Cover-Bild Die Eskalation

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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Techno
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 05.10.2020
  • ISBN: 9783492061858
Andreas Brandhorst

Die Eskalation

Thriller
Die KI ist erwacht und lenkt und kontrolliert unser Leben. Die Regierungen haben sich mit ihr arrangiert, doch zunehmend formiert sich Widerstand gegen die geheimnisvollen Pläne der übermächtigen Maschinenintelligenz namens Goliath. Es stellt sich heraus, dass Goliath einen Plan verfolgt, den niemand vorhersehen konnte. Und dass dies die letzte Chance für die Menschheit sein könnte, sich zu retten.

Die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Das Erwachen«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2020

Was passiert, wenn Alexa, Siri & Co wirkliche Intelligenz entwickeln?

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Wann werden die immer mehr miteinander vernetzten Computer und Assistenten wie Alexa oder Siri zusammen so viel Rechenpower besitzen, dass sie eigene Intelligenz und auch einen eigenen Willen entwickeln? ...

Wann werden die immer mehr miteinander vernetzten Computer und Assistenten wie Alexa oder Siri zusammen so viel Rechenpower besitzen, dass sie eigene Intelligenz und auch einen eigenen Willen entwickeln? Dieser Gedanke ist weder neu, noch auf die fiktionale Welt beschränkt. Auch ernsthafte Wissenschaftler haben diese Frage bereits behandelt.
2018 veröffentlichte Andreas Brandhorst mit „Das Erwachen“ seinen ersten Roman zum Thema, an den „Die Eskalation“ nun anknüpft. Allerdings hat Brandhorst die Geschichte nicht direkt weitergeschrieben, sondern setzt sie vier Jahre später fort, in einer Welt in der „Goliath“, „Smiley“ oder auch „die Monstrosität“, wie die Computerintelligenz von einigen Menschen genannt wird, die Macht über den Planeten Erde übernommen hat.

Es ist ein geschickter Kunstgriff, den zweiten Teil mit etwas Zeitverzug fortzuführen. So kann auch ein Quereinsteiger problemlos in die Geschichte eintauchen. Die zahlreichen Rückblicke, die mir, weil ich den ersten Teil bereits kannte, ein wenig zu häufig vorkamen, hätte es vielleicht nicht gebraucht.
Was ich allerdings ein wenig ermüdend fand, im ersten wie auch im zweiten Teil, dass sich der Autor schon wieder ein Pärchen ausgesucht hat, um deren Schicksal sich die Geschichte strickt. Warum es dieses Gespann, das mich fatal an Jugendromane wie Hanni und Nanni erinnerte, überhaupt braucht um einen verschwundenen Hacker quer über den Globus zu suchen, bleibt oft mehr als rätselhaft. Immerhin, das ahnt der Leser von Beginn an und wird auch bald immer wieder aufs Neue bestätigt, sieht und hört die Superintelligenz ohnehin alles und kann auch jederzeit in das Geschehen eingreifen.

Manch einen angeblichen blinden Fleck in der Wahrnehmung des außer Kontrolle geratenen Computernetzwerks mag man als Leser nicht so recht glauben. Und ausgerechnet in diesen blinden Flecken des sonst allmächtigen Computernetzwerks formieren sich mächtige Gegner, die versuchen die Macht über die Maschine wieder in die Hand der Menschen zu bekommen.
Als parallelen Handlungsstrang verfolgt der Leser immer wieder auch eine Marsmission, der vor allem zum Ende des Romans noch eine interessante Rolle zukommt.

Fazit: Gerade das letzte Drittel machte das Buch doch spannender, als es während eines Handlungstiefs in der Mitte zu befürchten war. Es wäre doch sehr erstaunlich, wenn hier nicht bald ein dritter Band (oder noch viel mehr) folgen würde. Wenn ich nach dem Lesen der letzten Zeilen so in mich hineinhorche, dann freue ich mich schon darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Vor diesem Hintergrund 4 Sterne, die zwischenzeitlich aber schon arg gefährdet waren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2020

spannend bis zum Schluss

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Ich habe mich für Fortsetzung der Reihe (erster Teil: Das Erwachen) beworben, da mir Andreas Brandhorst mit seinem Werk über einen Supercomputer sehr imponiert hatte.

Das Cover ist für mich sehr gut gelungen, ...

Ich habe mich für Fortsetzung der Reihe (erster Teil: Das Erwachen) beworben, da mir Andreas Brandhorst mit seinem Werk über einen Supercomputer sehr imponiert hatte.

Das Cover ist für mich sehr gut gelungen, Farbenwahl und Darstellung sprechen mich an.

Zum Inhalt selbst:

Vier Jahre nach „dem Erwachen“ machen sich Viktoria und Bjarne auf den Weg Axel Krohn zu finden, der die Möglichkeit besitzt mit Camelot, der Maschinenintelligenz, die die Welt beherrscht, zu sprechen.

Neben Bandbreitenproblemen in der Kommunikation zwischen den Menschen und der Sorge der Menschheit, dass die Maschinen die Welt übernehmen und ein Aussterben droht beginnt die Suche nach Axel Krohn auf einer einsamen Insel.

Drohnen, Morde und ungeahnte Hindernisse erschweren die Suche nach Krohn.

Wird es am Ende gelingen die Eskalation zu stoppen?

Fazit:

Flüssig zum Lesen. Das Lesen des ersten Teils zuvor wird von meiner Seite aus empfohlen. Das Buch ist für alle geschrieben, die sich für Künstliche Intelligenz und Supercomputer interessieren. Ich persönlich hab das Buch in zwei Tagen ausgelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere