Cover-Bild Das Haus der Mädchen

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 26.06.2018
  • ISBN: 9783499275166
Andreas Winkelmann

Das Haus der Mädchen

Schweig, um zu leben
Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2018

Nervenaufreibender Thriller

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Leni Fontane ist ein schüchternes Mädchen, das sich in der Welt der Bücher besser zurechtfindet als in der Realität. Nichtsdestotrotz reist sie nach Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu absolvieren. ...

Leni Fontane ist ein schüchternes Mädchen, das sich in der Welt der Bücher besser zurechtfindet als in der Realität. Nichtsdestotrotz reist sie nach Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu absolvieren. Sie freundet sich schnell mit ihrer Zimmernachbarin Vivien an, die zwar das komplette Gegenteil von Leni ist, aber auch sympathisch. Als die zwei eines Abends ausgehen, verlieren sie sich auf der Party und Leni kehrt nach Hause zurück. Doch am nächsten Morgen gibt es keine Spur von Vivien! Sogar ihr Zimmer wird sofort für den nächsten Mieter auf Vordermann gebracht. Leni macht sich Sorgen und begibt sich auf die Suche; dabei gerät nicht nur sie in Lebensgefahr …

Das Cover sieht düster aus und passt somit gut zur Geschichte. Das Buch ist in 7 große Kapitel geteilt, die jeweils noch weitere Unterkapitel enthalten. Dadurch haben die einzelnen Leseabschnitte die perfekte Länge.

Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch sehr fesselnd! Ab dem ersten Satz konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, alles ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen. Durch den Wechsel der Perspektiven, z.B. Lenis Sicht, die der Gefangenen oder der Polizei, kommt noch mehr Spannung auf, sodass man immer weiter lesen muss. Die Szenen, die die Torturen der Gefangenen beschreiben, sind sehr eindringlich und überzeugend geschrieben.

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Leni ist mir trotz ihrer Naivität sehr sympathisch, vor allem kann ich mich mit ihrer Liebe zu Büchern gut identifizieren. Aber auch der Polizist ist authentisch; seinen Kampf gegen den inneren Schweinehund in Bezug auf Sport können wohl viele von uns nachvollziehen.
Im Laufe der Geschichte wird man immer mal wieder auf eine Fährte gebracht, die sich aber einige Seiten weiter als falsch erweist. Das finde ich sehr gelungen, da man lange Zeit nicht weiß, wer wirklich hinter den Taten steckt. Die Auflösung ist ebenfalls schlüssig und lässt den Leser zufriedengestellt zurück.

Dieses Buch kann ich nur empfehlen und gebe 5 Sterne! Ich freue mich schon, die anderen Werke dieses Autors zu entdecken.

Veröffentlicht am 10.02.2019

Packender Thriller

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Die eher schüchterne und unsichere Leni kommt für ein Praktikum im Verlagswesen nach Hamburg und hat sich für die Zeit ein Zimmer über eine online-Plattform gemietet. In ihrer vorübergehenden ...

Die eher schüchterne und unsichere Leni kommt für ein Praktikum im Verlagswesen nach Hamburg und hat sich für die Zeit ein Zimmer über eine online-Plattform gemietet. In ihrer vorübergehenden Unterkunft freundet sie sich schnell mit der extrovertierten Vivien an. Doch die ist plötzlich verschwunden und Leni hat das Gefühl, dass ihr etwas zugestoßen ist.
Parallel dazu sieht Freddy Förster, ehemals vermögender Geschäftsmann und seit kurzer Zeit obdachlos, wie ein Mann im Auto erschossen wird. Ab diesem Moment wird er von dem Mörder gejagt und weil Freddy nicht zur Polizei will, versucht er selbst den Mörder namentlich ausfindig zu machen.

Andreas Winkelmann hat mit "Das Haus der Mädchen" einen spannenden Thriller geschaffen, der sich als wahrer Pageturner entpuppt.
Es kommt sehr schnell Spannung auf, da aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und die einzelnen Erzählstränge mit der Zeit zueinander führen und so dem Leser einzelne Puzzlestücke präsentiert werden, die sich in einem spannenden Finale zu einem grandiosen Bild fügen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind kurz und sehr schnell gelesen, der Plot ist clever und gut konstruiert und die Entwicklung plausibel. Untermalt wird die Lektüre mit einem stetig ansteigenden Spannungsbogen.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Guter Thriller

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Das Cover trifft ehrlich gesagt nicht ganz meinen Geschmack, aber dennoch passt es gut zu dem Inhalt. Nachdem ich "Das Haus der Mädchen" beendet habe, finde ich es sogar besser, als zuvor.

