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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 01.03.2021
  • ISBN: 9783492062473
Andrea Sawatzki

Woanders ist es auch nicht ruhiger

Roman
Gundula sucht Ruhe, zieht aufs Dorf

Gundula ist außer sich! Warum erfährt sie immer als Letzte von allem? Dabei handelt es sich um keine Kleinigkeit, denn ihr Göttergatte Gerald hat beschlossen, ihr schönes Haus im Rotkehlchenweg zu verkaufen, um raus aufs Land zu ziehen. Jotwehdeh. Und zwar mit der ganzen Familie, inklusive beider Großmütter und der reizenden Schwägerin Rose. Eins ist schnell klar – wegziehen ist einfach. In der Provinz anzukommen aber ganz und gar nicht ...

Der 5. Band der Bundschuh-Reihe von Andrea Sawatzki!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2021

Vom Berliner Regen zum stürmischen 3-Generationenhof jwd

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Jwd, gesprochen "Jott we de" ist ein Berliner Ausdruck für "Janz weit draußen", sprich in der Pampa.
Und genau dorthin verschlägt es die Familie Bundschuh im 5. Teil der Saga auf der Flucht vor dem Lärm ...

Jwd, gesprochen "Jott we de" ist ein Berliner Ausdruck für "Janz weit draußen", sprich in der Pampa.
Und genau dorthin verschlägt es die Familie Bundschuh im 5. Teil der Saga auf der Flucht vor dem Lärm des überraschend doch noch fertiggestellten BER.
Natürlich geht schief, was nur schief gehen kann und immer mehr in Schieflage gerät auch die Ehe zwischen Gundula und ihrem Göttergatten. Zumal man von den "Eingeborenen" nicht gerade mit offenen Armen bewillkommnet wird und das ländliche Domizil anscheinend nicht allein bewohnt, sondern von gruseligen Erscheinungen heimgesucht wird.
Großartiges Kopfkino!

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Witzig und chaotisch!

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4.5 Sterne

Der BER wird endlich eröffnet und die Bundschuhs stellen fest, das ihr Haus im Rotkehlchenweg mitten in der Einflugsschneise liegt! Die Familie hat kurzerhand die Idee auf dem Land ein Haus ...

4.5 Sterne

Der BER wird endlich eröffnet und die Bundschuhs stellen fest, das ihr Haus im Rotkehlchenweg mitten in der Einflugsschneise liegt! Die Familie hat kurzerhand die Idee auf dem Land ein Haus zu erwerben-nur Gundula wird nicht gefragt. Die Familie ist sich einig, alle wollen zusammen ziehen inklusive beider Grossmütter und Gundulas Bruder Hadi, nebst Frau und Kind. Da ist das Chaos vorprogrammiert vom Kofferpacken bis zum neuen Haus-da muss die Familie sich nicht nur einmal zusammenreißen!

Ich kenne Familie Bundschuh nur aus dem Fernsehen und wollte mich nun auch am Buch probieren. Auch ohne große Vorahnung ist es gut machbar mit Band 5 einzusteigen, da sich die Personen vorallem auf die Familie Bundschuh beschränken. Als Kenner der Fernsehfilme hat man natürlich sofort das Bild der einzelnen Personen vor Augen und das Buch spielt sich wirklich wie ein Film vor Augen ab!

Es ist eine leichte, sehr humorvolle Geschichte ohne viel Anspruch. Perfekt zum abschalten und lachen! Der Schreibstil ist locker, leicht, die Witze sprühen nur so aus den Seiten! Es ist nicht einfach mich in einem Buch zum lachen zu bringen-aber hier hab ich wirklich Seitenlang gegrinst, gekichert und auch mal laut losgelacht-dazu ist es einfach so eine nette, chaotische und sympatische Familie die man ins Herz schließen muss, trotz all der chaotischen Personen darin. Einige Szenen fand ich etwas "too much" zum Beispiel eine Szene beim Psychologen mit der ganzen Family und am Schluss haben sich Probleme etwas zu gut in Wohlgefallen aufgelöst, aber vorallem hat mir das Buch grossen Spass gemacht und mir viele Lacher beschehrt! So kanns weiter gehen mit Geschichten der Familie Bundschuh!

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Herrlich!

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Als der BER eröffnet wird, liegt das Haus der Bundschuhs im Rotkehlchenweg plötzlich in der Anflugschneise. Eine neue Unterkunft muss her, und da mittlerweile die ganze Familie mehr oder weniger zusammenlebt, ...

Als der BER eröffnet wird, liegt das Haus der Bundschuhs im Rotkehlchenweg plötzlich in der Anflugschneise. Eine neue Unterkunft muss her, und da mittlerweile die ganze Familie mehr oder weniger zusammenlebt, sollte diese auch für alle reichen, wie z. B. das Schloss in der Uckermark, das Gerald gefunden hat …

Der fünfte Band der Bundschuhs führt die Familie und den Leser nun aus Berlin heraus und aufs Land. Gundula ist zunächst gar nicht glücklich darüber, Berlin und vor allem Herrn Mussorkski verlassen zu sollen, und dann noch mit allen Familienangehörigen unter einem Dach – auf Dauer! Doch schließlich geht es „nur“ auf einen Dreiseitenhof, den man günstig ergattert hat, und der so manche Überraschung bietet.

