Cover-Bild Jede Falte hart erlacht

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 14.06.2019
  • ISBN: 9783957345868
Andreas Malessa

Jede Falte hart erlacht

Humorgeschichten für die besten Jahre.
Erleben Sie gemeinsam mit diesem urkomischen Ehepaar realsatirisch skurrile Situationen zu Hause, bei Freunden, im Gottesdienst, im Wartezimmer und im Urlaub, beim Kochen, Essen und Hund ausführen, beim Vorbereiten und Feiern runder Geburtstage, Jubiläen und christlicher Feiertage ...

Die Geschichten sorgen für die wunderbare Zufriedenheit, miteinander nicht altbacken, sondern nur länger junggeblieben zu sein. Ein vergnügliches und kurzweiliges Leseerlebnis für alle, die sich jenseits der 50 oder schon im (Un)Ruhestand befinden.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 1 Regal.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2019

Bibel, Alltag und Humor

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+ Lustige Alltagsgeschichten eines Ehepaars, das den Querelen des Alltags mit Humor begegnet und immer eine passende Bibelstelle vor Augen hat +

Der Autor Andreas Malessa, selbst schon erfahrener „Ü-Fünfziger“, ...

+ Lustige Alltagsgeschichten eines Ehepaars, das den Querelen des Alltags mit Humor begegnet und immer eine passende Bibelstelle vor Augen hat +

Der Autor Andreas Malessa, selbst schon erfahrener „Ü-Fünfziger“, möchte mit seinen kurzweiligen Alltags-Anekdoten Leser ab 50 Jahre oder Leser, die bereits „im (Un)Ruhestand“ sind, ein abwechslungsreiches Lesevergnügen bereiten.
Im Zentrum seiner Geschichten steht das Ehepaar Roswitha und Wolf-Rüdiger (beide über 50 Jahre), das schon sehr lange miteinander verheiratet ist und somit die Ecken und Kanten sowie die Sonnenseiten des Partners kennt (und mag). Christliche Werte spielen in ihrem Leben eine große Rolle; und so sind sie auch im Gemeindeleben voll integriert und engagiert.
In diesem Büchlein spiegelt sich die alltägliche (Situations-)Komik wider: Die Realität und Absurdität des Alltags – und oft so schön skurril! Missverständnisse treten auf, da manche Wörter falsch betont werden oder in der Eile falsch gelesen oder einfach nur Buchstaben „vertauscht“ wurden. In jeder Geschichte merkt man, dass der Autor ein sehr gutes Feingefühl im Umgang mit der Sprache hat und z.B. kleine Wortähnlichkeiten, das „Neudeutsch“ oder auch hochgestochene Ausdrücke raffiniert zu einer außergewöhnlichen Komik bastelt.
Das Buch ist einfach der Alltag einer Ehe, wunderbar inszeniert. Die Hauptprotagonisten Roswitha und Wolf-Rüdiger kommen absolut sympathisch und authentisch rüber, es ist irgendwie schon ein Paar zum Knuddeln. Manchmal kommt der eine Partner etwas schusselig rüber, manchmal besserwisserisch, mahnend aber auch fürsorglich. Alltag, das sind Erlebnisse im Parkhaus, in der Kirche, im Gemeindehaus, auf einer Beerdigung, auf dem Weg in den Urlaub, Treffen von Freunden, Besuch von der Nichte, etc.. Beim Lesen erkennt man so vieles wieder, man sagt sich oft: „Ach, ja. Das kenne ich!“.
Eine kleine Besonderheit aber ist, dass das Ehepaar beim Erleben ihres Alltags immer an Psalmen aus der Bibel erinnert oder gar von ihnen getragen wird und somit zur Erkenntnis kommt, dass die Bibel über all die Zeiten bis heute an Aktualität nicht verloren hat und ein hilfreicher Wegweiser ist.

Mir gefallen die (meisten der) kurzen 26 Anekdoten sehr gut, da man die geschilderten Episoden sehr gut nachvollziehen kann und sich in der ein oder anderen Geschichte auch selber wiederfindet. Das Buch hat ein schönes handliches Format und hat daher auch eine gute Haptik. Es passt prima in die Handtasche und ist ein guter Alltagsbegleiter, den man schnell mal rausnehmen kann, wenn man sich das Warten mit einer sinnvollen Beschäftigung überbrücken möchte. Der Text ist auf den Seiten gut übersichtlich eingebettet, so dass die Seiten nicht überladen sind. Auch ist die Schrift etwas größer, so dass das Lesen allein schon deshalb Freude macht, da es nicht ermüdend ist, vor allem, wenn man schon etwas schlechter sieht.

Und bedenkt: „Lachen ist die beste Medizin“
und hier gilt sogar: Lachen mit der Bibel ist gewollt!

Veröffentlicht am 23.07.2019

Die humorvollen Seiten des Lebens und Glaubens

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„...Die haben halt Lesen und Schreiben gelernt, als drei Rechtschreibreformen durch die Schulen tobten. Was richtig war, wurde falsch. Dann wieder richtig, dann flexibel schreibbar und dann gaben die Deutschlehrer ...

„...Die haben halt Lesen und Schreiben gelernt, als drei Rechtschreibreformen durch die Schulen tobten. Was richtig war, wurde falsch. Dann wieder richtig, dann flexibel schreibbar und dann gaben die Deutschlehrer auf...“

Das Büchlein vereint fünfundzwanzig Kurzgeschichten. Die Erzähler sind ein Ehepaar jenseits der Fünfzig. Auf humorvolle Art nehmen sie die Veränderung der Lebensverhältnisse aufs Korn.
Das Zitat bezieht sich auf die erste Geschichte. Beim Einblenden von Liedtexten mit Beamer wird aus „Rat“ schon mal „Rad“. Auch der Unterschied zwischen „trotzdem“ und „trotz dem“ sorgt für einen Lacher.
Andere Geschichten haben einen hohen Wiedererkennungswert in der eigenen Lebenssituation. So mag ich beim Autofahren auch keine tiefstehende Sonne, und Einparken im Parkhaus gehört nicht zu meinen Hobbys.
Bei einigen Erzählungen kann man dazu lernen. Nicht jeder weiß, dass sich eine Kreditkarte zum Eiskratzen eignet.
Moderne Entwicklungen werden gekonnt auf die Schippe genommen, sei es die Masse der Ernährungstrends, die Sprache der Eventmanager oder die Benutzung des Smartphones im Gottesdienst.
So hatte Roswitha liebevoll vier Kuchen für den Frauen-Verwöhn-Sonntag gebacken und bekam dann nicht nur die folgende Frage:

„...Da ist Gluten drin! Wetten? Gluten!...“

Die Geschichten sind kurz, humorvoll und kommen schnell auf den Punkt. Auffallend ist, dass es an vielen Stellen gleich die passenden Bibelzitate dazu gibt. Sie wirken nicht aufgesetzt, sondern werden gekonnt integriert.
An wenigen Stellen werden auch ernste Themen angesprochen. Doch selbst die werden durch eine gewisse Leichtigkeit getragen. Ein Zitat soll dafür genügen. Es stammt von dem mit 93 Jahren verstorbenen Opa Jens.

„...Das Karussell beschleunigt gerade auf Pflegestufe 3. […] Dabei würd` ich lieber heimgehen als wieder ins Heim gehen...“

Das Büchlein hat mir ausgezeichnet gefallen. Der augenzwinkernde Blick auf die Feinheiten und Sonderbarkeiten des Lebens hat mich prima unterhalten.