Cover-Bild Ein Schweinebär im Schlafanzug
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

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6,95
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Genre: Kinder & Jugend / Vorlesebücher
  • Seitenzahl: 108
  • Ersterscheinung: 22.10.2019
  • ISBN: 9783749485161
Andreas Langer, Katalin Eva Pop

Ein Schweinebär im Schlafanzug

Eigentlich, so findet Jule, ist Sascha ein ziemlich brauchbarer Bruder. Außer es geht ums Essen. Dann nämlich richtet er jedes Mal eine solche Schweinerei an, dass Jules Eltern ihn nur noch "Schweinebär" schimpfen.
Eines Morgens jedoch verwandelt sich Sascha wirklich und wahrhaftig in einen Schweinebären. Und er sieht nicht nur aus wie eine Mischung aus Schwein und Bär - er verhält sich auch so, wodurch die Probleme natürlich erst richtig losgehen. Jule und ihr verwandelter Bruder stolpern von einem Schlamassel ins nächste...

Mit zahlreichen Illustrationen und Mitmachseiten zum Rätseln und Malen. Broink!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2019

Broink

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🐷Broink🐷
"Ein Schweinebär im Schlafanzug "ist ein tolles Kinderbüchlein von Andreas Langer und Katalin Eva Pop als Illustratorin,was hervorragend zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren und für Leseanfänger ...

🐷Broink🐷
"Ein Schweinebär im Schlafanzug "ist ein tolles Kinderbüchlein von Andreas Langer und Katalin Eva Pop als Illustratorin,was hervorragend zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren und für Leseanfänger geeignet ist. Der Herausgeber ist BoD - Books on Demand.
Die tollen Illustrationen passen so gut zum Inhalt,so können Kinder sich noch viel besser in die kleine Geschichte hineinversetzen.
Sie sind witzig gestaltet und super schön.
Auch die Mitmachseiten am Ende sind ein toller Bonus,hier haben die kleinen nach der lustigen Geschichte weitere tolle Beschäftigung.

Jules Bruder Sascha richtet beim Essen immer eine riesen Sauerei an, deswegen schimpfen Jules Eltern ihn liebevoll "Schweinebär" .
Doch eines Morgens verwandelt sich Sascha wirklich in einen Schweinebär und nun fragen sich alle,ob er verwünscht ist.
Er sieht nicht nur aus wie eine Mischung aus Schwein und Bär - er verhält sich auch so,deswegen treten einige Probleme auf,wo Jule sich als taffe und liebevolle Schwester beweist.
Sie tut alles,damit das kleine Geheimnis in der Familie bleibt und sorgt sich toll um Schweinebär Sascha.
In dem Büchlein merkt man richtig ihre Liebe zu Sascha,Jule ist ein tolles symphatisches Mädchen,von Anfang an.
Die Eltern machen sich natürlich auch grosse Sorgen und werden von Schuldgefühlen geplagt.
Das Ende ist wunderbar und die Familie ist glücklicher denn je.
Ein schöner kindgerechter Schreibstil,der einfach zu verstehen ist und die kleinen zum lachen bringt.
Tolles Büchlein,Broink!



Veröffentlicht am 03.12.2019

Sehr lustiges Kinderbuch

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Das Buch hält was Cover und Klappentext versprechen. Mit viel Charme und Witz führt Andreas Langer uns durch sein Buch vom Schweinebär im Schlafanzug. Erzählt wird hier von Jule, 10 Jahre alt und die Schwester ...

Das Buch hält was Cover und Klappentext versprechen. Mit viel Charme und Witz führt Andreas Langer uns durch sein Buch vom Schweinebär im Schlafanzug. Erzählt wird hier von Jule, 10 Jahre alt und die Schwester von Sascha, dem Schweinebär. Sascha richtet beim Essen jedes Mal eine große Schweinerei an und wird deshalb von seinen Eltern immer nur Schweinebär genannt. Eines Morgens liegt auch ein Schweinebär im Bett, nur der gestreifte Schlafanzug erinnert noch daran, dass es eigentlich Sascha ist.