Das neue Setting gefällt mir gut, es bietet zudem neue Aktionsmöglichkeiten für alle Familienmitglieder, zumal auch noch das Geld knapp wird. Aber auch die letzten Tage im Rotkehlchenweg sind lesenswert. Die Familie bleibt dabei größtenteils unter sich, die wenigen neuen Charaktere, die allerdings auch nur wenige Szenen bekommen, sind meist ähnlich skurril wie Gundula und die Ihren.

Nachdem mir der letzte Band weniger gut gefallen hat, ist dieser wieder zu alten Größe aufgefahren. Meistens wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll, denn Gundulas Familie ist wirklich sehr „besonders“, und Gundula selbst ist eigentlich auch nicht besser. Da gibt es wieder die verrücktesten Szenen, und am Ende habe ich doch meistens gelacht. Apropos Ende: Dieses ist auch besonders, und ich frage mich, ob das wohl das Ende der Reihe gewesen ist? Passen würde es, schade wäre es aber auch.

Band 5 der Bundschuh-Reihe ist wieder richtig gut, so dass man oft nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, und dann doch lieber lacht. Skurril ist da so ziemlich alles, und das neue Setting bietet neue Möglichkeiten – volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die es skurril mögen.

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Veröffentlicht am 12.03.2021

Bloß raus aus der Einflugschneise

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Irgendwelche Probleme gab es immer - das ist Programm. Bis jetzt lebte Gundula im Rotkehlchenweg mit ihrem Mann Gerald („Das Finanzamt hat seine Fühler überall, uns entgeht nichts“ ), zwei nervigen Schwiegermüttern ...

Irgendwelche Probleme gab es immer - das ist Programm. Bis jetzt lebte Gundula im Rotkehlchenweg mit ihrem Mann Gerald („Das Finanzamt hat seine Fühler überall, uns entgeht nichts“ ), zwei nervigen Schwiegermüttern (eine egozentrisch und überschuldet, beide ohne Wohnung) und Bruder mitsamt Schwägerin, die ihr Baby sehr gern anderen Leuten aufdrängen plus zwei Hunden einigermaßen geduldig in einem Haus. Als aber der BER endlich eröffnet wird, befindet man sich genau in der lauten Einflugschneise. Man plant, eine neue Bleibe zu suchen. Aber: für die gesamte Bagage samt der zwei Hunde soll es EIN Heim sein.
Gerald (ewige Rechthaberei, Oberlehrerhaftigkeit, Klugscheißerei, ewiges Selbstmitleid usw.) ist keine Hilfe, die anderen auch nicht. Stets mit sich selbst befasst, anhaltend fordernd oder vorwurfsvoll.
Im Lauf der Geschichte entstehen nicht nur bei Gundel mörderische Gedanken, diese drängen sich dem Leser auch auf. Wie wird Gundula damit fertig? Will und schafft sie einen Befreiungsschlag?
Andrea Sawatzki stellt sehr anschaulich eine Reihe nicht unbedingt sympathischer Mitmenschen vor. Ihre Heldin scheint geduldig und ausnutzbar bis zur völligen Selbstverleugnung zu sein. Obwohl: manchmal muckt sie ein wenig auf. Aber verhilft ihr die Therapie beim angehimmelten Berater wirklich zu einer besseren Situation?
Überspitzt dargestellte Nervensägen und eine überforderte Protagonistin sind unterhaltsame Lektüre aus dem Piper Verlag.

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Veröffentlicht am 03.03.2021

Bundschuh-Familienchaos at its best

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Familie Bundschuh is back… Und diesmal ist das Familienchaos größer denn je.

Geldsorgen und Fluglärm durch den endlich eröffneten BER treiben Gundula und Gerald aus ihrem Häuschen im Rotkehlchenweg. Mit ...

Familie Bundschuh is back… Und diesmal ist das Familienchaos größer denn je.

Geldsorgen und Fluglärm durch den endlich eröffneten BER treiben Gundula und Gerald aus ihrem Häuschen im Rotkehlchenweg. Mit Sack und Pack, Kind und Kegel gründet Familie Bundschuh ein Dreigenerationenhaus auf dem Land. Das Leben auf dem Dreisaitenhof hat aber so seine Tücken - inklusive Hühnern und Holzwurm.

Andrea Sawatzki legt mit "Woanders ist es auch nicht ruhiger" bereits den 5. Band ihrer Bundschuh-Reihe vor. Bisher kannte ich nur die herrlich skurrilen ZDF-Verfilmungen. Mit dem neuen Buch habe ich mich jetzt zum ersten mal an die Romanvorlage rangetraut. Buch oder Film - das macht in dem Fall keinen Unterschied. Andrea Sawatzki schreibt drauflos und beim Leser springt automatisch das Kopfkino an. Die Figuren erwachen zum Leben. Sofort habe ich Gundula, Gerald und den Rest der Chaotenbande vor Augen gehabt. Mit Tempo, humorvollen Dialogen und aberwitzigen Szenen geht es durch die Geschichte. Da bleibt kein Auge trocken. Ein Lacher jagt den nächsten. Gundula, Gerald und die ganze Mischpoke sind einfach zum Schießen.

Fazit: Der 5. Bundschuh-Roman ist voll von großen und kleinen Katastrophen. Ich liebe sie einfach, diese schrullige Familie. Ein Besuch bei der Bundschuh-Sippe und man fühlt sich gleich besser. Das Buch ist eine herrlich verrückte Auszeit vom Alltag. Ich hoffe, dass Andrea Sawatzki noch lange nicht die Ideen ausgehen. Und mal ganz ehrlich: Sind wir nicht alle ein bisschen Bundschuh?

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