier wurde lebendig. Insgesamt konnte mich die Story trotzdem nicht überzeugen. Schade, aber ich gehe davon aus, dass dieses Buch ein breites Publikum erreichen und glücklich machen wird.



Fazit
Ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil ich mit der Stimmung des Protagonisten und dem Schreibstil nicht klar gekommen bin, das konnte leider auch die Beschreibung der wunderschönen Natur, das Zwitschern der Vögel und der Duft von frisch aufgebrühtem »caffè« nicht ausgleichen.


© 2020 Frau-mit-Hut

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Atmosphäre und Genuss pur

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Wer beim Lesen eines Krimis mehr Wert auf Lokalkolorit legt, auf atmosphärische Schilderungen, auf die Vermittlung eines besonderen Lebensgefühls, und dem es weniger wichtig ist, spannende Ermittlungsarbeit ...


Wer beim Lesen eines Krimis mehr Wert auf Lokalkolorit legt, auf atmosphärische Schilderungen, auf die Vermittlung eines besonderen Lebensgefühls, und dem es weniger wichtig ist, spannende Ermittlungsarbeit eines rätselhaften Falles zu verfolgen, der hat große Freude an dem vorliegenden Buch. Hinter dem Autorennamen Andrea Di Stefano verbergen sich zwei Brüder, die ihr Pseudonym (fast) so oft wechseln wie ihre T-Shirts und die offensichtlich ein Faible haben für genussvolles Erzählen.

Lukas Albano Geier lebt in einem mittelalterlichen Turm hoch über dem Lago Maggiore. Ohne Treppensteigen geht hier nichts. Nicht bis hoch zum Turm und nicht im Turm selbst zu den einzelnen Zimmern. Lukas kann es sich leisten, seine Tage beschaulich zu verbringen, denn er hatte mit seiner Band einen weltweit erfolgreichen Sommerhit gelandet und daraufhin seinen Job als Zeugenschützer und Erfinder von konstruierten Lebensläufen in München aufgegeben. Doch mit genau dieser Vergangenheit wird er ungewollt konfrontiert, als eine Tote aufgefunden wird, auf deren Arm seine Telefonnummer geschrieben steht..

Zu diesem Buch fällt mir das Wort „Genusslesen“ ein. Denn es ist ein Genuss, sich lesend verführen zu lassen in die wunderschöne Gegend rund um den Lago Maggiore, in eine Art Urlaubsfeeling, in ein Lebensgefühl ohne Eile, mit Zeit für Straßencafés und Wein und Muße. Durch die atmosphärisch dichten Schilderungen meint man als Leser, direkt mit allen Sinnen die Fülle an Farben und Gerüchen aufzunehmen, die Hitze des Tages, die Kühle der Nacht auf der Haut zu spüren. „Der Lago Maggiore ist die Heimat der Sehnsucht.“ Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist klar und bildstark. Hinter den lapidar daherkommenden Sätzen stecken herrlicher Humor und feine Sensibilität gleichermaßen. Und enorm viel Musikverständnis obendrein. Das einzige, das etwas zu kurz kommt, ist die Spannung, die nur gelegentlich aufblitzt. Mir hat sie jedoch nicht gefehlt. Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen.

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