Ich habe mich als Erwachsener selten so gut mit einem Kinderbuch amüsiert wie hier. Schnell gibt man dem Kind ja einen Namen wenn es etwas macht was wir als Schweinerei ansehen. Da bilde ich auch keine Ausnahme.

In der Geschichte gibt es massenhaft lustige Stellen und wir sind aus dem Lachen überhaupt nicht mehr heraus gekommen. Katalin Eva Pop sorgt mit ihren wunderschön passenden schwarz weiß Illustrationen ebenfalls für reichlich zusätzliche Unterhaltung, was meine lesefaulen Mitleser besonders erfreut hat.

Als Eltern wird einem hier deutlich vor Augen geführt doch lieber mal etwas nachlässiger zu reagieren und ab und zu beide Augen zuzudrücken.

Erwähnenswert sind am Ende noch die Mitmachseiten, die man sich als PDF herunterladen und ausdrucken kann. So kann jedes Kind seiner eigenen Fantasie nocheinmals freien Lauf lassen.

Für uns ein sehr gelungenens Kinderbuch mit dem alle ihren Spaß hatten.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Broink!

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„Der Schweinebär im Schlafanzug“ ist eine unterhaltsame (Vorlese-) Geschichte von knapp 90 Seiten mit niedlichen Schwarzweiß-Zeichnungen und 10 Mitmach-Seiten. Die Botschaft zu Toleranz und Akzeptanz von ...

„Der Schweinebär im Schlafanzug“ ist eine unterhaltsame (Vorlese-) Geschichte von knapp 90 Seiten mit niedlichen Schwarzweiß-Zeichnungen und 10 Mitmach-Seiten. Die Botschaft zu Toleranz und Akzeptanz von Menschen, die etwas anders sind, kommt spielerisch rüber!
Die Geschichte wird aus Sicht von Jule, 10 Jahre alt, erzählt: ihr kleiner Bruder Sascha, fast 7, wird wegen seiner Essmanieren von den Eltern immer wieder Schweinebär genannt - und ist plötzlich wahrhaftig einer! Die daraus resultierenden Probleme werden humorvoll erzählt :) Für die kleinen Zuhörer (oder Selbstleser ab ca 2./3. Klasse) sehr interessant umgesetzt, so dass nicht wie geplant immer nur ein Kapitel vorgelesen werden konnte, sondern mehr ;) von ganz allein kamen die Bedenken, dass die Eltern ihn halt nicht so hätten nennen sollen - und dass jeder vorsichtig damit sein sollte, mit welchen Spitznamen man andere Menschen bedenkt. Dank der Mitmachseiten beschäftigen sich die Kinder noch länger mit dem Buch, wobei bei uns eher gemalt wird und die Buchstabenrätsel noch warten dürfen :) empfehle ich gern weiter!

Veröffentlicht am 30.11.2019

süße Idee – fragwürdige Moral

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Optik:

Ein kleiner Schweinebär zu jedem Kapitelanfang sowie mehrere, überwiegend einseitige schwarz/weiß Zeichnungen verbildlichen die Handlung und das Chaos, welches mehrfach entsteht.
Schriftgröße und ...

Optik:

Ein kleiner Schweinebär zu jedem Kapitelanfang sowie mehrere, überwiegend einseitige schwarz/weiß Zeichnungen verbildlichen die Handlung und das Chaos, welches mehrfach entsteht.
Schriftgröße und Absätze sind übersichtlich.

Am Ende des Buches befinden sich noch Mitmachseiten/Rätsel. Dabei handelt es sich allerdings hauptsächlich um Buchstabenrätsel.

Sprache:

Grundsätzlich ist der Text leicht verständlich geschrieben und damit passend für die Altersgruppe. Es gibt viel wörtliche Rede.
Die 10-jährige Jule ist die Ich-Erzäherlin der Geschichte und schildert ihre Erlebnisse mit ihrem 7-jährigen Bruder Sascha, der eines morgens plötzlich ein Schweinebär ist.