Andreas ...

Das Cover trifft ehrlich gesagt nicht ganz meinen Geschmack, aber dennoch passt es gut zu dem Inhalt. Nachdem ich "Das Haus der Mädchen" beendet habe, finde ich es sogar besser, als zuvor.

Andreas Winkelmann baut von Beginn an eine gute Spannung auf. Ohne langen Vorlauf geschehen schon viele hoch interessante Dinge, die einen sofort neugierig machen und man einfach weiter lesen möchte.
Durch einen locker leichten Schreibstil lässt sich das Buch flüssig lesen. Auch der atmosphärische Aufbau gefällt mir gut.

Interessante Charaktere lassen einen mitfiebern und nachdenken. Auch in diesem Thriller gibt es zwar persönliche Schicksale, aber diese treten nicht zu sehr in den Vordergrund, was bei vielen anderen Thrillern passiert. Für mich persönlich auch ein kleiner Pluspunkt.

Fazit: Ein gut aufgebauter und spannender Thriller, der den Leser bei Laune hält ohne viel Tamtam, aber dennoch fesselnd. Empfehlung für Thriller Liebhaber. Ich gebe 4 1/2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.12.2018

Nichts bei Reiseabsicht Richtung Hamburg!

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Stellen Sie sich vor, Sie kommen vorübergehend zwecks Absolvierung eines Praktikums aus der Provinz nach Hamburg. Ihre Zimmernachbarin in einer billigen Touristenunterkunft nennt Sie zwar Ihrer Naivität ...

Stellen Sie sich vor, Sie kommen vorübergehend zwecks Absolvierung eines Praktikums aus der Provinz nach Hamburg. Ihre Zimmernachbarin in einer billigen Touristenunterkunft nennt Sie zwar Ihrer Naivität wegen "Leni Landei", jedoch sie ist Ihnen sympathisch und so beginnen Sie auch, sich um sie zu sorgen, als sie von einem Tag auf den anderen verschwindet. Als die Situation immer sonderbarer wird, schalten Sie die Polizei ein. Und geraten selbst in große Gefahr.
Spannende Geschichte, zu der Coverbild und Buchtitel gut passen, jedoch nicht unbedingt vor Reiseantritt Richtung Hamburg zu empfehlen, es sei denn, man ist besonders nervenstark!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Regel Nummer eins: Schweigen

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✿ Meine Meinung ✿
Hui, also hier hat der Autor zu Beginn der Story keine Zeit verschwendet, sondern haute mir als Leserin gleich eine knallharte und spannende Situation um die Ohren. Der Thriller wird ...

✿ Meine Meinung ✿
Hui, also hier hat der Autor zu Beginn der Story keine Zeit verschwendet, sondern haute mir als Leserin gleich eine knallharte und spannende Situation um die Ohren. Der Thriller wird danach aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und erhält somit einen Drive. Zwar waren nicht alle Erzählungen gleich spannend, aber sie haben dazu beigetragen, das ich ab und zu etwas durchatmen konnte, denn die Berichte der Gefangenen aus dem Gewölbe waren schon hart. Einige kleine Aspekte, die mir nicht so gefallen haben waren, das ich sehr früh ahnte wer alles noch tiefer in die Story verwickelt werden wird und das Leni, das Landei, mir zu naiv und gutgläubig daher kam. Mit 26 Jahren sollte man schon in der Lage sein, sich gegen Annäherungen von einem Mann zu wehren, wenn man dies nicht will, egal ob man vom Dorf ist oder nicht, aber wahrscheinlich wollte der Autor damit noch klarer machen, wie vertrauensselig sie war. Ungewöhnlich und aufregend fand ich die Beschreibungen des Fleetsystems von Hamburg und die Villa, die direkt am Kanal liegt. Das war eine passende und auffallende Location. Die Charaktere waren mir etwas zu oberflächlich und mit Jens Kerner dem ermittelnden Polizisten und dem Obdachlosen Freddy Förster konnte ich so gar nicht "warm werden".
✿ Fazit ✿
Ein überaus spannender und verstörender Plot, doch leider mit einigen Punkten gespickt, die mir nicht so zugesagt haben. Zudem hätte man es fast schon als Psycho-Thriller deklarieren können, denn die Umstände der Entführten sind psychisch kaum auszuhalten.