Cover-Bild Todesurteil
Band 2 der Reihe "Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez"
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12,00
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  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 16.02.2015
  • ISBN: 9783442480258
Andreas Gruber

Todesurteil

Thriller
Sneijder und Nemez ermitteln wieder.

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

Der zweite Fall für Sneijder und Nemez.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

Spannend!

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Meinung: Den zweiten Fall von dem etwas eigenen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen.
In Wien taucht ein Mädchen auf, das vor einem Jahr entführt wurde. Ihr Rücken ...

Meinung: Den zweiten Fall von dem etwas eigenen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen.
In Wien taucht ein Mädchen auf, das vor einem Jahr entführt wurde. Ihr Rücken ist über und über mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert. Melanie Dietz, eine Staatsanwältin spezialisiert auf Kindesmissbrauch, übernimmt den Fall. Mit ihr hat der Autor einen sehr sympathischen Charakter erschaffen, ich hoffe irgendwann wieder von ihr zu lesen.
Sneijder unterrichtet derweil in Wiesbaden einen Lehrgang beim BKA, wo auch Nemez eine Ausbildung machen darf. Er nimmt in dem Kurs ungeklärte Mordfälle mit seinen SchülerInnen durch und bald bekommt Nemez den Verdacht, dass diese Fälle irgendwie zusammenhängen. Von ihrer Ausbildung wird sie allerdings auch etwas abgelenkt, denn ihre Jugendliebe Erik, mit dem sie vor kurzem noch eine Fernbeziehung geführt hat und der auch beim BKA arbeitet, wurde im Dienst angeschossen und liegt seitdem im Koma. Auch dieser Vorfall hat in ihren Augen womöglich mit den Fällen aus Sneijders Kurs zu tun.
Abwechselnd liest man aus Wien und Wiesbaden, zwischendurch gibt es auch Kapitel aus der Sicht einer anfangs noch unbekannten Person. Durch den Wechsel der Perspektiven kommt es immer wieder zu spannenden Cliffhangern und die Spannung bleibt konstant weit oben. Wie alles zusammenhängt, war mir lange nicht ganz klar, was ein Mitraten wunderbar ermöglicht hat.
Was mir in dem Teil gefehlt hat, beziehungsweise zu kurz gekommen ist, war der Schlagabtausch zwischen Sneijder und Nemez. Die beiden bekommen leider nur wenige Seiten zusammen, oft liest man in Wiesbaden nur von Nemez.
Das Ende war aber auf jeden Fall super gemacht und fast alle offenen Fragen wurden geklärt.

Fazit: Ein spannender Thriller mit tollen Charakteren und teils unerwarteten Wendungen. Andreas Gruber hat mit Sneijder und Nemez ein großartiges Duo erschaffen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Der zweite Fall für Sneijder und Nemez

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In Wien taucht die völlig verstörte Clara wieder auf. Sie wurde ein Jahr gefangen gehalten und ihr Rücken wurde mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert.
In Wiesbaden behandelt Maarten S. Sneijder mit ...

In Wien taucht die völlig verstörte Clara wieder auf. Sie wurde ein Jahr gefangen gehalten und ihr Rücken wurde mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert.
In Wiesbaden behandelt Maarten S. Sneijder mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle und Sabine Nemez entdeckt einen entscheidenen Zusammenhang.
Doch das Werk ist noch nicht vollendet und früher oder später führt die Spur nach Wien…
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Der neue Fall für die Ermittler Sneijder und Nemez hat mich wieder sehr beeindruckt. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. Zum einen ermitteln die Österreicher an dem Fall der elfjährigen Clara und in Deutschland finden Nemez und Sneijder wichtige Zusammenhänge in ungelösten Mordfällen. Unterbrochen werden diese Handlungsstränge durch kurze Intermezzi, die den Titel „Schlund in die Hölle“ haben. Diese kurzen Kapitel haben die ganze Atmosphäre sehr spannend gestaltet und man möchte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat.
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Die ganze Zeit über konnte ich mir keinen Reim darauf machen, wie die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen und zwischenzeitlich erschienen mir die beiden Handlungen fast schon etwas langatmig.
Bis fast zum Ende weiß man nicht, wer denn nun der Mörder ist und auch hinsichtlich des Motivs tappt man sehr lange im Dunklen. Am Ende hat sich jedoch alles zusammengefügt und Gruber hat mal wieder überzeugen können.
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„Todesurteil“ ist mein viertes Buch von Gruber und wie auch bei den Vorgängern konnten Nemez und Sneijder mich wieder mitreißen und die Art und Weise wie sie miteinander ermitteln gefällt mir sehr gut. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich auf „Todesreigen“, den letzten fehlenden Band in der Reihe.