Handlung – Achtung Spoiler

Grundsätzlich finde ich die Geschichte ja ganz süß. Sasha richtet beim Essen immer wieder eine Schweinerei an, sodass seine Eltern ihn oft einen Schweinebären schimpfen. Und plötzlich ist Sascha wirklich einer – halb Bär, halb Schwein. Nun hat so ein Tier natürlich Bedürfnisse – er möchte sich im Dreck suhlen, fressen und natürlich auch sein Geschäft verrichten. Das aber möglichst, ohne dass die Nachbarn im Mietshaus von dem Chaos etwas mitbekommen. Das kann natürlich nur schiefgehen.

Und obwohl mir die Idee gefallen hat und ich die chaotische Geschichte oft ganz witzig fand (abgesehen davon, dass ein wenig zu viel Kacke – oder auch Stinker, wie es im Buch heißt – darin vorkommt – … der Schweinebärenkot hat übrigens die Optik eines Hundehaufens …) hadere ich letztlich mit der Aussage der Geschichte.
Es ist ein Aufruf für das Annehmen anderer, so wie sie sind. Für das Akzeptieren von Schwächen und Fehlern.
Weil die Eltern Sascha immer wieder als Schweinebären bezeichnen, wird er plötzlich einer. Nun ist er noch viel schweinischer und macht noch mehr Dreck. Aber erst, als die Eltern ihn und sein Chaos in dieser Form akzeptieren, verwandelt er sich zurück, wobei der ganze Magieaspekt keinerlei Erklärung findet. Von nun an wollen die Eltern Sascha nicht mehr als Schweinebären beschimpfen (gut so) und er darf bei jedem Essen weiter ordentlich matschen (nicht so gut).
Und damit habe ich nun irgendwie doch ein Problem. An einer Stelle ganz zu Beginn meint Jule zwar, die Eltern seien zu streng, der Sascha könne es halt nicht besser, aber ansonsten gibt es keine Hinweise darauf, dass Sascha körperlich/ geistig nicht in der Lage ist, unfallfrei zu essen. Nun finde ich, dass ein Grundschulkind doch schon ein gewisses Benehmen am Tisch gelernt haben sollte. Aber halt nein, das braucht Sascha ja nun nicht mehr. Denn er darf nun bei jedem Essen eine Schweinerei veranstalten. Versprochen! Schließlich akzeptieren die Eltern ihn jetzt endlich, wie er ist. Und wenn mal was daneben geht (was bei Sascha immer der Fall ist!), dann wird Sascha halt gewaschen. Und seine Klamotten auch. Und das mehrfach am Tag. Das scheint mir doch eine etwas fragwürdige Moral. Was mir komplett fehlt, ist Saschas Beteiligung an der Sache: der Plan, es gemeinsam besser zu lernen oder zumindest ein gewisses Bemühen seinerseits… Da bleibt wohl nur zu hoffen, dass auch Saschas Lehrer/in sowie Eltern von Mitschülern, oder wo er sonst noch in Essenssituationen gerät, genauso tolerant mit seinem Essverhalten umgehen…

Fazit

Vielleicht ist es einfach das falsch Thema oder zumindest die falsche Altersgruppe, um die eigentlich wichtige Botschaft zu vermitteln: Einander zu akzeptieren und zu respektieren, wie wir sind. Aber dass ein 7-jähriger beim Essen jedes Mal ein Schlachtfeld anrichten darf, sodass Kind, Tisch und alles, was sich sonst noch im Umfeld befinden, von Lebensmitteln eingematscht sind, was von den Eltern bereitwillig allein bereinigt wird, und nur die Eltern sich in diesem Fall ändern müssen, scheint mir nicht der richtige Ansatz…

Veröffentlicht am 29.11.2019

schöne Grundidee, nicht so optimale Umsetzung

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Jules Bruder Sascha wir von den Eltern regelmäßig „Schweinebär“ genannt. Denn Sascha sieht nach dem Essen aus wie ein Dreckspatz und seinem Umfeld ergeht es nicht viel besser. Immer und immer wieder fällt ...

Jules Bruder Sascha wir von den Eltern regelmäßig „Schweinebär“ genannt. Denn Sascha sieht nach dem Essen aus wie ein Dreckspatz und seinem Umfeld ergeht es nicht viel besser. Immer und immer wieder fällt das Wort „Schweinebär“, bis Sascha eines morgens dann wirklich einer ist…ein Schweinebär.

Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich gehalten. Kurze Sätze, wenig Verschachtelungen, eine große Schrift und eine leichte Wortwahl machen es auch für jüngere Leser möglich, der Geschichte zu folgen oder sie ab einem gewissen Alter selbst zu lesen. Die Illustrationen im Buch haben mir gut gefallen, sie unterstützen das Geschehen und lassen die Personen und Erlebnisse lebendig werden. Man kann sich gut vorstellen, wie die Figuren aussehen und vor welchen Problemen sie im Laufe des Buches stehen. Jule, die zehnjährige Schwester von Sascha, schildert die Geschichte, was ich ganz passend fand.
Am Ende des Buches gibt es noch einen Bereich mit Mitmachseiten, auf denen man Dinge finden soll oder ausmalen kann. Ich finde es immer etwas befremdlich in Büchern rum zu malen, aber Kindern wird es sicherlich Spaß machen.

Insgesamt bin ich aber doch nicht so ganz glücklich mit der Geschichte. Es gab in der Handlung schon witzige Passagen, denn Sascha richtet als Schweinebär natürlich ziemlich großes Chaos an. Außerdem darf er nicht entdeckt werden und auch sein gewachsener Appetit stellt die Familie vor Schwierigkeiten. Es ist ganz nett Jule und ihre Familie dabei zu begleiten, wie sie versuchen den Schweinebären zu lenken und zu leiten und was dabei so schief geht.

Achtung Spoiler!
Allerdings finde ich die Botschaft hinter der Handlung nicht so richtig gelungen. Der Appell sich gut zu überlegen, was man sich so wünscht oder worüber man schimpft, richtet sich ja hier eher an die Eltern und nicht an die Kinder. Das kann man sicherlich übertragen und auch auf die Kinder ummünzen, denn auch sie sollten sich natürlich andere Menschen nicht einfach anders wünschen. Jeder ist, wie er ist und das ist bis zu einem gewissen Maß sicherlich auch gut so. Nur kam mir der Aspekt von Toleranz und Akzeptanz fast etwas zu kurz, weil die Endkonsequenz für mich persönlich einfach die Falsche war. Sicher sollten die Eltern lieber ihren Sascha haben wollen, wie er eben ist, anstatt einen Schweinebären im Haus. Aber einen Siebenjährigen essen zu lassen, wie ein kleines Schwein, weil das immer noch besser ist, als wenn er wirklich eins wäre, finde ich doch eher fragwürdig. Mit sieben Jahren sollte man vielleicht doch schon ein paar Verhaltensregeln beherrschen oder sie, gemeinsam mit der Familie, eben erlernen und nicht weiterhin alles in einen Saustall verwandeln, nur weil man was gegessen hat.
Fazit

Die Grundidee der Geschichte hat mir schon ganz gut gefallen, die Gestaltung mit den Illustrationen mochte ich ebenfalls, aber ich fürchte, es bleiben einfach nicht die richtigen Sachen im Kopf der kleinen Leser hängen. „Ich darf rumsauen, Mama und Papa haben mich ja trotzdem lieb“ -ist es das, was wir daraus ziehen sollten? Natürlich sollten Eltern ihre Kinder lieben, auch wenn mal was schief geht und man sollt auch seine Mitmenschen nicht meiden, nur weil sie das eine oder andere vielleicht nicht so gut können, für mich kam das aber irgendwie nicht so optimal rüber.