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Veröffentlicht am 12.10.2018

Todesurteil

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Bei "Todesurteil" handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Maarten S. Sneijder. Aktuell besteht die Reihe aus insgesamt vier Bänden. Mir hat dieser Band als letztes noch gefehlt und ich habe mich ...

Bei "Todesurteil" handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Maarten S. Sneijder. Aktuell besteht die Reihe aus insgesamt vier Bänden. Mir hat dieser Band als letztes noch gefehlt und ich habe mich sehr darauf gefreut, die Reihe nun für mich vervollständigen zu können. Man kann sämtliche Teile übrigens als Einzelwerke lesen.

Von Beginn an verfolgt man als Leser mehrere Handlungsstränge, die dann im späteren Verlauf zusammengeführt werden. Ich mag es immer sehr gerne, wenn man mehrere Perspektiven zur Verfügung hat, aus deren Blickwinkel man das Geschehen verfolgen kann. So bekommt man zumeist auch einen besseren Eindruck von den Figuren, zumindest geht es mir immer so.
Sneijder ist für mich einer der außergewöhnlichsten Ermittler, die ich je erleben durfte und die meiste Zeit ein wahrer Kotzbrocken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit ihm zusammenarbeite könnte und bewundere Sabine Nemez für ihre Geduld mit seiner doch sehr exzentrischen Art.

Für mich ist Andreas Gruber ein Meister seiner Kunst und ich bin immer wieder beeindruckt wie brillant er seine Geschichten konstruiert. Auch dieses Mal konnte er mich mit einigen Wendungen eiskalt überraschen und aus dem Konzept bringen. Da ist man sich gerade sicher, endlich alles durchschaut zu haben und keine zwei Seiten später fällt die gesamte Theorie wieder in sich zusammen. Das rasante Tempo und das hohe Spannungslevel haben dafür gesorgt, dass ich das Buch beinahe auf einem Rutsch durchgelesen habe.

Veröffentlicht am 14.06.2017

Rezension zu Todesurteil

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Die zehnjährige Clara verschwindet in Wien spurlos, nach einem Jahr taucht sie völlig verstört an einem Waldrand wieder auf. Clara spricht kein Wort und auf ihr ganzer Rücken wurde mit einem Motiv aus ...

Die zehnjährige Clara verschwindet in Wien spurlos, nach einem Jahr taucht sie völlig verstört an einem Waldrand wieder auf. Clara spricht kein Wort und auf ihr ganzer Rücken wurde mit einem Motiv aus Dantes „Inferno“ tätowiert.

Währenddessen beginnt Sabine Nemez ihre Ausbildung an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs. Im Kurs des Profilers Maarten S. Sneijder erkennt sie einen Zusammenhang der von ihm vorgestellten ungelösten Mordfälle, und sie ist sich sicher das der Killer noch nicht fertig ist, denn eine Spur führt nach Wien, zu Clara…

Todesurteil ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez von Andreas Gruber.

Auch in diesem Teil dreht es sich wieder um sehr ungewöhnliche und raffinierte Mordfälle, die es in sich haben. Auch die Geschichte um Clara, die als zweiter Handlungsstrang erzählt wird hat kann einem schon unter die Haut gehen.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend erzählt und in einem relativ hohen Tempo erzählt. Allerdings konnten mich diesmal die Protagonisten nicht ganz so überzeugen, wie im ersten Teil. Sabine Nemez mutiert mir in diesem Teil zur sehr zur Superfrau, die als einzige den Durchblick hat, weil alle ihre Kollegen keine Ahnung haben. Auch störte mich das für eine Ermittlerin des BKA, auch wenn in der Ausbildung, Regeln und Gesetze hier nur bedingt zählen.

Maarten S. Sneijder kam mir persönlich diesmal zu kurz, vom Gefühl er agierte er mir zu sehr im Hintergrund, und so vermisste ich dadurch doch so ein wenig seine besonderen Eigenheiten, die für mich den eigentlichen Reiz bei diesem Ermittler ausmachten, hier aber immer nur kurz aufflackerten.

Aber trotz meiner Kritikpunkte konnte mich dieser spannende Thriller wirklich gut unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Mein Fazit:

Ein spannender Thriller, der mich gut unterhalten hat, deren Protagonisten mich diesmal aber nicht ganz so überzeugen konnten.